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dennis7

Brauche mal Eure Meinung (FOM oder FU Hagen oder ...?)

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Hallo liebe Gemeinde,

bevor ich zu meiner konkreten Frage komme wozu ich furchtbar gerne mal eure Meinungen hören würde, erzähle ich kurz was zu meiner Person.

Nach meinem Abi und Zivildienst habe ich 2 Jahre lang an der Fontys in Venlo "International Business" studiert. Nach meinem "Vordiplom" habe ich jedoch das Studienfach und auch den -ort gewechselt, da ich mich damals (das war 2006) noch nicht so richtig "gefunden" habe und nicht wusste, wohin es einmal mit mir gehen soll.

Ich studierte dann also seit 2006 an der Universität Duisburg Medienwissenschaften.

Da sich dann allerdings privat einiges veränderte und ich u.a. Papa wurde, ging es mit dem Studieren auch nicht mehr so gut voran. Ich habe dann seid 2010 beschlossen, dass ich mein Studium in Teilzeitform machen möchte und mich dem Berufsleben widme.

Glücklicherweise, da ich auch immer während des Studiums fleißig war und auch im Bereich Werbung/Marketing selbstständig gearbeitet habe, habe ich eine mir zusagende Stelle in einer Marketingabteilung erhalten und der Job macht mir auch wirklich Spaß.

Nun würde ich aber gerne meinen Bachelor abschließen. Am liebsten natürlich meine beiden, also einmal in Wirtschaft und einmal in Medienwissenschaften.

Aber eins nach dem anderen.

Durch mein Studium an der FOntys in Venlo habe ich im Prinzip die Möglichkeit, mir einige Studienleistungen anerkennen zu lassen. Wieviel mir dann anerkannt wird, wird sich zeigen.

Ich bin mir nur nicht sicher, welchen Weg ich besser gehen soll. Den der Fernuni Hagen oder besser doch der FOM???

Mir ist schon klar dass die Unterschiede im akademischen Niveau liegen, aber ich denke für meine berufliche Karriere wäre beides vorteilhaft.

Was meint ihr??

Ich habe halt keine 40 Stundenwoche, eher 50-55 Stunden und dann natürlich noch ein Kind, was meine Aufmerksamkeit braucht.

Wie sieht eure Meinung dazu aus???

Dann habe ich ja auch noch mein angefangenes Studium der Kommunikations- und Medienwissenschaften. Hier habe ich ca. die Hälfte der Scheine erledigt. Ein Vollzeitstudium kommt aber gar nicht mehr in Frage für mich.

Hat jemand eine Idee, was ich damit anfangen kann??

Beste Grüße,

Dennis

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Das eine was hier zu beachten ist, ist das unterschiedliche akademische Niveau, sicherlich. Die FOM ist deutlich anwendungsorientierter als die FernUni, die ein klassisch universitäres Studium ist (abgesehen vom Fernstudiencharakter).

Hier liegt aber schon der erste Punkt. Dadurch, dass Du an der Uni Duisburg warst denke ich, dass Du verstehst, was universitäres Niveau ist. Holländische Studiengänge sind hingegen dem was man so hört eher anwendungsorientierter. Du musst wissen womit du besser klar kommst.

Ansonsten kann ich aus Erfahrung sagen, dass das System der FOM - Teilzeitpräsenz - sehr viel angenehmer ist als das der FernUni (ich kenne die FernUni und ein ähnlichen Studiengang wie bei der FOM). Die Abbruchquoten sind erheblich geringer bei der FOM als in Hagen (>40%), der Punkt Selbstmotivation und -disziplin müssen nicht so stark ausgeprägt sein wie in Hagen. Die regelmäßigen Vorlesungen zwingen einen dazu sich mit dem Stoff zu beschäftigen. Der Nachteil ist natürlich, dass Du auch nicht ganz so flexibel bist und die Vorlesungszeiten eben auch halbwegs in den Job integriert werden müssen. Bei der FOM weiß ich es nicht genau, aber gewöhnlicherweise sind die Vorlesungen keine Pflichtveranstaltung aber es macht Sinn die meisten mitzunehmen.

Hagen neben einem 50-55 h Job ist Knochenarbeit. Das Kind mal aussen vor (was nicht heißt, dass es die FOM nicht ist). Der große Nachteil neben Hagen ist zudem, dass das normale Studium in aller Regel dort recht lange dauert. Bei der FOM bist du schneller fertig. Der riesige Vorteil - Hagen ist erheblich billiger. Ich vermute (!), die FOM wird Dir auch tendentiell mehr anerkennen als Hagen.

Bezüglich der Vorteilhaftigkeit ist es durchaus fraglich und abhängig von Deinen beruflichen Zielen ob und in wie fern der universitäre Bachelor Hagens Dir Vorteile gegenüber dem FH-Bachelor der FOM bietet. Ich hätte gesagt, die sind minimal, wenn überhaupt vorhanden - wenn man von ein paar spezielleren Ambitionen (wie bspw. Promotionziel etc.) absieht.

Kleiner Tipp - auch aus eigener Erfahrung: Je kleiner die Kinder, desto leichter ein berufsbegleitendes Studium. Ich persönlich würde daher einen starken Punkt auf Studiendauer legen aber wie gesagt, dass ist meine persönliche Meinung.

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Ich habe zwar keine Erfahrung mit der FOM, aber mit der "Schwester", der VWA: Bei einem 55-Stunden-Job plus Kind würde ich mir sehr gut überlegen, ob die FOM eine gute Wahl wäre. Hier muss man 2-3 mal die Woche abends zur Vorlesung und ggf. auch samstags - lässt dir dein Job diese Flexibilität? Ein Besuch der Vorlesungen ist mehr als ratsam, denn im Gegensatz zur Fernuni Hagen gibt es dort meines Wissens nach keine fertig aufbereiteten Studienunterlagen, d. h. du musst alles selbst mitschreiben und dann lernen (@all: bitte korrigiert mich, falls ich hier nicht mehr auf dem neuesten Stand bin). Ich persönlich würde kein Abendstudium mehr absolvieren wollen, das wäre mir zu aufwändig neben einem Vollzeitjob. Wenn du allerdings im Job auf Teilzeit gehen könntest, wäre die FOM eine gute Alternative.

Das Niveau der Fernuni Hagen kenne ich nicht, aber ist das denn die einzige Alternative? Welche Fachrichtung(en) suchst du denn genau?

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Wie gesagt, meine Erfahrung mit beiden Modellen, lieber ein Abendstudium mit Kind, da die Vorlesungen planbar sind, als ein Fernstudium, wo man immer in "Reichweite" des Kindes lernt und es ist verdammt schwer immer zu sagen: Geht jetzt nicht, geht jetzt nicht...

Die Flexibilität kommt einem zu Gute und ist hier auch der größte Nachteil - weil es gerade mit Kind immer etwas anderes zu tun gibt.

Aber da ist auch jeder anders - ich kann da nur für mich und meine Erfahrung in dem Punkt sprechen.

Alternativen gäbe es meiner Meinung nach, gerade in BWL genug. Je nachdem wo man wohnt auch in den Teilzeitpräsenzstudiengängen. Die FOM ist wirklich nicht der einzige Anbieter, nur der am weitest verbreitetste. Bei den Fernstudiengängen würde ich mich auch noch einmal genau umsehen. Wie gesagt, Hagen hat ein paar Vorteile aber auch im Vergleich gravierende Nachteile. Ohne genau über HfH, Akad, HS Wismar & Co. geschaut zu haben würde ich mich nicht blind für Hagen entscheiden.

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Vielen Dank schon einmal für die Antworten.

Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit diesen Themen und komme zu allererst zu der Erkenntnis, dass wie ich denke, egal wofür man sich entscheidet, ein berufsbegleitendes Studium immer hart ist.

Selbstmotivation, stressressistent, belastbar und ein hohes Maß an Durchhaltevermögen muss überall gezeigt werden.

Ich denke, nun mal alle Pro und Kons aussen vor gelassen, dass ich meine Prioritäten wie folgt legen möchte:

1. zeitnahe Realisierung (erst recht bei Anerkennung meiner bisherigen Studienleistungen - bin bei der FOM und an der FU Hagen im Anerkennungsverfahren)

2. Reputation

Ja, ich möchte in erster Linie für mich selbst einen akademischen Abschluss haben. Alleine für mein Selbstwertgefühl und die damit verbundene Motivation. Aber - sonst müsste ich lügen - natürlich auch, um beruflich weiter voran zu kommen.

Und da spielt es schon eine Rolle, inwiefern z.B. ein Bachelor Abschluss von der FOM im Gegensatz zu einem Abschluss an der FU Hagen (oder Akad, HfH usw.) bei Unternehmen und Personalern ankommen.

Wie steht es hier mit euren Erfahrungen?

3. Einklang mit meinem Privatleben

Meiner Familie und mir ist klar, dass wirklich jeder da an einem Strang ziehen muss und ich einige Entbehrungen hinnehmen muss. In meinem Job ist es leider auch oft so, dass ich fast regelmäßig nicht pünktlich raus komme.

Da meine Frau Samstagsvormittags auch arbeiten ist, müssen wir uns auch etwas einfallen lassen, wie wir unseren 4-jährigen Sohn betreuen lassen. Mit Oma und Opa ist das schon kein Problem. Aber da ich unter der Woche schon echt wenig von dem Kurzen habe, werden mir die eventuellen Samstage an der FOM schon weh tun.

Auf der anderen Seite ist der Zeitraum natürlich auch begrenzt und all das dient einer guten Sache.

Momentan tendiere ich eher zur FOM.

Über Alternativen habe ich mir auch schon Gedanken gemacht (wie AKAD oder EFH), habe aber Bedenken über die Anerkennung dieser Abschlüsse.

Alternativ steht auch ein Teilzeitstudium an der Hochschule Niederrhein zur Wahl. Hier allerdings befürchte ich durch die gesetzten Präsenzstunden, zu wenig Flexibilität erst recht wegen meinem Sohn.

Ich warte quasi momentan jeden Tag auf die Bescheide über die beiden Anerkennungsverfahren. Bin mal gespannt was daraus wird. Spätestens dann muss aber eine Entscheidung getroffen sein.

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Kleiner Tipp - auch aus eigener Erfahrung: Je kleiner die Kinder, desto leichter ein berufsbegleitendes Studium. Ich persönlich würde daher einen starken Punkt auf Studiendauer legen aber wie gesagt, dass ist meine persönliche Meinung.

Das deckt sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen. Ideal für ein berufsbegleitendes Studium ist m.E. das Alter, in dem man häufig daheim sein muss, falls die Kinder einem brauchen, diese aber nicht mehr direkt betreut werden müssen. D.h. sie spielen alleine, mit Freunden, sind auch mal unterwegs etc. Also so etwa ab Schulalter. Bei kleinen Kindern kann man sich kaum zurückziehen und lernen. Ausser jemand anders betreut die Kinder oder man lernt nur, wenn sie schon schlafen.

Bei ganz kleinen Kindern kommt dazu, dass man oft Schlafmangel hat. Für mich wäre das effektive Lernen mit Baby nicht möglich gewesen.

Wie kommst du zu deinem Schluss, wie war/ist das bei euch? Würde mich im Sinne von Austausch interessieren. Ich denke, es ist hier jedem bewusst, dass jede Situation wieder anders ist.

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Ich beschäftige mich schon seit einiger Zeit mit diesen Themen und komme zu allererst zu der Erkenntnis, dass wie ich denke, egal wofür man sich entscheidet, ein berufsbegleitendes Studium immer hart ist.

Selbstmotivation, stressressistent, belastbar und ein hohes Maß an Durchhaltevermögen muss überall gezeigt werden.

Wobei es, meiner Erfahrung mit beiden System nach, schon noch einen Unterschied gibt.

Wenn ich ein Teilzeitpräsenzstudium wie bei der FOM von den Fakten Selbstmotivation, -disziplin, Stressresistenz und sonstigen Belastungen sehe, dann ist das Bundesliga Mittelfeld (je nach Anspruch der HS etwas mehr oder weniger). Wenn ich es mit dem Fernstudium vergleiche ist das eher gutes Mittelfeld bis Euro-League - Hagen ist Champ.L. Das sollte man nicht ausser Acht lassen. Fernstudium ist etwas anderes als regelmäßig in einer Vorlesung zu hocken und so permanenten Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten zu haben oder schwere Texte erst einmal ganz alleine stemmen zu müssen.

1. zeitnahe Realisierung (erst recht bei Anerkennung meiner bisherigen Studienleistungen - bin bei der FOM und an der FU Hagen im Anerkennungsverfahren)

Wie gesagt, es ist natürlich schwer vorherzusagen, wo mehr Leistungen anerkannt werden. Aus Erfahrung würde ich sagen, dass eine FH da kulanter sein wird als Hagen. Das würde die Zeit schon einmal verkürzen.

Hinzu kommt, dass Hagen grundsätzlich auf eine längere Dauer ausgelegt ist.

Dieser Punkt würde, sagen wir es so, zumindest sehr wahrscheinlich gegen Hagen sprechen. Ob es zur FOM nicht noch andere Alternativen gibt, wie bspw. HFH, Euro-FH, Akad, HS Wismar, PFH usw. ist eine andere Frage.

2. Reputation

Ja, ich möchte in erster Linie für mich selbst einen akademischen Abschluss haben. Alleine für mein Selbstwertgefühl und die damit verbundene Motivation. Aber - sonst müsste ich lügen - natürlich auch, um beruflich weiter voran zu kommen.

Und da spielt es schon eine Rolle, inwiefern z.B. ein Bachelor Abschluss von der FOM im Gegensatz zu einem Abschluss an der FU Hagen (oder Akad, HfH usw.) bei Unternehmen und Personalern ankommen.

Es ist sehr wichtig hier zu beachten, was man letztlich machen will, denn es kann durchaus Branchen- oder auch Funktions-/Stellenunterschiede geben. Von dehr ist die Frage pauschal gar nicht zu beantworten. Hagen selbst hat den Ruf recht schwer zu sein, was man auch an den Abbruchquoten oder den Durchschnittsnoten häufig erkennt, aber es ist nicht so, dass daraus bei einer größeren Anzahl von Arbeitgebern ein Vorteil entsteht. Gerade wenn Du schon einige Zeit im Beruf stehst, ist die Erfahrung dort meist viel wichtiger als die Hochschule, die den Abschluß verliehen hat. Selbst in Vollzeitstudiengängen wird das enorm überschätzt. Ich würde dreist behaupten, dass gerade im Bachelorbereich es für 95% der Stellen völlig egal wäre, ob Du einen Abschluß der FOM hast oder von Hagen.

3. Einklang mit meinem Privatleben

Meiner Familie und mir ist klar, dass wirklich jeder da an einem Strang ziehen muss und ich einige Entbehrungen hinnehmen muss. In meinem Job ist es leider auch oft so, dass ich fast regelmäßig nicht pünktlich raus komme.

Da meine Frau Samstagsvormittags auch arbeiten ist, müssen wir uns auch etwas einfallen lassen, wie wir unseren 4-jährigen Sohn betreuen lassen. Mit Oma und Opa ist das schon kein Problem. Aber da ich unter der Woche schon echt wenig von dem Kurzen habe, werden mir die eventuellen Samstage an der FOM schon weh tun.

Wenn Du es nicht einrichten kannst, zumindest an den Vorlesungstagen pünktlich rauszukommen, dann macht eigentlich nur ein Fernstudium Sinn.

Allerdings möchte ich Dir einen Zahn ziehen. Auch wenn beim System FOM sich ein nicht unwesentlicher Teil der wöchentlichen Lernzeit auf Vorlesungen verteilt ist es nicht so, dass Du darüber hinaus etwas tun musst. Entweder konsequent parallel oder als Saisonlerner vor den Klausuren. Nur Vorlesungen reichen nicht. Du wirst auch bei dem System oft genug unter der Woche oder am WE, u.U. Abends, sitzen müssen.

Umgekehrt müssen die, je nach Anbieter 15-19 h/Woche (wenn Du durchschnittlich bist) auch im Fernstudium erst einmal untergebracht sein. Gerade wenn Du nicht einen 9-5-Job hast, wirst Du einen großen Teil dieser Stunden auf das WE legen müssen und dann ist es letztlich egal ob du eine Vorlesung hast oder dir selbst eine verpasst. Der einzige Unterschied ist eher, dass eine mal steht dein Sohn neben Dir, dass andere mal kann man besser "privat" und "Studium" trennen.

Deine Familie - vor allem Deine Frau - MÜSSEN hunderprozentig hinter dem stehen, da Du für viele Dinge keine Zeit mehr haben wirst. Das fängt im Haushalt an und hört beim Kind nicht auf. Gerade das Alter ab drei Jahren ist dabei besonders anstrengend. Aber ohne diesen Rückhalt ist es nicht machbar.

Momentan tendiere ich eher zur FOM.

Über Alternativen habe ich mir auch schon Gedanken gemacht (wie AKAD oder EFH), habe aber Bedenken über die Anerkennung dieser Abschlüsse.

Brauchst Du nicht haben. Die Akad hat einen sehr guten Ruf sowie die PFH. Daneben gibt es auch Programme an staatlichen Hochschulen wie der HS Wismar. Aber auch die Euro-FH oder HFH ist anerkannt. (Das hier ist jetzt eine willkürliche Aufzählung, es gibt natürlich noch erheblich mehr Anbieter.)

Alternativ steht auch ein Teilzeitstudium an der Hochschule Niederrhein zur Wahl. Hier allerdings befürchte ich durch die gesetzten Präsenzstunden, zu wenig Flexibilität erst recht wegen meinem Sohn.

Ich kenne jetzt das Programm an der HS nicht aber wäre das bei der FOM nicht ähnlich?

Ich warte quasi momentan jeden Tag auf die Bescheide über die beiden Anerkennungsverfahren. Bin mal gespannt was daraus wird. Spätestens dann muss aber eine Entscheidung getroffen sein.

Da du ja bei beiden nicht "immer" einsteigen kannst muss die Entscheidung spätestens zum Ende der Anmeldefrist fallen. Und da die Ergebnisse des Anrechnungsverfahren nicht unrelevant sein dürften, würde ich sagen, dass dann eine Entscheidung fall wird und nicht schon getroffen sein muss.

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Das deckt sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen. Ideal für ein berufsbegleitendes Studium ist m.E. das Alter, in dem man häufig daheim sein muss, falls die Kinder einem brauchen, diese aber nicht mehr direkt betreut werden müssen. D.h. sie spielen alleine, mit Freunden, sind auch mal unterwegs etc. Also so etwa ab Schulalter. Bei kleinen Kindern kann man sich kaum zurückziehen und lernen. Ausser jemand anders betreut die Kinder oder man lernt nur, wenn sie schon schlafen.

Bei ganz kleinen Kindern kommt dazu, dass man oft Schlafmangel hat. Für mich wäre das effektive Lernen mit Baby nicht möglich gewesen.

Unsere Erfahrung (die und meiner Frau) ist, dass es gerade in dem Zeitraum bis drei Jahre sogar ziemlich einfach ist ein berufsbegleitendes Studium zu absolvieren. Sie hat in der Schwangerschaft angefangen und ich als er eins war. Auch wenn der Schlafmangel durchaus Probleme bereitet hat, so konnte sie ihre Elternzeit eben richtig nutzen. Richtig problematisch für mich wurde es erst so mit drei, weil dann Papa eben im heimischen Büro lernte aber er eben "gestört" werden konnte. Aber Verständnis, dass Vadder jetzt lernen muss ist natürlich nicht zu erwarten. Da ich ja Vollzeit gearbeitet habe und selten in der Woche rechtzeitig zuhause, blieben für mich zum Spielen eben nur die WE....und da fällt eben auch gut 50% der Zeit rein, die man lernen muss.

In einem Punkt gebe ich dir aber recht - mit dem Schulalter oder wenn man eine Ganztagsbetreuung im KiGa hat, dann wird es wieder leichter. Allerdings hilft das nicht, wenn man nebenbei arbeitet und daher während dieser Zeit ebenfalls abwesend ist. Das bedeuted, dass die Kinderzeit immer mit der Lernzeit kollidiert - zwangsläufig. Ich denke, wenn sie soviel älter sind, dass sie sich auch am WE mit sich oder Freunden beschäftigen, dann ist es sicherlich wieder etwas anderes. Das ist hier aber die nächsten Jahren nicht gegeben, denn hier ist gerade das Alter zwischen gewisser Selbstständigkeit und ständiger Forderung an die Eltern.

Wie gesagt - ist eine Meinung von vielen. Ich habe viele junge Mütter und Väter in einer ähnlichen Situation wie unserer scheitern sehen und andere die es mit Achselzucken ertragen haben. Ich denke man muss letztlich seinen Weg selbst finden.

Ich habe übrigens nach dem Master, als unser größtes Kind (wir haben noch ein zweites) vier war, noch einmal einen längeren Fernlehrgang gemacht. Den habe ich nach vier Monaten abgebrochen, weil es schlicht nicht mehr ging, weil ich am WE nicht zum lernen kam (oder mich nicht durchringen konnte). Und das nach zwei berufsbegleitenden Studiengängen, u.a. in Hagen.

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@aquila:

Du scheinst tatsächlich schon einige Erfahrungen mit berufsbegleitenden Studiengängen gemacht. Danke für deine wertvollen Einschätzungen.

Ich denke für meinen Karriereweg liegt der Fokus ganz klar auf den BEreich Berufserfahrung. Ein akademischer Abschluss lässt nur manche Türen einfacher offen stehen als eben ohne.

Ich bin im Marketing tätig und das was wir an Bewerbungen von den Uni´s und Fh´s bekommen an jungen Menschen, die im Feld Marketing arbeiten möchten, ist schon manchmal sehr zum schmunzeln.

Ich wundere mich immer, mit welchen Vorstellungen Hochschulabgänger, die eben noch nie in der richtigen Arbeitswelt waren, hierher kommen und meinen was Marketing ist.

Klar, Marketing ist ein sehr sehr gedehnter Begriff, aber ich habe oft den Eindruck dass manche Leute den Begriff einfach nur trendy finden und irgendwie mal eine Vorlesung "Marketing" oder "Marketing-Mix" gehabt haben.

Naja ... aus dieser Erfahrung heraus denke ich, dass Berufserfahrung um vieles wertvoller eingestuft wird, als ein B.A. FH bzw. Uni!

Mir kommt es in erster Linie also darauf an, schnellstmöglich meinen akademischen Abschluss zu erhalten.

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Ich kenne jetzt das Programm an der HS nicht aber wäre das bei der FOM nicht ähnlich?

Also das Programm bzw. Studium an der Fachhochschule Niederrhein, ist halt ein berufbegleitendes Studium der BWL an einer staatlichen FH. Hier der Link zum Programm: http://www.hs-niederrhein.de/fb08/studium/bbs/.

Das Problem hier ist, dass ich hier definitiv jeden Freitag uns Samstag zu den Veranstaltungen muss und somit habe ich die befürchtung, dass das etwas schlecht wegen unserem Kleinen ist.

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