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Arnold Ruge

Berufe für Wirtschaftspsychologie - Bezeichnung als Wirtschaftspsychologe

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Arnold Ruge

Hallo,

 

als aktueller Student werde ich dann immer gefragt, "was kann man dann beruflich machen"? Wenn ich die Inhalte, z.b. Marketingpsychologie oder Personalwesen erwähne, guckt Otto-Normal Bürger immer noch fragend.

Mir fällt z.b. Pre-Sales-Manager oder Werbe-(?)fachmann ein. Ist man z B. bei allen Einzelthemen "...-fachmann!?

 

 

Welche Berufe kennt IHR, oder welche Berufsbezeichnung gibt es? Welche Berufsbezeichnung gibt es, um "Wirtschaftspsychologe" zu 'benennen', für Leute die mit Wi...psy...loge nichts anfangen können?

 

Sehr relevant wird es, wenn man sich bei älteren Unternehmern/Personaler bewirbt, die mit akademischen neuen Studienfächern nichts anfangen können!!!

Ich kann ja nicht in der Bewerbung (vor allem bei Initiativbewerbungen! ["Hä? Was will der hier arbeiten?"]) das Fach und alle Möglichkeiten aufzählen. Oder bei spontanen Kontakten mit Arbeitgebern!

 

DANKE!

Bearbeitet von Arnold Ruge

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Forensiker

Du meinst jetzt Wirtschaftspsychologie Bachelor, oder Dipl.-Psychologen/MSc. mit Weiterbildung Wirtschaftspsychologie?

Weil, die tatsächliche Berufsbezeichnung ist ein heikles Thema: http://www.bdp-verband.org/aktuell/2017/170119_urteil.html

 

Bei uns haben wir Trainees, die Wirtschaftspsychologie Bachelor sind. Sie arbeiten damit im Personalwesen. Bspw. später dann als "Personalreferenten". Scheint ja ein sehr breites Feld zu sein.

 

Bearbeitet von Forensiker

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Markus Jung

Was genau studierst du denn? Und welche Ziele verfolgst du selbst damit? Bist du bereits beruflich tätig und in welchem Bereich? - Das alles beeinflusst ja, wo die Reise hin gehen könnte.

 

Und wie @Forensiker schon schreibt, ist die Bezeichnung "Psychologe" für Master- bzw. Diplom-Absolventen eines Psychologie-Studiengangs vorgesehen und zumindest wenn man sich nicht streiten möchte, verzichtet man mit einem Bachelor-Abschluss darauf, sich so zu nennen.

 

Diese Diskussion könnte für dich ggf. auch interessant sein:

 

Und hier ein Überblick der DGPs über mögliche Berufsfelder:

http://www.dgps.de/index.php?id=258

Bearbeitet von Markus Jung
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Arnold Ruge

Ich studiere Wpsy. auf Master of science. Also ich würde in den Bereich Marketing und Werbepsychologie gehen, aber mir geht es grundsätzlich um die Frage, welche Berufe ausgeübt werden können.

 

ABER ich bin ein wenig schockiert: In den Seminaren, Einführungsveranstaltungen, Online-Campus wird permanent davon geredet, z.B. "Als Wirtschaftspsychologe sollten sie XyXy wissen" oder "Der Wirtschaftspsychologe betrachtet xyxyx als...".

Der Master in BWL ist Betriebswirtschaftler, der Master in Politologie in Politologe, der M.sc. in VWL ist Volkswirtschaftler....

 

UND WAS BIN ICH? "Mein Beruf ist "Er studierte Wirtschaftspsychologie" oder "Ich bin ein Master im FACH Wirtschaftssychologie.....???????

 

UND: Ich fühle mich betrogen von meiner UNI. Denn mindestens seit dem Urteil sollte das uns doch gesagt werden, dass "wir was studieren, was wir aber nicht als Beruf angeben können" HALLO???

 

@Markus Jung: Der Link sagt mir aber nichts über die Berufe als Wirtschaftspsychologe äääähhhhh Studierter im Fach WP... *schrei*

 

Dann kann man ja noch nicht mal Marktpsychologe sein....Ein Beruf weniger.

 

 

@Forensiker: Welche Konsequenzen wurden hier bereits diskutiert? Fühlen sich manche da ncht auch betrogen, wenn sie z.B. Wirtsch.Psy. studieren, um Marketingpsychologe zu sein?

 

Ist man dann "Referent der Wirt.Psy."???

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RoddY

Hallo Arnold,

 

sofern du unselbständig beschäftigt bist und nicht in einem Bereich arbeitest der dir gesetzlich untersagt ist bzw. rechtlich nicht akzeptabel ist z.B. als Klinischer Psychologe, ist deine Berufsbezeichnung/dein Jobtitel relevant. Sprich, wenn du bei Firma  xy als Wunderwuzzi arbeitest, dann bist du Wunderwuzzi mit WiPsy-Studium...Hast du zum Beispiel Maschinenbau studiert und kommst auf irgendwelchen Wegen im Marketing an, dann bist halt Marketingmanager oder ähnliches...wichtig ist doch, dass du den Job er- und ausfüllen kannst.

 

Ergänzung: Und was eine Uni sagt was ich mit meinem Abschluss machen kann, stellt doch auch nur eine grobe Schnittmenge aus den häufigsten Professionalisierungsmöglichkeiten dar. Es wird, was du draus machst, kannst ja auch einen Shop, eine Werbeagentur, Coaching, etc. anbieten...

 

LG RoddY

Bearbeitet von RoddY
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N-rg

Ich verstehe die Frage nicht...

 

Du studierst doch ein Fach, keinen Beruf :o

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Arnold Ruge

Ja, ich würde aber gerne z.B. mit Initiativbewerbungen losgehen und mich als Wirtschaftspsychologen bezeichnen!

Klar, wenn ich mich auf eine Stelle für "Reinigungskraft" bewerbe und es bekomme, bin ich Reinigungskraft.

 

Aber, lieber @N-rg Es steht doch da, dass es mir NICHT darum geht, was ich sage auf die Frage "Hey, was studierst du?", nämlich "Das Fach Wirtschaftspsychologie".

 

Aber was sagst du, lieber Nicht-Versteher @N-rg, wenn  gefragt wird, was du mit deinem Master arbeiten willst: "Im allgemeinen erstmal Wirtschaftspsychologe" Und wichtiger, angenommen du bist noch arbeitslos: "Welchen Beruf haben Sie?" (Angabe bei der Polizei, Stadtverwaltung-Anträge usw.).

 

Oder, lieber schwerversteher: Studierst du ein Fach, um dann Fachmann zu sein? Studiert man Logistikmanagement, ist man Logistikmanager, studierst du Wirtschaftsingeneurwesen bist du Wirtschaftsingeneur, Studiert man wirtschaftsInformatik ist man wirtschaftsInformatiker, studiert man Wirtschaftspsychologie ist man... äh "Fachmann"? äh... "Fachstudiert in wirtschaftspsychologie"?

 

 

 

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RoddY

Hmm,

 

ich schreibe in keine Bewerbung rein, dass ich Psychologe bin (was ich bin, mit Spezialisierung Klinischer Neuropsy und Pädagogischer Psy). Gut, ich hab auch nen Master mit Spezialisierung TQM und mich im Change Management vertieft, was solls. Sondern ich beschreibe, welche Erfahrungen und welches Spezialwissen ich für den Job einbringen kann, das dem Unternehmen Nutzen bringt bzw. was von meinem Wissen und Erfahrungen Differenzen zum Anforderungsprofil ausgleicht. Wichtig ist, dass man herausliest wie du deine Erfahrungen zu verknüpfen gedenkst und glaubst einsetzen zu können.

 

Und dass du WiPsy bist, steht eh im Lebenslauf und in deinen Zeugnissen...

 

LG RoddY

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Arnold Ruge
Am ‎15‎.‎02‎.‎2017 at 11:16 , Markus Jung schrieb:

.Und wie @Forensiker schon schreibt, ist die Bezeichnung "Psychologe" für Master- bzw. Diplom-Absolventen eines Psychologie-Studiengangs vorgesehen und zumindest wenn man sich nicht streiten möchte, verzichtet man mit einem Bachelor-Abschluss darauf, sich so zu nennen.

Und wenn ich einen Master in WiPsy habe? Dazu kann ich ein Psychologie-Magister artium Studium (2.Hauptfach) vorlegen und Hochschulzertifikate om Bereich Marketing/PR/Werbepsychologie. im Urteil ging es ja doch um B.sc. Werbepsychologen, oder?


WIRTSCHAFTSPSYCHOLOGE

Warum kann man sich nicht "Wirtschaftspsychologe (M.sc.)" nennen? Alle, die mit einem solchen "wichtig" zu tun haben, wissen ja wohl dass sie keinen Psychologen vor sich haben, sondern einen Wirtschaftspsychologen, also einer der die wirtschaftlichen Seiten der Psychologie studiert hat. Und alle anderen haben mit Wirtschaftspsychologen nichts zu tun, und Therapieren lässt sich auch keiner.

ich verstehe dass der BDP sein Kernfach erhalten will, als Kompetenzausweis. DANN aber haben sie geschlafen, als Bologna losging! Somit gehört das Wort nicht ihnen!

 

und neben Akademikern und BWL'ern, die diese Spezialisierungen kennen, wird wohl jeder unter 60 einen Psychologen und einen WiPsy unterscheiden können. Und das ein Dipl.Psy. auf dem gleichen Leistungslevel wie ein Magister/Master studierte, ist auch klar, und folglich ist ein Dipl.Psychologe nicht mehr mit Wissenschaft vollgepumpt.

 

Beim Bachelor sehe ich das noch ein.

Am ‎15‎.‎02‎.‎2017 at 23:06 , RoddY schrieb:

Hmm,

 

ich schreibe in keine Bewerbung rein, dass ich Psychologe bin (was ich bin, mit Spezialisierung Klinischer Neuropsy und Pädagogischer Psy). Gut, ich hab auch nen Master mit Spezialisierung TQM und mich im Change Management vertieft, was solls. Sondern ich beschreibe, welche Erfahrungen und welches Spezialwissen ich für den Job einbringen kann, das dem Unternehmen Nutzen bringt bzw. was von meinem Wissen und Erfahrungen Differenzen zum Anforderungsprofil ausgleicht. Wichtig ist, dass man herausliest wie du deine Erfahrungen zu verknüpfen gedenkst und glaubst einsetzen zu können.

 

Und dass du WiPsy bist, steht eh im Lebenslauf und in deinen Zeugnissen...

 

LG RoddY

Da schreibt man aber auch "Als Wirtschaftspsychologe kann ich...". Sonst kann ja jeder schreiben wie er die Stelle ausfüllen kann, ohne das theoretische Wissen und den nötigen Abschluss zu haben. dafür zu haben...

 

Ich bin gezwungen mit Initiativbewerbungen oder aus Messen einen wahrscheinlich noch nicht direkt ausgeschriebenen Stelle zu bekommen, da ich an meinen Heimatort gebunden bin. Also muss ich sehr wohl sagen "Ich BIN EIN xy und habe mich auf... spezialisiert". Vor allem auf Messen. was würdest du da sagen?

 

 

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Forensiker

Es ging um einen Master WiPsy (Prof. Nasher), der vorher einen Magister Psy. hatte. Ihm wurde vom LG, unter Androhng von 250.000 Euro Ordnungsgeld, untersagt, sich weiter als Wirtschaftspsychologe zu bezeichnen.

Der BDP sagt, Wirtschaftpsychologe ist man nur, wenn man BSc+MSc Hauptfach Psy hat + zusätzlich Master oder Weiterbildung in Wirtschaftspsychologie.

 

Ist hier aber unerheblich. Es geht doch auch um Tätigkeiten im Job, was viel wichtiger ist und nicht um Titel ohne Mittel, oder? Namen sind doch Schall und Rauch :wink:

 

 

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Gast
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