Markus Jung

Fachhochschulabsolventen haben die schlechteren Noten

6 Beiträge in diesem Thema

Im Prüfungsjahr 2008 (Wintersemester 2007/08 und Sommersemester 2008) haben von den 82 800 Absolventinnen und Absolventen mit einem herkömmlichen Fachhochschulabschluss 26 700 ihr Studium mit der Gesamtnote "befriedigend oder schlechter" abgeschlossen.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, entspricht dies einem Anteil von 32,5% an allen traditionellen Fachhochschulabschlüssen. Bei den universitären Abschlüssen (ohne Bachelor- und Masterabschlüsse) lag die Quote der Absolventinnen und Absolventen mit der Gesamtnote "befriedigend oder schlechter" deutlich niedriger, nämlich bei 20,7%; bei den Lehramtsabschlüssen betrug sie 21,4%. Auch bei den Bachelorabschlüssen lagen die Universitäten im Vergleich zu den Fachhochschulen vorn. Der Anteil der Abschlüsse mit der Gesamtnote "befriedigend oder schlechter" betrug hier an Fachhochschulen 19,8%, an Universitäten 17,7%.

Insgesamt erhielten im Prüfungsjahr 2008 an Hochschulen 64 000 Absolventinnen und Absolventen (21,8%) eine schlechtere Gesamtnote als "gut".

An deutschen Hochschulen wurden im Jahr 2008 insgesamt 309 400 Prüfungen erfolgreich abgelegt. Mit 111 800 universitären Abschlüssen, 82 800 Fachhochschulabschlüssen und 32 600 Lehramtsprüfungen entfiel der Großteil (73,4%) auf traditionelle Abschlussarten. Der Anteil der neuen Studiengänge belief sich auf 18,4%, wobei 39 800 Bachelorabschlüsse und 17 200 Masterabschlüsse erreicht wurden. Bei den restlichen 8% der Abschlüsse handelte es sich um Promotionen (25 200).

Quelle: Presse-Mitteilung Destatis


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

Fernstudium-Infos.de bei Facebook | Twitter | YouTube | mehr...

Markus Jung bei XING | LinkedIn | Twitter | mehr...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

interessant wäre in diesem Kontext, wenn auch schwer zu eruieren, inwiefern die Umstellung auf den bachelor eine Rolle spielte (Stichwort Vorwurf Diplominhalte in Bachelor zwängen) und inwiefern Fernstudierende, in die FH Betrachtung einfließen und ob deren Doppelbelstaung eine solche Quote beeinflusst (aber ich vermuter, wir sind zahlenmäßig noch zu uninteressant dafür :thumbup:)....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Heisst das nun, dass ich unter weniger Erfolgsdruck stehe, weil die Konkurrenz nicht gut genug ist? *g*


Aktuell: Fernstudium zum B.Eng. Technische Informatik (WBH, 5. Semester)

Abgeschlossener Fernlehrgang zur Fachhochschulreife Maschinenbau (SGD)

Ausbildung: Industriemechaniker Produktionstechnik

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich würde im direkten Vergleich im gleichen artikel gerne was von Abbrecherquoten und durchschnittlicher Studiendauer hören. Oder sind die relativ gleich bei Unis und FHs?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Noch liege ich nicht bei den 21,8% ;-)


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Geht einfach!


Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.


Jetzt anmelden