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Ist das Fernabi in der Schweiz anerkannt?


candice

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4. Nicht anerkannte Vorbildungsausweise

Nicht anerkannt sind folgende Vorbildungsausweise, selbst wenn sie im ausstellenden Land die allgemeine Hochschulreife vermitteln:

■Fachgebundene Reifezeugnisse oder Fachhochschulreifezeugnisse,

■Abschlusszeugnisse und Diplome von Fachmittelschulen und Fachhochschulen, so zum Beispiel Technika, Ingenieurschulen, Handelsschulen, Lehrerseminarien, Chemie- und Metallbau-, Kunst- und Landwirtschaftsschulen, hauswirtschaftliche und ernährungswissenschaftliche Gymnasien, pädagogische Hochschulen, Musikhochschulen, Fremdsprachenhochschulen, Dolmetscherschulen und ähnliche,

■Fernkurs-, Abendkurs- und Nichtschülerreifezeugnisse,

■Reifezeugnisse von berufsbildenden oder berufsbegleitenden Mittelschulen oder Gymnasien sowie von Schulen, die gleichzeitig der beruflichen Ausbildung dienen,

■Reifezeugnisse, welche nach einer Ausbildung (Sekundarstufe II) in verschiedenen Bildungssystemen erworben wurden,

■Aufnahmeprüfungszeugnisse an ausländische Hochschulen.

Bei nicht anerkannten Vorbildungsausweisen kann eine volle schweizerische (oder kantonale) Maturitätsprüfung nachgeholt werden.

Quelle: https://www.swissuniversities.ch/

Mein Studienbetreuer der ILS hat mir damals bestätigt, dass das Fernabitur in der Schweiz nicht anerkannt wird.

Wieso willst du eigentlich unbedingt in der Schweiz studieren. Du bekommst in der Schweiz nicht mehr Bafög als in Deutschland. Viele Unis möchten auch vor dem Studium einen Nachweis, dass du alles zahlen kannst.

https://www.beratungsstelle.bernerhochschulen.ch/de/

Bearbeitet von Markus Jung
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3. Allgemeine Bestimmungen für alle Länder

Studienbewerberinnen und Studienbewerber haben die Erfüllung der im Einzelfall verlangten Voraussetzungen selber nachzuweisen.

Ein ausländischer Vorbildungsausweis muss, was Fächer, Anzahl Stunden und Schuldauer anbelangt, im Wesentlichen einer schweizerischen gymnasialen Maturität entsprechen; d.h. er muss

■im ausstellenden Land den höchstmöglichen Mittelschul- bzw. Gymnasiumsabschlussgrad darstellen,

■im ausstellenden Land den allgemeinen Zugang zum universitären Studium ermöglichen,

■in einem unverkürzten, in der Regel im Klassenverband absolvierten Ausbildungsgang erworben worden sein,

■altsprachlicher, neusprachlicher, geistes-sozialwissenschaftlicher oder mathematisch-naturwissenschaftlicher Natur sein,

■allgemein bildenden Charakter haben.

Ein ausländisches Reifezeugnis gilt als allgemein bildend, wenn in den letzten drei Schuljahren durchgehend mindestens sechs allgemein bildende, voneinander unabhängige Fächer gemäss folgender Liste ausgewiesen werden:

1.Erstsprache (Muttersprache)

2.Zweitsprache

3.Mathematik

4.Naturwissenschaften (Biologie, Chemie oder Physik)

5.Geistes- und Sozialwissenschaften (Geographie, Geschichte oder Wirtschaft/Recht)

6.frei wählbar (ein Fach aus Kategorie 2, 4 oder 5)

Auf Verlangen der schweizerischen Universität ist insbesondere der Nachweis zu erbringen,

■dass das in der Schweiz beabsichtigte Studium in jenem Land, welches den Vorbildungsausweis ausgestellt hat, ebenfalls und unter nicht strengeren Bedingungen ergriffen werden könnte,

■dass dort ein Studienplatz zugeteilt worden ist,

■und dass nicht bereits ein Ausschluss oder eine Wegweisung von einer anderen Universität infolge nicht bestandener Prüfungen oder aus anderen Gründen erfolgt ist.

Das heißt jetzt übersetzt, dass das normale Abitur am Gymnasium anerkannt wird. Manche schweizerischen Universitäten können dich aber immer noch abweisen, wenn du in Deutschland z.B. exmatrikuliert wurdest.

Wenn man z.B. Medizin studieren möchte, muss man mindestens 5 Jahre vorher in der Schweiz gearbeitet haben.

Quelle: https://www.swissuniversities.ch/

So läuft das eben in der Schweiz mit Ausländern...

Bearbeitet von Markus Jung
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Naja, Unis sind für den Staat teuer. Da finde ich es schon klar, dass man vorrangig die Kinder der Leute ausbildet, die im Land auch Steuern zahlen.

Allerdings leuchtet es mir nicht ein, warum Nichtschüler- und Abendschulabiturprüfungen geringer eingestuft werden als nach Regelschulbesuch absolvierte Abiturprüfungen.

Ob es vielleicht daran liegt, dass in der Schweiz das Zentralabi auch so wahrgenommen wird, dass dann "selektiv gelernt" werden kann?

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Kann sein.

Auf der anderen Seite nehmen deutsche und österreichische Unis auch Ausländer auf.

Vorteil wäre nur, dass man keinen NC-Schnitt braucht. Aber wie gesagt, die Schweiz ist erstens sehr teuer und zweitens ist man dort Ausländer und der rote Teppich wird ganz sicher nicht ausgerollt.

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  • 6 Jahre später...

Dieser Thread ist schon recht lange her—aber gibt es immer noch das Problem das eine Abitur über den Weg der Fremdschülerabitur, nicht in der Schweiz anerkannt wird?? Ich gehe nur im Kreis auf den Websiten und mehr als—bei jedes Institut/Uni einzelt nachfragen—erfahre ich nicht. Ich finde eine nicht so deutliche Auflistung wie in diesem Thread. Danke! 

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  • 1 Jahr später...

Auch etwas spät, aber du hast die Möglichkeit in der Schweiz die zentrale Maturitätsprüfung abzulegen, allerdings sind es ein paar Fächer mehr und du musst zusätzlich eine Maturaarbeit schreiben.

 

Ansonsten gibt es die Möglichkeit eine spezielle Prüfung direkt an der Uni / ETH abzulegen, mit der du deine Hochschulreife beweisen kannst

Bearbeitet von Markus Jung
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