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Personalfachkkauffrau oder Bachelor Personalmanagment ?


MrsA
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Hallo zusammen,

 

ich würde mich gerne weiterbilden. Bin mir jedoch nicht sicher ob ich ein Studium in der Richtung Personalmanagament als Fernstudium machen soll oder lieber eine Personalfachkauffrau bei der IHK.

Ich habe vor einem Jahr meine kaufmännische Ausbildung beendet und werde nun in der Personalabteilung angelernt. Vorhehr hatte ich noch keinen Kontakt.

Habt ihr einen Rat bzw. was würdet ihr mir raten?

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Hallo @MrsA,

 

für beides brauchst du eine gute Portion langfristige Motivation. Diese dürfte am größten sein, wenn a) die Inhalte dich brennend interessieren und/oder b) du damit ein bestimmtes Ziel verfolgst. Deshalb die Frage: Hast du dich inhaltlich schon mal mit beiden Optionen auseinander gesetzt, und was spricht dich besonders an? Und was versprichst du dir mittel- bis langfristig (konkret) von der Weiterbildung?

 

Dauer und Kosten sind dann noch weitere Faktoren. Ein Fernstudium dauert um einiges länger und ist auch erheblich teurer - aber dafür hast du dann am Ende auch einen akademischen Abschluss. Auch da ist halt die Frage, wo deine  Wünsche (und auch Möglichkeiten) liegen.

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Du bist wahrscheinlich noch sehr jung und weißt noch nicht, wohin dein Weg dich zukünftig vielleicht noch führt. Gerade deshalb würde ich mich lieber breit aufstellen und zu BWL raten. Dort kannst du deinen Schwerpunkt auch auf Personal legen, bist aber nicht so auf den Personalbereich eingeschränkt. 

Du wirst ja auch erst im Personalbereich eingearbeitet und weißt noch nicht, ob dir das langfristig liegt und gefällt. 

Ich selbst habe gerade mit der Weiterbildung zur PFK angefangen, habe allerdings auch schon einige Jahre Berufserfahrung in dem Bereich. 
 

Und noch etwas musst du bedenken: Um zur IHK-Prüfung für die PFK zugelassen zu werden, benötigst du mit kaufmännischer Ausbildung 2 Jahre Berufserfahrung im Personalbereich und musst die Ausbildereignungsprüfung besitzen. 
Ich glaube, die Vorbereitungslehrgänge direkt bei der IHK dauern ein Jahr, da hättest du also noch 1 Jahr Zeit bis zum Lehrgang. 


 

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Ich würde dir auch dazu raten, etwas im BWL Bereich zu machen. Damit bist du viel breiter aufgestellt. Du kannst dir ja mal die Themen vom Staatlich geprüften Betriebswirt anschauen. Dort kannst du auch den Schwerpunkt Personalwirtschaft wählen. Den Abschluss kannst du auch als Fernlehrgang belegen: https://www.ils.de/fernkurse/betriebswirt-staatl-gepr-personalwirtschaft/

 

Der staatliche Betriebswirt entspricht dem DQR 6 und ist gleichwertig zu einem Bachelor oder Fachwirt Abschluss. Gleichwertig bedeutet aber nicht gleichartig. Der Bachelor ist wissenschaftlicher und dauert länger. Der Fachwirt baut auf deine Berufsausbildung auf und bereitet dich vermutlich mehr auf die Arbeit im Betrieb vor. Egal wie du dich entscheidest, du brauchst viel Ausdauer und musst dich immer wieder selber motivieren. Gerade in einem Fernstudium ist die Abbruchrate sehr hoch. 
 

 

 

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Ich würde zunächst die Einarbeitung und ein paar Monate Berufserfahrung abwarten. Die Einarbeitung kannst du ganz gut nutzen, um dich für den einen oder anderen Weg zu entscheiden. Wenn du das möchtest, dann kannst du natürlich auch schauen, ob dich dein Arbeitgeber fördert. In der Personalabteilung bist du ja direkt an der Quelle.

 

Der Abschluss des PFK ist sicherlich schneller zu erreichen. Bei der AKAD könntest du Pauschal 90CP (50% vom Bachelor anrechnen lassen). Somit könnte das ein Schritt 2 sein.

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Wenn du jetzt allerdings Vollgas bei deiner Weiterbildung gibst und dir macht das Aufgabengebiet keinen Spaß, dann wäre der PFK sicherlich nicht die beste Idee um Geld zu investieren. Ich würde so eine Entscheidung nicht aufgrund der Wunschvorstellung treffen, sondern aufgrund deiner Berufserfahrung und Eindrücke während der Einarbeitung.

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So wie ich den Eingangspost verstanden habe, hast du ja schon eine Hochschulzugangsberechtigung, @MrsA? Wenn es dann also in die BWL-Richtung gehen sollte, würde ich auch ein "richtiges", d. h. ein akademisches, Studium dem staatl. gepr. Betriebswirt vorziehen. Der staatl. gepr. Betriebswirt ist zwar ein toller Abschluss, nichtsdestotrotz aber, wie @Aramon schon beschrieben hat, nicht vollständig mit dem Bachelor gleichzusetzen. 

 

Den staatl. gepr. Betriebswirt würde ich eher Kandidaten empfehlen, die noch keine Hochschulzugangsberechtigung haben und ein späteres betriebswirtschaftliches Studium ins Auge fassen, nachdem dieser Umstand durch den Abschluss geheilt wird bzw. man in den meisten Bundesländern mit oder ohne Zusatzprüfung sogar eine explizite Hochschulzugangsberechtigung mitverliehen bekommt. Dann kann man aber auch genauso einen Fachwirt/Fachkaufmann machen.

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vor 4 Minuten schrieb ExReWe87:

Der Abschluss des PFK ist sicherlich schneller zu erreichen.

 

Zusätzlich muss man noch beachten, dass man, um zur IHK-Prüfung zugelassen zu werden, keinen besuchten Vorbereitungskurs nachweisen können muss. Du kannst dir bei genügend Disziplin und ausreichendem Prüfungstraining (Kombination Fachliteratur + Durcharbeiten von mind. 10 Altklausurensätzen) die Inhalte also auch sehr gut in deinem eigenen Tempo aneignen und sparst dir die Lehrgangsgebühren, die ja doch mal zwischen 2.000 und 4.000 EUR betragen können.

 

Soll heißen, @MrsA: Du kannst auch direkt mit dem Bachelor in BWL anfangen und dann, sobald du die notwendige Berufserfahrung für die IHK-Prüfung gesammelt hast, dich dieser stellen.

 

Der Punkt wird bei dir ja wohl sein, dass du jetzt bereits was machen möchtest und nicht zwei Jahre "herumsitzen" willst. Deshalb wird dir die Anrechnung auf einen späteren Bachelor wohl auch eher egal sein.

Bearbeitet von FutureStudent
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vor 3 Minuten schrieb FutureStudent:

Du kannst dir bei genügend Disziplin und ausreichendem Prüfungstraining (Kombination Fachliteratur + Durcharbeiten von mind. 10 Altklausurensätzen) die Inhalte also auch sehr gut in deinem eigenen Tempo aneignen

Das kann ich so bestätigen. IHK Prüfungen kann man gebraucht kaufen und du musst nur Literatur finden, die sich am Rahmenplan orientiert. Ggfs. ein Prüfungscrashkurs. 

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Würde dir empfehlen erstmal die IHK-Weiterbildung zu machen. Auf diese kannst du immernoch ein Studium aufbauen. Viele Hochschulen rechnen dir dann die Vorsleistungen an. Sh. auch HFH, SRH oder IU.

 

vor 12 Stunden schrieb FutureStudent:

So wie ich den Eingangspost verstanden habe, hast du ja schon eine Hochschulzugangsberechtigung, @MrsA? Wenn es dann also in die BWL-Richtung gehen sollte, würde ich auch ein "richtiges", d. h. ein akademisches, Studium dem staatl. gepr. Betriebswirt vorziehen. Der staatl. gepr. Betriebswirt ist zwar ein toller Abschluss, nichtsdestotrotz aber, wie @Aramon schon beschrieben hat, nicht vollständig mit dem Bachelor gleichzusetzen. 

 

Den staatl. gepr. Betriebswirt würde ich eher Kandidaten empfehlen, die noch keine Hochschulzugangsberechtigung haben und ein späteres betriebswirtschaftliches Studium ins Auge fassen, nachdem dieser Umstand durch den Abschluss geheilt wird bzw. man in den meisten Bundesländern mit oder ohne Zusatzprüfung sogar eine explizite Hochschulzugangsberechtigung mitverliehen bekommt. Dann kann man aber auch genauso einen Fachwirt/Fachkaufmann machen.

Der ist gar nicht so schlecht. Man kann sich da auf einen Schwerpunkt spezialsieren und schonmal testen, ob man die Belastung des Studiums aushält.

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