Markus Jung

Steigende Preise für das Fernstudium - Ist die Schmerzgrenze erreicht?

5 Beiträge in diesem Thema

nachfolgender Text hat mich per XING erreicht mit der Bitte, diesen auch als Anregung zur Diskussion hier zu veröffentlichen:

Gerade habe ich einen Lehrgang beendet, schon flattern die üblichen

Nachfolgeangebote und Studienführer ins Haus. Ich gehe ans Regal und

krame mal die letzte Generation der Studienführer heraus und stelle

wieder eine Preiserhöhung fest. Alles wird teurer, also auch

Fernunterricht. Nur was mich wundert ist diese Regelmässigkeit seit

Jahren. Meinen ersten Lehrgang belegte ich 1988. Der kaufm. Grundkurs

kostet nun soviel in Euro, wie damals in DM. Wird Fernnterricht für

die breite Masse eschwinglich bleiben? Können Menschen in der

Finanzkrise sich monatliche Gebühren von bis zu 300,-- Euro in

Zukunft noch leisten? Stoßen die üblichen Begründungen der Institute

noch auf Verständnis? Es scheint eine Schmerzgrenze erreicht zu sein,

denn viele Institute bieten flexible Zahungsmodelle an. Entweder das

Ganze in 24 Monaten zu 75,-- Euro oder in 12 Monaten zu 145,-- Euro.

Das fiel mir in letzter Zeit zunehmend auf, denn die Institute boten

mir mehr als einmal eine Halbierung der Studiengebühr an. Man zahlt

dann eben nur länger. Hat die Branche hier ein Problem erkannt?

Eure Meinung?

Viele Grüße

Markus


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Hallo,

ausgehend von der Zinseszins-Formel (y=x*q^n) komme ich nach Umstellung nach q und Einsetzung von y=600, x=300 und n=21 auf einen effektiven Jahreszins von 1,0336. Bzw. eine durchschnittliche Preiserhöhung von 3,36 Prozent pro Jahr.

Und das ist IMO ok. Zumindest mein Einkommen hat sich in dieser Zeit vervierfacht. Wir reden ja über mehr als zwanzig Jahre.

Viele Grüße

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Der Fragensteller mixt aber auch schon mehrere Sachen durcheinander.

Ein kaufm. Grundkurs kostet sicherlich keine 300 EUR im Monat, das ist ehre der Preis für ein akademisches Fernstudium.

Allerdings ist das doch keineswegs auf die Fernstudienbranche bezogen. Die üblichen IHK-Weiterbildungen kosten im Fernstudium meist genau so viel wie bei den Präsenz-IHK-Einrichtungen und dort sollte man meinen dass die IHK Mitglieder vllt. noch ein paar EUR für Ihre Mitarbeiter springen lassen (ist aber nicht so).

Bildung darf für viele nichts kosten - ein Grundsatz den ich für bestimmte Richtungen durchaus unterstreichen kann. Allerdings sollte er deswegen nicht heruntergespart werden (siehe Schulsystem).

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Ich habe mich mal vor kurzem bei einem der großen Anbieter für einen "Hobbylehrgang" interessiert (vor ca. 3 Monaten). Als ich dann vor wenigen Tagen das Angebot nochmal auf der Homepage überprüft habe, ist exakt dieses Angebot um ca. 500€ günstiger geworden. Mag sein, dass das eine Ausnahme ist, aber wie Tukaram schon geschrieben hat, zwischen 1988 und heute ist doch schon ein bisschen Zeit vergangen. Ein Auto kostet heute auch nicht mehr so viel wie damals.

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Auch wenn ich sonst nicht den wirtschaftsliberalen raushänge: Dies regelt der Markt. Wenn es einen gibt.

Wenn Akad auf die Idee käme seine Studiengebühren zu verdoppeln, dann wären bald alle bei der HFH und umgekehrt genauso.

Bei ILS, SGB usw. ist es sicher ähnlich, es sei denn die Verwandschaft der Besitzer schlägt durch.

Wenn keiner mehr die Kurse bucht, gehen die Preise auch wieder runter. Aber dank Wirtschaftkrise und 5 Millionen Arbeitslosen hat jeder Angst um seinen Job und viele bildet sich weiter. Das spielt bestimmt auch mit rein. Das Finanzierungsmodelle angeboten werden, ist nur normal (auch die wenigstens zahlen eine Auto bar sondern finanzieren usw..) und sollte wohl nicht mit Einsicht in ein Problem vestanden werden sondern dient der Marktbearbeitung.


ehemaliger Fernstudent.

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