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ThomasF

Master of Computer Science (M. C. Sc.) ohne Bachelor

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ThomasF

Hallo zusammen,

ich bin momentan auf der Suche nach einem geeigneten Fernstudium für mich.

Meine zwei Voraussetzungen sind eigentlich nur, es muss neben den Beruf schaffbar sein und ich will einen in der Wirtschaft anerkannten Abschluss.

Es gibt inzwischen natürlich wahnsinnig viele unterschiedliche Angebote und jeder ist natürlich der Beste.

Bei meiner Recherche bin ich dann aber auf den "Master of Computer Science (M. C. Sc.)" gestoßen.

Hier mal ein Link dazu: http://www.zfh.de/fuer-interessierte/studienangebote/master-und-mba-studiengaenge/master/informatik-master-of-computer-science-mcsc

Dieser klingt erstmal sehr interessant, weil kein Vorstudium benötigt wird und es sich wohl trotzdem um einen "echten" Master handelt.

Ich hatte gehofft hier jemanden zu finden, der dazu vielleicht ein paar Erfahrungswerte hat oder sich auch schon mit diesem Studiengang beschäftigt hat.

Ich liste meine Fragen am besten einfach mal auf.

1. Ist der Abschluss wirklich mit anderen Master Abschlüssen zu vergleichen, ist er also gleichwertig?

2. Hat jemand schon die notwendigen Aufnahmeprüfungen gemacht?

Wenn ja,

2.1 Wie schwer sind diese wirklich?

2.2 Gibt es Prüfungen der vergangenen Jahre?

3. Welche Fernuni könnt ihr empfehlen?

4. Wie oft muss man vor Ort sein für dieses Fernstudium?

Danke schon mal für eure Hilfe.

Grüße Thomas

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Majesty

Ich bin zwar am Sportfachwirt bei, möchte aber sagen, dass ein Master ohne vorherigen Bachelor in der Wirtschaft wohl nur schwer Fuß fassen kann.

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ThomasF

Hey und danke für deine Antwort.

Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen, mache ich jetzt noch schnell.

Ich bin staatlich geprüfter Informatiktechniker und hab schon knapp 6 Jahre Berufserfahrung, die Themengebiete beim Bachelor für Informatik sind für mich einfach. Programmierung, Datenbanken, software engineering, Betriebssysteme usw. alles dinge dich ich tagtäglich auf höheren Niveau ausübe. Ich glaube nicht, das ein durchschnittlicher Dozent mir etwas in diesen Bereichen beibringen kann, erst recht nicht, wenn er "nur" an einer Uni lehrt. Wo ich natürlich nicht auf/über dem wissen eines Bachelor bin, ist wohl Mathematik und theoretisches Wissen.

Ich will also nicht unbedingt 4 Jahre den Bachelor machen, nur um die Mathematik und anderen Theorie Quatsch nachzuholen. Das würde ich sicherlich auch schaffen mit 6 - 12 Monaten intensiven Nachlernen in diesen Bereichen.

Grüße

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jedi

So einfach kann es nicht sein. Da kommt theoretische Informatik, IT-Sicherheit usw vor. An Hochschulen kann der Schwierigkeitsgrad viel höher sein. Stell es dir nicht zu leicht vor.


Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]

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Forensiker
Hey und danke für deine Antwort.

Hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen, mache ich jetzt noch schnell.

Ich bin staatlich geprüfter Informatiktechniker und hab schon knapp 6 Jahre Berufserfahrung, die Themengebiete beim Bachelor für Informatik sind für mich einfach. Programmierung, Datenbanken, software engineering, Betriebssysteme usw. alles dinge dich ich tagtäglich auf höheren Niveau ausübe. Ich glaube nicht, das ein durchschnittlicher Dozent mir etwas in diesen Bereichen beibringen kann, erst recht nicht, wenn er "nur" an einer Uni lehrt. Wo ich natürlich nicht auf/über dem wissen eines Bachelor bin, ist wohl Mathematik und theoretisches Wissen.

Ich will also nicht unbedingt 4 Jahre den Bachelor machen, nur um die Mathematik und anderen Theorie Quatsch nachzuholen. Das würde ich sicherlich auch schaffen mit 6 - 12 Monaten intensiven Nachlernen in diesen Bereichen.

Grüße

Sehr optimistisch. Der Master legt nochmals eine ordentliche Schippe auf den schon recht anspruchsvollen Informatik-Bachelor...

Vor allem ist der Master ein wissenschaftliches Studium... keine praxisbezogene Berufsausbildung.


Masterstudent Psychologie - Der Blog dazu

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ThomasF
Sehr optimistisch. Der Master legt nochmals eine ordentliche Schippe auf den schon recht anspruchsvollen Informatik-Bachelor...

Vor allem ist der Master ein wissenschaftliches Studium... keine praxisbezogene Berufsausbildung.

Naja es geht, mal ein Beispiel:

Datenbanken 8 cp:

Datenbankensysteme (5cp)

Grundlagen von Datenbanksysteme, Datenbankspachen, Datensicherheit, Benutzeroberfläche, Makros

Verteilte Datenbanken(3 cp)

SQL-Datenbanken im Rechnernetz...

--> Konnte nicht glauben, dass sowas Inhalt in einem Studium ist, das sind absolute Basics... (Im 5. Semester!!)

Aber es geht noch leichter:

Multimedia 7 cp (8. Semester -.-)

Einführung in Multimediatechnologie, Anfroderung an Hard und Software, Entwurf von Webseiten (Nur der Entwurf, nicht mal umsetzen?), Virtual Reality Modelling, Programmierung von Webclients, Multimedianwendungen.

Ich meine klar, der Studiengang geht davon aus, dass man gerade sein Abitur gemacht hat und noch keine Ahnung von dem Thema hat. Aber es ist schon sehr wenig Stoff :/

Natürlich kommt da ein riesen Anteil Mathe und Theorie dazu, aber um so mehr ich mich damit beschäftige, umso klarer wird mir, wie es Studenten schaffen sich den ganzen Tag in der Wiese zu sonnen (nicht böse gemeint ich würde es ja nicht anders machen).

Gruß

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kawoosh
Sehr optimistisch. Der Master legt nochmals eine ordentliche Schippe auf den schon recht anspruchsvollen Informatik-Bachelor...

Vor allem ist der Master ein wissenschaftliches Studium... keine praxisbezogene Berufsausbildung.

Naja, der Studiengang wird ja folgendermaßen beschrieben:

Das weiterbildende Fernstudium Informatik bereitet Sie anwendungsbezogen und praxisorientiert auf die Herausforderung vor, die diese Entwicklung an uns stellt.

Für Leute mit Berufserfahrung und ohne Bachelor ist das sicherlich ein interessantes Angebot. Teilweise finde ich das auch ziemlich ansprechend. Beispielsweise gibt es ein Wahlmodul "C# und .NET", sowas hätte ich gerne im Bachelor gehabt. Mathe ist dann sicherlich der größte Knackpunkt bei den theoretische Fächern, aber das kann man sich auch aneignen.

Die andere Frage ist tatsächlich, wie die Arbeitgeber es annehmen, wenn man vor dem Master keinen Bachelor gemacht hat. Aber da der TE ja einen Informatiktechniker und Berufserfahrung vorweisen kann, würde ich persönlich das nicht kritisch sehen. Aber ich bin auch kein Personaler ;)


2007 - 2011 Staatlich geprüfte Informatikerin (DAA Technikum)

2011 - 2015 Informatik B.Sc. (Wilhelm Büchner Hochschule)

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kawoosh
Ich meine klar, der Studiengang geht davon aus, dass man gerade sein Abitur gemacht hat und noch keine Ahnung von dem Thema hat. Aber es ist schon sehr wenig Stoff :/

Nee, in dem Link der ZFH, den du gepostet hast, steht doch drin, dass man auch einschlägige Berufserfahrung benötigt. Also keine frischen Abiturienten ohne Ahnung. Das Studium ist speziell für Leute, die schon Erfahrungen haben und in der Branche arbeiten, denen aber ein akademischer Grad fehlt.


2007 - 2011 Staatlich geprüfte Informatikerin (DAA Technikum)

2011 - 2015 Informatik B.Sc. (Wilhelm Büchner Hochschule)

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Forensiker
Naja, der Studiengang wird ja folgendermaßen beschrieben:

Für Leute mit Berufserfahrung und ohne Bachelor ist das sicherlich ein interessantes Angebot. Teilweise finde ich das auch ziemlich ansprechend. Beispielsweise gibt es ein Wahlmodul "C# und .NET", sowas hätte ich gerne im Bachelor gehabt. Mathe ist dann sicherlich der größte Knackpunkt bei den theoretische Fächern, aber das kann man sich auch aneignen.

Die andere Frage ist tatsächlich, wie die Arbeitgeber es annehmen, wenn man vor dem Master keinen Bachelor gemacht hat. Aber da der TE ja einen Informatiktechniker und Berufserfahrung vorweisen kann, würde ich persönlich das nicht kritisch sehen. Aber ich bin auch kein Personaler ;)

Ok, überzeugt. Ist ja tatsächlich ein weiterbildender Master. Trotz allem würde ich es nicht so auf die leichte Schulter nehmen.


Masterstudent Psychologie - Der Blog dazu

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jedi

An der Fernuni Hagen würdest du wohl kaum etwas schaffen. Da ist die Theorie sehr extrem. Auch die hier genannten Sachen sind gemeint. Wer es zu leicht nimmt und sich dabei überschätzt, kann nur verlieren.


Der Edle verlangt alles von sich selbst, der Primitive stellt nur Forderungen an andere. [Konfuzius]

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