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Über diesen Blog

|| Hausaufgaben: 12/12 || Klausuren: 17/17  || Projekt: 1/1 || BPP: 1/1 ||
|| BA: 0/1 ||
*************************

1. Semester: ab 11/2012
Einführungsprojekt (B, 2 CP)
RBW - Recht (B, 3 CP)
IWW - Einführung in die Informationswissenschaft und -wirtschaft (K, 5 CP)
GDI - Grundlagen d. Informatik (K, 5 CP)
MAG - Mathematische Grundlagen (K, 5 CP)
Mathe-Vorkurs (-, 0 CP)

2. Semester: ab 05/2013
RBW - Betriebswirtschaftslehre (K, 5 CP)
GIW - Grundlagen Informations- und Wissensmanagement (B, 5 CP)
GOP - Grundlagen der objektorientierten Programmierung (B, 5 CP)
BSRA - Betriebssysteme und Rechnerarchitektur (K, 8 CP)
IBR - Information Broking und Research (K, 5 CP)

3. Semester: ab 11/2013
BELA - Englisch für Informatiker (B, 6 CP)
GSEB - Grundlagen des Software Engineering (K, 6 CP)
WIR - Wissensorganisation und Information Retrieval (K, 6 CP)

4. Semester: ab 05/2014
DBWK - Datenbanken, Teil 1 (K, 5 CP)
MTW - Methoden & Techniken des Wissensmanagements (K, 6 CP)
ITI - Informationstechnologie (K, 9 CP)
PWA - Projektmanagement und wissenschaftliches Arbeiten (B, 5 CP)

WPMM - WebPublishing und Multimedia (B, 9 CP)
CSUS-Praktikum: 14.9. - 3.10.14 :thumbup1:

5. Semester: ab 11/2014
VII - Verteilte Informationsbearbeitung (K, 8 CP)
AIMI - Anwendungen im Informationsmanagement (K, 5 CP)

DBWK - Datenbanken, Teil 2 (B, 3 CP)
Wahlpflichtfach: Medieninformation (B, 6 CP)
BPP - Berufspraktische Phase (Bericht, 23 CP)

6. Semester: ab 05/2015
BIS - Betriebliche Informationssysteme / Geschäftsprozessmodellierung (K, 9 CP)
FUM - Kommunikation und Führung (K, 6 CP)
PRJ - Projektarbeit (6 CP)

IDE - Informationsdesign (B, 5 CP)
Wahlpflichtfach: Online- & Printmedien (2xB, 8 CP)

7. Semester: ab 11/2015
KIS - Kommunikations- und Informationssysteme in der Logistik (K, 8 CP)
EBU - E-Business (K, 6 CP)

Bachelor-Thesis und Kolloquium (15 CP)
 

B = Benotete Einsendeaufgabe
K = Klausur

Einträge in diesem Blog

Lumi

Es ist an der Zeit hier einen Schlußstrich zu ziehen. Für das SBB-Stipendium war noch ein Abschlußbericht fällig, der dann irgendwann im Intranet der SBB für Stipendiaten, Anwärter und Almunis veröffentlicht wird. Ich finde der Bericht macht sich auch als Abschluß des Bachelor-Blogs gut und daher hänge ich den unten an.

In der Zwischenzeit war ich auch auf der Abschlußfeier der WBH. Ich kann nur empfehlen, sich dafür Zeit zu nehmen. Vorher war ich leicht skeptisch, ob sich die Anreise und der zeitliche Aufwand wirklich lohnt. So kurz vor dem Urlaub ... Aber da ja wirklich viele Studienkollegen anwesend waren, wollte ich die Gelegenheit nicht verstreichen lassen. Was ich nicht einkalkuliert hatte, war wie sehr mir die Feier das Gefühl gab fertig studiert zu haben. Eigentlich fiel erst auf der Feier der Groschen, dass alles vorbei ist und dass ich wirklich einen Studienabschluß erreicht habe. Das war großartig! Ich hoffe, dieses Gefühl der Zufriedenheit hält noch lange an und taugt zur Motivation im Master.

Am Tag nach der Abschlußfeier ging es nach Island. Drei Wochen. 6000km mit dem Auto. 3000 Landschaft-Fotos. Wir haben die Nacht zum Tag gemacht und das grandiose Licht der Mitternachtssonne genutzt. Daher konnten wir den Touristenströmen gut entgehen. Ich glaube, ich habe mit keinem Dutzend Menschen Kontakt gehabt in den drei Wochen. Das war soooo erholsam. Jetzt muss ich mir eine passende Belohnung als Master-Motivation überlegen. :lol:

Und in Kürze geht es hier weiter (sobald der Sommer sich verzogen hat):

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Informations- und Wissensmanagement B.Sc. an der Wilhelm-Büchner-Hochschule

November 2012 bis Mai 2016

Studienbeginn

Der Plan mich per Studium weiterzubilden reifte schon einige paar Jahre. Von Wirtschaftswissenschaften zu Logistikmanagement, über Wirtschaftspsychologie zur Wirtschaftsinformatik. Die Blogs auf Fernstudiums-Infos.de http://www.fernstudium-infos.de/blogs/ waren mir in der Schlussphase der Entscheidungsfindung eine große Hilfe. Dort erfuhr ich auch von der Existenz meines schlussendlich gewählten Studiums. Informations-und Wissensmanagement ist ein siebensemestriger Informatik-Studiengang, der berufsbegleitend absolviert werden kann.

Der Beginn geschah dann ziemlich spontan. Ich lernte über fernstudium-infos.de jemanden kennen, die gerade diesen Studiengang angefangen hatte und entschied mich spontan doch nicht erst im Frühjahr, sondern auch sofort anzufangen. Diese Entscheidung habe ich keinen Moment bereut. Denn alleine hätten wir das Studium nicht in Regelzeit neben dem Beruf beendet, da sind wir uns beide einig. Und eine liebe Freundin, mit der ich auch nach dem Studium in engen Kontakt stehe, habe ich auch gewonnen.

Die Einschreibung verlief dank Abitur im Jahre 1996 reibungslos. Schon eine Woche später traf ein großes Paket mit den ersten Studienunterlagen ein. Die ersten Monate hielt ich mich im privaten Umfeld bezüglich des Studiums recht bedeckt, da ich mich nicht erklären wollte, falls ich das Studium wieder abbreche. Am meisten Respekt hatte ich vor Mathematik, da ich mit dem Fach seit der Pubertät auf Kriegsfuß stand. Aber ich wollte unbedingt die theoretischen Grundlagen der Informatik verstehen können und da sind mathematische Kenntnisse nun mal notwendig. Meine Uni bietet einen Brückenkurs an, der bei binomischen Formeln und Bruchrechnen anfängt. Gewissenhaft erarbeitete ich mir die Grundlagen, die ich eigentlich dank Abitur längst besitzen sollte. Für die Uni-Mathematik wurde YouTube mein bester Freund. Es half mir sehr zu jedem Thema Vorlesungen von unterschiedlichen Dozenten anzuhören. Dazu kaufte ich mir noch dicke Übungsbücher zur Integral- und Differentialrechnung und irgendwann platze jeder gedankliche Knoten. Ich entschied mich die Mathematikprüfung erst im zweiten Semester zu schreiben und die intensive Vorbereitung wurde dann auch mit einer 1,3 belohnt.

Ab diesem Zeitpunkt weihte ich auch meinen Arbeitgeber ein. Das war im Laufe des Studiums sehr hilfreich. Es fiel mir leichter, wenn ich berufliche Termine mit Hinweis auf die Uni ohne Heimlichtuerei verschieben konnte. Im Laufe des Studiums wechselte ich den Arbeitgeber. Auch hier habe ich von Anfang an mit offenen Karten gespielt. Dank SBB-Stipendium konnte ich zu dem Zeitpunkt auch meine Arbeitsstunden reduzieren und mein Arbeitgeber kam mir mit Sonderurlaub entgegen. Die zusätzliche Lernzeit und die geringere Erschöpfung am Feierabend machten sich deutlich in Lernfortschritten bemerkbar.

Studienverlauf

Das Studium an der Wilhelm-Büchner-Universität erfordert ein gutes Maß an Selbstorganisation. Es gibt einen Studienplan, der hat jedoch nur empfehlenden Charakter betreffs der Reihenfolge der Module. Das Studium selbst kann in selbstgewählter Geschwindigkeit absolviert werden. Es gibt keinen Semesterbetrieb. Einmal im Quartal können an den externen Prüfungsstandorten an einem Samstag maximal zwei Klausuren geschrieben werden. Ebenso gibt es einmal im Quartal Prüfungstermine am Uni-Standort in Pfungstadt. Zu diesen Terminen werden in der Regel an den Vortagen Repetitorien angeboten.

Ich nahm mir also ganz oldschool einen Jahresplaner in DinA4 Format zu Hand und trug die möglichen Prüfungstermine ein. Abgeglichen mit privaten und beruflichen Terminen, gab es dann nur noch eine Handvoll für mich relevanter Prüfungstermine. Da mir die Anreise nach Pfungstadt zu beschwerlich war und immer mindestens eine Übernachtung involvierte, versuchte ich nur bei den komplexen Modulen die Repetitorien wahrzunehmen. Im Allgemeinen schrieb ich jedes Quartal mindestens eine Prüfung, sonst wäre die Regelstudienzeit nicht einzuhalten gewesen. Im Nachhinein ist diese Distanz zur Uni für mich ungeeignet gewesen. Für den Master habe ich mich deswegen auch für eine andere Uni entschieden.

Zusätzlich zu den Klausuren waren auch rund ein Dutzend Hausarbeiten zu schreiben. Dies versuchte ich anfänglich in den Lücken zwischen den Klausuren zu erledigen. Nur gab es recht wenig von diesen Lücken. Dies führte zu einem Hausarbeitsstau am Ende des Studiums. Ich schrieb dann innerhalb zwei Monate fast wöchentlich eine Hausarbeit um noch rechtzeitig die Zulassung zur Thesis zu erreichen.

Mein Tipp für ein Studium dieser Art ist rechtzeitig zu planen. Man sollte sich über alle geltenden Fristen und Termine informieren und rechtzeitig Urlaub und Lernzeiten einplanen. Mir hat die Unterstützung der Community bei fernstudium-infos.de sehr geholfen. Hier bekam ich Lerntipps, Frust & Freude wurden geteilt und ich fühlte mich nicht so alleine zuhause an meinem Schreibtisch.

Ein Highlight des Studiums war ein dreiwöchiger Studien-Aufenthalt an der California State University Sacramento, USA. Hier absolvierte ich einen Kurs in Intercultural Management sowie in Robotics & Mechatronics. Die erfolgreich absolvierten Prüfungsleistungen wurden als Studienleistungen angerechnet. Und es war ein wunderschönes Erlebnis sich mal für drei Wochen wie ein „wirklicher“ Vollzeit-Student zu fühlen.

 

Für die Abschlussarbeit habe ich mir ein berufliches Thema ausgesucht. Das hatte den Vorteil, dass ich mich auch in der Arbeit zu geringen Teilen mit dem Thema zu beschäftigen konnte. Zum Schreiben habe ich mir mehrmals Mal ein verlängertes Wochenende Urlaub genommen. Ohne freie Werktage wäre es nicht gegangen, am Feierabend hätte ich keine Thesis schreiben können. Diese Zeit war sehr belastend. Für die Masterthesis habe ich jetzt schon einen längeren Urlaub eingeplant.

Beruflich konnte ich mich schon während des Studiums weiterentwickeln. Als absoluter Quereinsteiger aus dem Einzelhandel in den Bereich Online Marketing hatte ich schon nach zwei Jahren eine Leitungsposition inne. Die Seminare der SBB zur Teamkommunikation und Konfliktmanagement gaben für meinen Chef den Ausschlag mir diese Stelle zuzutrauen. Mir gibt das Studium das Selbstbewusstsein mich auch in technischen Diskussionen einzubringen.

 

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Lumi

Kolloquium ... so liefs

Kolloquium? Studiumsende? Bachelor of Science? War da was? Irgendwie ist das Gefühl der Erleichterung noch nicht eingetroffen. Falls jemand eine Packung Euphorie findet, das ist meine, die habe ich irgendwo unterwegs verloren. :blushing:

 

Stressige Wochen auf Arbeit brachten meinen Versuch, die Kolloquiumsvorbereitung koordinierter anzugehen als die Thesis, rasch zum erliegen. Am 7.4. bekam ich einen Brief der WBH mit dem Kolloquiumstermin am 23.4. Da stand drin, dass der Vortrag ca. 20 Minuten dauern soll. Unter dieser Prämisse stellte ich einen Grobentwurf zusammen und bekam eine Mail mit Feedback von meinem Betreuer. Die Mail überflog ich kurz und las sie dann erst am Abend vor dem Kolloquium gründlich. Mein Betreuer verwies mich auf Punkt 10 des Bachelorleitfadens. Dort steht, dass der Vortrag maximal 10-15 Minuten dauern soll. Da es der Abend davor war, konnte/wollte ich meinen Betreuer nicht darauf ansprechen. Also habe ich schnell eine gekürzte Version zusammengeklöppelt. Wie gut, dass ich bis dahin eh nur 15 Folien mit Überschriften und ein paar Notizen hatte. :lol:

 

Jeder schreibt, dass man sofort nach der Thesis anfangen soll, sonst vergisst man zu viel. Ich kann dies leider bestätigen. Ich konnte mich teilweise nicht mal mehr an die getesteten Tools erinnern, noch an deren Features.:blink:

Am nächsten Tag bin ich rechtzeitig zu Uni gefahren und habe dort in der Cafeteria den Durchlauf geprobt. Ergebnis bei sehr langsamen Sprechen: 15 Minuten. Perfekt! ... unter den gegebenen Umständen. An dem Tisch neben mir saß eine Projektgruppe in einheitlich grünen Hemden, die anscheinend auch ihre Präsentation durchgingen. Ich war also in guter Gesellschaft.

 

10 Minuten vor meinem Termin begab ich mich zum Seminarraum. Da kam just eine mir unbekannte Kommilitonin heraus, um ihre Bewertung abzuwarten. Wir tauschten uns etwas aus. Ihre Hauptprüferin war meine Zweitprüferin und hat sie gerade zum Wasserfallmodell & Co ausgefragt. Ich hoffte inbrünstig, dass sie bei mir andere Fragen stellen würde. Abgesehen von dem Wissen der Existenz dieses Modells könnte ich nämlich nicht viel erzählen.

 

Herr Otten, Vizepräsident der WBH, als Beisitzender von der Uni anwesend, rief mich dann in den Raum und verkündete, dass mein Prüfer 30 Minuten Verspätung habe und entschuldigte sich für die schon vorhandenen 15 Minuten Verspätung. Bei der Prüfung vorher liess sich der Laptop nicht einschalten. Ich erfuhr, dass die Uni für solche Fälle ein Ersatzlaptop vorhält. Es wurden dann doch 45 Minuten Verspätung wegen einer Autobahnsperrung. Wir nutzten die Zeit zu einem netten Plausch und ich hatte wahrlich genug Zeit mein Equipment aufzusetzen und zu prüfen. Ebenso erfuhr ich, dass meine Zweitprüferin noch anschließende Prüfungstermine hat. Nämlich die Gruppe in grünen Hemden und einen Kandidaten zur mündlichen Führung & Kommunikationsprüfung.

 

Als mein Erstprüfer eintraf, legten wir so schnell es ging mit den erforderlichen Formalitäten los. Name, Thema, ob ich mich in der Lage fühle geprüft zu werden und schon ging es los. Ich spielte etwas auf Zeit und hielt einen 19 minütigen Vortrag. Anschliessend stellt mein Erstprüfer noch einige Fragen zu meiner Arbeit. Wie ich die Tools ausgewählt habe? Wie es nun weiter geht, gibt es einen praktischen Nutzen? An alles kann ich mich nicht erinnern. Dann stellte er mir noch eine fachliche Frage. Welche Attributionsmodelle ich kenne? Das ist quasi tägliches Brot auf Arbeit, war also auch kein Problem zu beantworten. Dann gab er das Wort an meine Zweitprüferin, die feststellte, dass in zwei Minuten ihre nächste Prüfung anfängt. Sie stellt mir die sehr berechtigte Frage, warum Tools statt Excel. Da konnte ich auch nur schwammig darauf antworten. Denn außer fehlenden Kompetenzen bei den Kollegen und dass ich verdammt nochmal ein Thema für die Thesis brauchte, gibt es eigentlich keinen plausiblen Grund.:rolleyes:

 

Dann wurde ich auch schon herausgeschickt, damit sich meine Prüfer beraten können. Wenige Minuten später wurde ich hereingerufen und mir wurde zu meinem Abschluß gratuliert. Die Note erfuhr ich auch und wie sich die Note begründet. Zu wenig wissenschaftlich gearbeitet (Quellenanzahl; zu praxisnah argumentiert) und die unstrukturierte Toolauswahl waren die Hauptkritikpunkte. Alles sehr nachvollziehbar. Herr Otten erzählte mir noch kurz, wie es weitergeht ... Urkunde, Exmatrikulation, Abschlussfeier. Da jetzt niemand mehr dem Vorwurf der Bestechlichkeit ausgesetzt war, überreichte ich allen dreien noch ein kleines Präsent bestehend aus einem Streßball mit unserem Agenturlogo und Pralinen (ohne Logo ;) ).

 

Am Abend habe ich noch mit ein paar Freunden angestoßen. Geniessen konnte ich es nicht recht. Ich war zu fertig. So ein Eintages-Wochenende zerrt ziemlich an meiner Substanz. Urlaub kann ich leider nicht nehmen. Immerhin nur noch ein Tag und dann Wochenende! Ab und zu glimmt so ein kleiner Funken der Freude auf, dass ich ohne schlechtes Gewissen auf der Couch faulenzen kann, nicht unbedingt heute Wäsche waschen muss, weil sonst der Lernplan durcheinandergerät oder ein Abend sich im Internet verlieren völlig okay ist. Vielleicht klappts ja doch noch mit dem Freuen! B)

Lumi

Ich sitze gerade etwas übermüdet auf meinem Zimmer im Commundo Darmstadt und versuche mich noch ein letztes Mal in der Kunst der Prokrastination. Es ist 8:30 und um 11 Uhr startet mein Kolloquium. Die Präsentation an sich steht im Großen und Ganzen. Ich bin mir noch nicht sicher, wie tief ich in die Ergebnisse einsteigen soll. Dazu müsste ich endlich mal einen Probedurchlauf der Präsentation machen, damit ich weiß, wieviel Spielraum mir die Zeit noch lässt. Mein Betreuer gab mir übrigens den Tipp "Beschränken Sie sich bitte auf das Wesentliche sowie auf die Ergebnisse." Gerade der Hinweis auf das "Wesentliche" hat mir sehr geholfen, ich hätte es sonst sicher vergessen zu erwähnen. :P Nichts für ungut, seine restlichen Hinweise waren konkret und hilfreich. :thumbup:

 

Und nun ran an die Arbeit!

 

Lumi

Kolloquium ahoi!

Am Samstag bekam ich einen Brief der WBH mit der Einladung zum Kolloquium. Am Samstag 23.4. um 11 Uhr geht es endlich los! Fahrt und Unterkunft sind schon gebucht. Ich reise am Freitag abend an, weil ich sicherlich nicht die fünf Stunden vor dem Kolloquium unterwegs sein möchte. Falls jemand in Pfungstadt ist und sich mal ein Kolloquium anhören möchte, ist herzlich eingeladen vorbeizuschauen.

 

Der Brief enthält nicht nur die Einladung sondern noch drei weitere Seiten mit Tipps und Tricks zum Erstellen und Halten der Präsentation. Das finde ich eine sehr gelungene Sache, dass man alles zusammen bekommt. Ich kann mir vorstellen, das das für nervösere Naturen hilfreich ist, gleich an die Hand genommen zu werden.

 

Ich habe den Brief zum Anlass genommen, gleich ein Grobkonzept der Präsentation zu erstellen und an meinen Betreuer zu schicken. Er hatte mir das freundlicherweise angeboten. Schon am Sonntag abend hatte ich sein Feedback in der Mail. Das war, wie schon sein Feedback bei der Thesis, sehr hilfreich. Mein Betreuer ist nicht nur super hilfsbereit und engagiert sondern gibt auch relevantes, verständliches, gut umsetzbares Feedback. Ein Traum! :wub:  (... ich habe so einen tollen Betreuer mit meiner laissez-faire Attitüde gar nicht verdient...)

 

Dennoch ist meine Motivation jetzt daran weiterzuarbeiten eher im Keller bis gar nicht vorhanden. :blushing: Da ich auf Arbeit die Präsentationen auch meist erst kurz vor knapp erstelle, habe ich beschlossen in dieser bewährten Tradition weiterzumachen und mir noch eine Woche Entspannung zu gönnen.

Lumi

Nicht hier - nicht dort

Nun sind es noch vier Wochen, bzw. drei Wochenenden bis zum Kolloquium. Ich sehne den Tag so sehr herbei! Inzwischen versuche ich mich zu erholen. Was nicht so ganz leicht ist, weil der Infekt den Abgang nur angetäuscht hatte, um mit doppelter Wucht zurückzukehren.

 

Erholungsplan:

In den letzten 3 Jahren habe ich außer im Sommerurlaub nur Fachlektüre (Beruf & Uni) gelesen. Mein Hirn hat sich dann auch ziemlich angestellt, um einen Lesefluss herzustellen, der einem Roman angemessenen ist. Ich war nach den ersten paar U-Bahnfahrten mit Romanlektüre total gestresst. Aber ich gebe nicht auf! Das erste Buch ist gelesen! Der nächste Roman ist schon auf dem Kindle! :lol:

 

Ich war am Donnerstag Abend beim Arzt, aber der konnte vor den Feiertagen auch nichts mehr machen, außer mir die doppelte Tagesdosis an den Tabletten zu verschreiben, die ich vorher schon genommen habe. Eine Wirkung kann ich weiterhin nicht feststellen. Immer hin auch keine Nebenwirkungen. Nächste Woche stehen ein paar Arztbesuche und Untersuchungen an. Das muss ja auch mal besser werden.

 

Mein Freund hat mir den Witcher 3 "verordnet". Ich habe während dem gesamten Studium nichts gezockt. Wie habe ich das vermisst! Allerdings habe ich zum ersten Mal in meinem Leben mit einem Gamepad gespielt (um meine "maus-strapazierten" Hände zu entlasten). Ich habe mich angestellt wie der erste Mensch! Was für eine Gaudi! ... vor allem für meinen Freund! :P

 

Heute war ich zum ersten Mal seit Mitte Januar wieder "wandern". Zwei Stunden in der Ebene, mehr geht gerade nicht. Und es war wunderschön! Ich habe sogar Farbe im Gesicht bekommen. Die ersten Falter flattern gesehen, viele Blumen fotografiert, den Schnee in den Bergen bestaunt (wann ist der denn gefallen??) und die ersten Kühe waren auch schon auf der Weide. Das war ein sehr entspannter Tag!

 

 

Lernplan:

Nächstes Wochenende wird die Präsentation fürs Kolloquium erstellt. Mein Betreuer möchte die Rohfassung gerne vorher sehen. Dieses Angebot von ihm finde ich super! Da ich fast wöchentlich Präsentationen erstelle und halte, sehe ich hier kein größeres Problem. Außer akuter Unlust. :rolleyes:

 

 

Studienplan:

Ich habe vorhin einen zweiten Blog für mein Master-Studium erstellt. Vielleicht gibt es dort morgen ein Update.

 

In zwei Wochen nehme ich an einem Seminar der SBB teil. Ich freue mich wie Bolle, dass ich einen Platz bekommen habe. Das Thema ist "Grundsätze und Aufgaben der Führung". Das kommt gerade recht, weil ich beruflich noch ein zweites Team übernehmen soll, in dem ich aber nicht oder nur sehr wenig operativ mitarbeiten werde. Das ist dann eine neue Situation für mich. Bisher bin ich immer vom Teammitglied zum Teamleiter geworden.

 

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Lumi

Thesis Jet-Lag?

Jetzt ist es fast eine Woche her, dass ich die Thesis abgegeben habe. Aber irgendwie ist der Groschen noch nicht gefallen. Keine Euphorie, keine Erleichterung zu spüren. Aber vielleicht liegt es auch an dem Infekt oder dem grau-nebligen Wetter der letzten Woche? Ich konnte aus gesundheitlichen Gründen noch nichts tun, um diesen Meilenstein zu feiern. Heute war mein erster Arbeitstag nach der Krankschreibung und irgendwie war es seltsam nach dem Abendessen nichts zu tun zu haben. :blushing:

 

So ganz bin ich die Thesis auch noch nicht los. Ich muss noch das Exemplar für meinen Chef fertigstellen. Dazu muss das letzte Kapitel noch Korrektur gelesen werden. Für die Thesis selber hat die Zeit leider nicht mehr gereicht. Das wird jetzt noch mal arg, wenn ich die Korrektur zurückbekomme. Einen formalen Fehler habe ich schon selber gefunden. Das Inhaltsverzeichnis hat keine Seitennummerierung.

 

Das Kolloquium ist für den 23.4. angesetzt. Dazu muss ich noch die Präsentation ausarbeiten. Ich habe mir ganz fest vorgenommen, dies nicht auf den letzten Drücker zu machen und dann durch Unvorhergesehenes in Zeitnot zu kommen. Realistisch gesehen habe ich genau ein freies Wochenende vor dem Kolloquium. Mal sehen, ob das gut geht! @Esme hat mir erzählt, dass die Note für die Thesis auch erst nach dem Kolloquium bekannt gegeben wird. Schockschwerenot! Das war eine gar schreckliche Nachricht für meine Neugier! Ich dachte, da bekommt man vorher die Note...

Lumi

00:00:00

14:00 finale Version abgespeichert

16:30 beim Copyshop abgeholt

16:50 Poststempel

 

Die letzten Tage waren hart. Ich war so fertig durch einen fiesen Infekt, der einfach nicht vorbeigehen will. Der Arzt hat mir empfohlen entweder eine mehrwöchige Pause vom Studium einzulegen oder die Arbeit so schnell wie möglich abzugeben. Daher habe ich mich gegen eine weitere Verlängerung entschieden und die Arbeit irgendwie fertig gestellt. Für ein Bestanden sollte es ausreichen, ich habe schon schlimmere Bachelorarbeiten gesehen. Der theoretische Teil ist schliesslich ohne Tadel, das hat mir mein Betreuer schon als Feedback gegegeben. Die Praxistests sind nun etwas kürzer ausgefallen und ich habe nur drei statt vier Tools getestet.

 

Jetzt erst mal ausruhen, runterfahren, Batterie aufladen. :blushing:

 

 

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Lumi

2,5 Tage und zwei Abende

Soviel Zeit bleibt mir noch, bis die Arbeit zum Drucker muss. Eigentlich war heute Abend meine Deadline für "Arbeit fertig geschrieben - jetzt korrekturlesen". Von diesem Zustand bin ich meilenweit entfernt. Generauer gesagt, hoffentlich nur 2,5 Tage und 2 Abende entfernt. Denn mehr Zeit bleibt mir nicht mehr. Am Montag früh muss die Arbeit in den Druck und am Dienstag in die Post.

Der Infekt hat mich leider immer noch im Griff. Gesund genug zum Arbeiten, aber die letzten beiden Abende konnte ich nur dösend auf der Couch verbringen. Jetzt machen auch endlich diese "Couch und Tablet"-Fotos Sinn, die gerne als Symbolbild fürs Fernstudium verwendet werden! :P

 

Heute vormittag habe ich frei, bin halbwegs ausgeschlafen, mir ist kaum übel, mein Magen war dem Bananenfrühstück gnädig. Jetzt kann es losgehen! Ich fang mal an den Hauptteil zu schreiben.  :blushing:

 

 

Lumi

Heute morgen habe ich eine Verlängerung der Abgabefrist beantragt und sie wurde mir schon zwei Stunden später genehmigt. Nun habe ich bis zum 8.3. Zeit. Sehr erleichternd. Ich plage mich seit einigen Tagen mit einem Magen-Darm-Infekt und habe mich nun durchgerungen zum Arzt zu gehen, der mich auch prompt für den Rest der Woche krank geschrieben hat. Mit der Krankschreibung war es dann kein Problem die Verlängerung um eine Woche zu beantragen. Dazu habe ich mit dem Prüfungsamt telefoniert und wurde gebeten ein formlosen Antrag zu schreiben und mit einem Scan der AUB einzureichen. Ich bin sehr froh, das dies so reibungslos ging. :thumbup:

 

Kleine Anekdote:

Mein Betreuer bat mich, ihm den aktuellen Stand zu mailen. Dies tat ich und merkte an, dass er nicht erschrecken soll, dass noch so viel fehlt. Leider habe ich ihm aus Versehen ein ganz leeres Dokument geschickt. :blushing: Er nahm es mit Humor. :lol:

Lumi

9 Tage 3 Stunden

Aus 10 Seiten wurden 45 Seiten wurden 30 Seiten. Damit ist die Hinarbeitung zum Thema, das Theoretische, die Einbettung in die Praxis abgeschlossen. Was bin ich froh! Fachliche Teile wurden vom Kollegen gecheckt. Alles gut soweit! Ich habe keinen Stuss erzählt. Mein Freund hat mir ca. 200 Kommas spendiert sowie mir eine Dativ-/Genitiv- und Singular-/Plural-Schwäche diagnostiziert. Recht hat er! @Esme sorgt gerade dafür, dass das akademische Niveau gehalten wird. :thumbup:

 

Plan für diese Woche: die eigentlichen Tooltests durchführen, beschreiben, bewerten ...vielleicht vorher noch die Bewertungsmatrix finalisieren. Die existiert bisher nur in Form eines Schmierzettels, äääh Mindmap! Schmierzettel ... wer macht denn so was planloses! :blushing:

 

Mentale Verfassung: zuletzt über mehrere Tage zutiefst depressiv verstimmt, Katharsis am Wochenende, nach Errreichen des obigen Meilensteins und einem thesisfreien Sonntag Nachmittag wieder optimistisch, motiviert, arbeitswillig

 

... jetzt werden die Änderungen ins Dokument eingearbeitet. Tschakka!

Lumi

16 Tage 8 Stunden

Drei von vier dedizierten Thesis-Schreibtagen sind vorbei. Ich bin vorangekommen, aber seit Freitag Nacht plagt mich eine rechte Erkältung. Hausmittel (Tee, Rotlichlampe, viel Schlaf und regelmäßig an die frische Luft) und Medikamente (Ein Hoch auf den Erfinder des Nasensprays!) machen die Sache erträglich. Aber ein Leistungshöhepunkt war das Wocheende nicht.

 

Ich habe mir nun einen Countdown gebastelt, der die Tage bis zum 25.2. runterzählt. http://www.webcountdown.de/?a=WKQefwS&k=DyLN

  • Abgabetermin ist der Dienstag 1.3. (Poststempel reicht, danke @Esme für die Info!)
  • Donnerstag 25.2. möchte ich die Arbeit in die Druckerei geben.

Das Wochenende dazwischen sehe ich als Notfallpuffer an. Ja, ich bin super knapp im Zeitplan. Aber das ist für mich erst recht kein Grund, die gesamte verfügbare Zeit einzuplanen. Außerdem habe ich für den 26.2. abends ein Konzertbesuch fest eingeplant. Und ich kann mich ja schlecht damit belohnen, wenn die Thesis nicht mindestens bis zum Konzertabend druckfertig ist. :lol:

  • Montag 22.2. möchte ich die Arbeit fertig zum Korrekturlesen haben.

 

Außerdem habe ich mir vorgenommen, nun regelmässig im Blog den Fortschritt festzuhalten. Damit ich einen weiteren Grund habe, etwas zu tun! Möchte ungern berichten, dass ich wieder nur die Wand angestarrt habe. :blushing:

 

Und nun wieder ran an die Arbeit! ... ach, erst mal Tee kochen :rolleyes:

 

Lumi

Ein Anfang ist gemacht

Drei Wochen später und der 1.FC Thesis liegt weiterhin deutlich zurück. Heidenei, das wird eine knappe Sache, sage ich euch! Ich vermute ja, dass mir Esme nicht den Motivations-Staffelstab, sondern den Prokrastinations-Staffelstab übergeben hat. :blink:

 

Nun ja, ein Anfang ist gemacht. Zehn Seiten "Theorie" sind geschrieben. Also ungefähr die Hälfte des Kapitels. Viel zu wenig, aber hilft ja nix. Es geht nur vorwärts. Lamentieren hilft nicht. Ich habe nun vier Urlaubstage im Februar. Den ersten davon habe ich gestern mal gleich krank verbracht. Heute habe ich immerhin schon eine größere Auswertung erstellt und zwei Seiten geschrieben. Deshalb traue ich mich auch mal wieder hier her. Bisher war das schlechte Gewissen zu groß. Albern oder?

 

Gestern habe ich mit der IUBH telefoniert und konnte ein paar Fragen zu meinem präferierten Masterstudiengang klären. Bis zum Abschluss eines Vertrages bis zum 20.2. gibt es einen Karriere-Rabatt von 1.111€. Der Studienstart selber muss bis zum 30.6. erfolgen. Der Rabatt ist der (für mich bisher) Beste, den ich im letzten jahr beobachtet habe. Daher würde ich den gerne mitnehmen.

 

Nächste Woche steht ein weiteres Gespräch mit meinem Geschäftsführer zur Übernahme der Kosten für den Master an. Das "ob" ist keine Frage, wir handeln gerade das "wie" aus. Er möchte mir nicht mehr bezahlen, nur weil ich einen B.Sc. habe. Das ist für mich okay, da die letzte Gehaltserhöhung vor einem halben Jahr stattfand und ich mit meiner Entlohnung zufrieden bin. Wir verhandeln gerade über eine Arbeitszeitreduktion, mehr Urlaubstage, dafür weniger Gehalt und Mehrkosten Master zu Bachelor für meinen Arbeitgeber.

 

Dann starre ich mal wieder das Thesis-Dokument an und hoffe auf Inspiration.

Lumi

Halbzeit News

Der Halbzeitstand im Spiel "1.FC Tücken des Alltags" gegen "Thesis B.Sc." ist ein eindeutiges 10:1. In der ersten Halbzeit dominierten die Brüder Urlaubs und Krankheits Vertretung durch den Einsatz ungezählter Überstunden das Spiel des "1.FC Tücken des Alltags". Der Spieler Selber Krank grätschte unschön den Stürmer Motivation des "Thesis B.Sc." nieder. Top Motivation musste vom Spielfeld getragen werden und über seinen Zustand ist noch nichts genaueres bekannt. Doch am Spielfeldrand machen sich nun die Topspieler des "Thesis B.Sc." warm: Schlechtes Gewissen, Termin Druck und Schiere Panik machen sich zum Einwechseln bereit.

 

Das wars schon mit den News des heutigen Spieltages in der FI-Liga. Ich melde mich wieder sobald es Neues von Top Motivation, Schlechtes Gewissen, Termin Druck oder Schiere Panik gibt!

 

 

Lumi

In einer Woche startet meine offizielle Thesisbearbeitungszeit. Und ich habe noch nichts gemacht außer zwei Bücher runterzuladen und mir ein paar Meilensteine an die Thesistür zu kleben:

 

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Links kleben noch ein paar "nicht-Uni"-Zettel. Immerhin konnte ich da einiges aufholen in den letzten Wochen. Pause darf ja auch sein, aber nun wieder gilt wieder schaffe, schaffe!

 

Hier zwei Bilder, die mein Unipensum des letzten "Semesters" veranschaulichen. Eigentlich waren es sogar nur 10 Wochen in denen ich aktiv war. Sechs Notenbescheide, der siebte liegt noch bei meinen Eltern in der Post. Daneben die bearbeiteten Studienbriefe und ein Ausblick auf meine Bachelor-Belohnung. :D

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Leider ist die Arbeitsbelastung gerade sehr hoch. Wir haben zwei Langzeitausfälle (seit 4-6 Wochen krank und noch bis Jahresende absent), dazu die üblichen Erkältungsausfälle. Mein Team ist seit Mitte September konstant unter 70% Anwesenheitsquote (auf Wochenstunden gerechnet) und das in der E-Commerce-Hochsaison. Weihnachten ist eine ganz doofe Erfindung! Ich komme also spätabends völlig ausgehungert nach Hause und habe dann im Suppenkoma erst mal kein Bock auf Uni. :blushing: Ich muss wohl erst mal wieder lernen mich zusammenzureissen und einen geordneten Tagesablauf auf die Beine stellen. Stress macht man sich selber und wer Pausen verschludert ist selber schuld. So predige ich es zumindest meinen Azubis. Nun mal selbst anwenden!

 

Eigentlich wollte ich einen nützlichen Post schreiben, wie man ein Thesis-Thema und einen Betreuer finden kann. Zumindest, wie ich es angegangen bin. So ein Post hätte mich zumindest vor ein paar Monaten brennend interessiert. Aber nun musste ich mich erst mal auskotzen. First things first. :D

Lumi

Hallo in die Runde,

hat jemand von euch einen heißen Tipp zum Thema Business Intelligence für mich?

Ich suche Buch-, Blog, Autorenempfehlungen zum Thema Business Intelligence.

Jetzt bitte nicht losgooglen, das bekomme ich auch gerade noch so hin. :lol: Mir geht es um Empfehlungen, weil ihr euch im Studium oder im Beruf mit dem Thema kürzlich auseinander gesetzt habt. Weil es euer Prof als Grundlagenwerk empfohlen hat. Oder ihr diesem Blog zum Thema BI folgt, der immer den heißesten Scheiß veröffentlicht. Butte mit mir teilen. Das wäre superklasse! :thumbup:

Meine Anfrage ist bewusst weit gehalten, um breiteren Input zu bekommen. Ich weiß, dass das Feld BI weit ist. Aber ich dachte mir, es macht auch keinen Sinn euch in meine eigene Filter Bubble "einzuladen" und das Thema weiter einzugrenzen. So lerne ich nichts Neues kennen.

Besten Dank schon mal an alle die sich Gedanken machen oder gar einen Tipp für mich haben.

 

Lumi

Woohooo! Meine Tür auf Facebook! :thumbup:

Muss ich jetzt die Social Media Aktivitäten meiner Tür ausbauen? Vielleicht ein Instagram-Account mit täglichen Staubflusen-Bildern oder eher ein Tumblr für tiefgehendere tür-philosophische Betrachtungen?

Eigentlich wollte ich hier nur festhalten, dass heute mein 7. Semester beginnt. Ich studiere seit genau drei Jahren. Oh my....

Anlässlich dieses zeitlichen Meilensteins musste ich auch bei der SBB die sogenannte "Leistungsübersicht 2" einreichen. Da bestätigt die Hochschule, dass ich alle meine bisherigen Leistungen fristgerecht erbracht habe. Nur, dass hat sie leider nicht. Mir fehlt eine Hausarbeit aus dem 6. Semester, die ich erst gestern benotet bekommen habe. Dass ich alle Prüfungsleistungen des 7. Semesters schon abgeschlossen habe, interessiert auch nicht. Jetzt darf ich noch eine schriftliche Begründung über die Ursachen meiner Minderleistung und meinen Plänen zur Wiedergutmachung schreiben. Man hat ja sonst nichts zu tun ...

Ich geh mal die Selbstbezichtigung schreiben. :blink:

 

 

 

 

 

 

 

Lumi

Door of Shame hat funktioniert!

Erstaunlicherweise hat mich meine Door of Shame neben dem Schreibtisch wirklich motiviert ranzuklotzen. Hier der Beweis in Bildern:

23.7.2015 http://www.fernstudium-infos.de/blogs/entry/13912-hallo-motivation/

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13.10.2015 (knapp drei Monate später)

An der Tür hingen nur die Hausarbeiten (vor denen ich mich schon all zu lange gedrückt hatte). Zusätzlich habe ich noch eine Klausur und den Praxisbericht (BPP) in den knapp drei Monaten fertig gestellt. Ich bin echt beeindruckt, wie gut das geklappt hat.

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Printmedien ist schon so klein zusammengefaltet, weil der Großteil der Arbeit erledigt ist. Oder zumindest der Teil, vor dem es mir am meisten gegraust hat (und der dann doch nicht so schlimm war :blushing: )

Die Idee zu der Door of Shame stammt, wenn ich mich recht erinnere, von Engel912. Sie hat im Bachelorstudium eine Tür oder Wand mit Post-its beklebt, die die offenen Prüfungen symbolisierten.

Wenn ich nicht gerade die Notenübersicht im Study Online refreshe oder hier prokrastiniere, sitze ich gerade an Informationsdesign. Es ist die dritte Homepage in drei Wochen, die ich baue. Langsam flutscht es.

Ich habe Kontakt mit zwei interessanten und interessierten Thesis-Betreuern. Mehr dazu in ein paar Tagen, in einem anderen Blogeintrag. Ich geh jetzt wieder html klöppeln.

 

 

 

Lumi

80 Minuten zu spät!

Mein Ziel die Hausarbeiten für Datenbanken und Web-Publishing/Multimedia bis Ende des letzten Monats fertigzustellen, habe ich nur ganz knapp verfehlt. Am 1.10. um 1:20 morgens habe die letzte der beiden Arbeiten eingereicht. Beide sind bestanden und somit habe ich endlich alle Leistungen der ersten fünf Semester erbracht! Damit kann ich die Bachelorarbeit beantragen. Außerdem habe ich die Prüfungslesitungen des 7. Semester auch schon erfüllt. :biggrin:

Den im letzen Blog vorgestellten Videokurs konnte ich leider nicht vollständig machen. Die Zeit reichte leider nicht aus. Ich hoffe jedoch, mir den Rest des Kurses später ohne Zeitdruck gönnen zu können. Ich habe 70% des Kurses absolviert und bin vollumfänglich zufrieden. Ich konnte gut folgen und die vielen Übungen haben mir sehr viel Spass gemacht und merklich zum Erkenntnisgewinn beigetragen. Das einzige Manko an dem Kurs ist, dass er schon etwas älter ist und wohl niemand mehr auf Fragen im Kursforum antwortet. Da allerdings schon sehr viele den Kurs absolviert haben und das Forum mit Antworten gut gefüllt ist, blieb keine meiner Fragen bisher offen.

Am Wochenende gabs zur Entspannung eine sehr schöne Herbstwanderung im Karwendel. Nun muss ich meine Motivation wieder einsammeln und die letzten drei Hausaufgaben angehen.

Printmedien
Eine zweiseitige Sonderausgabe des "Oberpfaffelbachener Boten" anlässlich des lokalen "Rampenfests" in Adobe InDesign erstellen. Und nein, den Namen habe ich mir nicht ausgedacht. Das ist die offizielle Aufgabenstellung. :D

Onlinemedien
Eine Website mit eingebetteten RSS-Feed, sowie einen Blog erstellen. Der Schwerpunkt der Fragestellung liegt anscheinend auf Design (Farbmanagement) und Navigationsführung. Themenwahl ist frei gestellt. Ich werde wohl eine Seite mit allgemeinen Wandertipps machen und im Blog ein paar Touren vorstellen.

Informationsdesign
Eine weitere Website erstellen zum Verkauf von MP3s. Hier liegt der Schwerpunkt auf die Dokumentation des Entwurfs- und Entwicklungsprozess und sowie auf die Einbindung von XML.

Thesis beantragen
Der erste Schritt ist einen Betreuer zu finden. Ich habe schon eine Liste mit interessanten Betreuern, ein Anschreiben und einen Gliederungsentwurf meines Wunschthemas erstellt. Ich glaube, mich hält nur noch die Angst vor der eigenen Courage zurück. Es scheint so unwirklich, dass das Studium zu Ende geht. Ich war doch grad noch im 2. Semester!  :o

 

Aber nun genug der Prokrastination! Ich schicke jetzt die Anfragen los. Tchakka!

 

 

 

Lumi

Herbstgrün

In diesem Monat hat sich schon einiges getan:

  • Praxisbericht (BPP): anerkannt
  • Klausur AIMI (Anwendungen im Informationsmanagement): erledigt
  • Hausarbeit im Wahlpflichtfach Medieninformation: erledigt
  • Hausarbeit zur objektorientierten Programmierung (C#): erledigt

:thumbup: Wooohoooo! Es grünt so grün in meiner Seitenleiste. Grün ist eine schöne Farbe!

Aktuell beschäftige ich mich mit PHP, MySQL sowie HTML und CSS. Ich arbeite nicht mit den Studienbriefen. Damit komme ich leider nicht zu recht. Der Wissenstransfer von Papier zu Tastatur funktioniert bei mir nicht. Also Videos.

https://www.udemy.com/learning-php-and-mysql-development-the-easy-way

Ich hatte schon mehrere Kurse von Infinite Skills über Udemy und war immer sehr zufrieden. Ich habe erst knapp 15% vom Kurs angeschaut. Bisher gefällt es mir sehr gut. Sehr wiedereinsteigerfreundlich. Kleine leicht verdauliche Häppchen, die mein Hirn auch nach einem Arbeitstag aufnehmen kann. Ist ja alles schon ein paar Jahre her. :blushing:

Ziel: bis Ende des Monats die Hausarbeiten für Datenbanken und Multimedia abzugeben. Das wird nicht leicht. Aber was muss, das muss. Oder: Wenn ich will, dann wirds scho. :lol:

Lumi

Die letzte Klausur ist geschrieben!

Die letzte Klausur ist geschrieben und dank eines Lernfrühstücks mit Esme und nerdy Arielle ging auch nichts schief.

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Ansonsten habe ich die Gelegenheit genutzt und die BPP meinem Betreuer persönlich übergeben. Wir hatten ein sehr informatives Gespräch mit Herr W. unserem Studiengangsbetreuer bezüglich Thesis-Vorbereitungen und im Nachgang hat er uns noch ergänzende Infos per Mail geschickt. Top! Vielen Dank dafür! :thumbup:

Jetzt geht es also ans Betreuer suchen und an den B-Aufgaben Endspurt. Medieninformation habe ich schon benotet zurück. Zwei weitere sind zu ca. 2/3 fertig.

Vielleicht klappt ja doch alles gemäß unserem ambitionierten Zeitplan. :blushing:

Lumi

Hallo Motivation?

Es ist Sommer. Es war bisher viel zu heiß. Ich funktioniere bei Hitze nicht. Das Studium stockt. :blushing:

Esme ist diese Woche beruflich in München. Seit einem gemeinsamen Biergarten-Abend habe ich recht konkrete Vorstellungen zur Bachelor-Arbeit. Leider muss ich vorher noch ein paar Hausarbeiten, eine Klausur und einen Praxisbericht aus dem Weg räumen. Wie lästig, aber auch!

  • Die Klausur ist für Anfang September gebucht.
  • Der Praxisbericht nimmt langsam Form an. Na gut, es ist noch kein Wort geschrieben. Aber ich habe die Anerkennung meiner Arbeit dafür geklärt. Ist doch mal ein Anfang.
  • Alle offenen Leistungen sind nun rot in der Seitenleiste. Kein Verstecken mehr zwischen all dem Grün!
  • Die Hausarbeiten-Fragestellungen habe ich ausgedruckt und in einer Art "Wall of Shame" als physisch vorhandene to-do-Liste an die Tür direkt neben meinem Schreibtisch geklebt.

Ich hoffe, mein innerer Schweinehund zeigt sich davon gehörig beeindruckt. :ohmy:

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Ansonsten konnte ich eine 2,0 für die Klausur Betriebliche Informationssysteme verbuchen. Ich hab noch im Klausurraum die letzten beiden Studienhefte zu dem Modul das erste Mal überflogen. Ich war in der Klausur unmotiviert und habe nach einer Stunde vorzeitig abgeben. Und dann öffne ich den Notenbescheid und finde die 2,0 irgendwie unbefriedigend. Manchmal ist man schon sehr seltsam.... :lol:

Lumi

Was so schön zusammen passt, sollte auch nicht getrennt werden. In der Tat passen die beiden Module KIS & BIS auch fachlich gut zusammen. Terminlich glücklicherweise auch. Am 11.6. habe ich KIS in Pfungstadt geschrieben und am 13.6. war BIS extern in Ingolstadt dran.

BIS steht für "Betriebliche Informationssysteme". Nach einer Einführung in die betriebliche Potentialstrukturierung und Prozesstrukturen lag der Schwerpunkt bei betrieblichen Informationssystemen, Business Intelligence und der Geschäftsprozessmodellierung. Ich habe mich auf mein Vorwissen im Bereich BWL und praktischen Erfahrungen im Bereich Business Intelligence, sowie der Tatsache, dass alle Materialen zugelassen waren, verlassen und die Hefte nur sehr oberflächlich bearbeitet. Eine Glanzleistung war die Klausur sicherlich nicht, aber bestanden sollte es sein.

Die Klausur beinhaltete auch mein Highlight aller Klausurfragen im Studium bisher: "Erstellen sie ein Organigramm für untenstehendes Szenario nach der in der Vorlesung besprochenen Methode." :confused: Vorlesung??? :confused:

Nun, ich habe mir eine Methode aus den Studienheften ausgesucht und das Organigramm gemalt. Das Szenario war meiner Meinung auch unvollständig. Ich habe das Organigramm frei Schnauze ergänzt und meine Annahmen, sowie die Unklarheit der Fragestellung kommentiert. Jetzt warte ich die Note ab, bzw. schaue mir die Benotung im September, wenn ich wieder an der Uni bin an.

Der Klausurstandort Ingolstadt ist relativ neu. Man schreibt in den Räumen eines privaten Weiterbildungsanbieters in einem Gewerbegebiet, dass zumindest mit PKW gut zu erreichen war und genügend Parkplätze gab es auch. Insgesamt schrieben 15 Leute am ersten Slot des Tages und damit war der Raum auch voll. Aber es wurde uns auch angeboten, uns auf zwei Räume zu verteilen, falls jemand lieber ruhiger sitzen möchte. Das fand ich sehr nett. Man schreibt an richtigen Tischen und hat Platz seine Unterlagen abzulegen. In München schreibt man leider in einem Pharmazie-Hörsaal und hat nur ein 30*40cm großes, schräges Tischchen vor sich. Wenn jemand neben einem raus möchte muss man aufstehen, all sein Zeug an sich raffen und den Tisch hochklappen. Daher ist der Standort Ingolstadt eine ganz großartige Sache! Leider muss ich keine Klausur mehr extern schreiben. Naaa, nicht wirklich "leider". :lol: Aber müsste ich, würde ich jederzeit wieder Ingolstadt über München wählen.

KIS ist die Abkürzung für das Modul "Kommunikations- und Informationssysteme Logistik". Es gliedert sich intraorganisationale und überorganisationale Softwaresysteme. Intraorganisationale Softwaresysteme waren schwerpunktmässig Warenwirtschaftssysteme, ERP-Systeme sowie Lager-/Warehouse Managementsysteme. Bei den überorganisationalen Softwaresystemen lag der Schwerpunkt auf Supply Chain Management, aber auch Supplier / Customer Relationship Systeme wurden besprochen.

Das Rep war ansprechend gestaltet und die Klausur war fair gestellt. Hier auch keine Glanzleistung, aber wird schon passen. Es tat gut, einige Kommilitonen noch einmal, vielleicht sogar zum letzten Mal, zu sehen und sich noch einmal zu den bevorstehenden Modulen und der Bachelorarbeit auszutauschen. :thumbup:

Mein Pensum an Hausarbeiten, dass ich mir bis zum Urlaub vorgenommen hatte, habe ich leider nicht geschafft. Ehrlicherweise nicht mal angefangen. Es zog mich einfach zu sehr in die Berge. Nun hoffe ich, dass nach meinem Urlaub der Zeitdruck für die nötige Motivation sorgt. :blushing:

Lumi

Das Ende planen

Ziel: Ich möchte nächstes Frühjahr mit dem Bachelor fertig sein.

Das Kolloquium soll Ende März sein. Dafür gibt es nur einen Grund. Ich will endlich fertig werden. :lol:

Da zwischen Kolloquiums-Termin und Thesis-Abgabe 6-8 Wochen vergehen, müsste ich die Thesis Ende Januar abgeben. Daraus ergibt sich ein Bearbeitungszeitraum für die Thesis vom 1.11. bis 31.1.

Damit ich am 1.11. starten kann, muss der Antrag für das Thema an der Uni bis zum 14.10. eingegangen sein.

Dazu muss ich mich vorher mit Thema, Betreuer und einem Kurz Exposé beschäftigen. Außerdem müssen das Projekt und das Praktikum inkl. Bericht zu dem Zeitpunkt erledigt sein. Aus den letzten beiden Semestern dürfen maximal zwei Leistungen offen sein.

Wenn alles klappt, schreibe ich Mitte August die letzte Klausur. Dann bleiben "nur" noch eine Reihe B-Aufgaben (Hausarbeiten) offen.

Folgende Aufgaben möchte ich vor meinem Urlaub im Juni schaffen:

Grundlagen objektorientierer Progarmmierung (C#): Ich nehme gerade am Java MOOC von open HPI teil und möchte nach dessen Ende diese B-Aufgabe angehen.

Datenbanken: Klausur dazu ist geschrieben. Mit der B-Aufgabe habe ich begonnen, aber zugunsten Java pausiert. Sollte nicht mehr all zu viel Zeitaufwand sein.

Web Publishing & Multimedia: etwas aufwändiger, könnte der Engpass in meiner Planung werden

Im Zeitraum Juli bis September muss ich dann noch schreiben:

Bericht zur Anerkennung der beruflichen Praxis

Medieninformation und eine Prüfung aus Informationsdesign, Onlinemedien, Printmedien. Die zwei restlichen Prüfungen würde ich gerne auch noch bis zur Antragsstellung schaffen. Möglich ist es.

Fazit: Gewagt, aber machbar.

Ich kann endlich mal wieder in einigen Modulen von meiner beruflichen Praxis profitieren und so hoffentlich den beschleunigten Zeitplan einhalten. Ich lege keinen großen Wert auf tolle Noten. Einen Einser Abschluss schaffe ich nur noch, wenn ich ab jetzt überall Einser schreibe. Das ist total unrealistisch. Ich kann allerdings auch nicht mehr unter eine 2,7 fallen. Mein Ziel einer echten 2 ist trotz Eile in greifbarer Nähe. Ich werde ja hoffentlich nicht nur 4er schreiben.

Worst Case: Ich halte den Zeitplan nicht ein.

Außer einem angeknacksten Ego passiert nicht viel. Meine kostenlose Betreuungszeit endet im November 2017. Sollte als Puffer reichen, oder? :sneaky2:

An dieser Stelle einen großen Dank an Esme, die mir geholfen hat die Informationen zusammenzutragen. :thumbup:

Lumi

In den letzten Wochen habe ich drei Klausuren mit teilweise überschneidenden und aufeinander aufbauenden Inhalten geschrieben. Es war Zufall, dass ich diese Klausuren hintereinander geschrieben habe. Vielleicht helfen meine Notizen ja dem Einen oder Anderen bei der Klausurplanung.

Da bei der WBH ähnlich klingende Fächer durchaus mal unterschiedlichen Lernstoff für die Klausuren vorraussetzen, möge sich doch bitte jeder selbst informieren, ob der Stoff in seinem Studiengang auch so aufgeteilt ist. Und nicht mir blindlings folgen. ;)

Mit ITI (Informationstechnologie) habe ich mich gerade bei den ersten Heften schwer getan. Physik lag schon gefühlte Äonen zurück. Aber auch in den weiteren Studienbriefen fehlte mir der Überblick. Ich glaube, ich habe nur bei GDI (Grundlagen der Informatik) ähnlich viel gelernt und mit der Stoffvermittlung gekämpft.

Nur zwei Wochen nach ITI stand die Klausur E-Business (EBU) an. Und siehe da, hier wird der ITI-Stoff wiederholt. Sehr oberflächlich. Jedoch nach dem Lesen der EBU-Hefte, war mir der ITI-Stoff auf einmal sehr viel eingänglicher. Blöderweise war die Klausur schon geschrieben. Wer Probleme bei ITI hat, dem hilft vielleicht ein Vorgriff auf die EBU-Hefte.

Wiederum zwei Wochen später habe ich die Klausur Verteilte Informationsbearbeitung (VII) geschrieben. Hier geht es im letzten Heft um "Sicherheit". Die Erklärungen zur digitalen Signatur fand ich beispielweise hier wiederum sehr viel eingänglicher als bei ITI und bei EBU. Leider ist dies das einzige Gute, was ich über die VII-Hefte sagen kann. Aber es soll ja bald eine neue Ausgabe geben.

Die Ostertage habe ich dazu genutzt eine der zahlreichen offenen Hausaufgabe anzufertigen. Das gewählte Modul heißt in meinem Studiengang "Projektmanagement und wissenschaftliches Arbeiten". Zu allererst dachte ich: Wie passt denn das zueinander? Im Nachhinein finde ich diese Kombination ganz geschickt. Das Modul besteht aus den Heften zum Projektmanagement. Dazu den "Balzert" und ein Arbeitsheft zum Balzert.

Die Hausarbeit besteht darin, dass man sich eine fiktive Hausarbeit zum Thema Projektmanagement ausdenkt. Benotet werden die getroffene Themeneingrenzung und Hypothesenbildung unter Berücksichtigung der wissenschaftlichen Qualitätsgrundsätze. Jeweils die Herleitung erläutern und begründen. In einem zweiten Teil geht es darum Quellen zum gewählten Thema zu finden und aus einer bestimmten Anzahl davon Zitate auszuwählen, die die Hypothese jeweils belegen oder eben nicht. Hier setzt man sich gut mit der Zitierweise und dem Erstellen eines Literaturverzeichnisses auseinander. Schlussendlich ist noch ein Projektplan zur Erstellung der Hausarbeit vorzulegen.

Ich finde die Hausarbeit zu dem Modul sehr gut gelungen. Ich habe einiges Neues gelernt und konnte durch die Anwendung in der Hausarbeit mein Wissen vertiefen. Man könnte fast sagen, es hat mir Spass gemacht. Dass ich das mal von einer Hausarbeit sagen würde. :blushing:

Lumi

Weiterhin Vollgas

Die letzten beiden Tage habe ich mir mit Esme einen Kurzurlaub im idyllischen P. gegönnt. Spass beiseite, ich habe eine weitere Klausur geschrieben. Diesmal war E-Business dran, eine Klausur aus dem 7. Semester. Das fühlt sich so Fortgeschritten an! Solange man nicht an die noch offene Hausarbeit aus dem zweiten Semester denkt. :rolleyes:

Die Klausur verlief tadellos. Zum einen gabs ein gutes Rep und zum anderen ist E-Commerce nun mal beruflicher home turf. Es tat meiner Fernstudenten-Seele gut, dass ich mir zum ersten Mal den Klausurstoff nicht erarbeiten musste. Ist doch etwas sehr Schönes, wenn man als Quereinsteiger doch sonst so sehr mit den technischen Fächern kämpft.

Außerdem habe ich aus sicherer Quelle gehört, dass ich die Klausur Informationstechnologie bestanden habe! :001_wub: Der Dozent des Reps war nämlich der Klausurersteller der ITI-Klausur und hatte die Klausur schon korrigiert. Das wird ein Geschwindigkeitsrekord! In nur zwei Wochen habe ich noch keine externe Klausur korrigiert bekommen. Da muss man ja auch noch die Postlaufzeiten bedenken. Auf jeden Fall fiel mir ein Stein vom Herzen. Ich bin so froh, dieses Kapitel abhaken zu können!

Weil ich für E-Commerce nichts lernen musste, sitze ich schon seit letztem Wochenende über den Studienbriefen für Verteilte Informationsbearbeitung. Ich bin noch nicht sehr weit gekommen, weil ich doch merke, wie erholungsbedürftig ich seit der Gehirnerschütterung bin. Mir ist nämlich am Montag eine nicht korrekt geschlossene Frontabdeckung eines Einmal-Handtuch-Spenders auf die Kopf gefallen. Ja, ihr dürft lachen! Ist ja auch unglaublich... Also, alles noch mal von vorne. Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen. Immerhin im Zeitraffer, so dass es mir bis zum WE wieder ganz akzeptabel ging. Danke Esme, dass du mich nach P. chauffiert hast! :thumbup:

Und nun wieder Bleifuss, Vollgas voraus. In zwei Wochen ist die nächste Klausur!