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Zukunftsoptionen nach Bachelor Pflegemanagement


VogelGenetics
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Guten Abend zusammen,

 

ich schreibe meine Gedanken mal hier, in der Hoffnung, dass die Erfahreneren hier mir vielleicht ein paar Tipps geben können.

Aktuell befinde ich mich kurz vor Abschluss meines Pflegemanagement Studiums. Ich bin 25 Jahre alt und arbeite während der gesamten Zeit meines Studiums, wahrscheinlich wie die meisten von euch.

Nun haben sich für mich folgende "Karrieremöglichkeiten", so nenn ich es einfach mal, ergeben.

Ich bin sehr unschlüssig was ich als Nächstes tun soll. 

Durch mein Praktikum in der Einrichtungsleitung hat sich die Möglichkeit ergeben ein Trainee Programm zu absolvieren, welches mich gezielt zu einer Führungskraft in der stationären Altenpflege "ausbilden" könnte, mit hoher Wahrscheinlichkeit einer direkten Übernahme.

Mein eigentlicher Plan war es, einen Master im Gesundheitsmanagement zu machen. An einer staatlichen Uni, in Vollzeit, eventuell in einer anderen Stadt um das "richtige" Studentenleben" mal kennenzulernen  und auch dort neue Erfahrungen und Menschen kennenzulernen. Auch für meinen späteren Lebensweg möchte ich einfach dieses "Studentenleben" mal kennengelernt haben um es nicht zu bereuen. Ob es wirklich das richtige ist oder ich es brauche weiß ich nicht.

 

Jetzt wurde mir in Aussicht gestellt ein Traineeprogramm mit berufsgleitendem Master zu machen. Dann hätte ich wieder die Erfahrung eines Fernstudiums und ein Trainee Programm, was meiner Meinung nach für den Lebenslauf echt super ist und mich natürlich beruflich extrem weit bringen würde.

 

Eine weitere Möglichkeit wäre für mich, erstmals "nur" das Traineeprogramm zu machen und Berufserfahrung als Leitung zu sammeln um dann im Nachhinein einen allgemeinen MBA zu machen, um einfach meine Berufsmöglichkeiten noch auszuweiten. Das stellt sich natürlich für mich die Frage, wie sinnvoll ein MBA ist, vor allem im Gesundheitswesen. Angestrebt wäre der MBA an der WHU, da ich bekannte dort habe. 

 

Das sind aktuell meine Gedanken zu den Möglichkeiten, welche sich in Zukunft ergeben könnten. Es würde mich sehr freuen, wenn diese jemand ergänzt oder seine Meinung dazu gibt. Ich bin für alles offen. 

Vielen Lieben Danke im Voraus. 

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Wo soll dein Weg dich denn hinbringen? Möchtest du eine Leitungsposition in der Pflege übernehmen oder möchtest du in die Verwaltung?

Das sind Fragen die du für dich vor einer Entscheidung definitiv klären solltest. Denn du bist ja in der Luxussituation, dass dir alle Wege offen stehen.

Beide Wege könntest du auch später noch gehen. Allerdings wäre es von Vorteil wenn du dir klar wärst, was deine Ziele sind

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KanzlerCoaching

 

Ich habe erst noch ein paar Fragen, bevor ich meine Meinung äußere:

 

Haben Sie in der Einrichtung, um die es geht, gearbeitet? Ich meine außerhalb des Praktikums? Wie lange kennt man Sie dort?

 

Wie groß ist die Einrichtung? Gehört sie zu einem Verbund? Ein Träger der Wohlfahrtspflege? Und wenn ja, wie groß ist der?

 

Was ist das für ein Traineeprogramm? Ist das ein etabliertes Programm oder ist das etwas Selbstgestricktes des konkreten Einrichtungsleiters?

 

Kennen Sie weitere Einrichtungen der stationären Altenpflege?

 

Was stellen Sie sich unter "Studentenleben"  konkret vor?

 

Ach ja, der berufsbegleitende Master: Ist das Ihre Idee oder die Idee des Einrichtungsleiters? Würden Sie den Master an einer Fern FH machen? Und würde die Einrichtung sich daran finanziell beteiligen? Wenn ja, zu welchen Bedingungen?

Bearbeitet von KanzlerCoaching
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vor 14 Stunden schrieb VogelGenetics:

Mein eigentlicher Plan war es, einen Master im Gesundheitsmanagement zu machen. An einer staatlichen Uni, in Vollzeit, eventuell in einer anderen Stadt um das "richtige" Studentenleben" mal kennenzulernen  und auch dort neue Erfahrungen und Menschen kennenzulernen. Auch für meinen späteren Lebensweg möchte ich einfach dieses "Studentenleben" mal kennengelernt haben um es nicht zu bereuen. Ob es wirklich das richtige ist oder ich es brauche weiß ich nicht.

 

Du wirst es auch nicht herausfinden, wenn du es nicht probierst. Hättest du wirklich etwas zu verlieren? Der Arbeitsmarkt in deinem Bereich ist so eng, Probleme eine Stelle zu finden, wirst du wohl nicht haben. Zumal du auch nach dem Master nicht ohne Praxiserfahrung dastehst, die hast du ja jetzt schon gesammelt. Vielleicht läuft dir nicht mal genau die eine Trainee-Stelle weg und du kannst sie in 2, 3 Jahren auch noch antreten.

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vor 18 Stunden schrieb KanzlerCoaching:

 

Ich habe erst noch ein paar Fragen, bevor ich meine Meinung äußere:

 

Haben Sie in der Einrichtung, um die es geht, gearbeitet? Ich meine außerhalb des Praktikums? Wie lange kennt man Sie dort?

 

Wie groß ist die Einrichtung? Gehört sie zu einem Verbund? Ein Träger der Wohlfahrtspflege? Und wenn ja, wie groß ist der?

 

Was ist das für ein Traineeprogramm? Ist das ein etabliertes Programm oder ist das etwas Selbstgestricktes des konkreten Einrichtungsleiters?

 

Kennen Sie weitere Einrichtungen der stationären Altenpflege?

 

Was stellen Sie sich unter "Studentenleben"  konkret vor?

 

Ach ja, der berufsbegleitende Master: Ist das Ihre Idee oder die Idee des Einrichtungsleiters? Würden Sie den Master an einer Fern FH machen? Und würde die Einrichtung sich daran finanziell beteiligen? Wenn ja, zu welchen Bedingungen?

 

In der Einrichtung und dem Verband bin ich neu. Ich habe außerhalb meines Praktikums noch nicht dort gearbeitet.

 

Die Einrichtung gehört einem der größten Wohlfahrtsverbände in Deutschland und ist die größte innerhalb ihres Bereiches. (Ich halte mich mit genauen Daten und Namen zurück, da ich anonym bleiben möchte)

 

Das Traineeprogramm ist etabliert und auf jeden Fall sehr professionell, ich habe bereits mit anderen Absolventen dieses Programms Kontakt geknüpft und mich ausgetauscht. 

 

Ja ich kenne weitere Einrichtungen und durfte auch schon Berufserfahrung im privaten Sektor sammeln. 

 

Studentenleben bedeutet für mich, Vollzeit zu studieren und sich (fast) nur auf das Studium zu konzentrieren. Menschen in meinem Alter kennenzulernen und dementsprechend mal aus dem Berufsalltag rauszukommen und noch einmal andere Eindrücke als das Gesundheitswesen zu sehen.

 

Alle Ideen stammen aktuell von mir und sind nicht abgesprochen mit meinem Arbeitgeber. Es sind lediglich "Hirngespinste" die mir aktuell durch den Kopf gehen. 

Es gibt nichts handfestes oder schriftliches. Auch das Traineeprogramm ist nicht sicher. Es sind nur Optionen auf die ich mich mit guter Wahrscheinlichkeit bewerben kann.

Eine Unterstützung des Arbeitgebers ist aktuell nicht vorgesehen.

Bearbeitet von VogelGenetics
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KanzlerCoaching

 

 

Danke für die weiteren Angaben.

 

Sie schreiben, dass Sie 25 Jahre alt sind. Sie haben bisher ein Studium abgeschlossen, vielleicht vorher auch eine Ausbildung gemacht und parallel dazu gearbeitet. Das war ein strammes Programm, das nicht jeder 25-jährige junge Mensch vorzuweisen hat.

 

Sie müssen das gut gemacht haben und die Zeit gut genützt haben. Denn nach einem Praktikum bekommt nicht jeder angeboten, an einem etablierten unternehmensweiten Traineeprogramm teilzunehmen. Eigentlich eine ziemlich geniale Lage, in der Sie sich befinden. Ihren Master können Sie zur Not wieder per Fernstudium machen, nicht wahr? Gute Voraussetzungen für eine Karriere.

 

Wenn, ja wenn ...

 

Mein Eindruck: Sie haben irgendwie und irgendwo das Gefühl, dass das Angebot zwei oder drei Jahre später angenehmer für Sie gewesen wäre. Den wenn Sie jetzt diese Option wählen, dann sind Sie endgültig im Erwachsenenleben angekommen. Möglichkeiten wie in eine andere Stadt ziehen, studieren und wirklich Zeit dafür zu haben, neue Leute im gleichen Alter kennenzulernen und ohne Zeitdruck zusammen abzuhängen, ein bisschen über die Stränge schlagen ..., das alles wäre dann nicht mehr möglich. Womöglich für den Rest Ihres Lebens!

 

Liege ich völlig falsch mit diesen Gedanken? Wenn ja, dann vergessen Sie das Ganze. Wenn nicht, dann beziehen Sie in Ihre Überlegungen ein, dass Sie ziemlich jung sind und zwei Jahre Masterstudium an einer Präsenzuni Ihre Chancen für einen attraktiven Job mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zwingend verschlechtern werden. Denken Sie darüber nach, welchen Gewinn Sie durch einen Präsenzmaster, womöglich in einer anderen Stadt, vielleicht sogar mit einem Auslandssemester, in Ihrer Persönlichkeitsentwicklung haben können. Mal ganz abgesehen von dem Spaß in dieser Zeit!

 

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  • Community Manager
vor 1 Stunde schrieb VogelGenetics:

Studentenleben bedeutet für mich, Vollzeit zu studieren und sich (fast) nur auf das Studium zu konzentrieren. Menschen in meinem Alter kennenzulernen und dementsprechend mal aus dem Berufsalltag rauszukommen und noch einmal andere Eindrücke als das Gesundheitswesen zu sehen.

 

Wie sehr hast Du das im Bachelor vermisst?

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vor einer Stunde schrieb KanzlerCoaching:

 

 

Danke für die weiteren Angaben.

 

Sie schreiben, dass Sie 25 Jahre alt sind. Sie haben bisher ein Studium abgeschlossen, vielleicht vorher auch eine Ausbildung gemacht und parallel dazu gearbeitet. Das war ein strammes Programm, das nicht jeder 25-jährige junge Mensch vorzuweisen hat.

 

Sie müssen das gut gemacht haben und die Zeit gut genützt haben. Denn nach einem Praktikum bekommt nicht jeder angeboten, an einem etablierten unternehmensweiten Traineeprogramm teilzunehmen. Eigentlich eine ziemlich geniale Lage, in der Sie sich befinden. Ihren Master können Sie zur Not wieder per Fernstudium machen, nicht wahr? Gute Voraussetzungen für eine Karriere.

 

Wenn, ja wenn ...

 

Mein Eindruck: Sie haben irgendwie und irgendwo das Gefühl, dass das Angebot zwei oder drei Jahre später angenehmer für Sie gewesen wäre. Den wenn Sie jetzt diese Option wählen, dann sind Sie endgültig im Erwachsenenleben angekommen. Möglichkeiten wie in eine andere Stadt ziehen, studieren und wirklich Zeit dafür zu haben, neue Leute im gleichen Alter kennenzulernen und ohne Zeitdruck zusammen abzuhängen, ein bisschen über die Stränge schlagen ..., das alles wäre dann nicht mehr möglich. Womöglich für den Rest Ihres Lebens!

 

Liege ich völlig falsch mit diesen Gedanken? Wenn ja, dann vergessen Sie das Ganze. Wenn nicht, dann beziehen Sie in Ihre Überlegungen ein, dass Sie ziemlich jung sind und zwei Jahre Masterstudium an einer Präsenzuni Ihre Chancen für einen attraktiven Job mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zwingend verschlechtern werden. Denken Sie darüber nach, welchen Gewinn Sie durch einen Präsenzmaster, womöglich in einer anderen Stadt, vielleicht sogar mit einem Auslandssemester, in Ihrer Persönlichkeitsentwicklung haben können. Mal ganz abgesehen von dem Spaß in dieser Zeit!

 

 

Wow, vielen Dank für diese Nachricht. Das haben sie sehr toll ausgedrückt und eigentlich perfekt auf den Punkt gebracht.

 

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vor 31 Minuten schrieb Markus Jung:

 

Wie sehr hast Du das im Bachelor vermisst?

 

Eine gute Frage.

 

Zum einen war ich sehr froh darüber, dass ich in meinen Fernstudium mit erfahrenen Personen zusammenarbeiten und lernen durfte, die teilweise 30 Jahre älter sind als ich.

Auf der anderen Seite muss ich tatsächlich zugeben, dass ich gerne auch einfach junge Leute kennengelernt hätte, genau wie es @KanzlerCoaching oben beschrieben hat.

 

Tatsächlich finde ich, dass der Kommentar von @KanzlerCoaching es perfekt formuliert hat. Ein Trainee- Programm mit einem Master nebenbei oder auch nur ein Trainee Programm mit Übernahmemöglichkeiten wären für mich der der endgültige Schritt zum "Erwachsen sein". Und das aus für die anderen Option. 

 

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KanzlerCoaching
vor 16 Minuten schrieb VogelGenetics:

Zum einen war ich sehr froh darüber, dass ich in meinen Fernstudium mit erfahrenen Personen zusammenarbeiten und lernen durfte, die teilweise 30 Jahre älter sind als ich.

Auf der anderen Seite muss ich tatsächlich zugeben, dass ich gerne auch einfach junge Leute kennengelernt hätte, genau wie es @KanzlerCoaching oben beschrieben hat.

 

Wie jung ist denn Ihr privates Umfeld? Und haben Sie dort die Möglichkeit (die Sie auch nutzen!), mal richtig auf den Putz zu hauen und jung zu sein? 

 

Mit "auf den Putz hauen" meine ich übrigens nicht "Drugs, sex and rock'n roll", sondern sich auszuprobieren, mal gegen Regeln verstoßen, etwas in der Art.

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