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SirAdrianFish

"Warum studieren so viele Leute, (...)" - Stern.de, NEON Redaktion vom 05.08.2018

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Zitat

(...) die eigentlich keinen Bock auf Uni haben?

 

In der Uni-Mensa bekommt unsere Community-Autorin mit, wie sich zwei Studentinnen im ersten Semester darüber unterhalten, dass sie schon jetzt keinen Bock mehr haben. Studieren viele nur, weil es die logische Konsequenz nach dem Abi zu sein scheint? (...)

 

Quelle/Link: https://www.stern.de/neon/vorankommen/karriere/studium--warum-studieren-so-viele-leute--die-keinen-bock-haben--8198850.html ["Warum studieren so viele Leute, die eigentlich keinen Bock auf Uni haben?", Stern.de, NEON Redaktion, Geena Gamrath, 05.08.2018]

 

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Das frage ich mich auch, also warum generell so viele Leute studieren (wollen). In Deutschland muss man nicht studiert haben um Karriere machen zu können. Irgendwann kommen wir an einen Punkt, an dem man mit einem Bachelor maximal noch Hausmeister oder Ähnliches werden kann, wie in den USA.

Bearbeitet von DonGeilo

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vor 30 Minuten, DonGeilo schrieb:

In Deutschland muss man nicht studiert haben um Karriere machen zu können. 

 

Ich denke mal, dass die Wahrnehmung der jungen Generation hier eine andere sein wird, was ich auch gut nachvollziehen kann, wenn ich die Stellenausschreibungen der vergangenen Jahre revue-passieren  lasse.

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Ich glaube, das hat vielleicht auch was mit Gruppenzwang zu tun. Heutzutage macht doch (fast) jeder Abi und studiert dann „natürlich“ auch. Ansonsten heißt es: Wofür machst du denn Abi wenn du nicht studieren willst?!

Außerdem herrscht immer noch der Irrglaube: Abi -> Studium -> Top Job mit super Gehalt *kopfschüttel*

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Aber bei dem Thema ist doch nicht der Einzelne schuld, sondern Unternehmen, welche die Qualifikationen immer weiter hochschrauben.

 

Früher war eine Teamleiterstelle bei uns im Unternehmen mit einem Meister ausgeschrieben.

Heute geht es mit einem Bachelor an. Auch Sachbearbeiterstellen gehen immer weiter in Richtung Bachelor.

Früher ja ebenfalls eher etwas für eine Ausbildung.

 

Und bei Ausbildungsstellen geht es doch weiter. Gerade im Handwerk war es doch früher normal, dass man Leuten mit Hauptschulabschluss die Chance gegeben hat. Heute will man wenn überhaupt sehr gute Realschulabschlüsse, aber besser noch Abitur.

 

Und das ist doch so gut wie bei jedem Unternehmen so. Und das schlimmste ist halt, das die Bachelorstellen, dann das gleiche verdienen, wie früher jemand mit Ausbildung.

 

Das schaukelt sich immer weiter hoch. Da ist es nur eine logische Konsequenz, dass junge Leute das sehen und das fast jeder einmal das bestmögliche probiert, um besonders in Zukunft nicht auf der Strecke zu bleiben, wenn gleichzeitig von jedem Zeitschriftencover mit der Industrie 4.0 gedroht wird und das Roboter alle Jobs übernehmen werden.

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Unternehmen wollen vieles, aber das entspricht nicht der Realität und ist auch branchenspezifisch. 

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vor 45 Minuten, andreas1983 schrieb:

Früher war eine Teamleiterstelle bei uns im Unternehmen mit einem Meister ausgeschrieben.

Heute geht es mit einem Bachelor an. Auch Sachbearbeiterstellen gehen immer weiter in Richtung Bachelor.

 

Unternehmen schreiben meist „oder gleichwertig“ aus. Man kann auch nicht alle möglichen Abschlussformen in Stellenausschreibungen berücksichtigen, macht auch keinen Sinn. Passt eine Stelle, sollte man sich bewerben und die vorhandenen Qualifikationen und Fähigkeiten bestmöglich verkaufen, selbstverständlich mit der entsprechend ehrlichen Selbsteinschätzung.

 

Das Problem sind eher viele Eltern und die Aufweichung der Zugangskriterien für Gymnasien. Viele möchten ihre Kinder gern dort sehen und das meist ohne Rücksicht auf die tatsächlichen Fähigkeiten der eigenen Sprösslinge. Anstatt diese dann, nach dem knapp bestandenen Abitur zu einer guten Ausbildung zu motiveren, werden diese manchmal in Studiengänge gedrängt, für welche die jungen Menschen wieder nicht geeignet sind. Manche Eltern verstehen ihre Kinder wohl eher als Maskottchen, über welches man sich aufwerten und profilieren kann. Wir hatten schon einige Studienabbrecher aus den unterschiedlichsten Studiengängen, welche meist nur dem Druck des privaten Umfeldes nachgegeben hatten, aber während und nach ihrer Ausbildung ihre Erfüllung gefunden haben. Weiterentwickeln kann man sich nach einer Ausbildung immer noch, wenn man das Ziel der eigenen Reise durch das Berufsleben, selbstbestimmt definieren und verfolgen kann.

 

Ich denke allerdings, dass sich der Trend eher wieder umkehren wird. Berufsausbildungen werden wieder interessanter, weil Unternehmen die Azubis mittlerweile wieder als das sehen was sie sind, die Zukunftssicherung der Unternehmen sowie eine wichtige Stütze der Gesellschaft.

Bearbeitet von Matthias2021

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