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Kassiopeia

Virtuelle oder reale Lehrveranstaltungen - oder beides?

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Hallo an alle hier im Forum,

 

seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit der Frage, ob ein Fernstudium soziale Arbeit für mich das Richtige ist. Bei der Recherche habe ich dieses Forum gefunden und lese schon eine Weile still mit. Diploma bietet für mich die besten Möglichkeiten. Die Lehrinhalte sind interessant, die Kosten angemessen, Verlängerung/Urlaubssemester sind möglich, die staatliche Anerkennung ist inklusive. Vllt. noch zu mir: Ich arbeite als Quereinsteigerin seit Jahren in Feldern der sozialen Arbeit. Mir ist die Anerkennung als Sozialarbeiterin wichtig, um meine Qualifikation zu verbessern, Zugang zu qualifizierten Jobs zu haben, meinen Arbeitsplatz dauerhaft zu sichern. Und auch, um zu lernen. Ich bin nicht mehr die jüngste, deshalb zögere ich noch. Andererseits glaube ich, dass sich auch für mich das Studium lohnt, es sind ja noch einige Jährchen bis zur Rente.

 

Was ich noch nicht so richtig einschätzen kann: Die Präsenzveranstaltungen jeden zweiten Samstag. Klar, es ist toll wenn man in einer kleinen Gruppe lernt, Fragen stellen und sich einbringen kann. Auch der persönliche Kontakt wäre mir wichtig. Andererseits könnte ich mir vorstellen, auf die Dauer von mehreren Jahren ein ganz schöner Aufwand. Oder wie geht es denen die gerade dabei sind?

Die virtuellen Präsenzen kommen für mich wahrscheinlich nicht in Frage. Der Samstag ist auch hier geblockt. Entlastend wäre lediglich, dass die Fahrt zum Präsenzort entfällt. Die Vorstellung, am Laptop zu studieren, den Dozenten und die MitstudentInnen auf dem Bildschirm vor mir, ist gewöhnungsbedürftig. Ich habe halt keine Erfahrung mit solchen Live-Veranstaltungen. Gibt es hier jemanden, der das macht?

 

Auf dem Immatrikulationsantrag kann man wählen zwischen realen und virtuellen Veranstaltungen sowie der Option, auf virtuelle Veranstaltungen auszuweichen, falls die realen Veranstaltungen ausfallen. Wie oft fallen denn die Lehrveranstaltungen aus? Gibt es hier Erfahrungswerte? Ich könnte mir für mich durchaus vorstellen, ab und zu eine virtuelle Lehrveranstaltung zu besuchen wenn ich ansonsten eine feste Lerngruppe vor Ort habe.

 

Über Eure Antworten würde ich mich freuen.

 

Viele Grüße von Kassiopeia

 

 

Bearbeitet von Kassiopeia

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Hallo,

 

hier in den Blogs findest du schon einige Erfahrungen, auch mit den realen und virtuellen Präsenzveranstaltungen:

Wie weit hast du es denn zu deinem nächsten Präsenzort? Ich denke, dass das großen Einfluss darauf hat, wie aufwändig es ist. Aber selbst wenn es nah ist, ist natürlich regelmäßig Zeit am Wochenende geblockt. Dafür aber halt die von dir genannten Vorteile einer festen Lerngruppe, Kontakten vor Ort usw.

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Hallo,

ich habe bisher auch nur still mitgelesen. Jetzt habe ich mich entschlossen doch zu antworten:)

Ich studiere auch an der Diploma Wirtschaftsrecht, mittlerweile im fünften Semester. Ich hatte mich ursprünglich für die Präsenzveranstaltungen vor Ort angemeldet und als Alternative für die virtuelle Variante des Studiums. Leider kam keine notwendige Anzahl der Studierenden zusammen und so wurde ich für die virtuelle Variante angemeldet.

Ich finde es schwierig zu beurteilen was besser wäre. Ich würde mich über eine Lerngruppe vor Ort sehr freuen aber mittlerweile haben wir eine Whatsapp Gruppe gebildet. Hilfreich ist es auch. Ich weiß nicht wie es bei dir ablaufen wird, aber ich wäre ohne die Teilnahme an den virtuellen Vorlesungen aufgeschmissen. Zu einem sind viele Lerninhalte ein Neuland für mich, wie z.B. Statistik oder die Erstellung von juristischen Gutachten. Zum anderen bemängeln einige Dozenten die Skripte, bezüglich der Inhalte oder der Lösungen.

Teilweise geben die Dozente auch ihre eigenen Skripte raus. Da die Klausuren von den jeweiligen Dozenten erstellt werden, finde ich es sehr wichtig dabei zu sein.

 

In der ganzen Zeit wurden die Vorlesungen aber nur zwei oder drei Mal verschoben. Alles wurde zeitlich vor der Klausur immer nachgeholt. 

 

Klar, sieben Stunden vor dem PC sitzen ist anstrengend und auch ungewohnt. Die Kommunikation klappt mal besser mal schlechter. Es wurde aber auch schon diskutiert, Referate wurden gehalten und Fälle bearbeitet. Aber es hat auch seine Vorteile. Du hast keine Anfahrtswege und kannst die Mittagspause zu Hause verbringen. 

 

Die Vorlesungen sind bei mir aber nicht vierzehntägig. Es variiert, manchmal sind es drei Wochen am Stück, dann hast du aber drei Wochen frei. Es gab auch schon Phasen, in denen wir sechs Wochen am Stück Vorlesungen hatten.

 

Frag am besten im Studiumzentrum nach, wie es sich in deinem Studiengang gestalten wird.

 

Viele Grüße 

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@ Studipuzzle: Danke für Deine Einschätzung. Dann kann es so schlimm ja nicht sein wenn Du es bis ins 5. Semester geschafft hast. Ich hatte eher gedacht, es geht dabei um einzelne Vorlesungen die durch virtuelle ersetzt werden. Daran, dass das gesamte Präsenzstudium nicht zustande kommt wegen zu wenigen Teilnehmern hatte ich gar nicht gedacht. Ich werde einfach mal nachfragen... Dir noch gutes Gelingen mit Deinem Studium.

 

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