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Psychologie an der FernUni Hagen

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Über diesen Blog

Erfahrungsbericht zum Psychologie-Fernstudium (Bachelor) an der FernUni Hagen von den ersten Vorüberlegungen im Jahr 2011 bis zum Abbruch des Studiums und der Exmatrikulation 2013. Mit zahlreichen Fotos und Videos.

Einträge in diesem Blog

Markus Jung

Was bringt mir ein Psychologie-Fernstudium?

Ich habe ja schon verraten, dass ich mir sehr ernsthaft Gedanken darüber mache, nochmal ein akademisches Fernstudium aufzunehmen.

Heute möchte ich euch noch ein Stück weiter in meine Pläne einweihen und verraten, um welchen Fernstudiengang es sich handeln wird: Ich plane, mich zum Wintersemester 2011/2012 in den Studiengang Psychologie an der FernUni Hagen einzuschreiben.

Vielleicht mag mancher nun fragen, was dass denn nun soll und ob ich mir das auch gut überlegt habe. Ist ja nicht so die logische Schlussfolgerung nach einem Informatikstudium. Und auch zu meinem Job mag man nicht gleich eine direkte Verbindung sehen.

Aber ich spiele tatsächlich schon sehr lange mit dem Gedanken und werde in diesem und den nächsten Blogbeiträgen noch ausführlich darlegen, wie es dazu gekommen ist.

Zu meinen Gründen:

1. Lust-Studium

Das Thema Psychologie, speziell Kommunikationspsychologie (das es leider in Hagen nicht als Schwerpunkt gibt - aber meines Wissens auch in keinem anderen Fernstudium, begeistert mich schon seit langem, und ich habe auch schon manches allgemein verständliche Fachbuch zu diesem Thema gelesen. Aktuell zum Beispiel den ersten Band von Miteinander reden von Schulz von Thunir?t=&l=as2&o=3&a=3499174898.

2. Als Fernstudent wieder mitreden können

Mein Erststudium habe ich bereits 2004 abgeschlossen und ich sehe die Gefahr, dass sich manche Eindrücke mittlerweile etwas "verwaschen". Wenn ich aber tagtäglich Tipps an andere Fernstudenten weitergebe, möchte ich auch aus erster Hand mitreden können und eigene aktuelle Erlebnisse haben. Und da das Studium als Langzeitprojekt angelegt ist, werden mich diese auch über etliche Jahre begleiten.

3. Herausforderung für den Geist

Natürlich beschäftige ich mich auch so im beruflichen Alltag und in mancherlei Kontakten sowie in meiner Freizeit mit vielen Themen. Aber es sind doch eher selektiv die Themen, die mir Spaß machen und auch liegen. Hier finde ich ein Uni-Studium nochmal eine echte Herausforderung. Insbesondere vor den Mathe-Inhalten (vorwiegend wohl Statistik) habe ich gehörigen Respekt und würde mich freiwillig wohl nicht damit beschäftigen. Ich freue mich aber darauf, auch diese für mich bestimmt nicht leichte Aufgabe zu bewältigen.

4. Persönliche Reflektion und ggf. Entwicklung

Ich kann mir vorstellen, dass die kritische Beschäftigung mit psychologischen Themen auch immer wieder dazu führen wird, das eigene Verhalten kritisch zu hinterfragen und sich ggf. trotz fortgeschrittenem Alter in manchen Bereichen noch weiterzuentwickeln. Eine gewünschte und erhoffte "Nebenwirkung" des Studiums. Ich denke, das jedes Studium einen auch in der Persönlichkeit noch weiterbringen kann, von einem Psychologie-Studium erwarte ich dies aber in besonders hohem Maße.

5. Besserer Beraterjob

Von vielen Inhalten des Studiums, insbesondere den Kursen des Moduls Pädagogische Psychologie wie zum Beispiel "Lernen und Lehren im Erwachsenenalter" und "Lernen und Lehren mit elektronischen Medien (eLearning)" erhoffe ich mir, dass ich den Lernern hier bei Fernstudium-Infos.de noch qualifizierter weiter helfen kann.

6. Möglichkeiten für "Feldforschungen"

Sicher werde ich nicht in die Forschung gehen. Aber es gibt gerade im Bereich Fernstudium so viele Bereiche, bei denen es sich lohnt, mal etwas genauer hinzuschauen und vielleicht auch mal verlässliche Daten zu erheben. Wenn ich denn mit den Methoden etc. zurecht komme, könnte hier vielleicht ein zusätzlicher Nutzen auch für Fernstudium-Infos.de und die Fernstudium-Welt insgesamt entstehen. Vielleicht zusammen mit Kooperationspartnern usw. Ich sehe hier viele Möglichkeiten.

7. Vollständige Dokumentation

Es gibt zwar sehr viele Blogs von Fernstudierenden an der FernUni Hagen, aber zum Psychologie-Fernstudium sind noch nicht so viele dabei. Ich habe das Ziel, mein Fernstudium sehr umfassend zu dokumentieren und dazu auch verschiedene Medien wie Videos etc. einzusetzen.

8. Kontakte zu Fernstudenten

Ich freue mich schon auf interessante Gespräche im virtuellen Raum, aber auch bei Präsenzveranstaltungen etc. Zum Beispiel bin ich gespannt, aus welchen Gründen das Psychologie-Fernstudium in Hagen absolviert wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass es dazu dann auch manches hier bei Fernstudium-Infos.de zu lesen geben wird ;-)

9. Vergünstigungen als Student

Eher am Rande stehen die Möglichkeiten, als Student auch manche Vergünstigungen in Anspruch nehmen zu können.

10. Der Kick

Dieser Grund ist nicht so rational, wie die neun zuvor geäußerten. Aber ich merke, wie positiv aufgeregt ich bin, wenn ich mich mit dem Fernstudium beschäftige und zum Beispiel in den Infos auf der Homepage der FernUni surfe, durch die Literaturempfehlungen blättere etc. Es ist wohl auch ein bisschen dieser nicht-rationale Kick, den ich suche...

Zehn Gründe, und mir fallen sicherlich noch ein paar mehr ein, haben schon ein Gewicht und sollte man nicht ignorieren.

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, wie es weitergeht.

Markus Jung

Heute habe ich überraschend das erste Mal Lernunterlagen von der FernUni Hagen erhalten.

Allerdings sind die Hefte für das Modul 1, mit dem ich beginnen werde, noch nicht dabei. Dafür aber das Material für die Pädagogische Psychologie, das im Studium erst recht spät kommt. Ich habe mir dieses aber mitbestellt, weil ich insbesondere die Themen "Lernen und Lehren im Erwachsenenalter" und "Lehren und Lernen mit elektronsichen Medien" sehr spannend finde. Ja, sie waren sogar mit ausschlaggebend, das Studium überhaupt zu beginnen.

Ich werde jetzt aber der Versuchung widerstehen, mich mit den Unterlagen näher zu beschäftigen (kurz reingeschaut habe ich natürlich schon), denn zum einen muss ich erstmal den Laudius-Kurs zu Ende bringen (dort geht es zur Zeit gut voran) und zum anderen sind diese Materialien als Belohnung gedacht, wenn ich das Pflichtprogramm (also Modul M1) durch habe. Wird also erstmal im Schrank landen.

Ansonsten waren neben einem Begrüßungsschreiben auch noch ein paar Gimmicks dabei (Tasche, Postkarten, Türschild), die Lyrix auch schon erwähnt hatte.

Damit ihr einen Eindruck davon bekommt, wie das Ganze ausschaut, hier noch ein paar Fotos:

Markus Jung

Will ich wirklich noch ein Fernstudium machen?

In meinen letzten Blogbeiträgen ist mir aufgefallen, dass ich hinsichtlich meines Fernstudiums an der FernUni Hagen schon das Jammern über fehlende Zeit angefangen habe, bevor das Studium überhaupt begonnen hat. Die hilfreichen Kommentare zu meinem letzten Blog-Beitrag haben da schon zu der eigentlich zentralen Frage hingeführt: Will ich wirklich nochmal ein komplettes akademisches Fernstudium absolvieren?

Die Antwort habe ich schon in einem Blogbeitrag ziemlich zu Beginn meiner Überlegungen gegeben: Nein, will ich nicht und kann ich nicht. Ich habe ja gar nicht vor, dass Studium irgendwann mal mit dem Bachelor abzuschließen, weil ich weiß, dass das unrealistisch ist. Und diese Einsicht scheint aktuell auch schon im Vorfeld meine Motivation zu dämpfen, obwohl ich mir ja alles gut überlegt habe, was ich damit will und warum es sich dennoch lohnt.

Bleibt noch die Frage, wie ich mich denn im Erststudium motiviert habe. Folgende Gründe fallen mir ein:

1. Ich war jünger ;-)

2. Das Fernstudium war neu und ich war geil auf den akademischen Abschluss.

3. Ich war bereit, auf Schlaf zu verzichten.

4. Ich war bereit, nicht groß auf meine Gesundheit zu achten.

4. Ich war bereit, nicht groß auf meine Ernährung zu achten.

5. Ich war bereit, mit einem Minimum an Sport/Bewegung auszukommen.

6. Ich war bereit, meine Sozialkontakte einzuschränken - mehr als es gut war und einer der wenigen Punkte, die ich heute rückschauend etwas bedauere.

Alle diese Punkte treffen heute aber nicht mehr zu.

Nun gut, Frage also beantwortet. Ich werde mich bemühen künftig auf die Jammerei zu verzichten, einfach mal zu machen und zu schauen, wohin es mich führt.

Markus Jung

Fernstudium - Ich brauche den Kick!

In den Kommentaren zu einem Blog-Beitrag wurde Frau Kanzler unter anderem gefragt, ob sie ihr Buch geschrieben hat, weil das Schreiben eines Sachbuches den ultimativen Kick bringt.

Ihre Antwort:

"Kick" im Sinne von "ich will es wissen, ob ich das kann" ja.

"Kick" im Sinne von "Ich bin die ganze Zeit des Schreibens begeistert um die Lampe geflogen" eher nein.

Meine spontane Reaktion war: "Genau wie im Fernstudium". Wohl kaum jemand wird dort die ganze Zeit begeistert sein und sich freuen, dass er lernen darf, Stress hat etc. Aber die Herausforderung, die gibt einem schon einen Kick. Und irgendwann das Gefühl, es geschafft zu haben wohl auch.

Und dieser Kick fehlt mir seit einiger Zeit, besonders weil ich mich ja hier jeden Tag mit Fernstudenten beschäftige.

Mein akademisches Fernstudium liegt nun bald sieben Jahre zurück. Der Journalismus-Fernlehrgang hat inhaltlich eine Menge gebracht, war aber auch ohne Präsenzen etc. und hat daher auch nicht so das Studentenfeeling gebracht. Und der Fernkurs aus dem Diploma in DistancE-Education war eher wie ein Lehrbuch, da es dort gar keinen Kontakt zu anderen Teilnehmern gab etc.

Nein, mir fehlt das Große, der Austausch mit anderen Studenten, echte fachliche Herausforderung und ein guter Abschluss in weiter Ferne als Ziel.

Und es sollte auch nochmal eine Steigerung gegenüber dem bisher geleisteten sein. Da wäre ein Master denkbar, aber da ich schon ein Diplom (okay: FH-Diplom) habe, ist es das auch nicht so. Promotion wäre unrealistisch - auch vom Aufwand her.

Was mich reizen würde, wäre ein richtiges Uni-Studium. Entweder in Präsenz, aber das dürfte ich trotz flexiblem Job nicht auf die Reihe bekommen. Oder eben an der FernUni...

.... Fortsetzung folgt.

Markus Jung

Lernen in der Straßenbahn

Im Moment konzentrieren sich meine Lernaktivitäten auf Straßenbahnfahrten. Den allgemeinen Grundlärm kann ich mittlerweile gut ausblenden und auch die Ansagen bekomme ich nicht mehr bewusst mit.

Was mich aber nach wie vor stört:

- die ständig wechselnden Sitznachbarn

- Gespräche in unmittelbarer Nähe

- und ganz besonders Handy-Telefonate

Und im Stehen lernen geht für mich auch nicht, weil es dann mit den Notizen bzw. Unterstreichungen nicht mehr klappt.

Geht es euch ähnlich? Habt ihr irgendwelche Strategien entwickelt, um euch nicht mehr stören zu lassen?

Markus Jung

Danke Urlaub - Konzept und Motivation gefunden

Letzte Woche war ich im Urlaub an der See. Schon vor der Reise und insbesondere während der etwas weniger arbeitsintensiven Tage (natürlich lasse ich Fernstudium-Infos.de nie ganz aus den Augen :-) ) hat sich für mich ein Konzept entwickelt, wie es mit meiner Weiterbildung weitergeht. Wer meine Blogposts verfolgt hat, hat ja von Anfang an mitbekommen, dass ich vom Psychologie-Fernstudium in Hagen in der vorgegebenen Form für meine Zwecke nicht ganz so angetan bin.

Und genau da werde ich auch zunächst ansetzen: Ich werde nicht mehr prüfungs- oder gar abschlussorientiert studieren, sondern nutzenorientiert, um meine Ziele zu erreichen.

Das soll nun nicht bedeuten, dass ich nun künftig nur noch oberflächlich durch die Studienbriefe husche, aber ich werde mich nur noch in der Form mit den Inhalten beschäftigen, dass sie mich hinsichtlich meiner Ziele weiterbringen.

Beispiel: Die endlosen Ausführungen zur Seelenlehre. Mir ist deutlich geworden, dass der Seelenbegriff eine wichtige Bedeutung für die Psychologie hat, dass es in der Vergangenheit sehr verschiedene Ansichten darüber gab, ob es eine Seele gibt, wo diese platziert ist, ob sie unsterblich ist usw. und dass man heute oft eher von einer "Psychologie ohne Seele ausgeht.". Ich muss aber für mich nicht wissen, welche Philosoph genau welche Vorstellungen hatte und wie er die einzelnen Seelenbestandteile bezeichnet hat usw. Diese Wissen müsste ich mir aber für die Klausur aneignen. Anderes Beispiel: Es gibt unzählige Formatvorgaben der DGPs und APA, die ich für wissenschaftliche Arbeiten berücksichtigen müsste. Da ich aber nicht in die Forschung/Wissenschaft gehen möchte, muss ich diese nicht lernen. Sehr wohl interessiert mich aber, wie solche Texte grundsätzlich aufgebaut sind, um diese effizient lesen und richtig bewerten zu können. Usw. Ich hoffe, hier wird deutlich, in welche Richtung meine Überlegungen gehen. Sicherlich wird dies auch bedeuten, dass ich einige für mich nicht so wichtige Themen ganz weglassen kann oder tatsächlich nur oberflächlich behandeln werde.

Was sind nun die Ziele meiner Weiterbildung?

Ich möchte gerne mehr über das Lernen im Erwachsenenalter erfahren und meine Beratungskompetenz im Bereich der Bildungsberatung verbessern. Hinzu kommt mein großes Interesse an der Kommunikation(s-Psychologie), dass für eine gute Beratung bzw. auch die Moderation von Kommunikationsprozessen wie zum Beispiel hier in den Foren wichtig ist.

Ergänzend möchte ich mehr über Forschungstheorie in dem Umfang erfahren, um Forschungspraxis besser verstehen, einordnen und bewerten zu können - gleiches gilt für die empirische Sozialforschung.

Welche Lerninhalte/Lernangebote könnte meine Ziele unterstützen?

Teile der Fernstudiengänge Psychologie und Bildungswissenschaften an der FernUni Hagen

Passende Literatur

Literatur und Weiterbildungen aus dem Bereich der Beratungswissenschaften bzw. speziell der Bildungsberatung

Beratungskompetenz allgemein, evt. speziell im Bereich Psychologische Beratung. Hier vielleicht passende Fernkurse, Seminare, Techniken etc.

Besonderheiten der Online-Beratung

Ganz wichtig ist aber auch, dass es jetzt mal gut ist mit Planung und Konzepten und dass ich wirklich Zeit mit den Inhalten verbringe - und genau darum werde ich mich nun kümmern.... - mit neuer Motivation.

Markus Jung

Der Stoff ist da

Nachdem das erste Material der FernUni Hagen schon vor einiger Zeit gekommen war, ist nun am vergangenen Wochenende auch der Stoff für dieses Semester angekommen.

Ihr dürft mir beim Auspacken zuschauen:

Sind schon einige Hefte. Wobei es vom Umfang her damals an der PFFH Darmstadt (heutige Wilhelm Büchner Hochschule) für ein Semester eher noch mehr Hefte/Seiten waren. Allerdings kam da nicht noch Pflichtliteratur obendrauf und außerdem ist die Anzahl der Seiten auch nur ein schwaches Indiz für den Aufwand, den in Darmstadt gab es zum Beispiel für Mathe sehr ausführliche Erläuterungen. Damit kommt man dann mitunter schneller voran, als mit sehr komprimiert und abstrakt verfassten Texten.

Naja, wir werden sehen. Diese Woche werde ich mich weiter mit dem Buch Geschichte der Psychologie von Lück aus dem Pflichtprogramm beschäftigen, bevor es dann nächste Woche mit dem von der FernUni Hagen erstellten Programm und den ersten Studienheften losgeht.

Markus Jung

Ich habe keine Zeit für ein Fernstudium

Ist ja eine schöne Träumerei, nochmal ein komplettes akademisches Fernstudium zu machen - aber wie das so meistens ist: "Träume sind Schäume" und verschwinden schnell wieder.

Auch bei aller Effizienz würde ich auf Dauer sicherlich nicht auf mehr als fünf Stunden pro Woche für das Fernstudium kommen. Zu wenig, um irgendwann mal zum Abschluss zu kommen.

Außerdem haben meine weiteren Recherchen zum Psychologie-Studium an der FernUni Hagen auch mindestens zwei Problembereiche ergeben, die ich mir eher nicht antun möchte:

1. Dachte ich, dass sich Mathe hauptsächlich auf das Statistik-Modul zu Beginn des Studiums konzentrieren würde und dann nur noch am Rande benötigt würde, um Studien zu verstehen etc. Nun habe ich aber erfahren, dass sich Mathe das ganze Studium hindurch durch fast alle Module zieht. Das würde für mich sicherlich einen nochmal deutlich erhöhten Zeitaufwand bedeuten.

2. Scheint es in den Klausuren fast nur darum zu gehen, sehr pingelig auswendig gelerntes Wissen abzufragen, statt dieses anzuwenden. Mag ja für ein Unistudium normal sein, aber auch das möchte ich mir nicht antun und halte es für Zeitverschwendung. Reines auswendig lernen fällt mir eher schwer und dann nur für den Klausurtermin. Ne, das muss nicht sein.

Trotzdem werde ich mich wohl zum Wintersemester in Hagen in den Fernstudiengang einschreiben, denn so langsam zeichnet sich ein Konzept ab, wie ich mir meine ganz persönliche Weiterbildung "zusammenbasteln" werde. Zum Glück habe ich ja den Luxus, dass ich auf einen Abschluss auch verzichten kann - in Hagen würde ich diesen vermutlich eh erst mit 60 erreichen ;-). Mehr dazu in meinem nächsten Blogpost!

Nachsatz: Vielleicht muten meine Blogbeiträge etwas unüberlegt an und hören sich nach "erst hüh, dann hott an". Das hat seinen Grund darin, dass ich mich entschlossen habe, schon über den ganzen Planungsprozess hier offen zu schreiben, und nicht erst das Ergebnis zu präsentieren.

Markus Jung

Begrüßungsmail des Studienzentrums Bonn

Vom Studienzentrum Bonn der FernUni Hagen habe ich jetzt auch eine Begrüßungsmail mit Infos zu den Veranstaltungen erhalten. Im wesentlichen wird dabei auf die Internet-Seite des Studienzentrums verwiesen:

http://www.fernuni-hagen.de/bonn/veranstaltungen/

Ich muss sagen, ich bin immer noch unentschlossen, ob ich Veranstaltungen in Bonn, Leverkusen oder direkt in Hagen besuchen werde.

In den nächsten Tagen muss ich mich mit den einzelnen Terminen noch mal genauer beschäftigen und blogge dann auch nochmal darüber. Schon jetzt sehe ich, dass ich am 22.10. zur Auftaktveranstaltung in Psychologie nicht kann )-: Ich hoffe mal, dass es nicht nur ein Live-Videostreaming geben wird, sondern die Vorlesungen hinterher auch als Aufzeichnung zur Verfügung gestellt werden. Ich meine, sowas hätte ich zu einem der älteren Semester mal gesehen.

Auf jeden Fall machen die ganzen Hinweismails deutlich, dass es nun tatsächlich bald los geht....

Markus Jung

Ich brauche mein eigenes System

Die letzten Tage habe ich versucht, nach dem von der FernUni Hagen vorgeschlagenem System zu lernen. Das bedeutet, dass ich mich mit drei verschiedenen Heften = Themen gleichzeitig beschäftigt habe (Einführung in die Psychologie, Einführung wissenschaftliches Arbeiten, Einführung Forschungsmethoden) und dazu noch die Pflichtliteratur zur Geschichte der Psychologie gelesen habe.

Da ich nicht den ganzen Tag über dem Studium sitzen kann, sondern meistens hier und da mal eine halbe Stunde abknapse, komme ich mit dem System nicht zurecht. Es liegt einfach zu viel Zeit dazwischen, bis ich mich wieder mit dem gleichen Material beschäftige und benötige dann zu lange, um wieder drin zu sein. Auch gehen mir so Zusammenhänge schnell wieder verloren.

Ich habe mich daher entschlossen, auf ein eigenes System umzusteigen und nur ein Fach/Heft zu einer Zeit zu bearbeiten und parallel das Geschichts-Buch weiter zu lesen.

Bei der Reihenfolge werde ich mich schon weiter mit an der vorgegebenen Taktung orientieren.

Mal schauen, wie das zu den vorgegebenen Betreuungszeiten in den Foren passt. Aber ich denke, ich komme mit diesem Weg am besten zurecht und das Meiste passiert ja eh im Selbststudium.

Starten werde ich mit der Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und die Präsenation empirischer Untersuchungen. Darin wird Handwerkszeug vermittelt, dass sicherlich für die anderen Inhalte nützlich sein wird.

Wenn ich damit durch bin, überlege ich dann, womit es weitergeht.

Übrigens habe ich heute mal die Seitenzahlen (inkl. Anhänge etc.) addiert. Zusammen mit dem oben genannten Buch komme ich auf 1.461 Seiten - weitere Pflichtliteratur und die Folien zu den Vorlesungen sind darin noch nicht enthalten. Und auch keine Online-Quellen und zusätzliche Literatur, die ich sicherlich hier und da zum Verständnis benötigen werde. Schon viel, irgendwie...

Markus Jung

Geschichte und Paradigmen der Psychologie

Man lese und staune, ich habe es geschafft, das zweite Heft innerhalb meines Psychologie-Studiums in Hagen abzuschließen :-)

Es geht um die Kurseinheit 2 "Einführung in die Geschichte und Paradigmen der Psychologie" im Kurs 3400 "Einführung in die Psychologie und ihre Geschichte". Dazu gehört auch die Pflichtliteratur "Geschichte der Psychologie; Strömungen, Schulen, Entwicklungen" von Helmut E. Lück.

Mit der Geschichte habe ich mich aber nur eher oberflächlich beschäftigt und die zugehörigen Inhalte 1x gelesen und wichtiges markiert. Zusammenfassungen habe ich nur zu den Paradigmen verfasst. Folgende Paradigmen werden behandelt:

Das psychoanalytische Paradigma

Dieses Paradigma prägt wohl mit den Überlegungen von Sigmund Freud und dem Bild des Patienten auf der Couch bei vielen Menschen immer noch die Vorstellung davon, was Psychotherapie ist. Das Konzept von Freud wird ausführlich vorgestellt, natürlich wird auch die Kritik an seinem Modell erläutert und es wird darauf eingegangen, wie sich das psychoanalytische Paradigma bis heute weiterentwickelt hat.

Das behavioristische Paradigma

Ein wichtiger Name in diesem Zusammenhang ist John B. Watson, der den Begriff "behaviour" für diese psychologische Richtung geprägt hat. Wichtige Ergebnisse sind unter anderem die Erkenntnisse zur klassischen und operanten Konditionierung.

Gestaltpsychologie

Hier sind besonders die Gestaltgesetze wichtig, zum Beispiel das Gesetz der Nähe, das Gesetz der Ähnlichkeit oder das Gesetz der Kontinuität.

Das kognitionswissenschaftliche Paradigma

Dazu gab es eine Online-Vorlesung. Gut zur Abwechslung und in gewisser Weise auch einprägsamer als immer nur die Texte zu haben, aber auch mit einem größeren Arbeitsaufwand verbunden.

Interessant ist hier speziell der Gegensatz zum Behaviorismus. Während dieser die mentalen Prozesse fast völlig ausblendet, konzentriert sich die kognitive Psychologie genau darauf. Es geht also darum, wie der menschliche Geist "funktioniert".

Das konstruktivistische Paradigma

Für mich hat das was von Pippi Langstrumpf "Ich mach mir die Welt,

widewide wie sie mir gefällt." Natürlich kann man dem auch ernsthafte Aspekte abgewinnen, wenn man denn möchte ;-)

Bewusstseinspsychologie

Hauptvertreter ist Wilhelm Wundt. In der Bewusstseinspsychologie wird das Psychische mit dem Bewussten gleichgesetzt.

Phänomenologische Psychologie

Die phänomenologische Psychologie hat sich mir auch nach mehr oder weniger intensiver Beschäftigung damit nicht wirklich erschlossen. Ein Phänomen ist wohl etwas, dass einem begegnen kann und der Nutzen der Phänomenologie ist es wohl unter anderem, sich kritisch damit zu beschäftigen, was denn eigentlich der Gegenstand der Psychologie ist.

Soweit ein sehr grober Überblick. Alle, die sich intensiver damit beschäftigt haben, dürfen gerne ergänzen und korrigieren :-)

Das Heft endet dann noch mit der Darstellung eines Modells zur Integration der psychologischen Paradigmen und Teildisziplinen der Psychologie in Form einer weiteren Video-Vorlesung. Das Modell basiert im Wesentlichen auf dem Buch Psychologie lernen: Eine Einführung und Anleitung von Nolting und Paulus.

Weiter geht es nun mit dem Heft zur Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie. Bis ich darüber berichten kann, wird aber sicherlich wieder einige Zeit ins Land ziehen.

Alternativ auch noch ein Video dazu:

Markus Jung

Keine Klausur im ersten Semester

Auch wenn ich schon länger nichts mehr über mein Psychologie-Studium geschrieben habe - ich bin noch dran. Allerdings setze ich meine Überlegungen um und gehe so vor, wie ich es zeitlich hin bekomme.

Und in den letzten Tagen war da eben so gut wie gar nichts drin.

Heute habe ich mich aber hingesetzt und etwas getan.

Außerdem habe ich eine Entscheidung getroffen: Ich werde versuchen, im ersten Semester den Stoff des ersten Moduls zumindest schon mal grob durchzuarbeiten und einen Überblick über die Materie zu bekommen. Ist halt doch etwas ganz Anderes als Informatik. Zeit zum (auswendig) lernen für die Klausur wird da auf keinen Fall bleiben. Daher peile ich für das zweite Semester die eigentliche Erarbeitung und das Lernen des Stoffs an und möchte dann auch meine erste Klausur schreiben.

Vielleicht geht es dann ja irgendwann schneller voran, wenn ich besser im Stoff drin bin.

Markus Jung

Die große Ernüchterung

Gegen Ende meines ersten Semester in Hagen mache ich mir intensive Gedanken über das Gewesene und das Kommende.

Wirklich viel geschafft habe ich nicht in den vergangenen bald sechs Monaten. Einiges gelesen, aber so richtiges studieren war es nicht.

Für mich steht im Moment fest:

1. Ich will so lange weiter machen, bis ich wenigstens mal an einer Klausur teilgenommen habe (bestehen wäre dann auch noch schön, ist aber nicht entscheidend. Andererseits werde ich mich aber nur dann anmelden, wenn auch eine gewisse Grundlage vorhanden ist)

2. Ich werde das Studium auf keinen Fall komplett durchziehen. Es ist einfach zu viel "Ballast" für mich dabei und ich bin mittlerweile auf so viele andere Themen gestoßen, zu denen ich mich weiterbilden möchte und die noch viel besser zu meiner Tätigkeit passen (Bücher, aber auch zum Beispiel ein Master-Studiengang - leider kein Fernstudium - zum Thema Bildungsberatung, ich werde noch darüber berichten), dass ich jetzt nicht die nächsten zehn Jahre (ich denke, das wäre für mich eine realistische Zeit bis zum Abschluss) auf zum Teil sehr Abstrakte und für mich nur begrenzt für die Praxis oder den Alltag nützlichen Themen beschäftigen möchte. Ich werde aber genau überlegen, was ich noch genauer durcharbeiten möchte und dann die entsprechenden Module, ggf. auch im Selbststudium belegen - oder mir passende andere Materialien dazu besorgen. Welche Inhalte da sind, dazu schreibe ich noch mal irgendwann was. Ich denke da auch nicht nur an die psychologischen Inhalte, sondern durchaus an gewisse Grundlagen in Forschungspraktiken und insbesondere im Bereich der emprischen Sozialforschung - entsprechende Studienergebnisse möchte ich irgendwann noch besser einschätzen können.

Soweit ein paar recht konfuse Gedanken von mir, die es ähnlich auch als Video gibt:

Ach ja, meine Vorgehensweise beim Lernen werde ich auch noch ändern. Kurz: Seltener, nicht mehr in der Straßenbahn etc, dafür intensivere und längere Lerneinheiten zu Hause am Schreibtisch. Immer nur mit halber Konzentration was zu tun, wie zum Beispiel unterwegs oder abends spät nach 22 Uhr, dafür sind die Inhalte wohl einfach zu anspruchsvoll, um zu einem guten Verständnis zu gelangen.

Markus Jung

Antrag auf Einschreibung geht raus

Bereits vor einiger Zeit habe ich mich ja online an der FernUni Hagen eingeschrieben. Heute bin ich endlich dazu gekommen, die Kopie von meinem Diplomzeugnis beglaubigen zu lassen (Wartezeit bei der Stadtverwaltung: Fast eine Stunde...).

Den Papierantrag habe ich gerade unterschrieben, gleich wird alles eingetütet und morgen geht der Umschlag zur Post - und dann gibt es kein zurück mehr ;-)

Markus Jung

Geschichte

Mal ein kurzes Update von mir. Wie schon in meinem letzten Videoblog erwähnt, quäle ich mich immer noch mit dem Studienheft zur Geschichte der Psychologie rum und komme damit überhaupt nicht gut zurecht. Immerhin habe ich mich mittlerweile von der Steinzeit bis ins 20. Jahrhundert vorgearbeitet. Gerade diese sehr theoretischen, oft meiner Meinung nach eher philosophischen Betrachtungen, sprechen mich gar nicht an. Meiner Meinung nach hätte man das ganze bisherige Heft auf wenigen Seiten zusammen fassen können...

Jetzt noch durch das Leib-Seele-Problem kämpfen und dann kommen die verschiedenen Paradigmen der Psychologie. Das könnte dann eventuell wieder etwas interessanter werden und vielleicht komme ich dann auch mal etwas schneller voran.

Wenn ich damit durch bin, gibt es erstmal keinen neuen Stoff mehr, sondern ich werde mich daran machen, das bisher grob durchgearbeitete Material intensiver anzugehen, zusammenzufassen und im Optimalfall sogar zu verstehen.

Markus Jung

Ich fühle mich erschlagen

Heute ist offizieller Bearbeitungsbeginn für das erste Modul im Psychologie-Fernstudium in Hagen.

Das bedeutet, dass ab heute auch die Moodle-Foren freigeschaltet wurden. Ich habe gerade mal rein geschaut und fühle mich wirklich erschlagen.

Das Ganze ist gut gemacht, sehr übersichtlich, mit Unterforen zu allen einzelnen Kapiteln innerhalb der einzelnen Kurse usw. Und es wird auch angekündigt, dass sich die Tutoren aktiv einschalten, wenn Diskussionen in die falsche Richtung gehen. Es werden auch online Aufgaben gestellt, die dann gemeinsam mit anderen Studierenden dort diskutiert und beantwortet werden können usw. Ist zur Zeit noch leer, hört sich aber gut an.

Erschlagen bin ich, weil mir langsam der Umfang der Inhalte bewusst wird. Bisher hatte ich ja nur die Studienbriefe und ein einzelnes Buch, aber jetzt stehen zusätzlich in Moodle umfangreiche Vorlesungen (Ton + Folien) zur Verfügung, viele weitere Texte bzw. Verweise usw.

Wenn ich das wirklich halbwegs sinnvoll bearbeiten will, werde ich wohl doch von meiner "irgendwie nebenbei"-Einstellung weg müssen, die ich mir eigentlich vorgenommen hatte und die während des Laudius-Kurses auch halbwegs geklappt hatte.

Naja, ich werde euch mit weiteren Blog-Beiträgen nerven und auf dem Laufenden halten.

Immerhin kommt langsam wieder ein richtiges Fernstudenten-Feeling auf, auf das ich so sehr gehofft hatte ("Der Kick").

Markus Jung

Rückmeldung - auf ins 3. Semester

Ich habe das Gefühl, dass das Sommersemester gerade erst angefangen hat, und tatsächlich läuft es ja auch noch eine ganze Weile, da ist schon wieder die Rückmeldung für das Wintersemester fällig.

Dieses Mal habe ich mich entschlossen, neben der Wiederholungsbelegung des Moduls M1 (das ich dann hoffentlich endlich mal für mich abschließen werde) einzelne Kurse aus den Modulen M2 und M3 zu belegen. Meine Wahl ist dabei auf den Kurs 03607: Empirische Sozialforschung aus M2 und den Kurs 03411: Biologische Grundlagen der Psychologie gefallen. Und diese werde ich dann hoffentlich auch innerhalb des Semesters abschließen können. Ob ich die weiteren Module aus M2 zur Statistik und zu SPSS dann überhaupt noch belege, muss ich mal schauen. Ich hoffe mal, dass mir der Kurs zur empirischen Sozialforschung schon genug Hintergrundwissen vermittelt, um künftig Studienergebnisse noch besser bewerten zu können.

Insgesamt will ich halt zusehen, dass es künftig schneller voran geht, damit das Projekt FernUni Hagen auch irgendwann mal ein Ende findet und ich von dem neuen Wissen profitieren kann.

Und so schaut meine Rückmeldung aus:

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Markus Jung

Ich bastel mir ein Studium

In meinem letzten Blog-Beitrag habe ich ja schon darüber berichtet, dass es wohl für ein komplettes akademisches Studium bei mir nicht reichen wird, ich aber trotzdem etwas im Bereich Psychologie tun möchte.

Meine aktuellen Überlegungen sehen so aus:

1. FernUni Hagen

Ich werde mich zum Wintersemester 2011/2012 in den Studiengang Psychologie einschreiben und die Module 1 (Einführung in die Psychologie, ihre Methoden und Techniken wissenschaftlichen Arbeitens) und 9 (Pädagogische Psychologie) belegen.

Das Modul 1 möchte ich komplett durcharbeiten und werde mich auch zur Klausur anmelden. Das wird für mich der Testlauf werden, ob ich mit vertretbarem Aufwand auch in der Lage bin, Prüfungsleistungen zu bestehen. Ich werde die Unterlagen intensiv durcharbeiten und mich sicherlich auch etwas auf die Prüfung vorbereiten. Ich werde aber nicht Wochen lang mit auswendig lernen verbringen. Mal schauen, was dabei heraus kommt.

Das Modul 9 werde ich ganz anders angehen. Mein Ziel ist es dort, für mich relevantes Wissen herauszuziehen. Ich hoffe, dies wird auch ohne Kenntnis der Inhalte der Module 2-8 "dazwischen" möglich sein.

Das Modul 9 besteht aus vier Kursen:

03428 - Einführung in die Pädagogische Psychologie

plane ich oberflächlich zu behandeln

03429 - Diagnostizieren, Evaluieren, Intervenieren in schulischen und Bildungskontexten

03430 - Lernen und Lehren im Erwachsenenalter

Hört sich für mich und mein berufliches Interesse sehr relevant an, gerade was das Lernen angeht. Damit werde ich mich intensiver beschäftigen.

03431 - Lernen und Lehren mit elektronischen Medien (eLearning)

Auch das wirkt sehr spannend und relevant für mich.

Eine Prüfungsteilnahme ist für mich schon formal nicht möglich und wird auch nicht angestrebt.

Wie es dann konkret mit der FernUni Hagen weitergeht, werde ich im Laufe des Semesters entscheiden. Wenn es für mich passt, werde ich vielleicht selektiv weitere Module auswählen, vielleicht lasse ich es auch ganz sein und ganz vielleicht packt mich ja doch der Ehrgeiz, auch weitere Prüfungsleistungen anzustreben und ggf. in ferner Zukunft doch zu einem Abschluss zu kommen. Sehe ich aber zur Zeit eher als unwahrscheinlich und auch unrealistisch an.

2. Laudius

Zu diesem Anbieter mit seinem etwas anderen Konzept gibt es ja leider immer noch keine ausführlichen Erfahrungsberichte. Nachdem mangels Rabatt aus meiner Belegung des Journalismus-Fernlehrgangs dort ja nichts wird, habe ich mir nun nochmal den Psychologie-Kurs angeschaut. Die Kosten für den kompletten Kurs betragen nur 279,60 Euro und laut Laudius orientiert sich der Lehrgang "am Aufbau des wissenschaftlichen Psychologiestudiums, aber natürlich konsequent vereinfacht". Das wäre doch ein netter Einstieg bis zum Beginn des Wintersemesters, und eine gute Gelegenheit, mir ein eigenes Bild von Laudius zu machen.

Die Themengebiete des Lehrgangs sind:

• Was ist Psychologie?

• Geschichte der Psychologie

• Allgemeine Psychologie (Wahrnehmung, Gedächtnis, Denken, Lernen, Motivation Emotion)

Entwicklungspsychologie (Entwicklungsmodelle, Vererbung, Umwelt, Lebensabschnitte)

• Persönlichkeitspsychologie

• Sozialpsychologie (Theorien und Experimente, Kommunikation, Gruppenprozesse)

• Pädagogische Psychologie

• Klinische Psychologie (Psychische Störungen, Psychotherapie)

3. Open University

Im OpenLearn Programm der Open University gibt es auch einen Kurs Starting with psychology. Auch hier eine gute Gelegenheit, einerseits ein bisschen Wissen zu gewinnen, und andererseits mal in das Lernmaterial der Open University reinzuschnuppern und darüber natürlich auch zu berichten.

4. Bücher, Zeitschriften, Internetquellen etc.

Hier wird es richtig interessant, denn in diesem Bereich werde ich mich auf die Gebiete stürzen, die mich interessieren. Und bei der Literaturauswahl auch durchaus akzeptieren, dass populärwissenschaftliche Bücher dabei sind etc. Dazu werden sicherlich weitere Bücher zu meinem Lieblingsthema "Kommunikationspsychologie" gehören. Und aktuell lese ich einiges zum Thema "Glück", aus wirtschaftlicher Sicht, aber auch aus Sicht der Psychologie.

5. Austausch

Ganz wichtig wird mir auch sein, den Austausch mit anderen zu suchen. Natürlich hier über das Blog (gibt ja auch bei Fernstudium-Infos.de etliche Psychologie-Studenten an verschiedenen Hochschulen), aber auch zum Beispiel über moodle an der FernUni Hagen, ggf. den Studienservice, auch an der Open University gibt es ein Forum zum Kurs, ggf. gibt es weitere Fachforen im Internet usw.

Fazit

Alles in allem könnte es für mich in die Richtung gehen, in der ich mir ein "echtes" Studium vorstelle. Nicht mit dem Ziel, irgendein Papier mit einem Abschlussgrad in Händen zu halten, sondern mich mit Inhalten zu beschäftigen, die mir wichtig erscheinen, diese zu reflektieren und zu diskutieren und im Idealfall eigene Erkenntnisse daraus zu gewinnen, die mir für meine Arbeit und mein Leben und Denken nützlich sind.

Markus Jung

Mein erster Videoblog

Ich habe mich entschlossen, auch bei YouTube über meine Erfahrungen mit dem Psychologie-Fernstudium in Hagen zu berichten. Die erste Ausgabe ist online, in der ich insbesondere einen Rückblick darauf gebe, was bisher in meinem Studium passiert ist.

Markus Jung

Ja ist denn schon Sommersemester?

Am vergangenen Wochenende habe ich einen etwas dickeren Umschlag der FernUni Hagen im Briefkasten gehabt und mich gefragt, was denn da drin sein mag, da ich ja eigentlich alle Unterlagen für dieses Semester habe.

Und siehe da - es ging auch gar nicht um dieses, sondern schon um das nächste Semester:

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Warum das Heft automatisch per Post verschickt wird, ist mir allerdings ein Rätsel. Alle darin enthaltenen Informationen stehen auch online zur Verfügung und lagen mir auch für die Ersteinschreibung nicht in Papierform vor.

Noch dazu wird der Psychologie-Studiengang zwar beschrieben, aber eine Kursauflistung ist für dieses Angebot nicht enthalten (für Studiengänge aus anderen Fakultäten zum Teil schon), so dass ich eh auf die Online-Infos zugreifen muss.

Dazu gab es noch ein kurzes und informatives Begleitschreiben, das war ja okay, enthält es doch unter anderem den Hinweis, dass ab 1.12. die Rückmeldung möglich ist und unter welchem Link diese erfolgen kann. Aber die anderen 150 Seiten sind meiner Meinung nach Papierverschwendung und werden von mir gleich dem Altpapier zugeführt - trotz des Warnhinweises auf de Cover (siehe oben).

Ach ja, ob ich mich denn auch wirklich für das Sommersemester 2012 zurückmelden werde - und ggf. für welche Kurse, das erfahrt ihr in einem der nächsten Blogs von mir...

Markus Jung

Ende des Studiums, bevor es richtig begonnen hat

Am Wochenende habe ich eine Entscheidung getroffen: Ich werde mich zum nächsten Semester an der FernUni Hagen nicht zurückmelden - ich breche das Psychologie-Studium dort also ab.

Wer meine Blogbeiträge zum Studium an der FernUni Hagen verfolgt hat weiß, dass ich nie richtig in das Studium rein gekommen bin und mehr darüber berichtet habe, was ich wie anders machen könnte, statt über wirkliche Fortschritte.

 

Im Grunde sehe ich drei Ursachen dafür:

 

1. Mir war schnell klar, dass ich das Studium nicht abschließen kann

Es hat sich schnell heraus gestellt, dass ich das Studium in Hagen wohl nicht mit dem Bachelor abschließen würde, weil der Aufwand zu groß erscheint und unterwegs zu viele Hürden liegen, die auch in der Organisation des Studiums liegen.

 

2. Ich bin mit der Uni nie richtig warm geworden

Eigentlich kann ich gar nichts Negatives über die Betreuung sagen. Die FernUni gibt sich meiner Meinung nach große Mühe, trotz der enormen Studierendenzahlen so gut es geht eine Unterstützung anzubieten. Es gibt eine Auftaktveranstaltung, die auch als Video zur Verfügung gestellt wird und die Betreuer der Foren sind sehr engagiert.

Dennoch hatte ich immer das Gefühl, dass die Studierenden (zumindest in dieser Anzahl) ja eigentlich gar nicht gewünscht wird und man zusehen muss, dass nicht zu viele weiter kommen, um das Studium überhaupt anbieten zu können. Damit verbunden auch die enormen Probleme bei allem, was auch nur ein wenig in Richtung Individualität geht (Projektarbeiten, Präsenzveranstaltungen, Bachelorarbeit etc.).

Problematisch finde ich insbesondere das Prüfungskonzept der reinen Multiple-Choice Klausuren, die doch viel auswendig lernen und Wissensreproduktion erfordern bzw. nur standardisierte Antworten ermöglichen, wenn es um die Anwendung von Wissen geht. Das widerspricht meinen Vorstellungen von lernen.

Ich muss da natürlich auch dazu sagen, dass ich durch mein Erststudium an einer privaten Hochschule da einfach verwöhnt bin, was die Studierendenbetreuung angeht und auch das Verhältnis zum Studierenden. An der Wilhelm Büchner Hochschule wurde ich tatsächlich als Kunde gesehen, der eine Dienstleistung erhält. Dieses Gefühl habe ich in Hagen nicht gehabt, sondern fühlte mich eher (wenn auch gut) verwaltet.

 

3. Ich habe tatsächlich zu wenig Zeit

Ende Oktober habe ich angefangen, meine Lernzeiten zu dokumentieren und obwohl ich wusste, dass es wenig ist, war ich nochmals erstaunt, wie wenig es denn tatsächlich ist. Für ein universitäres Studium definitiv zu wenig.

Ich habe vor, die Lernzeiten in den nächsten Monaten deutlich zu erhöhen, um mit dem Lehrgang bei Impulse gut voran zu kommen (denn selbst dafür ist es zur Zeit sehr knapp), aber für Hagen würde es auch in absehbarer Zukunft nicht reichen und (Hauptproblem) ich bin auch nicht bereit, dafür mehr Zeit zu investieren, da mir der Nutzen als zu gering erscheint.

Dennoch möchte ich dieser Erfahrung keinesfalls missen. Darüber werde ich sicherlich noch ausführlicher etwas schreiben, aber ich kann jetzt schon sagen, dass ich viel über die FernUni Hagen gelernt habe - und auch inhaltlich ist es nun nicht so, dass ich gar nichts mitgenommen habe. Und die Unterlagen für einige der Themen, die mich besonders interessiert haben, habe ich ja vorliegen bestimmt werde ich diese noch nutzen können. Insbesondere gilt dies für die Materialien zur pädagogischen Psychologie speziell mit Bezug auf die Erwachsenenbildung - die für mich einer der Hauptgründe waren, warum ich mich überhaupt für das Studium angemeldet hatte.

Ein wenig bedauere ich es, dass ich es nicht wenigstens mal mit einer Klausur versucht habe, aber ich kann mich dazu einfach nicht aufraffen.

Was meine Entscheidung nochmals erleichtert hat: Es wird ja voraussichtlich in der zweiten Hälfte des nächsten Jahres erstmalig ein Psychologie-Fernstudium an einer privaten FH geben (der PFH). Wenn ich es bis dahin schaffen, meine Lernzeiten auf ein akzeptables Niveau zu bringen (das würde ich bei mir so sehen, wenn ich auf einen Wochenschnitt von zehn Stunden komme) und bei Impulse weitgehend durch zu sein, überlege ich mir das vielleicht doch noch mal - dann aber auch wieder mit dem Ziel, irgendwann einen weiteren Abschluss in Händen zu halten.

Markus Jung

Buch geschafft - und doch nicht geschafft

Eigentlich war ich froh, endlich mal eine Studieneinheit "durch" zu haben - es handelt sich um die Geschichte der Psychologie von Helmut E. Lück in der 4. Auflage.

Durch heißt nun noch nicht zusammengefasst und überhaupt noch nicht (auswendig) gelernt, aber doch einmal durchgearbeitet und mit Markierungen und Notizen versehen.

Und was muss ich jetzt in Moodle lesen? - Der Herr Prof. Dr. Lück hat diesen Herbst die 5. Auflage seines Werks herausgegeben - die natürlich auch klausurrelevant ist. Zwar wurden die komplett neuen Teile nach Protesten der Studierenden für die Klausur in diesem Wintersemester ausgeklammert, aber für das Sommersemester - wenn ich die Klausur schreibe - wird das wohl nicht mehr gelten. Seufz...

Also: Weitere 70 Seiten mehr zu lernen. Und natürlich auch schauen, was sich auf den anderen 200 Seiten so geändert hat...

Nicht falsch verstehen: Ist keine Kritik an der FernUni, sondern schon ganz normal und korrekt so und kann halt passieren. Dumm gelaufen quasi. Aber frustriert mich gerade schon so ein ganz kleines bisschen - genug jedenfalls, um darüber zu bloggen ;-)

Ich bin dann mal weg - zu Amazon, Buch kaufen...

Markus Jung

Im Moment geht es Schlag auf Schlag. Ich habe schon wieder Post von der FernUni Hagen erhalten. Dieses Mal den Belegbogen, der alle für das kommende Semester belegten Kurse auflistet - sieben Stück insgesamt, das entspricht 16 SWS (Semester-Wochenstunden). Kosten wird mich der "Spaß" 280 Euro.

Dazu gibt es noch zwei nicht explizit belegte und auch kostenlose Inhalte: Einmal Tipps zum optimalen Einstieg und einmal eine Anleitung zur Benutzung der Bibliothek.

Was ich nicht ganz verstehe: Als Bearbeitungsbeginn für die Kurse aus dem Modul 1 ist der 17.10.2011 angegeben, für die Kurse aus dem viel späteren Modul zur Pädagogischen Psychologie bereits der 4.10. Das bedeutet dann wohl, dass mir dann zum Semesterstart noch gar nicht alle Unterlagen vorliegen werden. Ich habe ja schon vor, mit Modul 1 zu beginnen... Naja, erstmal abwarten.

Ach ja, von Laudius habe ich heute auch Post erhalten. Das Material für den zweiten Monat. Aber darüber schreibe ich in den nächsten Tagen einen separaten Blogbeitrag.

Markus Jung

Eine Einführung in die Einführung...

Ich glaube (vielleicht täusche ich mich ja auch) solche Sätze finden sich nur in den Studienbriefen der FernUni Hagen:

Der vorliegende Text [Anmerkung: 177 Seiten inkl. Anhang] kann aufgrund der Kürze keine Einführung in die Geschichte der Psychologie geben, sondern eher eine Einführung in die Einführung.

Chronologisch geht es dann übrigens in der Steinzeit los...

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