skadi

Möglichkeit um Fernstudiumseignung zu testen?

23 Beiträge in diesem Thema

Hi

Ich habe gerade recht erfolgreich eine Weiterbildung (Vollzeit) zum Techniker abgeschlossen und spiele nun mit dem Gedanken noch ein Ferstudium dranzuhängen. Zuerst möchte ich aber einen Job finden und mich da dann eingearbeitet haben.

Das Problem am Fernstudium wird sein, dass ich bisher nie wirklich lernen musste und es deshalb auch gar nicht kann. So schnell kann ein Vorteil zum Nachteil werden ;)

In der Zeit bist es dann ernst wird möchte ich gern sehen, ob ich das Studium überhaupt durchhalten kann.

Ist es sinnvoll als Test eine Fernkurs Englisch zu machen oder einfach so versuchen etwas kontinuierlich zu lernen? Englisch liegt mir nicht wirklich, wäre also auch kein Spaß für mich. Oder ist sowas eher ungeeignet weil man keine Prüfung machen muss und dementsprechend der Druck lernen zu müssen zu gering wäre?

Bin auch über andere Vorschläge dankbar.

lg skadi


B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen, HFH, SZ Stuttgart, 8. Semester

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Hallo Skadi,

ja das Problem kenn ich. Hab weder während meiner Schulzeit noch während meiner Ausbildung wirklich viel gelernt und beides mit 2,3 abgeschlossen.

So allein zu lernen und sich die Sachen selber beizubringen ist schon sehr anders. Wenn ich im Unterricht aufgepasst habe, dann brauchte ich fast nichts mehr zu lernen daheim. Ich hatte auch erst meine Zweifel aber dadurch, dass ich schon immer selber viel nachgeschlagen habe, hab ich gemerkt das ich mir diese Dinge einfach besser merken konnte.

Ich mach ja im Moment mein Abitur nach und da müssen beide Sprachen nebenher laufen. Ich denke ein Englisch-Kurs wäre zumindest mal ein kleiner Einblick. Aber wie du schon sagst, es fehlt sicher ein gewisser Druck da keine Klausuren o. ä. geschrieben werden. Also ich brauch da schon so ein bisschen dieses Gefühl von Druck sonst klappt da überhaupt nix. Oder schaust dich mal um, ob du nicht irgendwo mal nen Probemonat machen kannst für deinen Studiengang den du gern machen würdest.

Wir sind da alle irgendwie rein gewachsen würde ich sagen. Ich hab auch erstmal ne ganze Weile gebraucht um mich an diese neue Situation anzupassen. Aber gut das du dir schon vorher die Gedanken machst ob es was für dich ist. Zuckerschlecken ist es wirklich keins ohne dir Angst machen zu wollen.


Unsere Wünsche sind die Vorboten der Fähigkeiten die in uns liegen.

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Hi,

einen Test benötigt man dafür meiner Meinung nach gar nicht. Damit könnte man höchstens herausfinden ob jemand Motivationsfähigkeiten hat bzw. sich selbst organisieren kann. Das sind die beiden Grundpfeiler in ihrer Wichtigkeit wohl auch in der Reihenfolge anzusehen.

Das hier...

Das Problem am Fernstudium wird sein, dass ich bisher nie wirklich lernen musste und es deshalb auch gar nicht kann. So schnell kann ein Vorteil zum Nachteil werden

ist (sorry) Quark. Da ich annehme, dass du nicht mit dem Wissen des Technikers auf die Welt gekommen bist, wirst du wohl irgendwo die ganzen Inhalte gelernt haben oder etwa nicht?

Neues Wissen, neue Erfahrungen kommen nicht aus dem Nichts - und lernen ist nicht zwangsläufig stundenlang vor einem Heft zu brüten und fast nichts zu verstehen. Lernen ist ein sehr individueller Prozess der vor allem von der persönlichen Informationsverarbeitung abhängt.

Lernt man eher visuell oder mit sozial, eher abstrakt oder praxisbezogen, leichter durch grafische Modelle oder durch Bearbeitung von Text usw.

Das ganze beschränkt sich nicht auf Schulwissen sondern auf sämtliche Sachverhalte des alltäglichen Lebens in dem man neuen Problemfeldern ausgesetzt wurde. Darum hast auch du gelernt und kannst du auch lernen.

Wenn es dir ernst ist, wird die Motivation die Triebfeder sein dich dazu zu bringen Abends (übrigens jetzt ist es 22:34 und ich bin seit 5 Min. mit meiner Lerneinheit fertig ;) ) die Bücher zu wälzen, auf Freizeit, Konsum usw. zu verzichten usw.

Das Ziel ist wichtig nicht ob man den perfekten Lerntyp hat - man muss es wollen.

Darum würde ich sagen primär geht es darum auszumachen was dein Ziel ist und dir klar zu machen wie sehr du es erreichen willst. Der "Druck" kommt primär aus Prüfungen oder Einsendeaufgaben und auch nicht aus dem Zeitdruck im richtigen Fernstudium sondern vor allem aus der eigenen Motivation und dem Willen es zu schaffen.

Kannst du diese Energien mobilisieren hast du schon die halbe Miete.

Der Rest ist eine Frage der persönlichen Einstellung. Lernen kann man nämlich lernen - muss man meist sogar, denn die Lerntechniken welche die meisten über 20-jährigen in der Schule noch mitbekommen haben sind keineswegs up-to-date oder sinnvoll auf die Erwachsenenbildung zu übertragen. Aber das hast du sicher schon beim Techniker gemerkt.

Ich würde dir raten hier eventuell etwas Literatur zum Thema lernen zu lesen, beschäftige dich etwas mit dem Thema... in der Praxis wird immer wieder klar, dass es ein wichtiger Schritt ist seinen eigenen Mix zu finden. Einfach nur die Studienbriefe lesen und eine Prüfung schreiben ist in den wenigsten Fällen die Lösung.

Ein letzter Schritte wäre das dann zu testen, finanziell weniger gefährlich ist da logischerweise das ganze nicht im gewünschten Kurs zu machen. Allerdings entwickelt man dabei auch mehr Motivation.

Einen Englisch-Fernkurs zu wählen halte ich schon deshalb für unklug, da Sprachen lernen im Fernkurs schon eher Kür und nicht Pflicht ist. Je nachdem wo dein Ziel liegt könntest du aber einen Zertifikatskurs irgendwo buchen - bei einem Thema das dich interessiert und es dort testen.

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Es war ausreichend im Unterricht anwesend zu sein und dann vor der Arbeit 1-2x die Aufschriebe durchzulesen. Ich hatte da schon einen etwas höheren Aufwand erwartet.

OK, in Mathe und Physik habe ich dann doch mehr Aufgaben gerechnet, aber das wird eh nicht so das Problem sein weils mir Spaß macht und weil man eben vorgegebene Aufgaben lösen kann. Sobald es aber keine Aufgaben gibt die man machen kann wirds schwer...

Zertifikatskurs klingt gut, da werde ich mich mal weiter informieren. Danke


B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen, HFH, SZ Stuttgart, 8. Semester

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Hi Skadi,

was bist Du denn für ein Techniker?. Ich selber bin Maschinenbautechniker. Ich habe mich auch für ein Maschinenbaustudium beworben. So wie es momentan aussieht, habe ich einen Platz erhalten. Aufgrund der Studienerfahrungen in meinem Freundeskreis, habe ich mich vor dem Studium noch um einen Mathe -Vorkurs angemeldet. Dies war für mich der Test, ob ich Mathe überhaupt schaffen kann. Der Stoff bis zu 10. ist für mich zwar kein Problem, aber bei meinen Fach-Abi ist vor allem die Integralrechnung sehr kurz gekommen. Nach erfolgreichem Abschlusstest des Mathekurses hoffe ich nun, dass das Studium für mich auch zu schaffen ist.

Englisch halte ich persönlich für ein Fernstudium als weniger geeignet, da die Sprache ja gewöhnlich vom sprechen kommt. Und Hier können sich schnell Fehler einschleichen.

Mein Tipp: Versuch es entweder mit Mathe, oder mit einem Kurs, der deiner Beruflichen Qualifikation entspricht.

Ansonsten, viel Spaß beim lernen

Findi

PS:

wer räschdschreipfehler findet, darf Sie behalten

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Ich habe auch Maschinenbau gemacht, bzw. Maschinentechnik. Bei wem willst du denn studieren? Ich habe mich noch nicht zwischen Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurswesen entschieden.

Das ich für Mathe noch was tun muss ist mir klar. Nur dachte ich, Englisch braucht man immer und mir liegt Sprachen lernen gar nicht, versuchs mal damit.

Die AKAD bietet 3 Monatige Kurse an, das klingt sehr gut - und es gibt dort auch Mathe ;) Aber das wird wohl später nicht anerkannt. Es steht zumindest nichts in die Richtung dabei.

Bei der HFH wird es anerkannt, aber die fangen erst wieder zum 1.1. an :mad:

Mal weitersuchen, vielleicht finde ich noch weitere Angebote.


B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen, HFH, SZ Stuttgart, 8. Semester

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Die AKAD bietet 3 Monatige Kurse an, das klingt sehr gut - und es gibt dort auch Mathe Aber das wird wohl später nicht anerkannt. Es steht zumindest nichts in die Richtung dabei.

Da würde ich vielleicht vorher mit AKAD direkt telefonieren. Falls du bei denen Maschinenbau studierst, lässt sich das bestimmt irgendwie anrechnen. Allerdings wird es schwierig, das bei einer anderen Hochschule anrechnen zu lassen. Vielleicht wäre es daher sinnvoll sich vorher zu überlegen, wo du was studieren willst.

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Ich habe heute die Zulassung für die HTW-Berlin bekommen. Dort werde ich Maschinenbau studieren. :D

Da hat sich der Mathevorkurs gelohnt. Nun bin ich gespannt, was da kommt.

Du solltest dich an deinen Vorlieben orientieren. Lag dir eher die Technik, empfehle ich Maschinenbau direkt. Lag dir eher da das ganze BWL-Zeug oder bevorzugst du den Vertrieb, dann studiere Wirtschaftsingenieurswesen.

Ich hab mich für Maschinenbau direkt entschieden.

PS:

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skadi,

ruf doch mal bei der HFH an. Vielleicht kannst Du ja noch nachträglich einsteigen. Bearbeitest Du eben nicht mehr das ganze Pensum u. schiebst 1-2 Klausuren.

Also das bei der HFH wäre wohl genau das Richtige für Dich. Ist Schwerpunkt Maschinenbau aber eben als Wirtschaftsingenieur mit BWL


„Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit.“

(Martin Luther King)

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Ja, der Wirtschaftsingenieur bei der HFH klingt schon sehr interessant. Ich habe gestern noch die Broschüre zum Zertifikatsstudium bestellst und werde die vermutlich morgen erhalten. Danach werde ich dort anrufen und mal nachfragen.

Denke aber nicht, dass das geht. Immerhin fehlen von 6 Monaten schon 1,5 Kann man das aufholen oder bekommt man da eher gleich die Kriese??


B.Eng. Wirtschaftsingenieurwesen, HFH, SZ Stuttgart, 8. Semester

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