13 Beiträge in diesem Thema

Eine Anfrage an die VWA in Ffm zum Bachelor in Business Administration .Folgende Antwort

Vielen Dank für Ihre Anfrage

Die Bachelor-Abschlüsse der Berufsakademien sind den Bachelor-Abschlüssen von Universitäten und Fachhochschulen nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 15.10.2004 "Einordnung der Bachelorausbildung an Berufsakademien in die konsekutive Studienstruktur" gleichgestellt.

Der Studiengang wurde erfolgreich akkreditiert, so dass Sie mit diesem Abschluss auch an weiterführenden Master-Studiengängen teilnehmen können.

Wo sind denn die Fallstricke?

Grüße :)

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Ich habe bei div. Hochschulen u. Fachhochschulen bei den "weiterführenden" Studiengängen schon gelesen, dass sie die BA nicht gleichstellen. Aber ist auch schon was her, dass ich mich damit beschäftigt habe.

Keine Ahnung ob man das einklagen kann.

hotknife


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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Der Fallstrick ist m.E., dass das zwar formal vielleicht so ist, aber in der Praxis das niemand so sieht.

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Ich versteh den Zusammenhang zwischen der VWA und einer Berufsakademie nicht so ganz? Das sind doch unterschiedliche Institutionen.

Während die VWA ihre Abschlüsse als "staatl. geprüfter XY" (oder so ähnlich) betiteln darf, konnten (zumindest in BaWü und vor der Umstellung) die Berufsakademien den Abschluß als "Diplom Irgendwas" vergeben.

Von daher passt die Aussage der VWA schon, dass die Abschlüsse der Berufsakademien gleichgestellt sind. Diese Anpassung habe ich noch live miterlebt. Aber für mich sind BA und VWA dennoch zwei komplett unterschiedliche paar Schuhe.

Gruß Lutz


Eine Investition in Wissen bringt noch immer die besten Zinsen. (Benjamin Franklin)

(8. Semester BWL an der HFH und alle Prüfungen hinter mir)

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Von daher passt die Aussage der VWA schon, dass die Abschlüsse der Berufsakademien gleichgestellt sind.

Das ist nicht die Aussage! Die Aussage ist, dass die Abschlüsse der VWA einem akademischen Bachelor (BA = Bachelor of Arts) gleichgestellt sind! Siehe auch

http://www.akkreditierungsrat.de/fileadmin/Seiteninhalte/Dokumente/kmk/KMK_Berufsakademien.pdf

Edit: Moment, ich glaube ich habe Deinen Kommentar falsch verstanden. Sorry. Vergiss meine Bemerkung einfach.

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In Baden-Würtemberg wurden die BAs zu Dualen Hochschulen aufgewertet (oder wurde der Abschluss an FH und UNI durch den Bachelor etwa soweit abgewertet? *g*) und deren Bachelor gleichgestellt. Soweit richtig. Aber was das mit den VWA zu tun hat sehe ich nicht. Aber wer weiß, Bachelor kann man wohl überall draufschreiben, die HWK und IHK wird sich bestimmt auch noch durchsetzen und den Bachelor noch weiter abwerten dürfen. Sag ich ja schon immer, warum sollte ein Bachelor der sich in 3 Jahren durchziehen läßt mehr wert sein als ein Ausbildung die bis zu 3,5 Jahre dauern kann? Umsomehr Druck hat man also den Master zu machen und alle Bildungsanbieter sind wieder im lukrativen Geschäft :-(


ehemaliger Fernstudent.

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Die Abschlüsse der VWA sind nicht staatlich. Nur werden nach dem Abschluß der VWA verschiedene Angebote zum Aufbau gebracht. Dabei wird entweder Diplom (FH) oder Bachelor verliehen. Solche Abschlüsse werden dann von der BA oder Hochschule vergeben, da die VWA sowas nicht darf.

http://www.w-vwa.de

Korrekt: Verliehen wird der Bachelor letztendlich von der BA Hessen bzw. Frankfurt, die VWA organisiert nur das Aufbaustudium Ihrer Betriebswirte(VWA).

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Die Abschlüsse der VWA sind nicht staatlich.

Stimmt, deswegen wird auch Meister-Bafög abgelehnt.

Nur werden nach dem Abschluß der VWA verschiedene Angebote zum Aufbau gebracht. Dabei wird entweder Diplom (FH) oder Bachelor verliehen.

Oder Bachelor (FH oder BA). Da die Hochschulen aber selber entscheiden dürfen, wenn sie zu einem Master-Studiengang zulassen, haben VWA-Absolventen häufiger das Nachsehen gegenüber FH- oder Uni-Bachelors. (Oder sie müssen noch ein Semester und Eingangsprüfungen voran stellen.)

In Bawü ist die VWA mit der BA zusammen. Woanders sind diese getrennt.

http://www.w-vwa.de

Mein Text-Baustein: "Bildung ist Ländersache".

In BaWü sind die BAs ja auch staatlich anerkannte Hochschulen, in anderen Bundesländern nicht.

Die Inhalte sind auch unterschiedlich. (Copy & Paste eines Xing-Beitrages dazu von mir unten)

Unsere scheint daran zu arbeiten, auch den Rang einer staatlich anerkannten Hochschule zu bekommen. Das Kultusministerium in Mainz hat dem zweisemestrigen Bachelor-Aufbau-Studiengang nur zugestimmt, wenn es eine Hochschule in Rheinland-Pfalz macht, sonst wäre das schneller gegangen. In anderen Bundesländern geht das aber auch länderübergreifend - München arbeitet mit Zwickau zusammen, der VWA-Verband mit VWAs in NRW und anderen Ländern mit der BA Hessen usw...

Wie gesagt: Bildung ist Ländersache, und mit Umstellung auf den Bachelor ist es auch nicht einfach, von FH zu FH oder von Uni zu Uni zu wechseln, die Studieninhalte, die vergebenen Credit Points, die Schwerpunkte und die Semesterbelegungen sind eben doch noch unterschiedlich. Die Hochschulen haben auch mehr Freiraum bekommen in den letzten Jahren.

In XING gibt es bei der Alumni-Gruppe der VWA auch Meinungsverschiedenheiten und einen Thread mit über 100 Beiträgen, ob das VWA-Studium etwas gebracht hat oder nicht. Manche sind eben verstimmt, weil sie nicht den gewünschten Master anhängen können oder weil die Arbeitgeber die Bachelor (FH und Uni) höher bewerten.

Daher rate ich jedem, der weiß, dass er Karriere und Master machen will, zu einer FH oder Uni, obwohl ich das Konzept der VWA gut finde: Viele Präsenzen bei Uni-Professoren (bei uns 950 Präsenzstunden), Kontakte mit Mitstudenten, die man im Fernstudium nicht hat, manche FHs erkennen das VWA-Diplom als Grundstudium an, bei einigen kann man sogar in nur zwei Semestern den Bachelor anhängen (was dazu führen kann, das der angestrebte Master abgelehnt wird mit der Begründung, dass die Bachelor-Leistungen nicht zu 50% an staatlich anerkannten Hochschulen erbracht wurden).

Die VWA hat durchaus viele Vorteile, nur weiß sie nicht jeder (Personaler) zu würdigen...

Xing-Beitrag von mir zum Thema unterschiedliche Inhalte (passt zu "Bildung ist Ländersache, bei Unis oder FHs ist es genauso):

(...)

Das kommt wie immer ganz darauf an, wo man ist. Die Lehrpläne sind nicht einheitlich. Wir in Trier haben mehr Recht als die FH- oder Uni-Leute, die Betriebwirte sogar 300 Stunden Privat- und Staatsrecht.

Ich habe mich vor Beginn meines Studiums im Umkreis von 200 km umgesehen. Da gibt es schon Unterschiede. Größere VWAs mit mehreren Studiengängen parallel können auch mehr Auswahlmöglichkeiten bieten als kleine mit 200 Studenten und einem Studiengang.

Die VWAs im VWA-Verband haben Englisch, das haben wir gar nicht, Mannheim hat Quantitative Methoden, auch das haben wir nicht. Die Semesterbelegungen und die Credit Points sind ebenfalls unterschiedlich (in Wiesbaden haben z.B. die BWL- und Recht-Module alle 4 Credit Points, bei uns 4 – 12). Kein Wunder, dass Wechsel von Hochschule zu Hochschule nicht so einfach sind, auch innerhalb der Module kann man Schwerpunkte anders legen.

Mache schreiben auch Diplomarbeiten, andere nicht. Mache vergeben Credit Points im Bachelor- / Master-System, andere haben noch das alte Modell.

Wir Informatik-Betriebswirte haben schon seit dem ersten Semester Programmieren, im zweiten kam Wirtschaftsinformatik, während die Essener laut einer Mail eines dortigen Studenten erst im zweiten Semester den „Kontakt zur Informatik“ in Form von Informationsmanagement und IT-Organisation bekamen. In der VWA-Gruppe lernt man im sechsten Semester Schlüsselqualifikationen: Emotionale Intelligenz, Persönlichkeits-Strategien, Wirtschaftsethik. Unser Studienplan besteht zur Hälfte aus Informatik und Wirtschaftsinformatik, auch da haben andere VWAen andere Anteile.

Hier Stunden der Betriebswirte aus Trier, Wiesbaden und Mannheim:

VWA Trier:

BWL – 430 Stunden

VWL – 180 Stunden

Recht – 300 Stunden

VWA Wiesbaden:

BWL – 18x 24 = 432 Stunden

VWL – 8 x 24 = 192

Recht – 6 x 24 = 144

Methoden – 6 x 24 = 144

VWA Mannheim (Stand 2007)

BWL – 76 + 146 Doppelstunden (im Vor- und Hauptstudium) = 444

VWL – 40 + 56 DS = 192

Recht – 40 + 48 DS = 176

Sozial- und Methodenkompetenz 5 DS = 10 Stunden


2008-2011 Informatik-Betriebswirt (VWA)

2014 ISTQB Certified Tester Foundation Level

2011-2015 BSc. Angewandte Informatik, FH Kaiserslautern (Präsenz)

Blog Informatik-Betriebswirt (VWA): http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/

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@Suse

Ich sehe das doch sachlich.

Kam ich wieder mal aggressiv rüber? Sorry, wollte ich nicht! (Kühles Versöhnungs-Bier rüberreich)

Bin allmählich etwas genervt von dem üblichen VWA-FH-Uni-staatlicher Betriebswirt-etc.-Gerede in anderen Foren.

Es kommt auf das Wissen an. :rolleyes:

Ein Aufbauprogramm an der Steinbeis Hochschule ist doch auch klasse. Diese hat den Status als wissenschaftliche Hochschule.

Ja, das habe ich bei meinen Recherchen 2007 auch gelesen. Davon abgesehen, dass ich mit Informatik und nicht mit BWL weitermachen will, waren da glaube ich Haken wie mindestens guter VWA-Abschluss, Englisch- und Eingangsprüfung, wenn man sich nicht direkt vom 1. Semester an (z.B. an der VWA Mannheim) zum Bachelor anmeldet, Praktikum- oder Auslandsaufenthalte, wofür man Geld und Urlaub benötigt.

Es gibt ja auch noch diverse Kooperationen von VWAs mit ortsansässigen FHs, in denen man in zwei bis vier Semestern den Bachelor aufsatteln kann. Die PFH Göttingen erkennt den Abschluss auch als Grundstudium an.

Bei uns in Trier wird der zweisemestrige Bachelor sogar kostenlos gehen (solange die "richtige" Regierung in Mainz sitzt).


2008-2011 Informatik-Betriebswirt (VWA)

2014 ISTQB Certified Tester Foundation Level

2011-2015 BSc. Angewandte Informatik, FH Kaiserslautern (Präsenz)

Blog Informatik-Betriebswirt (VWA): http://www.fernstudium-infos.de/blogs/susanne-dieter/

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Sag ich ja schon immer, warum sollte ein Bachelor der sich in 3 Jahren durchziehen läßt mehr wert sein als ein Ausbildung die bis zu 3,5 Jahre dauern kann?

Ähm, ich bin mal kurz am Thema vorbei aber der Vergleich hinkt ja mal gewaltig.

Grundschule dauert 4 Jahre

Sek. II Abschluss dauert 3 Jahre

Ist nun der Grundschulabschluss hochwertiger als das Abitur?

Natürlich ist der Gedanke der Dauer nicht abwägig, aber wichtig sind ja die Inhalte, die Tiefe. Außerdem ist ne normale duale Berufsausbildung ja eh nochmal n ganz anderes Kapitel als ne "Fachidiot"-Züchtung :D im Form des Studiums.


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

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