Guta

Online DBA (Promotion) at the University of Liverpool

55 Beiträge in diesem Thema

Hallo,

Wie schon angekündigt, jetzt gibt es auch DBA (Doctor of Business Administration) at UoL:

DBA Info (University of Liverpool):

http://www.liv.ac.uk/study/postgraduate/taught_courses/laureate_online_doctorate_business_administration.htm

DBA Broschüre (UoL):

http://www.liv.ac.uk/study/postgraduate/taught_courses/Brochures/Doctorate-in-Business-Administration.pdf

DBA Info (Laureate):

http://uol.ohecampus.com/index.php?mod=dcp&act=navigationindex&navigationid=3278

Dauer: 3.5 - 4.5 Jahre

9 Module x 30 Punkte + Dissertation 270 Punkte == 540 Punkte

Zum Vergleich MSc IT at Uol: 6 modules x 30 Punkte + Dissertation 60 Punkte == 180 Punkte

DBA Core Modules

* The Doctoral Practitioner

* Change and Crisis Management

* Knowledge Creation

* Management Research: Quantitative & Qualitative Methods

* Leadership and Community

* Action Research & the Action Research Thesis

* Complex Adaptive Systems

* Decision Making with Risk and Uncertainty

* Ethics, Sustainability and Social Impact

DBA Thesis schreiben 1-2 Jahre, mit Oral Examination am Ende

Kosten: 39,000 Euro (auch Ratenzahlung oder per Module/per X Punkte möglich)

--------------------------------------

Mehr über DBA:

Der Doctor of Business Administration (DBA) stellt den höchsten akademischen Grad in der angelsächsischen universitären Managementausbildung dar. Der DBA hat keine direkte Entsprechung im deutschen Hochschulsystem und ist in Deutschland am ehesten mit einer betriebswirtschaftlichen Promotion, wie zum Dr. oec. oder Dr. rer. oec. vergleichbar.

(...)

Die Anabin-Datenbank beschreibt das DBA-Studium wie folgt:

„Es handelt sich um ein anwendungsorientiertes, an den Bedürfnissen von Industrie und Wirtschaft ausgerichtetes Promotionsprogramm, das im Gegensatz zu dem wesentlich stärker forschungsorientierten ‚Doctor of Philosophy (PhD)‘ steht. Zielgruppe sind Manager in Industrie und Wirtschaft mit Berufserfahrung, die über anwendungsorientierte Forschungsarbeit ihre Kenntnisse und Fähigkeiten zum Zwecke der Betriebsführung und -verwaltung erweitern und ausbauen möchten.“

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Doctor_of_Business_Administration

bearbeitet von Guta

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Man beachte vor allem auch die Zeitangaben:

MSc in IT: pro Modul 8 Wochen => 8*8 = 64 Wochen aktives Studium + max. 8 Monate Dissertation

DBA: pro Modul 10 Wochen => 9*10 = 90 Wochen aktives Studium + 1-2 Jahre Dissertation

Gruß,

ulbiro


Absolvent Online-Studium zum

Master of Science in Information Technology

an der University of Liverpool

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Etwas schnall ich noch nicht so ganz. Ich bin am MSc Corporate Finance dran.

Das gibt 180 Punkte und dauert ca. 2 Jahre

Wenn ich im gleichen Tempo und mit dem gleichen Aufwand (ca. 20 - 25h pro Woche) den DBA mache, bräuchte ich ja für die 540 Punkte 3x so lange.

Das würde heissen, der DBA dauert dann 6 Jahre. Wie geht das also, dass ich bei gleichem Pensum in 3.5 - 4.5 Jahren fertig bin?

540 Punkte sind ja eigentlich BBA, MSC/MBA, DBA zusammen.....?

Gruss

DW

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Nicht alle Punkte sind gleich ;)

Ich würde sagen, 3.5 - 4.5 J. stimmt schon:

- 9 Mod. x 10 Wochen = 90 Wochen == 1.7 Jahre Aktives Studium (270 Punkte)

- Dissertation 1-2 J. (270 Punkte)

- Pausen/Urlaub/usw 6-10 Monate == 0.5 bis 0.8 J.

Modules (1.7 J.) + Dissertation (1-2 J.) + Pausen (0.5-0.8 J.) == ca. 3.5 bis 4.5 J.

Klingt eigentlich ziemlich realistisch, aus meiner Erfahrung mit UoL/Laureate (MSc IT).

Natürlich, ohne Pausen/Urlaub/whatever, DBA ist rein theoretisch auch in ca. 2.7 Jahren (oder gar weniger!) machbar, aber das ist eher unrealistisch.

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Übrigens, UoL graduates kriegen 20% Rabatt (gleich wie Walden Univ.), also UoL DBA kostet dann 31200 Euro anstatt 39000 :D

-----------------

Quelle:

University of Liverpool graduates are entitled to a 20% discount on online degrees. For further information on our courses, visit:

http://alumni.liv.ac.uk/NetCommunity/SSLPage.aspx?pid=944&frcrld=1&utm_source=alumnienewsletter&utm_medium=email&utm_campaign=alumni-newsletter-may-2010

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Hallo Freunde des Online-Doktorates

Hat jemand bereits mit dem DBA begonnen? Erfahrungen?

Ich könnte es mir gut vorstellen, aber...

a) Dauer, scheint mir an der oberen Grenze zu sein (@Guta, wie willst du das in 2.7 Jahre schaffen?)

B) Preis, auch mit Alumnirabatt, doch ziemlich teuer, oder?

Beste Grüsse

DW

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Ach ja, noch was anderes. Es gibt einige (vorallem amerikanische) DBA's, die in Kursen Wissen vermitteln. E.g. Finance, Strategy, IT, etc. und dann im Anschluss mit der Diss beginnen. Beim UoL DBA sehe ich keine solche Kurse. Was ist die Idee? Soll sich jeder im Rahmen seiner Forschung spezifische Wissen aneignen? Oder ist solches Wissen in folgenden Modulen "versteckt"?

DBA Core Modules

* The Doctoral Practitioner

* Change and Crisis Management

* Knowledge Creation

* Management Research: Quantitative & Qualitative Methods

* Leadership and Community

* Action Research & the Action Research Thesis

* Complex Adaptive Systems

* Decision Making with Risk and Uncertainty

* Ethics, Sustainability and Social Impact

Cheers!

DW

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Hallo zusammen,

falls die Fragen noch aktuell sind, bitte um kurze Info. Ich mache seit vergangenen November den DBA und kann ggf. die ein oder andere Frage beantworten...

Gruß

sebgross

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Hi sebgross,

es wäre super, wenn du von deinen Erfahrungen berichten könntest, also Zeitaufwand, Qualität des Materials und der Betreuung, Zufriedenheit etc..

Was hast du als Vorbildung? Bachelor, Master, Magister, Diplom?

VG

Holger PD


Bankkaufmann (IHK)

Bankfachwirt (IHK)

Professional Certificate in Management (Open)

Professional Diploma in Management (Open)

CAMS-Certified Anti-Money Laundering Specialist

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Hallo Holger PD,

gerne kann ich ein wenig über das DBA-Studium berichten.

Zunächst einmal ist das Studium meiner Ansicht nach nicht zu vergleichen mit einem Bachelor (habe ihn an der Euro-FH gemacht) oder einem MBA (habe einen der Uni Liverpool). Es geht nicht mehr um die Vermittlung von Fachwissen i.S.v. Marketing, Finance, etc., sondern um die Vermittlung von "allgemeinem Wissen", welches im Bereich Management notwendig ist. Das ganze Programm steht unter der 'Überschrift' Critical Action Learning (CAL). Darunter versteht sich das Lösen von allgemeinen (Management-)Problemen mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden. Beim CAL steht die Interaktion mit einem 'Learning Set' im Vordergrund, weshalb der wesentliche Bestandteil des Programmes auch die Diskussion mit den anderen Studenten ist (im Rahmen eines eCampus in einer Art Forum). Hierzu müssen i.d.R. zwei Aufgaben je Woche (Samstags / Montags) mit jeweils ca. 750-1000 Wörtern zu den einzelnen Themen der Woche abgegeben werden. Neben den Diskussionen (auch die Diskussion mit den anderen Studenten ist Bestandteil des Programms und fliesst in die Wertung ein) gibt es je Modul noch ein Projekt. In diesem wird ein praktisches Problem aus der jeweiligen beruflichen Umgebung mittels eines strukturierten Angangs (Problem Identification – Problematising with Learning Team – Critical Literature Review – Problematising & Refraiming – Problematising Write-Up) und entsprechender Reflektion des Problems und der Lernmaterialien zu lösen.

Der Zeitaufwand ist hoch (insbesondere im Vergleich zum UoL MBA) aber machbar. Die 9 Module vor der Thesis sind:

The Doctoral Practitioner

Change and Crisis Management

Knowledge Creation

Management Research: Quantitative & Qualitative Methods

Leadership and Community

Action Research & the Action Research Thesis

Complex Adaptive Systems

Decision Making with Risk and Uncertainty

Ethics, Sustainability and Social Impact

und dauern je Modul 10 Wochen. Leider ist man innerhalb dieser Module wenig flexibel, d.h. i.d.R. muss Samstag, Montag, Mittwoch etwas abgegeben werden und mindestens Mo-Mi muss man sich auch noch an den Diskussionen beteiligen. Bevor man Sa seine Aufgabe online stellt, muss man auch noch einige 'required readings' und manchmal einige 'supplementals' gelesen werden. Da kommen gerne mal 80-120 Seiten zusammen. Es handelt sich fast ausschließlich um Fachartikel aus den einschlägigen Online-Bibliotheken (EBSCO, SAGE, JSTOR, etc.) und man ist auch dazu aufgefordert, eigene Rechercheergebnisse aus anderen Artikeln mit einzubringen. Somit auch zur Qualität des Materials, es gibt kein Material der Uni, sondern man ist letzlich selbst gefordert (neben den nötigen Artikeln), aus den Bibliotheken die interessantesten / wichtigsten Artikel zur Diskussion beizusteuern.

Das Programm ist aus meiner Sicht sehr anspruchsvoll aber super interessant und lehrreich. Wenn es von der wöchentlichen Einteilung ein wenig mehr Flexibilität erlauben würde, wäre es uneingeschränkt empfehlenswert. So muss jeder für sich entscheiden, ob er das Studium mit dem Job vereinbaren kann. Wer dies kann, nimmt auf jeden Fall vieles für den Job und die eigene persönliche Entwicklung abseits der sonst so vermittelten BWL-Inhalte mit.

Besten Gruß

sebgross

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