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Interaktive Vorlesungen


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Gerade kam eine Mail von der IU, dass bald im Fernstudium interaktive Vorlesungen angeboten werden. In der Pilotphase zunächst nur in ausgewählten Kursen. 
 

Sicher eine Reaktion auf das kritisierte ‚neue‘ Medienkonzept.

 

Für mich sind leider keine Kurse der Pilotphase relevant, aber ich finds spannend!

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Ein paar Details:

 

Zitat

Interaktive Vorlesungen sind ein Live-Online-Format, das dazu dient, Dein Wissen aus dem Skript weiter zu vertiefen und mit praxisnahen Beispielen anzureichern. Wie die Interaktive Vorlesung konkret ausgestaltet ist, entscheidet der Inhalt des jeweiligen Kurses – so ist sichergestellt, dass das Erreichen der Kursziele optimal unterstützt wird.


Um an der Interaktiven Vorlesung teilzunehmen, solltest Du bereits vorab das Skript erarbeitet haben (soweit der Kurs ein Skript enthält). Auf Basis dessen wird der oder die Dozent:in mit einer Mischung aus informativen und interaktiven Bestandteilen auf die Kursinhalte eingehen und Dir diese im Gesamtkontext Deines Studiums näherbringen.

 

Die Interaktiven Vorlesungen werden aufgezeichnet, sodass diese allen Kursteilnehmenden auch nach den Live-Veranstaltungen zur Verfügung stehen.
 

In sechs Vorlesungsterminen, welche über drei Wochen verteilt stattfinden (je zwei Interaktive Vorlesungen pro Woche), werden die Kursinhalte gemeinsam vertieft. Jede der sechs Interaktiven Vorlesungen umfasst drei Unterrichtseinheiten á 45 Minuten, sodass sich eine Interaktive Vorlesung inkl. 15 Minuten Pause auf 2,5 Stunden beläuft. Die Interaktiven Vorlesungen werden immer werktags zwischen 18:00 und 22:00 Uhr über Microsoft TEAMS abgehalten.
 

Wie erwähnt, befinden wir uns in der frühen Pilotphase dieses neuen Lehrformats, weshalb wir es vorerst nur in ausgewählten Kursen anbieten können. Das Feedback von Euch Studierenden sowie der Lehrenden ist uns sehr wichtig, da wir darauf aufbauend das Konzept weiterentwickeln und ab November über alle Kurse mit Skript und der Prüfungsform Klausur ausrollen werden.
 

Mit einer Vielzahl an Kursen in verschiedensten Studiengängen ist die Einführung Interaktiver Vorlesungen eines der größten Projekte, das die IU Internationale Hochschule je ins Leben gerufen hat. Demnach wird die Verfügbarkeit dieses neuen Lehrformats in weiteren Kursen noch etwas Zeit in Anspruch nehmen – wir halten Dich aber natürlich auf dem Laufenden, sobald es Neuigkeiten zu berichten gibt!

 

Zusammenfassend scheint man hier ein paar wesentliche Kritikpunkte aus dem Sturm im Frühjahr, als auch auf Kritik bei der Reakkreditierung aufzunehmen (auch wenn alles noch ein Pilot und damit nicht endgültig ist):

  • Das Fernstudium wird um ein wesentliches synchrones Element erweitert (Forderung aus der Reakkreditierung).
  • Die Idee der Online-Vorlesungen, die in der Vergangenheit so nicht funktioniert haben, wird weiterentwickelt. Das geht ja nun schon sehr in Richtung Flipped Classroom, was ich sehr begrüße.
  • Einer der größten Kritikpunkte, dass diese Formate nicht mehr aufgezeichnet werden, wird abgeräumt.
  • Und noch eine Beobachtung aus der Kommunikation: Man fängt an zu gendern. Davon kann man halten, was man will, aber auch das war ein Kritikpunkt bei der Reakkreditierung.

Man muss sicherlich abwarten, wie das dann in der konkreten Umsetzung gelebt wird. Aber es geht in die richtige Richtung.

Bearbeitet von developer
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Leider sind für mich momentan auch keine Module dabei, aber ich bin sehr gespannt wie sich die Sache entwickelt und freue mich drauf, das Ende des Jahres (so ja der Zeitplan der IU) in anderen Modulen zu testen. Nur die Dauer von 2,5 Stunden pro VL finde ich sehr lang, mal sehen wie das dann wird😅

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Wow, das klingt ja wie... die Online-Tutorien, die früher immer dabei waren. Nur länger und zweimal die Woche. 😉

 

Ist das jetzt ein Fortschritt? Und wie erreicht man, dass genug Studierende teilnehmen, damit eine echte Interaktion zu Stande kommt? Daran hat es ja häufig gehapert....

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Die Gestaltung der Tutorien seinerzeit war auch in einigen Modulen wirklich gut. Ich erinnere mich speziell an Wirtschaftsmathematik und Mikroökonomie bei Rolf Stahlberger - die Grundlagen der einzelnen Lektionen standen als Aufzeichnung zur Verfügung und in den weiteren Tutorien wurde darauf aufgebaut. Die kritische Masse war schon 2015 da - ob es zu interaktiven Tutorien kommt, hängt dann sowohl am Tutor, als auch an den teilnehmenden Studierenden (Prinz Valium schafft keine Interaktivität) ...

 

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Es gibt da einige offene Fragen. 

Ich finde die Richtung aber definitiv gut. Bei der Beteiligung bin ich mir nicht sicher, da es ja "ausser tiefer ins Thema einsteigen" wenig incentive gibt, und ich bei vielen Studierenden eher das Gefühl bekomme, dass das nicht sehr hoch auf der Po Liste ist, und die Kurse nur als Mittel zum Zweck (Abschluss) belegt werden, nicht weil das Thema sie wirklich interessiert.

 

ich persönlich finde den Diskurs extrem wichtig und bin daher sehr gespannt auf den Piloten.

 

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vor einer Stunde hat phoellermann geschrieben:

Und wie erreicht man, dass genug Studierende teilnehmen, damit eine echte Interaktion zu Stande kommt? Daran hat es ja häufig gehapert....


In der E-Mail war auch ein Link zu einer Umfrage, in der es um das Interesse an den Vorlesungen geht. Ich denke, man muss halt erstmal herausfinden wie groß das Interesse der Studierenden ist.

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vor einer Stunde hat phoellermann geschrieben:

Wow, das klingt ja wie... die Online-Tutorien, die früher immer dabei waren. Nur länger und zweimal die Woche. 😉

 

Ist das jetzt ein Fortschritt? Und wie erreicht man, dass genug Studierende teilnehmen, damit eine echte Interaktion zu Stande kommt? Daran hat es ja häufig gehapert....

 

Ich hab's früher in vielen Kursen so erlebt, dass pro Termin einmal im Monat ein Kapitel aus dem Skript durchgegangen wurde, so dass man Pi mal Daumen in einem "Semester" damit durch war. Wie eine reguläre Vorlesung. Bringt halt nur mal überhaupt gar nichts in dem Kontext, weil so gut wie niemand sechs Monate lang an einem Kurs für fünf Credits rumkaut.

 

Insofern scheint mir das jetzt sinnvoller. Ob und wie man damit die Zeit füllt, ob sich das dann immer wiederholt und das vor teilweise "leeren Rängen", oder ob das pro Kurs nur einmal stattfindet und dann die Aufzeichnung abrufbar ist ... das wird interessant sein zu sehen.

 

Der wesentliche Punkt für mich ist, dass es Bewegung in Richtung der Kunden aka Studierenden gibt. Und so wie es kommuniziert wird, scheinen sie sich zwar schon recht sicher zu sein, merken aber offen an, dass es ein Pilot ist. Änderungen also vorbehalten.

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