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IRONMAN und Fernstudium: Triathlon-Profi Svenja Thoes im Interview (Sponsored Post)


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Svenja Thoes ist 29 Jahre alt, Triathlon-Profi auf der Mittel- und Langdistanz (IRONMAN70.3* und IRONMAN**) und studiert Sportmanagement (B.A.) an der SRH Fernhochschule – The Mobile University. Nach dem Abitur bewarb sie sich bei der Fluggesellschaft Condor als Flugbegleiterin, welche ein Grund dafür ist, dass sie ihre Liebe zum Triathlon-Sport entdeckt hat. Ihr Ziel ist es, nach ihrer aktiven Zeit als Triathlon-Profi weiter in der Sportbranche zu bleiben. Hierzu ist ein Studium für sie unverzichtbar und die SRH Fernhochschule der richtige Partner.

 

                                  Triathlon-Profi Svenja Thoes studiert Sportmanagement (B.A.) an der SRH Fernhochschule

                                 

Wie bist du zum Triathlon gekommen und warst du schon immer so sportaffin?

 

Svenja Thoes: Bevor ich zum Triathlon gekommen bin, habe ich mich nicht besonders für Sport interessiert. Als Kind habe ich zwar verschiedene Sportarten betrieben, Spaß hatte ich daran jedoch keinen. Das Einzige, was ich ab und an gerne gemacht habe, war Laufen. Mein Hund, ein Dalmatiner, war nämlich sehr laufhungrig und so brachte er mich jeden Tag dazu, mehrere Kilometer zu laufen. Rennradfahren und Kraulschwimmen kamen erst mit dem Triathlon dazu und ich musste beides neu erlernen. 2012 hat Condor unter den Mitarbeitern ein Gewinnspiel ausgeschrieben, bei dem der Gewinn ein Startplatz für den Ironman 70.3* Mallorca inkl. Flug und Hotel war.

Der Ironman 70.3* Mallorca war mein erster Triathlon überhaupt, bei dem ich mich überraschenderweise für die Ironman 70.3 Weltmeisterschaft in Las Vegas qualifizieren konnte. Ich trainierte also intensiv weiter und fuhr zur WM nach Las Vegas, um zu sehen, was ich erreichen kann. Es geschah das Unglaubliche: Durch fleißiges Training, einer gehörigen Portion Unbeschwertheit und dem nötigen Quäntchen Glück wurde ich am 10.09.2012 Amateurweltmeisterin in meiner Altersklasse.

 

Schnell stellten Freunde von mir fest, dass ich am Triathlon nicht nur Spaß habe, sondern auch Talent.

 

Jetzt hatte mich der Ehrgeiz gepackt und ich wollte es wissen. 2015 startete ich zum ersten Mal auf der Ironman Langdistanz (Ironman Mallorca**). Für mich lief es auch an diesem Tag perfekt und ich belegte unter den Amateuren den ersten Platz. Damit hatte ich mich für die Ironman Weltmeisterschaft 2016 in Kona auf Hawaii qualifiziert – der Traum eines jeden Triathleten, einmal bei der WM, „dem Ironman Hawaii“ zu starten, ging damit für mich in Erfüllung. Am 08. Oktober 2016 war es dann soweit: Ich stand mit mehr als 700 der weltbesten Frauen in dieser Sportart am Start. Jede Einzelne ist zu 100% motiviert und vorbereitet, alles zu geben. Das Rennen lief, dank fleißigem Training und dem erforderlichen Quäntchen Glück, für mich optimal. Ich wurde Amateurweltmeisterin in meiner Altersklasse, in allen Altersklassen insgesamt und ließ mit einem starken 15. Platz aller Starterinnen etliche Profis hinter mir. Nach dem Zieleinlauf musste ich sofort zur Kontrolle, weil ich so gut gewesen war. Das Ergebnis der Kontrolle bewies aber, dass alles mit rechten Dingen zugegangen war.

 

Dass ich als Rookie das ganze Feld von hinten aufgerollt hatte, sorgte nicht nur in der Sportpresse für große Beachtung.  Viele meiner Freunde und Berater legten mir nahe, diesen Sport professionell zu betreiben. So bin ich seit 2018 Triathlon-Profi und konnte weitere Erfolge feiern.

 

                                  Svenja Thoes auf dem Rennrad

                                  Copyright: Sebastian Kuhn

 

                                  Svenja Thoes beim Laufen         

                                  Copyright: Frank Hau

 

Wieso hast du dich dazu entschieden, von einer Vollzeit-Universität zur SRH Fernhochschule zu wechseln?

 

Svenja Thoes: Neben dem sehr zeitintensiven Leistungssport und meinem Job als Flugbegleiterin bei Condor habe ich an der Uni Saarbrücken Vollzeit studiert. Auf Dauer war die Dreifachbelastung mit Leistungssport, Job und Studium einfach nicht zu schaffen. Wer studiert weiß, dass ein Studium allein schon genug fordert. Deshalb habe ich lange überlegt, für welche Fernhochschule ich mich entscheide. Ich habe mich für die SRH Fernhochschule entschieden, da sie besonders viel Flexibilität im Studium bietet. Man kann Präsenzveranstaltungen besuchen, muss aber nicht. Für die Prüfung kann man sich selbstständig dann anmelden, wenn man vom Leistungsstand bereit ist und es werden mehrere Termine angeboten. Diese Flexibilität ermöglicht es mir, das Studium neben dem Sport und meinem Job in meinen Alltag zu integrieren. Durch mein Studium Sportmanagement (B.A.) kann ich auch nach meiner aktiven Zeit als Triathlon-Profi weiter in der Sportbranche tätig bleiben.

 

Nimm uns einen Tag mit in deinen Alltag: Wie sieht dieser aus?

 

Svenja Thoes:  Mein Alltag als Profisportler ist getaktet wie in einem normalen Job. Ich habe feste Trainingszeiten und Pausen, in denen ich mich mental und körperlich erhole und auf das nächste Training vorbereite. Pro Woche kommen schnell mehr als 20h reines Training (ohne Wegezeiten) zusammen. Ein normaler Tagesablauf sieht wie  folgt aus:

 

 

08:00 Uhr

 

Aufstehen, 15 Min Stretching

 

09:30 Uhr

 

Frühstücken, Ruhephase, dann Büroarbeit

 

11:30 Uhr

 

30min Gymnastik und Schwimmvorbereitung

 

12:00 -13:30 oder 13:45 Uhr

 

Schwimmtraining

 

14:30 Uhr

 

Mittagessen, dann Ruhephase

 

16:30 - 19:30 Uhr

 

Radfahren

 

19:30 Uhr

 

Duschen, Stretching, Kochen

 

20:30 oder 20:45 Uhr

 

Abendessen

 

23:00 Uhr

 

Bettruhe

 

Ergeben sich durch deinen Sport Synergien für dein Studium?

 

Svenja Thoes: Leistungssport und insbesondere Triathlon erfordert neben körperlicher Fitness extreme Disziplin, Durchhaltevermögen und mentale Stärke. Am Wettkampftag muss man 100% fit sein und auf den Punkt seine Höchstleistung abrufen können. Jeden Tag und immer wieder muss man sich im Training auf das eigentliche Ziel, nämlich den Wettkampftag, welcher noch Monate entfernt sein kann, fokussieren können.  Man muss mit Niederlagen umzugehen wissen, in jeglichen Situationen. Alle diese Eigenschaften sind auch im Studium gefordert. Am Prüfungstag musst du deine Höchstleistung abrufen können. Das Jahr über musst du dich beim Lernen auf das eigentliche Ziel, den Prüfungstag, welcher auch noch lange entfernt sein kann, fokussieren können. Nicht zuletzt, wenn es bei der Prüfung nicht so geklappt hat, muss man dies akzeptieren und erneut angreifen.   

 

* Ironman 70.3:           1,9km Schwimmen, 90km Radfahren, 21,1km Laufen (Halbmarathon)

** Ironman:                 3,8km Schwimmen, 180km Radfahren, 42,2km Laufen (Marathon)

Bearbeitet von SRH Fernhochschule
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  • 4 Wochen später...
  • Admin

Frau Thoes hat sich bereiterklärt, eure Fragen an sie zu beantworten!

 

Also nutzt die Gelegenheit, um mehr darüber zu erfahren und nachzuhaken, wie sie Fernstudium und Leistungssport miteinander vereinbart oder was ihr sonst gerne von ihr wissen möchtet.

 

Bitte stellt die Fragen hier in den Beiträgen ein. Ich sammle diese und dann gehen sie über die SRH Fernhochschule zur Beantwortung an Frau Thoes.

 

 

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  • Admin

Dann fange ich mal mit zwei Fragen an:

 

Frau Thoes, Sie haben uns ja schon Ihren ausgefüllten Tagesablauf vom Aufstehen bis zur Bettruhe geschildert. Gibt es darin übliche Zeiten, wo sie etwas für das Fernstudium tun?

 

Und was mich jenseits des Studiums interessiert:

 

Zum Ironman gehören neben Schwimmen und Radfahren auch die lange Laufstrecke. Decken Sie das Training dafür durch die täglichen Zeiten im Wasser und auf dem Rad schon mit ab, oder gibt es dafür auch noch explizite Trainingszeiten?

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Hallo, Frau Thoes,

 

das, was Sie in diesem Interview beschreiben, dreht sich ja in erster Linie um Sport. Das Studium - die Lernzeiten, die Inhalte - kommen darin ja so gut wie gar nicht vor. Mögen Sie dazu noch etwas sagen? Und da Sie ja bekannt sind in der Branche: Haben sich durch die Verquickung von sportlichem Erfolg und entsprechendem Studium schon Gespräche für eine berufliche Tätigkeit ergeben?

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Was ist denn langfristig das Ziel mit dem Studienabschluss? Ich kann mir zwar gut vorstellen, dass Frau Thoes viel Erfahrung aus ihrer eigenen aktiven Karriere mitbringen kann. Aber gibt es ein konkretes Ziel nach dem Studium (und vielleicht nach dem Ende der aktiven Karriere)?

 

Gibt es denn im Triathlon-Bereich auch so eine Vereins- und Verbandsstruktur wie z. B. im Bereich Fußball und wenn ja, ist eine berufliche Entwicklung in diesem Bereich realistisch?

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