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Schwierigkeitsgrad Sonderstudiengang Technik

  1. #1
    Avatar von hotknife
    hotknife ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Liebe Zyndi,
    lieber Michael Knight,

    bzw. all Ihr Lieben, die den Sonderstudiengang Technik belegen.

    Wie ich sehe, habe Ihr ja nun schon eine gewisse Zeit vom Sonderstudiengang Technik zum Dipl.-Wirtschaftsing. (FH) oder auch Bachelor of Engineering hinter Euch gebracht.

    Könnt Ihr mal bitte kurz sagen, ob der Lernstoff (vor allen Dingen Mathe & Co.) in diesem doch anspruchsvollen Studiengang zu bewältigen ist. Da mein Diplom nun mehr als 9 Jahre her ist u. ich um meine Mathe-/Physikfähigkeiten weiß, bin ich nicht so optimistisch ob ich dies selbst mit Fleißeinsatz zu kompensieren vermag.

    Ich weiß was ich für die BWL-Mathe üben mußte (und das war die "billige FH-BWL Mathe") mit Intensivnachhilfe usw.. Wenn man das Netz bezüglich Meinungen über die beiden Fächer Mathe/Physik beim FH Ingenieur durchkämmt ist doch die Tendenz zu schwer bis sehr schwer. Möchte noch vorausschicken, dass ich leider aus Faulheit niemals das Abi gemacht habe, sondern mit mittl. Reife + kaufm. Berufsausb. + Meisterbrief die Zugangsberechtigung erhalten hatte.

    BWL ist eben doch sehr viel mit "auswendig lernen", man muss es nicht unbedingt verstehen (siehe VWL), beim Ingenieur wohl eher das Gegenteil.


    Vielen Dank für Eure ehrliche Meinung. Ich möchte keinesfalls 1-2 Jahre jede Woche 15-20 Std. investieren, nur um dann zu erkennen, dass ich doch einfach zu blöd für die höhere Mathematik bin.

    hotknife

  2. #2
    Avatar von Zyndi
    Zyndi ist offline Erfahrener Benutzer
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    Hallo Hotknife,

    soweit ich das am Ende des ersten Semesters einschätzen kann, ist es, sofern man dranbleibt, gut machbar. Im Sonderstudiengang schreibt man in Mathematik nur die PL, und ich habe da viele Überschneidungen mit meinem Abiturstoff und Unistoff. Ich denke so viel Unterschied kann es da zum FH Stoff auch nicht geben. Technische Mechanik kann ich nicht so gut einschätzen. Scheint mir schon anspruchsvoll zu sein, beginnt aber auch von 0 an, wie alles andere auch (z.B. fängt geht der erste Studienbrief Werkstofftechnik sogar ausführlich auf die Atombindung ein).

    Was mir allerdings aufgefallen ist, dass mit der Stoffumfang mit Umstellung zum Diplom nicht gekürzt wurde, die Studienzeit aber um 2 Semster. Allerdings ist es ja auch problemlos möglich die Studienzeit zu überziehen. Z.B. sich erstmal mehr auf die mathematischen Fächer konzentrieren, und z.B. (auswendig)lernintensive Fächer, wie WFT oder FER zu schieben. Außerdem liegt Mathe im ersten Semester, und mit TEM beginnt man auch im ersten Semester, und schreibt die Prüfung im zweiten. Deshalb sollte es wohl nicht dazu kommen, dass man 1 bis 2 Jahre in den Sand setzt!

    Viele Grüße,
    Zyndi
    ______________________________________
    fast fertig!

  3. #3
    Simpson79 ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    @Hotknife:
    Es kommt eig. kaum Höhere Mathematik in WMT dran. Zu 90% kommen in Mathe Sachen dran, die man auch in BWL schon hatte und die Prüfung nennt sich ja auch Wirtschaftsmathe und nicht Höhere Mathematik oder Ingenieurmathe. Im übrigen darfst du nicht vergessen, dass es ja "nur" Wirtschaftsingenieurwesen ist und kein "richtiges" Ingenieurstudium, bei dem man den Dipl.-Ing. bekommt. Will sagen Mathe in E-Technik, Maschinenbau & Co. ist definitiv um einiges schwerer als bei Wirtschaftsingenieurwesen.

    Also m.E. ist es gut, wenn sich matheintensive und lernintensive Fächer in einem Semester die Wage halten, da damit unterschiedliche Hirnregionen angesprochen werden und man somit leichter für verschiedene Fächer lernen kann, als man es jetzt beispielsweise könnte, wenn man für 2 Auswendiglernfächer lernen würde.

  4. #4
    Avatar von Michael Knight
    Michael Knight ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Hallo Hotknife,

    ich habe Deinen Beitrag erst eben gelesen. Sorry, dass ich erst jetzt antworte. Bevor ich die Beiträge von Zyndi und Simpson79 gelesen habe, dachte ich mir, genau das zu antworten ! Ich stimme also vollkommen mit deren Meinungen überein. Ich habe mit Werkstofftechnik und Fertigungstechnik ebenfalls erst zwei Klausuren geschrieben und die waren beide nicht sonderlich mathematisch, dafür aber sehr sehr (auswendig-)lernintensiv. Ich vermute, dass ich viel mehr Probleme mit den mathematischen/physikalischen Fächern bekommen werden. Habe jetzt mit technischer Mechanik begonnen und einen Blick in die SB von Elektrotrechnik geworfen. Das sieht nicht soooo angenehm aus .... aber andere schaffen, also schaffen wir es auch !

    Viel Erfolg,

    Michael

  5. #5
    Mik
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    Hallo zusammen,
    ich möchte die Frage zum Schwierigkeitsgrad gerne aufgreifen.
    Ich interessiere mich für den Sonderstudiengang Technik, habe aber ebenfalls bedenken, ob ich es schaffe. Ich mache mir allerdings nicht so viel Sorgen um Mathe sondern eher um die anderen Fächer.
    Sind diese Fächer auch ohne technisches Vorwissen zu schaffen? Wie sieht es bei euch aus, habt ihr schon durch den Beruf einen hohen praktischen Bezug? Wie schätz ihr den Schwierigkeitsgrad für jemanden ein, der bis jetzt mit Technik noch nicht so viele Berührungspunkte hatte?

    Ich freue mich auf eure Antworten.
    Danke,
    Meike

  6. #6
    Avatar von Michael Knight
    Michael Knight ist offline Sehr erfahrener Benutzer
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    Hallo Meike,

    ich habe zwar einen technisch geprägten Beruf, aber das hat mit den Studienfächern nicht soooo viel zu tun (Schiffbau). Wenn Du keine Angst vor Mathe hast, ist das schon mal eine gute Basis. Ich denke die anderen Fächer sind auch ohne Vorkenntnisse zu schaffen. Die Studienbriefe fangen ziemlich weit vorne an. Dennoch empfinde ich es als sehr hilfreich noch andere Quellen hinzuziehen. Wirklich erforderlich ist es für die meisten aber in nur in wenigen Fällen. Einfach ist es garantiert nicht, aber ich hoffe es mit viel Fleiß zu packen !

    Und Du schaffst es auch !

    Wenn Du noch Fragen hast - nur zu !

    Viel Erfolg !

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