jawix

Betriebswirtschaft und Wirtschaftspychologie als Informatiker

7 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich befinde mich derzeit auf der Suche nach einem geeigneten Studium für mich und habe mich derzeit auf zwei Studiengänge eingeschossen. Nun geht es darum, einen davon auszuwählen.

Kurz zu meinem bisherigen Werdegang:

Ich habe bereits erfolgreich zwei Ausbildungen abgeschlossen.. Ich bin sowohl Schifffahrtskaufmann als auch Fachinformatiker für Systemintegration. Seit inzwischen drei Jahren bin ich im Customer Support einer IT-Firma tätig.

Da ich nun die Zeit für mich als gekommen sehe, ein Fernstudium anzufangen (verfüge selbst über die Fachhochschulreife), habe ich mich zunächst über die Informatik informiert. Dort fand ich den Studiengang angewandte Informatik mit Vertiefung in der Wirtschaftsinformatik am interessantesten. Nun besteht jedoch seit einiger Zeit bei mir ebenfalls erhöhtes Interesse an der menschlichen Psyche. Da ich jedoch kein Psychologe werden möchte, habe ich mich über Studienangebote in dieser Richtung informiert und bin auf den Studiengang "Betriebswirtschaft und Wirtschaftspsychologie" der Euro-FH gestoßen. Hinzu kommt, dass ich meine Skills nicht so sehr im Programmieren oder Entwickeln sehe, sondern eher im Organisatorischen. Im Endeffekt möchte ich aber sehr gerne im Bereich der IT bleiben. Ich habe mir nun überlegt, wenn ich das Studium an der Euro-FH anfangen sollte, würde ich im Idealfall weitere vier Jahre (Dauer des Studiums) bei meinem aktuellen Arbeitgeber im Customer Support arbeiten und könnte somit am Ende des Studiums sieben Jahre Berufserfahrung in diesem Sektor vorweisen.

Nun meine Frage: Wie würdet ihr meine Berufschancen unter diesen Vorrausetzungen am Studienende einschätzen? Hätte ich gute Chancen, weiter im IT Sektor zu bleiben oder versteife ich mich mit diesem Studium zu sehr auf einen Bereich, der mich von der IT weg führt? Vielleicht ist seht ihr auch die Kombination des Studienganges und dem IT Customer Support als kritischen Punkt?

Ich danke schon jetzt für die vielen Antworten.

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Informatik und Psychologie sind natürlich schon zwei ganz verschiedene Bereiche. Welche Aufgaben in der IT stellst Du Dir denn nach Abschluss Deines Studiums vor? Zum Beispiel eher im technischen Bereich, oder eher im beratenden Bereich?


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Wie ich bereits schrieb sehe ich meine Skills eher im Bereich Organisation, von daher könnte ich mir einen Job im beratenden Bereich eher vorstellen.

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Ich sehe jetzt nicht unbedingt die große Widersprüchlichkeit zwischen der IT und Psychologie. Zumal der Studiengang der Euro-FH auch BWL & Wirtschaftspsychologie heißt und nicht Psychologie. Ich denke, dass die Inhalte eher auf den Bereich Organisation, Kommunikation, Personal, Führung, usw. ausgerichtet sind. Und das passt meines Erachtens dann wieder recht gut in den Bereich, in dem du arbeiten möchtest. Andererseits würde ich mir keine allzu großen Hoffnungen machen, dass der psychologische Anteil allzu hoch ist.

Ich kann mir also gut vorstellen, dass der Studiengang zu deinem Vorhaben passen könnte. Aber ob dass dein Arbeitgeber auch tut, weiß ich natürlich nicht. Vielleicht wäre ein Gespräch mit deinem Vorgesetzten angebracht?

Viel Glück,

Sonja

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Bin auch im Bereich IT tätig und finde ebenso, dass man diese Kenntnisse in der IT sehr gut gebrauchen kann...

auch im Customer Support oder im Projektmanagement / Consulting.

Also wenn es deinen Neigungen entspricht, warum nicht ?

Hast du dir mal die Studieninhalte näher angeschaut ?


BWL an der HFH (Diplom) - erfolgreich beendet 05/2011

Here we all are born into a struggle to come so far but end up returning to dust...(Steven Wilson)

 

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Informatik und Psychologie sind natürlich schon zwei ganz verschiedene Bereiche.

Es sind natürlich eigenständige Disziplinen, aber es gibt zumindest etliche Berührungspunkte wenn man die diversen Nebengebiete der Informatik betrachtet. Einige davon gewinnen immer mehr an Bedeutung. Stichworte HCI(Mensch-Computer-Interaktion), Usability, Systemisches IT-Projektmanagement, Kooperative Systeme, Neuronale Netze, usw. Die Liste lässt sich noch deutlich verlängern.

Interdisziplinäres Arbeiten wird immer wichtiger, daher halte ich die Kombination für durchaus passend. Man sollte sich aber natürlich Ziele setzen, welche Rollen man später einnehmen möchte. Je nach Zielrichtung können zusätzliche Ausbildungen/Zertifzierungen z.B. in Projektmanagement, Moderationstechnik oder den einschlägigen Organisationsmethoden und Frameworks (Cobit, ITIL, CMMI, etc.) sicher nicht schaden, um die Chancen zu verbessern.

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Meine zukünftigen Bereiche würde ich nach dem Studiengang entweder im Projektmanagement oder auch im bereicht Personalmanagement sehen, wobei zweiteres ja mit der Materie IT nicht direkt etwas zu tun hat. Ich kann mir allerdings vorstellen, dass jemand, der bereits mit der Materie IT zu tun hatte und nun Wirtschaftspsychologie studiert hat, auch gerne in der HR Arbeitelung einer IT Firma gesehen wird.

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