Markus Jung

Karrierewege von Absolventen der Wilhelm Büchner Hochschule

19 Beiträge in diesem Thema

Ein KFZ-Mechaniker macht mit 53 Jahren sein Informatik-Diplom. Eine Diplom-Betriebswirtin, die ein Unternehmen für Sicherheitstechnik führt, studiert Elektrotechnik. Berufswege wie diese scheinen ungewöhnlich, sind aber keine Einzelfälle. Wolfgang Frisch und Katrin Fiebig stehen für Menschen, die nach einer ersten Schul- und Berufsausbildung neue Fähigkeiten entdecken, Begabungen und Stärken ausbauen oder Versäumtes nachholen. Unsere dynamische Arbeitswelt, der rasante technologische Fortschritt und der demographische Wandel bieten viele Berufsperspektiven für Erwachsene, die sich weiterentwickeln möchten und außergewöhnliche Karrierewege gehen.

Ein technisches Fernstudium an der Wilhelm Büchner Hochschule ist eine Möglichkeit, um diese Ziele zu erreichen. Viele Studierende an Deutschlands größter privater Hochschule für Technik beginnen nach dem Abitur und einer Ausbildung ein berufsbegleitendes Studium. Thomas Kirchenkamp, Hochschulmanager der Wilhelm Büchner Hochschule, kennt aber auch viele, die auf außergewöhnlichen Wegen an die Hochschule kommen. „Dabei verlieren herkömmliche Schranken wie Alter oder Schulabschluss ihre Bedeutung. Wir haben Studentinnen, die nach einer Ausbildung endlich ihrer Technikleidenschaft nachgehen. Studierende in den Dreißigern und Vierzigern, die in ihrer Jugend nicht die Chance oder das Durchhaltevermögen hatten, Abitur zu machen, nutzen jetzt die Möglichkeit, ohne Abitur zu studieren. Oder Studierende, die zunächst andere Karriereziele hatten und sich nun umorientieren, um die guten Aussichten für technische Fachkräfte zu nutzen.“ Sie alle haben eines gemeinsam: Zielorientierung, Durchhaltevermögen und Lebenserfahrung. Dies sind wichtige Erfolgsfaktoren, um berufsbegleitend ein Studium zu absolvieren.

Spezialistin für Sicherheitssysteme

Katrin Fiebig sieht sich in der Tat vor einer großen Herausforderung. Die 28-jährige mit Abschluss als Betriebswirtin in der Fachrichtung Handel leitete für einige Jahre einen Drogeriemarkt. Branchenfremd stieg sie 2008 als geschäftsführende Gesellschafterin in das Unternehmen ihres Vaters ein. Die Fiebig Sicherheitssysteme GmbH in Schwedt an der Oder bietet elektronische und mechanische Sicherungssysteme für Brand und Einbrüche. Auch Videoüberwachungssysteme gehören zum Sortiment. Die Zeiten sind schwierig für Katrin Fiebig: „In der Krise ist die Sicherheitstechnik meist das erste, an dem gespart wird.“ Doch die Geschäftsführerin hat ein Erfolgskonzept. Sie will künftig nicht nur Sicherheitsanlagen bauen und verkaufen, sondern Komplettlösungen bieten – von der Bedarfsanalyse und Planung über die Installation bis hin zur Rund-um-die-Uhr-Überwachung. „Um bei der Bedienung der Anlagen mithelfen und bei der Entwicklung neuer Produkte den Ton angeben zu können, brauche ich allerdings technische Fachkenntnisse.“ Deshalb hat sich die junge Chefin vor zwei Jahren dazu entschlossen, an der Wilhelm Büchner Hochschule Elektrotechnik zu studieren. Gelernt wird am Abend und am Wochenende. „Das ist zwar anstrengend, aber was ich mir vornehme, schaffe ich auch. Schließlich will ich in meinem Unternehmen die Richtung vorgeben.“

Vom KFZ-Mechaniker zum Diplom-Informatiker

Wolfgang Frisch hat einen vielseitigen Berufsweg. Nach einer Ausbildung zum KFZ-Mechaniker machte er aufgrund gesundheitlicher Beschwerden eine Umschulung zum Informationselektroniker. Eigentlich wollte er dann studieren. Da er aber eine Familie zu ernähren hatte, nahm er 1983 eine Stelle beim Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching als Elektronikentwickler an. Mit dem Einzug der Computertechnik in das Labor verschob sich sein Tätigkeitsfeld hin zur PC-Administration. „Mit 48 Jahren stand ich vor einem beruflichen Wendepunkt, da meine bisherige Abteilung geschlossen werden sollte. Ich sah dies als Chance, um mich für meine Zukunft zu wappnen.“ Mit Unterstützung seines Arbeitgebers schrieb er sich für ein Informatik-Fernstudium an der Wilhelm Büchner Hochschule ein. Im August 2008 schloss er mit der Note 1,3 ab und arbeitet jetzt als Diplom-Informatiker in der EDV-Abteilung des Max-Planck-Instituts für Quantenoptik.

Quelle: Presse-Mitteilung

?9081791C674839701Infomaterial zur Wilhelm Büchner Hochschule erhalten Sie hier - kostenlos!


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Es handelt sich, wie oben angegeben, um eine Pressemitteilung der Wilhelm Büchner Hochschule, also nicht um meine eigenen Recherchen. Und es ist durchaus üblich, da einzelnen plakative Beispiele heraus zu greifen.

Viele Grüße

Markus


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Ach so, es schmälert die Leistung von nebenberuflich studierenden, weil sie keine statistische Mehrheit sind.

Mensch, dass ich da nicht selbst darauf gekommen bin. :thumbup:

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Hat aber doch auch niemand behauptet, dass es Regelfälle wären. Es zeigt aber doch sehr deutlich, was möglich ist.

Genau so gibt es sicher auch im Präsenzstudium einige besonders herausragende Beispiele, und ganz viele "normale" Studienwege...

Mir ist nicht ganz klar, was Du mit Deinem Kommentar zum Ausdruck bringen möchtest.


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Ok. Meiner Meinung nach sollte damit zum Ausdruck gebracht werden, dass es nicht nur diese beiden Fälle gibt, sondern auch noch weitere, hier nicht genannte. Das nicht alle in diese Kategorie fallen, dürfte dem Leser vermutlich klar sein, auch wenn es sprachlich ggf. nicht ganz perfekt formuliert wurde....

Aber ist ja gut, dass wir das nun geklärt haben ;-)


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Der geneigte Leser könnte evtl ein höheres IQ haben als DU Doenis...Schon mal drüber nachgedacht?

Bist du irgendwie ein Spießer oder ist das dein Job/Hobby immer hier in den Foren versuchen den Eindruck zu erwecken das du der Super-GURU bist,oder bist du neidisch und überlegst doch ein Fernstudium zu machen..

Allerdings wie läuft dein Studium?


Nur wenige wissen, wieviel man wissen muss,um zu verstehen wie wenig man weiß..

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Doenis fehlt die praktische Lebenserfahrung eines Fernstudenten, deswegen braucht es immer ganz genau beschrieben.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Ich denke die Diskussion hat mit dem Thema nichts mehr zu tun und geht ins persönliche. Ich würde es bevorzugen, wenn diese daher hier zum Ende kommt.

Viele Grüße

Markus


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Also ich denke, dass das wirklich keine Einzelfälle sind. Wenn ich so schaue, wen ich in meinen Seminaren alles so kennenlerne und etwas über die Hintergründe kennenlerne, dann sind da immer wieder "besondere Lebensläufe" dabei. Auch wenn das nicht unbedingt die Mehrheit ist, Einzelfälle sind das meines Erachtens auch nicht. Zumindest in der heutigen Zeit tut sich da gewaltig viel.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Vor ein paar Jahren war ich in der Jury für den Studienpreis des Forum DistancE-Learning. Dadurch hatte ich Einblick in die gesamten Bewerbungsunterlagen und da waren wirklich viele beeindruckende Karrieregeschichten dabei. Mitunter viel daher die Wahl gar nicht so leicht. Und natürlich sind dann die prämierten Studierenden diejenige, die noch mal etwas ganz Besonderes erreicht haben. Aber auch unter den anderen gibt es viele Erfolgsgeschichten.


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