armin

Was nach dem Informatik Diplom?

29 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Fernstudium-Infos Gemeinde :-)

Mein Studium an der WBH neigt sich nach knapp über 3 Jahren dem Ende. Die Diplomarbeit ist fertig, muss nur noch gebunden und abgegeben werden. Nach dem Kolloqium wäre das Studium dann praktisch vorbei.

Manche mögen mich jetzt für verrückt erklären: Aber irgendwie komm ich seit mehreren Monaten ins Grübeln, ob es das wirklich schon gewesen sein soll. Das Studium an der WBH hat mir enorm viel Spaß bereitet, ich konnte dort nette Leute kennenlernen und neben theoretischem Wissen für den Beruf auch meine sozialen Kompetenzen erweitern.

In einem Telefonat mit dem Studienservice der WBH habe ich mich auch schon über den Master Studiengang Wirtschaftsinformatik informiert. Es klingt wirklich interessant.

Eine Frage ist jedoch offen geblieben, die mir der Studienservice adhoc auch nicht beantworten konnte. Theoretisch berechtigt das erfolgreich abgeschlossene Masterstudium zur Promotion. Nur wie sieht es in der Praxis aus? Hat man mit einem "Fernstudium-Master" überhaupt eine Chance einen Doktorvater an einer staatlichen Universität zu finden, oder vermittelt da bei Interesse auch die WBH? Möchte mir für die Zukunft nichts verbauen und eine Promotion ist natürlich nicht ausgeschlossen, wenn denn nach dem Masterstudium immer noch Lust, Laune und Kraft dafür vorhanden wäre.

In der Informatik werden mittels Promotion ja die akademischen Grade Dr. rer. nat und Dr. Ing. vergeben. In den Prüfungsordnungen findet man bei letzterem immer den Hinweis, dass die Promotion dann überwiegen ingenieurwissenschaftlichen Charakter aufweisen muss. Was bedeutet dies eigentlich genau?

So viele Fragen....

Liebe Grüße

Armin


Wilhelm Büchner Hochschule - 1/2008 bis 5/2011 - Dipl.-Inform. (FH)

FernUni Hagen - M.Sc. Informatik - 3. Semester

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Traditionell suchen sich die Doktoranden-Kandidaten selbst einen Doktorvater. Entsprechenden Kontakt bereits aufgebaut zu haben (und da kann man natürlich auch seine Dozenten an der FH mal nett fragen) kann helfen.

Traditionell ist es aber auch so, daß FH-Absolventen große Probleme haben, Doktorväter oder -mütter zu finden. Formal spricht da nichts gegen (teilweise bekommt man noch ein paar Seminare aufgebrummt), faktisch ist das aber gar nicht so einfach. Bestände die Möglichkeit, den Master an einer Uni zu machen? Ansonsten solltest Du darauf vorbereitet sein, Überzeugungsarbeit leisten zu müssen - also Top Masterarbeit, Konferenzbesuche, vielleicht schon eine kleine Publikation (?), etc.

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Wie JudithBK schon erläutert hat, ist das Problem nicht Fernstudium oder Präsenzstudium, sondern Uni oder FH. Ich glaube in kaum einem Bereich ist die Unterscheidung noch so relevant, wie in der Frage der Promotion.


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Okay, das ist schonmal ein entscheidender Hinweis. Was ich mich jetzt persönlich frage, ist: Was bringt es mir denn, an der WBH noch den Master in Wirtschaftsinformatik zu machen? Die WBH wirbt ja sogar mit der Promotionsberechtigung für diesen Studiengang.


Wilhelm Büchner Hochschule - 1/2008 bis 5/2011 - Dipl.-Inform. (FH)

FernUni Hagen - M.Sc. Informatik - 3. Semester

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Die WBH wirbt ja sogar mit der Promotionsberechtigung

Naja, so ist das eben mit der Werbung. Formal ist es ja richtig, die Berechtigung ist da. Praktisch dürfte es schwierig, aber nicht unmöglich werden. Aber man macht einen Master ja auch nicht nur um anschließend eine Promotion anzustreben.

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Auch wieder wahr. Die bisher ausschließlich positiven Erfahrungen mit der WBH fließen natürlich auch in die Entscheidung für den Master mit ein. Wenn dann nach dem Master immer noch Motivation für eine Promotion besteht, wäre es halt nur extrem blöd, erst dann erfahren zu müssen, dass es eigentlich gar nicht möglich ist obwohl die Theorie was anderes sagt.


Wilhelm Büchner Hochschule - 1/2008 bis 5/2011 - Dipl.-Inform. (FH)

FernUni Hagen - M.Sc. Informatik - 3. Semester

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Der akademische nächste Schritt wäre wohl eher eine Promotion, allerdings stelle ich den Nutzen einer Promotion in Wirtschaftsinformatik (?) in den Raum.

Wenn es dich wirklich packt kannst du auch noch einen anderen Master, MBA oder sonstwas drauflegen und dich dadurch jeweils eher beruflich qualifizieren als mit einer Promotion.

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Auch wieder wahr. Die bisher ausschließlich positiven Erfahrungen mit der WBH fließen natürlich auch in die Entscheidung für den Master mit ein. Wenn dann nach dem Master immer noch Motivation für eine Promotion besteht, wäre es halt nur extrem blöd, erst dann erfahren zu müssen, dass es eigentlich gar nicht möglich ist obwohl die Theorie was anderes sagt.

Der Vorteil eines Master an der WBH ist die problemlose Anrechnung des (fast) ersten Semesters, wenn du zu einer UNI wechelst denke ich, kannst du das vergessen und du kennst die Abläufe der Hochschule schon sehr gut, ich werde den Master wenn überhaupt, dann an der WBH machen, wobei der Dr. nicht mein Ziel ist.


Master of Science: (Innovations- und Technologiemanagement) (2013)

Bachelor of Engineering (B. Eng.)- Technische Informatik (Automatisierungstechnik) (2011)

technischer Betriebswirt IHK (2005)

staatlich geprüfter E-Techniker (1989)

Lehre zum Elektrogerätemechaniker (1984)

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Eine Frage - Armin schreibt vom "Diplom". D.h. - er nennt sich in Bälde Diplom Informatiker. Ich dachte, der nächste Schritt sei dann die Promotion? Bzw., das man eine Universität findet, die das FH Diplom anerkennt.

Was hat der Master noch dazwischen verloren?


Carpe diem

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Eine Frage - Armin schreibt vom "Diplom". D.h. - er nennt sich in Bälde Diplom Informatiker. Ich dachte, der nächste Schritt sei dann die Promotion?

Ich hoffe, er nennt sich Dipl.-Inf. (FH), alles andere ist nämlich strafbar. Abgesehen davon sieht man hier eben, dass das Diplom (FH) eine Zwischenstellung einnimmt. Es ist jedenfalls nicht "das gleiche wie ein Master" oder so. Insofern ist ein Master nicht falsch und auch nicht unüblich. Auch wenn in der Diskussion, auch hier, gerne mal von "Diplom" gesprochen wird, als sei Diplom und Diplom (FH) das gleichte, stimmt das eben so nicht. Und die Promotion nach dem Diplom (FH) ist alles andere als die REgel oder üblich.

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