stefhk3

Hanse-Uni Rostock ist insolvent

11 Beiträge in diesem Thema

Zugegen kein direktes Fernstudium-Thema, aber trotzdem interessant: Mit der Hanse-Uni Rostock dürfte der erste Fall einer Hochschule in Deutschland vorliegen, die Insolvenz angemeldet hat. Die Studenten dürfen sich wohl eine neue Hochschule suchen.

Meine Prognose: Solche Probleme wird es in Zukunft öfters geben. Bisher waren private Hochschulen meist Selbstläufer und/oder Schlachtschiffe nach dem Motto "too big to fail" (z. B. Witten/Herdecke). Kleine Hochschulen werden sich in Zukunft sehr gut überlegen müssen, was ihr Geschätsmodell sein soll und wie sie sich finanzieren wollen. Und als Student sollte man sich überlegen, wo man hingeht. Hauptsache privat (was bei manchen bisher das Motto war) reicht nicht mehr.

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Hallo,

die Uni Witten/Herdecke war aber nicht pleite, sondern eine Finanzquelle ist abgesprungen. Ist IMO ein großer Unterschied.

Viele Grüße

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Wenn ich mich richtig erinnere, ist doch das Land NRW eingesprungen, oder? Sonst wäre es wohl bald so weit gewesen. Aber deswegen sage ich, Witten/Herdecke ist so wichtig (z. B. Medizinerausbildung), dass im Zweifelsfalle der Staat einspringt.

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Hallo,

jain. NRW war auch vorher schon Hauptfinanzquelle. Der Unterschied zu früher ist, dass die gleichen Lösungskonzepte wie früher benutzt werden (ähh :-). Also höhere Gebühren, geringere Ausgaben für Verwaltung.

Was ich witzig finde. Wenn eine Uni jedes Jahr Verwaltungskosten einspart, müssten die doch irgendwann bei 0 ankommen... :-)

Viele Grüße

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Naja. Das heilige Zentrum der Uni ist Medizin. Antroposophische Medizin. Und da ist die Uni Top-Referenz in Deutschland.

Und eine große Uni die _nicht_ regelmäßig klamm ist, gibt es IMO in Deutschland nicht. :-)

Viele Grüße

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Hm,

too big war die mit Sicherheit nicht, es gab 3 (in Worten drei) Studenten, von denen auch nur 1 (in Worten einer) die vollen Studiengebühren bezahlt hat. Damit dürfte die Hanseuni in mehrfacher Hinsicht in die Geschichte eingehen. Sie hatte nicht nur mehr Mitarbeiter als Studenten (das hatte "meine" isits im ersten Semester auch), sondern mehr akkreditierte Studiengänge (5) als Studenten (3).

Wer in Rostock (nette Menschen, aber nicht der Nagel der Welt) Anfangs 7.500,- Euro pro Semester (!) haben wollte, ohne guten Namen, ohne prominente Profs und ohne Sponsoren und Firmenpartnerschaften und für eine Klientel, die es dort schlicht nicht gibt, der scheitert zu Recht. Insoweit ist im Sinne der der Marktwirtschaft alles prima gelaufen.

Ich hab mich vor meinen Studienbeginnen schlau gemacht, dass die Hochschulen geordnet dastehen, die isits, an der ich aktuell studiere, hat sogar einen Auffangvertrag mit der Ruhr-Uni Bochum, die im Fall einer Insolvenz der isits alle Studenten zum Abschluss führt.

Gruß

Stonie

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Tja, auch die International University in Bruchsal ist nun Pleite (gleicher Investor)...

http://www.ftd.de/forschung_bildung/bildung/:Hochschul-Insolvenz-Bruchlandung-in-Bruchsal/539079.html?nv=cd-rss850


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Ah, die IU war in der Tat ein Wackelkandidat. Dass es der gleiche Investor ist, war mir nicht bekannt. Interessant ist die Aussage "Er befürchtet einen Imageschaden für die Branche, nachdem in den vergangenen zwei Jahren drei private Hochschulen gescheitert sind". Weiß jemand, welche das sind? Wenn man die UI mitrechnet, fallen mir nur zwei ein.

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Ich hörte, das Vertrauensverhältnis zwischen den Geldgebern und den Professoren soll gestört gewesen sein. Tja, man sollte nicht die Hand beißen, die einen (übrigens üppig) füttert.

Kein Wunder, dass denen das Ding bei den Honorarkosten um die Ohren geflogen ist.

bearbeitet von mentus

Assessorreferent jur. (FSH) - Abschluss Mai 2011

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