lulatsch

Bin ITSE und benötige Kaufmännische Ausbildung.. nur wie?

14 Beiträge in diesem Thema

Hallo

evtl. könnt ihr mir ja weiterhelfen.

Ich habe eine abgeschlossene Berufsausbildung als IT-Systemelektroniker.

Nun habe ich aber die Branche gewechselt. Da ich später den Familienbetrieb übernehmen soll. Dabei handelt es sich um ein Alten und Pflegeheim.

Nun brauch ich, damit ich keine Heimleitung bezahlen muss selbst eine Heimleiterqualifikation. Vorraussetzung dafür ist eine Kaufmännische oder Pflegerische Ausbildung. Pflege kommt für mich nicht in Frage, daher brauch ich dringend eine Kaufmännische Ausbildung. Ein weiterer Haken dabei ist allerdings, dass ich bereits im Betrieb in der Verwaltung arbeite und auch benötigt werde.

Eine IHK Zulassung zur Ausbildung von Kaufleuten haben wir allerdings nicht.

Also brauch ich am besten eine schulische Ausbildung in Teilzeit oder noch besser ein Fernstudium oder sowas.

Weitere Einschränkung ist mein Schulabschluss. Da ich nur Real/Mittlere Reife hab.

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Eine Berufsausbildung kannst Du nicht per Fernstudium nachholen - allerdings gibt es die Möglichkeit mit einer gewissen Berufserfahrung und gewissem Alter nur noch die Prüfung für die Berufsausbildung abzulegen.

Hierfür müsstest Du Dich mit Deiner lokalen IHK auseinandersetzen.

Für die Vorbereitung auf die Prüfung gibt es ziemlich gute Bücher für die einzelnen Ausbildungsberufe.

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danke für die schnelle Antwort.

Ich frage mich ob ich nicht irgendwie aus meinem ITSE einen IT-Systemkaufmann machen kann. Da ja die Ausbildung zu min. 80% die gleiche ist. Weiss das evtl jemand?

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Wie ich einem Freund bei seiner Abschlussarbeit zum ITSE geholfen habe, habe ich durchaus viele Parallelen zur KfB (Kauffrau für Bürokommunikation) gesehen. Ist ja logisch, beides Kaufmann/-frau. Trotzdem würde ich dies nichz zu sehr pauschalisieren und 80% sehe ich doch als recht hoch. Sonst wäre dein Beruf ja als kaufmännisch eingestuft und nicht als technisch.

Wenn es wie Chillie meint, diese Möglichkeit bei der IHK gibt, würde ich diese auf jeden Fall nutzen. Prüfungsvorbereitungsbücher sind meißt wirklich hervorragend geschrieben.

Sollte das mit der Ausbildung nicht klappen und du wirklich auf eine Weiterbildung zurückgreifen müssen, wird es auf jeden Fall ein paar Jahre dauern. Betriebswirt (Staatlich oder VWA) und Bachelor: da läuft nichts unter 3 Jahren.

Bist du denn soweit "fit" ein Alten- und Pflegeheim zu leiten? Es ist ja wirklich etwas ganz Anderes und wenn du dies wollen würdest, hättest du ja sicherlich ne Ausbildung in die Richtigung gemacht. Die Übernahme des Betriebes ist ja sicherlich keine plötzliche Idee.

Ich kenne mich mit sowas überhaupt nicht aus, aber wenn Studium, würde ich dir evtl. die HFH mit Pflegemanagment empfehlen. Oder ein BWL-Studium mit Pflegezusätzfächern. Dieser Bereich boomt ja aktuell.

Ansonsten ist es natürlich interessant, wie die Belegschaft reagiert. Selbst wenn das mit der Ausbildung klappt und reicht, ich denke um weitere Fortbildungsmaßnahmen wirst du nicht herum kommen. Geschäftsleitung ist einfach n hartes Ding. Da muss man Ahnung von der Materie haben und die Mitarbeiter müssen dich ernstnehmen und akzeptieren.

Ich sehe also die Ausbildung hier nur als 1. Hürde die genommen werden muss.


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

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Schau mal die Weiterbildung zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK). Damit erlangst du auch die Heimleiterqualifikation. Du kannst die Weiterbildung auch ohne Berufsausbildung machen, wenn du eine bestimmte Anzahl von Jahren beschäftigt warst.

Die Weiterbildung kannst du auch als Fernstudium machen und die Prüfung bei der IHK ablegen.

Gruß

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Zu den Ausbildungen kann ich nichts sagen, aber ansonsten sehe ich das so wie Kathrin. Eine kaufmännische Ausbildung (egal ob akademisch oder nicht) befähigt ja nun nicht gerade zur Leitung eines Pflegeheimes. Es mag ein erster Schritt sein, aber sich sind noch einige weitere nötig. Insbesondere, wenn Du aus einer völlig anderen Ecke kommst.

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@HannoverKathrin

Da mach ich mir keinerlei Sorgen, da ich bereits quasi die rechte Hand der Heimleitung/Trägerin bin. Das wird auch noch ein paar Jahre so sein bis ich die Leitung übernehme.

Die Frage bei den von dir genannten Studien ist für mich, ob ich überhaupt die notwendige Qualifikation für sowas habe...?

Zum Thema ITSE/ITK..

Ich habe in meiner Ausbildung auch kaufmännische Tätigkeiten ausgeführt (reichlich) und auch die Berufschule hat kaufmännischen Stoff beinhaltet.

Die behauptung 80% vom Lehrplan wäre gleich ist nicht von mir sondern von den Berufschullehrern in meiner Ausbildung. Daher ärgere ich mich im nun auch darüber das meine Ausbildung als ITSE deklariert war.

Zum Thema IHK Prüfung als Kaufmann, dazu muss man 4 Jahre Berufspraxis nachweisen soweit ich es weiss.

edit:

@Knight Rider

du hast anscheinden nicht richtig gelesen...

für Die Heimleiter Ausbildung ist ein Kaufmann oder eine pflegerische Ausbildung die Grundvoraussetzung.

edit2:

Schau mal die Weiterbildung zum Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen (IHK). Damit erlangst du auch die Heimleiterqualifikation. Du kannst die Weiterbildung auch ohne Berufsausbildung machen, wenn du eine bestimmte Anzahl von Jahren beschäftigt warst.

Die Weiterbildung kannst du auch als Fernstudium machen und die Prüfung bei der IHK ablegen.

Gruß

Über die Ausbildung habe ich mich infortmiert und eine Kursbeschreibung auf meinem Schreibtisch.

Ich erfülle auch hier die Voraussetzungen für eine Zulassung nicht.

Denn die wären ein kaufmännischer Beruf oder eine Ausbildung in der Öffentlichen Verwaltung und 2 Jahre Berufspraxis in in der Verwaltung einer Pflegeeinrichtung innerhalb der letzten 5 Jahre.

bearbeitet von lulatsch

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du hast anscheinden nicht richtig gelesen...

für Die Heimleiter Ausbildung ist ein Kaufmann oder eine pflegerische Ausbildung die Grundvoraussetzung.

Ja, die Grundvoraussetzung. Und? Genau das meinte ich doch. Niemand kann direkt nach so einer Ausbildung perfekt ein Heim oder irgendeine andere Firma leiten.

Dass Du bereits die rechte Hand bist und schon lernst, habe ich in der Tat noch nicht gelesen. Genau das meinte ich mit zusätzlicher Ausbildung.

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:rolleyes: Niemand hat mit überhaupt nur einem Wort behauptet, dass man sobald man nen Kaufmann hat eine geeignete Heimleitung ist...

Der Kaufmann ist soweit ich es eben bisher weiss der einzige Weg zur Heimleiterausbildung ohne Pflege zu lernen...

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Ich frage mich ob ich nicht irgendwie aus meinem ITSE einen IT-Systemkaufmann machen kann. Da ja die Ausbildung zu min. 80% die gleiche ist. Weiss das evtl jemand?

Einfach "umschreiben" wird wohl nicht möglich sein - hast Du denn auf Deinem Abschlusszeugnis kaufmännische Fächer stehen?

Evtl. könntest Du dann bei einer Externenprüfung auf diese verzichten - aber da bist Du eben vollkommen auf die zuständige IHK angewiesen.

Da kann das Entgegenkommen wirklich stark unterschiedlich sein.

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