Andre_S

Französisch oder Latein?

13 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

ich habe vor 2-3 monaten mit dem fernstudium abitur begonnen.

fürs abi benötige ich bekannterweise 2 fremdsprachen.

die empfehlung des ferninstituts war latein als zweitsprache auch mein persönlicher betreuer empfahl mir latein da dies ja nur eine schriftsprache sei und von daher einfacher zu lernen....

allerdings habe ich große probleme mit dem latein da diese ähnlich kompliziert ist wie das deutsche mit allen möglichen formen für zeit person art etc....

meine frage also: hat mein betreuer recht? ist latein einfacher zu erlernen als französisch?

mit dem englishen hatte ich nie probleme da dieses viel einfacher strukturiert ist als deutsch oder latein, wie siehts aber mit französisch aus? einfacher oder komplizierter als latein? abgesehen von der aussprache :D

danke schonmal für die antworten (hoffe mal das antworten kommen):)

mfg

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Auch ich stand mal vor der Wahl, Latein oder Französisch.

Doch für Französisch mussten Kenntnisse nachgewiesen werden. Wie ist es bei Deinem Anbieter? Fängt nur Latein bei null an oder auch Französisch?

Latein ist eine Fleißfrage. Lernen lernen lernen.

Vokabeln, Konjugationen und Deklinationen. Doch dann hast du das meiste geschafft. Es kommen noch ein paar Besonderheiten in der Übersetzung, Konjunktiv im Perfekt, nd Formen. Doch nach einem Jahr hast Du das Grundgerüst geschafft. (Wir hatten im ersten Jahr 6 Stunden Latein in der Woche, in der Kursphase dann die 3 (GK) oder 6 (LK) Stunden die vorgeschrieben sind. Wer wollte konnte nach dem einem Jahr Latein abwählen, da die Kenntnis in der zweiten Fremdsprache erreicht waren.

So schnell lernt man keine andere Sprache.

Wie viele Jahre hattest Du Englisch als Unterrichtsfach? Und jetzt stell Dir diese Stoffmenge komprimiert auf ein Jahr vor. Wer würde da nicht mutlos werden.

Doch durch den Lateinunterricht habe ich erst die deutsche Grammatik verstanden.

Zudem kommt nach dem Abitur die Frage: Studium ja oder nein?

und damit die Frage: Brauche ich ein Latinum?

Latein hat mir zwar manche schlaflose Nacht beschert, doch habe ich diese Sprache schätzen gelernt.

(Und mit dem Lateinwissen lernen sich die romanischen Sprachen viel leichter)


Der Gedanke, der nicht gefährlich ist, ist gar nicht wert, gedacht zu werden.

Student HFH, Pflegemanagement 8.Sem., SZ Essen

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Hallo André,

einfach ist Französisch mit Sicherheit auch nicht. Die vielen Ausnahmen zu den Regeln können einem schon Kopfzerbrechen bereiten.

Im Prinzip kannst Du das nur heraus finden, wenn Du es selbst probierst. Wir können Dir diesbezüglich viel erzählen, das muss noch lange nicht für Dich zutreffen. ;)

Bei allen Sprachen hilft nur regelmäßiges Trainieren / Üben / Lernen, um am Ball zu bleiben und nicht immerfort von vorne beginnen zu müssen.


Viele Grüsse

Zippy

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Auch ich stand mal vor der Wahl, Latein oder Französisch.

Doch für Französisch mussten Kenntnisse nachgewiesen werden. Wie ist es bei Deinem Anbieter? Fängt nur Latein bei null an oder auch Französisch?....

danke für deine antwort.

bei meinem anbieter (SGD) fängt französisch bei 0 an.

also es geht mir nicht darum eine sprache zu erlernen die ich später brauche, ich werde in zukunft weder latein noch französisch brauchen, es geht mir nur darum meine pflicht, eine zweitsprache zu erlernen, zu erfüllen und dabei möchte ich es mir nicht unnötig schwer machen.

ich habe das französisch lernheft nr.1 beantragt zum reinschnuppern, und dieses fängt wirklich bei 0 an und ich habe die ersten seiten mit freude gemacht.

beim lateinheft 1 und 2 habe ich schon sooo viele gramatikregeln und zig vokabeln bekommen dass ich damit überfordert war oder aber mein lerntempo "nur für latein" verringern musste.

ich lerne von Montags - Freitags 6std täglich und da ist latein das einzige fach das mich aufhält.

naja ich überlege zu wechseln und mit französisch bei 0 anzufangen, dafür aber nicht hängen zu bleiben sondern fließend zu lernen ohne wissenslücken.

mir fällt latein auch deshalb so schwer weil man dieses ohne kultur aufgebrummt kriegt, man muss latein studieren ohne latein zu sprechen, es ist halt eine tote sprache wo nix mehr hinter steckt :D mal hart gesagt.

französisch hingegen lernen wir auch sprechen, dürfte also nicht so öde beim lernen sein, außerdem höre ich seit jahren französische musik :P

aber ich möchte halt eure erfahrungen und empfehlungen hören :D

hast du den auch erfahrungen mit französisch? die grammatik?

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Als ich noch auf das Abendgymnasium ging stand ich auch vor der Wahl. Ich habe mich für Französisch entschieden. Ich dachte immer Latein ist ja eine "tote" Sprache.

Ich muss sagen...ich persönlich habe die Entscheidung bereut. Der Vorteil bei Latein ist einfach, das du es so schreibst wie du es sprichst und anders herum. Das ist bei Französisch schon etwas schwieriger. Du musst ein Wort quasi 2x mal lernen. Einmal wie es geschrieben wird und einmal wie es ausgesprochen wird. Ausserdem ist es noch sehr wichtig die Accents (?) richtig zu setzen, da manche Wörter sonst eine komplett andere Bedeutung haben. Genauso wichtig ist beim Wörter lernen der jeweilige Artikel dazu, du musst immer ganz genau wissen ob das Wort männlich oder weiblich ist.

Also ich hatte damit richtig Probleme. Das ist jetzt nur mal meine Erfahrung mit Französisch. Ich denke es kommt auch viel darauf an, ob du dir leicht tust beim Sprachen lernen oder eher nicht.


Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten die in uns liegen.

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Schwierige Frage. Ich hatte damals in der Schule erst Latein und dann Französisch. Mit den Latein-Kenntnissen ging Französisch relativ einfach. Ich hab dann Latein nach der 11. abgewählt und in Französisch Abi gemacht und kann heute nichts mehr in Französisch. Latein dagegen wird einem immer helfen, wenn mal es mal gelernt hat. Allein schon wegen vieler Fremdwörter zum Beispiel. Ich würde auch nicht behaupten wollen, dass die Grammatik in Französisch leichter ist und insgesamt eher zu Latein raten. Allerdings ist das vor allem eine Einstellungssache. Wenn du mit Latein lernen soviel negatives verbindest wirds vielleicht schwer.


WiIng an der HFH 2007-2012

Change Management, Laudius 2013

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M.E. auf alle Fälle Französisch, weil man damit im Gegensatz zu Latein auch etwas anfangen kann. Selbst wenn man es lange Zeit nicht spricht und denkt dass man nichts mehr kann, kommt man dann doch relativ schnell wieder rein, wenn man´s wirklich braucht.

Latein ist ne tote unnütze Sprache, die einem zwar beim Lernen von romanischen Sprachen hilft, aber das ist bei jeder romanischen Sprache so (wer Franz. kann, tut sich auch leichter bei Italienisch usw.).

Lernen muss man die Sprachen in jedem Fall, also sollte man gleich eine lernen, die man auch heutzutage noch spricht.

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Ich schließe mich der Meinung von Simpson79 uneingeschränkt an. Ich würde auf jeden Fall französisch nehmen. Hab selber vor langer Zeit vor dieser Entscheidung gestanden und leider aus 5 Jahren französisch viel zu wenig gemacht. Mittlerweile kann ich nur noch nach dem Weg fragen und verstehe die Antwort meist schon nicht mehr. Aber man kann mit der Sprache definitiv etwas anfangen. Wen kann man schon etwas auf Latein fragen ?

Die Aussage, dass man jedes Wort 2x lernen muss (also 1x das Wort und 1x die Aussprache), kann ich so nicht stehen lassen. Nach einiger Zeit kommt man dahinter wie etwas ausgesprochen wird. Ich behaupte, dass ich >90% aller französischen Wörter einigermaßen richtig aussprechen kann, wobei ich nur einen ganz geringen Bruchteil davon übersetzen könnte.

Zudem hat es mir schon oft geholfen (z.B. in Italien, Spanien, Portugal) etwas lesen zu können (z.B. Straßenschilder) ohne die jeweilige Sprache zu beherrschen.

Bei Latein habe ich immer so ein wenig das Gefühl, dass man eine Sprache lernt, um dann andere Sprachen einfacher zu lernen. Mit französisch geht das ebenfalls - mit dem Riesenvorteil, dass man eine aktive Sprache gelernt hat.

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Ich denke nicht, dass man die Frage nach "was ist einfacher, was ist schwerer", oder "was ist nützlicher, was bringt mir nichts" einfach so beantworten kann, zumal die Antwort darauf für jeden anders sein wird.

Ich denke, wenn du ehrlich Schwierigkeiten mit Latein hast, dann versuche es mit Französisch. Du hast ja sicherlich die Möglichkeit, dich nochmal umzuentscheiden, falls es doch nicht das Richtige ist.

Gruß,

Sonja

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Auf jeden Fall F R A N Z Ö S I S C H!!!

Wenn Du dir die Stellengesuche im kaufm. Bereich anschaust (teilweise auch schon bei den Ingenieuren), erkennst Du, dass eine 2. Fremdsprache gewünscht wird. Wobei Du natürlich außer vielleicht bei einem Studium (Medizien, ein wenig Jura, u. div. andere noch) recht wenig mit Latein in der praktischen Umsetzung anfangen kannst.

Habe leider auch den Fehler gemacht mein Schulfrazösisch "verkommen" zu lassen. Gut hinterher kommt man leichter rein, doch es es eben schade, dass der "Arbeitsspeicher" bei mir im Hirn praktisch bei dieser Sprache gelöscht war.

Ich bin im Maschinenbau bei einem Unternehmen tätig, welches weltweit agiert. Darunter auch viel an die Franzmänner. Fast die überwiegende Mehrheit von den Französen hat eben keine Lust sich auf eine andere Sprache einzulassen. Wenn Du ihre Sprache auch nur halbwegs beherrscht, dann ist das ein absoluter Pluspunkt. Die Franzosen halten sich eben für die "grand nation". Nur so ein kleines Beispiel: Beim Treffen der Weltbankvertreter sprechen alle, englisch bis auf eine Nation. Na, welche ist wohl gemeint.

Gruss hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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