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Über diesen Blog

Interessiert, Alter Hase, Kommilitone,

schön dass du dich hier zu meinem Blog verirrt hast. Beim Durchstöbern der APOLLON Blogs ist mir aufgefallen, dass es zum Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement bisher nur spärliche Informationen von Studierenden (wenn überhaupt) gibt. Aus dem Grund möchte ich diesen Blog einfach nutzen, um aus Studierendensicht über das Fernstudium im Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement aber auch hier und da das Studierendenleben an der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft zu berichten.

 

Da ich schon recht weit in meinem Studium bin, werde ich schauen, wie ich hier und da auch etwas zum Aufbau, meiner Anfangszeit und den ersten Modulen, Ablauf von Klausuren und eigenen Projekten sowie die Förderung bei diesen mit einfließen lassen kann. Fragen sind immer herzliche Willkommen.

 

Viel freude beim Lesen.

Einträge in diesem Blog

 

Was das Fernstudierende Polli tut, wenn ... die Woche in Bildern

Auch wenn man Vollzeit, derzeit nicht berufstätiger Fernstudierender ist und dieses Forum natürlich das Fernstudierendenleben aufgreift, gehört doch irgendwie ein Ausgleich oder das "Was macht ein Polli, wenn...."  ...sie einmal nicht studiert ...sie droht sich selber mit dem Semester- und Studiumsrest zur erschlagen ... sie ihre Gedanken zur Thesis strukturieren will ... wenn sie Gelerntes rekapitulieren will   Heute gibt es also ein wenig ein "Hinter den Kulissen von Polli on the go". Dann mal los, auch wenn vielleicht die ein oder andere Überraschung dabei ist.   Ich bin auf die Idee gekommen, weil die letzte Woche (mit Ausnahme der Tatsache, dass am letzten Montag der Winter eingezogen ist und seine  Mitbewohner bei mir abgeladen hat eigentlich sehr gut widerspiegelt, was mir hilft Freude und Balance im Studium zu bewahren. Das ist natürlich höchst subjektiv und manch einer mag vielleicht auch ein wenig den Kopf schütteln oder sich fragen warum tut sie das. Da möchte ich gerne vorab Hildegunst von Mythenmetz zitieren "Und warum tue ich das? Weil ich es kann."   Was mache ich also (1) wenn ich einmal nicht studiere.... Ich denke, dass jeder Fernstudierende irgendeine Form des Ausgleichs und vor allem auch der Gesellschaft mit "realen" Menschen braucht, vor allem, wenn nebenher aus welchen Gründen auch immer nicht noch Beruf etc läuft. Und selbst dann. Neben meinem Studium verbringe ich viel Zeit mit Glaubensbrüdern, befasse mich mit der Bibel und rede mit Menschen darüber. Die Faszination dafür habe ich 2002 im Ausland entdeckt damals jedoch in einer anderen Glaubensrichtung und mich vor zwei Jahren umorientiert. Da ich bereits in der Vergangenheit 2 Jahre als Missionarin und Ehrenamtler im Ausland war, habe ich einfach für mich schon lange Freude daran, ohne mich aufzudrängen mich einfach vernünftig mit anderen zu unterhalten. Heute ist das auch mein Ruhepol und gerade letzte Woche hatten wir hier in der Region einen von 3 Jährlichen Kongressen und das Thema passte eigentlich auch hervorragend zum Fernstudium "Gib nicht auf". In der Woche habe ich feste Tage, die ich tatsächlich Pause vom Studium mache oder halbtags für das Studium verwende, einfach um auch einmal abzuschalten, das kann ich da ganz gut. Das Persisch lernen gehört tatsächlich auch dazu und mindestens einmal im Monat mache ich das ganze auf Englisch. Eine Herausforderung die Spaß macht auch, wenn sich sicherlich nicht jeder freut, wenn man ihm begegnet.   Ich denke jeder hat da seinen eigenen Ausgleich, der eine macht Sport, der andere liest ein Buch oder gönnt sich Wellness. Ein Tipp, den ich immer gerne meinen Mentees gebe, ist sich etwas zu suchen, wo man nicht Gefahr läuft auch  noch in der Freizeit vom Studium zu reden und auch etwas, wo der Kopf einfach mal die ganzen Formeln und Fachausdrücke komplett ausblenden kann.   Was mache ich also (2) wenn ich drohe mich selber mit dem Semester- und Studiumsrest zur erschlagen Das Studium neigt sich dem Ende und manchmal hat man dann das Verlangen doch bitte alles auf einmal und sofort zu machen. Ich hatte eigentlich nach einem Semesterplaner gesucht und bin dann auf das Semesternotizbuch von Prof. Heister gestoßen. Mir als sehr guter Prof. in Erinnerung dachte ich, warum eigentlich nicht. Und gerade bin ich dabei die letzten Projekte vernünftig zu planen und vor allem mir die Klausurplanung für Empi aufzustellen und darin einzutragen. Da es vielleicht auch andere interessiert, was es mit diesem Planer auf sich hat, was er beinhaltet und auch, ob der überhaupt fürs Fernstudium geeignet ist und sein Geld wert ist, werde ich dazu in einem seperaten Blog in den nächsten Tagen eine ausführliche Rezension schreiben. Ich habe mich die letzten Tage (Zeit hatte ich ja neben Sozi und krank sein) intensiv damit befasst. 
Aprospros, nachdem ich dachte es wird besser, weil nur noch zwei Hunde in der Nachbarschaft zurückgebellt haben hat das gestern leider noch mal eine Kertwende genommen. Ich mache einfach keine halben Sachen und habe doch gedacht warum nicht ne dicke Bronchitis und Gehörgangsentzündung mitnehmen, ist doch langweilig, wenn man das sich in den Herbstmonaten entgehen lässt. Ablenkung (ich liebe die Gate-Control-Theorie des Schmerzes) findet man dann hervorragend im Exposé überarbeiten und der Thesis.   Was mache ich also (3) wenn ich meine Gedanken zur Thesis strukturieren will? Neben einem virtuellen Kistenrücken in der Hauptrechenzentrale meines Körpers gehe ich meist raus. Ich schlendere ein bisschen durch die Stadt oder am Kanal entlang mit meinem Katzenhund (Miaut hat Krallen und geht fast bei Fuß  ). Danach bringe ich es auf die eine oder andere Art aufs Papier. Da gerade bei uns in der What's App Gruppe auch das Thema Hausarbeiten ein wenig wie ein Geier über den Köpfen schwebt, habe ich heute das Sinnvolle mit dem Nützlichen verbunden und meine Arbeit einfach begonnen kurz zu strukturieren. Meist merkt man dann, wo genau der Denkfehler lag und hat eine Schablone, um die notwendigen Anmerkungen und Änderungen der Gutachter einzusortieren. Das sieht dann so aus: Natürlich steht mittlerweile wesentlich mehr drin, aber man muss ja nicht seine ganzen Ideen im WWW ausbreiten, denn man weiß nie, wer daraus ggf. Nutzen zieht. Ich war bei der Durchsicht der Anmerkungen auch sehr positiv überrascht, dass ich tatsächlich im Theoretischen Teil gar nichts mehr wirklich ändern muss. Im Moment muss ich noch einmal die Einleitung überarbeiten und Straffen. Die Forschungsfrage etwas vereinfachen und Straffen und die Methodik in ein anderes Verfahren ändern sowie die Datenanalyse konkreter und ausführlicher darstellen. Da werde ich morgen (uhmm wohl eher nachher mit weiter machen).    Und mit der Empi Wiederholungsklausur im Dezember (Hotel und Bus sind gebucht) ist im Moment auch ein Teil der Zeit nur fürs Lernen reserviert. Denn ich glaube, wenn ich eins nicht möchte, dann die Prüfung (Empi und Statistik) mündlich machen. Wobei die wohl nicht so grausig viel ist, wie in Hagen, da wir bei uns nix in SPSS lesen müssen usw. sondern es viel um die Theoretischen Grundlagen, Arithmethische Mittek Signifikanz usw. geht. Dennoch ist es nach all der Zeit (Ich bin 2013 durchgerasselt) eine Menge Stoff, den man noch einmal durchgehen muss. Da stellt sich die Frage was mache ich, (4) wenn ich Gelerntes rekapitulieren will. Ihr seht es oben. Ich werde kreativ (und meine Freunde wissen das), weshalb ich regelmäßig kleine Aufträge bekomme, bei denen ich dann das Gelernte durchgehen kann und an die richtigen Stellen im Kopf schieben kann. Ich habe immer schon so gelernt, dass ich es auf mindestens 2 bis 3 Wegen tun muss. Nur lesen bringt es nicht. Aussprechen und Anhören hat immer null Effekt bei mir gehabt, ich bin da der Kopf Mensch (non-verbal). Ich verknüpfe Wissen tatsächlich entweder mit Musik (Meine Mutter hat meine Lateinvokabellernphasen am Klavier gehasst, denn ich konnte da über Stunden die gleiche Tonleiter spielen) oder ich mache etwas was ich gerade vor mir her machen kann, wie Stricken und Häkeln und gehe das ganze, wie in einem Dialog, als würde ich es jemandem erklären oder erzählen im Kopf durch, erzähle es mir quasi selbst.   Das ist so ein bisschen wie, man hat ein Riesenbuffet, möchte doch von allem probieren. Problem nur, wenn man zu schnell isst, ist man vollgestopft, satt und hat Bauchweh. Übertreibt man es, hat das meist den Effekt, dass man sich sein Essen noch mal durch den Kopf gehen lässt und alles war für die Katz. Plant man aber ausreichend Zeit ein, verdaut genießt und fühlt nach, sind vielleicht die Portionen kleiner, aber ich bin mir sicher am Ende hat man das meiste raus holen können und weiß noch, was man gegessen hat. So ist das bei mir mit dem Lernen. Mache ich Bulimielernen bringt das rundheraus gar nichts denn ich kann zehn Minuten später schon nicht mehr sagen, was ich überhaupt gelesen habe.    Die Dritte Aspekt ist bei mir immer, dass ich manche Aspekte in Grafiken lernen muss. Bilder kann ich im Kopf immer wieder aufrufen. Das geht von Mindmaps über anschauliche Grafiken, die man ggf. auch in der Klausur braucht etc. Es hat eine Weile gedauert, bis ich das für mich auch für das Studium drin hatte. Für die Krankenpflege Ausbildung und Weiterbildung hatte ich etwas anders gelernt, weil es einfach eine ganz andere Menge an Stoff und Themenspektra ist.   Naja, ich glaube das ist wohl vorerst genug "Hinter den Kulissen von Polli". Mir ist noch etwas wichtig, ich möchte keine religiöse Diskussion anstoßen, jeder Mensch muss sich für seinen Weg entscheiden und das ist gut so. 

polli_on_the_go

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Heister, W. (2017)- Semesternotizen (Rezension)

Jeder lernt im Fernstudium wohl anders. Auch ist es unterschiedlich, wie man sein Fernstudium strukturiert. Für mein letztes Semester, die letzten zwei Klausuren und  die Thesis, habe ich nach einem paper-based Notizbuch gesucht, was nicht nur generell für eine Studium geeignet ist, sondern allem voran auch für mein Fernstudium an der APOLLON.   Dabei bin ich auf "Semesternozizen" von W. Heister, erschienen 2017 im Schäfer/ Pöschel Verlag, ISBN 978-3-7910-3790-5  (9,95 Euro) gestoßen. In DIN A5, nicht zu groß für meinen Geschmack beinhaltet es:   - Persönliche Daten (1 Seite) - Wichtige Kontaktdaten, z.B. Unibib, Sprechzeiten, Sekretariat, Prüfungsamt  (1 Seite) - Stundenplan (2 Semester) - Lerngruppen mit Infos zur Lerngruppe, Kontaktdaten, Notizfeld (2 Lerngruppen) - Projektpläne (3 Projekte) - Prüfungs- und Abgabetermine (2 Seiten) - Prüfungsstoff (Tabelle mit 12 Zeilen über 2 Seiten) - Prüfungsplanung (8 Prüfungen) - Notenübersicht (2 Seiten) - Lernevaluation d.h. Fach, Ergebnis, Lerndauer, das ist mir beim Lernen schwer gefallen/ das will ich in Zukunft ändern (12 Prüfungen) - Leseempfehlungen (Tabelle 22 Zeilen) - Nützliche Shortcuts in Microsoft Word - Nützliche Shortcuts in Microsoft Powerpoint - Notizseite gepunktet für Adressen (3 Seiten) ➡ hier endet die Seitennummerierung - Notizseiten gepunktet  (160 Seiten) - Lesebänzel - Einsteckecke am Ende   Ich habe mir in den letzten Wochen viel Zeit genommen und im Blog finden sich ja auch schon einige Anwendungseinblicke. Zunächst einmal bin ich positiv überrascht. Von der Haptik her ist das Notizbuch angenehm. Auch können Bleistiftzeichnungen gut ohne Reste entfernt werden. Kuli verschmiert nicht, selbst wenn danach darüber radiert wird. Durch die bepunkteten Seiten hat man keine störenden Kästchen und Linien. Zugleich sind sie da, wenn man sie braucht.   Weniger gut in der Verarbeitung gefällt mir, dass die Seiten beim häufigen Blättern an der Klebefalz leicht "ausreißen". Das sollte in der Preiskategegorie und vor allem, wenn für das Studium gedacht, nicht so schnell passieren. Mir ist es tatsächlich beim einfachen Blättern passiert. Schade ist auch, dass die Seitennummerierung zu den Notizseiten hin einfach aufhört, besser hätte mir eine durchgehende Nummerierung bis zum Ende gefallen. Auch muss man etwas vorsichtig mit Finelinern sein, da das Papier, trotz seiner glatten Oberfläche, etwas "saugt".   Nun aber zum Inhalt: Persönliche Daten - Kann man machen, bräuchte es für mich jetzt nicht. Wichtige Kontaktdaten finde ich nicht schlecht. Auch, dass man mehr  als eine UniBib eintragen kann,  ist vor allem in Ballungsräumen nützlich. Dennoch wird an dieser Seite schon deutlich, dass die Zielgruppe der allgemeine Präsenzstudent ist. Jedoch kann es gut an die Bedürfnisse eines Fernstudiums bspw. an der APOLLON angepasst werden. Studienservice und Ansprechpartner in Prüfungssachen könnte da ebenso Raum finden, wie die Campus Mail Adressen von z.B. Gutachtern  und Betreuern von Hausarbeit und Thesis.   Da es an  der APOLLON keine festen Vorlesungszeiten gibt, ist der Stundenplan, der ohnehin nur bis Samstags geht, für mein Fernstudium weniger als solcher brauchbar. Ich kann mir aber vorstellen, dass dies mit anderen Konzepten anders aussieht. Der einzige Abzug wäre der fehlende Sonntag, der ja in dieser Studienform durchaus Relevanz hat. Ich habe mir überlegt meine Lernzeiten über die Woche darin zu planen, so habe ich eine Wochenplan. Aber auch hier. Durch die Fallaufgaben etc. kann man schlecht jedes einzelne Modul planen. Ich müsste es wohl mit Bleistift machen bei flexiblen Inhalten, damit das Notizbuch funktional bleibt.   Die Möglichkeit Lerngruppen aufzuführen inklusive ca. 1/2 Seite Notizen finde ich gut und wäre etwas gewesen,  was ich insbesondere zu Beginn des Studiums wohl genutzt hätte. Heute ist das Studium so fortgeschritten, dass es keine Situationen mehr für Lerngruppen gibt. Schade ist hier, dass die Anzahl lediglich auf 2 beschränkt ist. Ich kann mir vorstellen, dass wenn diese Funktion  genutzt wird, der Bedarf im Fernstudium höher ist und 2 Optionen übersteigt.   Der Bereich "Meine Projekte" erinnert mich an mein Gruppenprojekt, welches ich noch bei Prof.  Heister hatte. Den Plan habe ich schon mal gesehen. Wie meinen Vorblogs entnommen werden kann, nutze ich diese zur Klausurplanung. Einzelne Meilensteine  bilden den Lernfortschritt. Es ist nur so viel vorgegeben, dass genug  Raum bleibt das kreativ zu nutzen.    Prüfungs- und Abgabetermine brauche ich in der Masse mit 44 Zeilen jetzt nicht. Bei meinen Fallaufgaben gibt es keine Deadlines, so viele Klausuren habe ich nicht und würde es wohl auch eher in einen Kalender eintragen, als in ein solches Notizbuch. Vielleicht ist der Überblick hier besser gewahrt, wenn alles auf zwei Seiten ist, aber dazu habe ich zu wenige verbleibende Deadlines, um das hinreichend zu beurteilen.   Der Bereich des Notizbuchs, der sich der Prüfungsplanung widmet ist gut und übersichtlich  gestaltet. Zunächst ist  der Raum da,  um wichtige Punkte in eine ca. 3cm hohen Tabellenspalte festzuhalten. Für mehr als einzelnen Schwerpunkte reicht es aber nicht. Im Anschluss daran gibt es die Prüfungsplanung. Man legt dabei pro Prüfung fest in welcher KW man welchen Stundensoll an Prüfungsvorbereitung planen möchte und kann am Ende dies mit  dem tatsächlichen Ist ergänzen. Was jedoch nicht gut durchdacht ist, ist , dass man zwar 8 Prüfungen eintragen kann, aber nur am Anfang eine Spalte mit Raum für insgesamt 16 Kalenderwochen vorhanden ist.  Für eine Fernuni ohne Semesterbeteieb ist das dann nur eingeschränkt  geeignet bzw. erfordert etwas Improvisation. Die Notenübersicht ist wieder in der Kategorie kann man machen, braucht man aber nicht, da meine z.B. nur zwei Handyklicks weit weg ist.   Sehr positiv ist mir die Lernevaluation aufgefallen. Ich erlebe es selber, dass ich  manchmal sehr hart mit mir bin. Aber auch als Mentorin fällt mir auf, wie schwer es manchen Studierenden fällt ihr Lernen richtig einzuschätzen. Die Lernevaluation bietet Raum,  nicht für die inhaltliche Betrachtung, sondern die  des Lernens an sich. Über die Selbstreflexion können ggf. Schwächen identifiziert und neue Ziele für weitere Lernsituationen formuliert werden. Gerade im Fernstudium finde ich diese zwei Seiten  sehr wertvoll, insbesondere in der Zeit, in der man erst noch ins Lernen hineinwachsen muss.   Insgesamt ist mein Fazit, dass es ein durchdachtes Konzept ist. Auch ist das Notizbuch für das Fernstudium, bis auf kleine Einschränkungen gut geeignet. Ob ich allerdings, wenn ich diese ganzen Features nicht ausgiebig nutze,  den Preis von 9,95 Euro für mehr als ein Semester zahlen würde, ist glaube ich fraglich. Auch  hätte ich mir eine etwas bessere Verarbeitung gewünscht. Bei einem Gebrauchsgegenstand für ein Studium, sollte nicht nach wenigem Seitenblättern und zwei drei Rucksacktransporten ein Loslösen der Seiten aus der Klebebindung stattfinden. Auch würde ich  ein etwas stabileres Buchcover bevorzugen . Es ist ausreichend Platz  für Notizen und sieht zumindest nett aus. Ich persönlich  erlebe es gerade als eine  wertvollen Lernhelfer. Ich würde sagen,  kann man sich gönnen, bietet ein paar nette Tools, besonders für den Einstieg ins Studiums geeignet, kann es als Strukturhilfe dienen. Und das eben auch im Fernstudium.     Mit meinem Empi Statistik Zweitversuch vor der Brust möchte ich einfach ein paar Bilder sprechen lassen, die zeigen, wie ich das Notizbuch nutze. Der Lernigel (ja die Farben bedeuten was. Auflösung im Nächsten Bild) Lernübersicht der Gesamtthemen. da sieht man auch schön,  wie wenig die bepunkteten Seiten stören . Die nicht ausgefüllten Kästchen sind hoffentlich am Ende alle ausgefüllt mit "blau=abgespeichert" als Krönchen. Diese Kästchen  finden sich auch an den einzelnen Ausarbeitung, um den Lernfortschritt zu beobachten.  Holzstift, Kuli, Feineliner klappt alles gut. Hier hat man mal einen besseren Blick auf die Papierstruktur. Es klappt hervorragend!   Ach ja, die Klebis. Na da weiß ich auch woran ich noch arbeiten muss :).

polli_on_the_go

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HRMS02 - 2/12 und andere kleine Nettigkeiten

Es geht voran und so langsam frage ich mich, warum ich das Modul irgendwann mal zum Ladenhüter deklariert hatte. Grundlage für die Aufgabe bildet die Schweizer Segelcrew Alinghi mit ihren 7 Manövern, die zu einem geschichtsträchtigen Sieg beim America's Cup 2003 geführt haben (1. Binnenland, dass das Dinge gewann und nach 150 Jahren das erste europäische und obendrein im ersten Versuch).   Von diesen Manövern sind insgesamt 4 zu Beschreiben, Aspekte herauszuarbeiten und dieser einer Theorie, sowie einem Praxisbezug aus der eigenen persönlichen Berufserfahrung zuzusortieren. Die Theorie wählt man aus den Studienheften selbst, sie muss aber den Bezug zum Manöver haben.    Das erste habe ich jetzt nahezu abgeschlossen. Dabei muss ich sagen, dass ich noch mehr Vorteile vom TeX Verfahren aufzählen kann. Ich genieße es, dass ich den Schreibfluss nicht mehr unterbrechen muss, um etwas hervorzuheben, kursiv zu stellen, auf Auflistung zu machen etc. Das Kommando wird einfach mitgetippt und et voilà alles erledigt. @SebastianL hatte im entsprechenden Forenbeitrag ja bereits angegeben, wie komfortabel die Tatsache ist, dass Abkürzungen direkt ins Verzeichnis eingetragen werden. Das spart auf jeden Fall einiges an Arbeit.   Im Moment verwende ich die meiste Zeit auf das Schreiben, versuche aber auch immer wieder, manche Dinge, die noch  nicht so gut klappen in den Code einzutragen. Mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg, da ich leider noch  nicht raus habe, welche KOMA Script Version ich installiert habe und manche Aspekte alles andere als kompatibel sind, die aber in meinem Handbuch beschrieben sind.     Haken tuts im Moment noch an der Tatsache, dass ich es noch nicht geschafft habe, auch vor meinem Abkürzungsverzeichnis sowie Literaturverzeichnis im Inhaltsverzeichnis sowie der Überschrift eine Römische Nummerierung zu haben. Auch wird es irgendwie nicht immer mit ausgespuckt. Im Moment ist das aber auch noch nicht so relevant, sondern zählt für mich bei meinem ersten Dokument zum abschließenden finetuning.   Ich habe nun aber auch einen alten Arbeitskollegen angeschrieben, der ausschließlich mit TeX arbeitet und auch entsprechend Bacheloranden, Masteranden und Doktoranden schult. Natürlich kann man auch in den div LaTex Foren Fragen stellen, aber irgendwie merke ich, dass das nicht ganz so meins ist. Auch wenn man da noch mal nachfragen kann, ist es irgendwie einfacher, wenn man es nicht öffentlich machen muss und dennoch fragen stellen kann.   Da ich vor der Thesis jetzt noch eine handvoll FAs habe, müsste ich bis dahin wohl fit sein.    Auch ja und da war ja noch was. Ich habe mich heute richtig gefreut ein kleines Gewinnpaket von der Hochschule bekommen zu haben für die Teilnahme am Statistikrätsel. Drin waren Pagemarkierer, Ein "Hut"Magnet, ein Displayreiniger und eine Stofftasche vom University Press Verlag. Also durchaus nützliche Dinge    

polli_on_the_go

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Nur eben kurz, aber....

.... heute kamen meine Thesis-Gutachten. In der Summe eine 1.3 (139,5/150 Punkten)[Nachtrag im Kommentar das hier war Stand 23.04.] und zwar genau 0,5 Punkte an der 1.0 vorbeigerutscht. Das Erstgutachten lag bei 1.3 (138.5/150 Punkten) das Zweitgutachten bei 1.0 (140.5/150 Punkten).   Die Anmerkungen kann ich gut nachvollziehen und auch Stellen, an denen es Abzüge gab. Vor allem hatte der Fehlerteufel etwas gewütet, das allein hätte.... ach was schreib ich hier.   Meine Thesis ist bestanden, mit einer nicht im Traum erwarteten 1.3 und ich bin unsagbar stolz. Ich habe zwei "professionell harte" Gutachter gehabt und das meine ich überaus positiv.  Denn ich habe die Erstgutachterin genau deswegen gewählt, weil ich wusste,  dass sie überaus genau ist, Erfahrung in der empirischen Arbeit hat und ich durch Kontakt mit anderen Studierenden wusste,  dass sie hohe Ansprüche und Anforderungen stellt (die so manch einen auch während meiner Studienzeit mal frustriert haben und ja es sei mir verziehen, mich auch ).  Gutachterin 2 war meine Dekanin und wurde von Gutachterin 1 vorgeschlagen und war ursprünglich meine Zweitwahl für die Hauptbetreuung, eben weil ich von meiner Hausarbeit und dem Kontakt während des Studiums wusste, dass sie gleichsam genau, anspruchsvoll, herausfordernd ist. Mein Persönliches Dream Team also.   Es war eine anstrengende Zeit, aber die Tatsache, dass die Orthographie alleine einen Notenpunkt Unterschied gemacht hätte zeigt mir noch mehr, dass ich auch inhaltlich sehr stolz sein kann und das bin ich. Insgesamt kann aber keine Note den Erfahrungsschatz dieser Thesis beschreiben,  die Höhen und Tiefen und Gründe, warum am Ende die Rechtschreibung u.a. zu kurz kam und warum die Note für mich nur sekundären Wert hat und ich mich so freue über die perfekte, für manch einen nicht perfekte Arbeit.    Aber worüber habe ich jetzt eigentlich genau geschrieben?   Förderung der akademischen Resilienz (Bachelor-)Studierender der APOLLON Hochschule der Gesundheitswirtschaft
Bedarf, Herausforderungen und Maßnahmen unter Einbezug einer Modifizierung der ARS-30 Skala in deutscher Sprache   Ansonsten heißt es jetzt weiter lernen, denn Mittwoch steht die Persoklausur an. Ah und noch was Hab ich eigentlich schon erwähnt, dass ich against all odds und ohne, dass ich noch mal irgendetwas nachgereicht hätte und der  Absage, ab Herbst einen Masterplatz an der Kristianstad University im Master Programme Integrative Health Science im Fernstudienmaster habe?  
 

Los geht's- Der Studiengang

Auf zum Eröffnungsbeitrag, und was bietet sich da besseres an, als eine kurze Übersicht über die wesentlichen Fakten. Den Studiengang gibt es seit Juni 2012 an der APOLLON. Er beinhaltet 180 ECTS und für zum Bachelor of Arts Präventions- und Gesundheitsmanagement. Aber was genau verbirgt sich dahinter.   Nun man könnte sagen die nachfolgenden Einsatzfelder sind vielfältig. Und da das so schön nichts sagend ist vielleicht etwas detaillierter mit einer Antwort auf die Frage wozu mich der Abschluss überhaupt qualifiziert:   Entwicklung funddierter Präventionskonzepte, sie zu bewerten Einsatzfelder sind u.a. Präventionsbeauftragter, Präventionscoach, Disease Manager, Leitung BGM, Projektleiter in der Personalentwicklung in verschiedenen Einrichtungen z.B. Unternehmen mit BGM, Krankenkassen, Bildungseinrichtungen, Behörden, Krankhäuser, öffentlicher Gesundheitsdienst anerkannt vom Bund der gesetlichen Krankenkassen als Anbieterqualifikation für die Handlungsfelder "Stressbewältigung/ Entspannung" und "Suchtmittelkonsum"   Aber das ist natürlich nur ein Auszug, den mir die Hochschule einmal auf Wunsch in einem Schreiben aufzeigte. Das Studium ist viel Breitgefächerter und Vielfältiger.   Dazu vielleicht einfach einmal zum Überblick die Modue auf die ich nach und nach im Einzelnen eingehen werde und auch wo da meine persönlichen Hürden lagen bzw. liegen.   Euch noch einen schönen Tag  

polli_on_the_go

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Empi Statistik und ich...die Zweite Runde geht an mich

Vorgestern habe ich das Exposé in seiner überarbeiteten Form erneut bei meinen Gutachtern eingereicht. Ich bin mir fast sicher, dass ich vermutlich in der Methodik noch mal etwas ran muss. An dieser Stelle wollte ich jetzt aber auch weiter abstecken, ob es so in die Richtung der Gutachter geht. Grundsätzlich bin ich aber zufrieden, auch wenn ich mit den ganzen Anmerkungen von Dingen, die ich zusätzlich anführen sollte, trotz Straffung die Seitenvorgabe nun deutlich überschritten habe. Mal sehen was da so rum kommt.   Ansonsten habe ich jetzt noch bis zum 07.12. um mich auf die Zweite Runde im Duell Klausur Empi und Statistik gegen Student vorzubereiten und ich mlchte definitiv nicht in die Nachspielzeit 😳. Heute habe ich mir die Schwerpunktthemen aus meinen alten Aufzeichnungen  (mit Ausnahme von Exotensachen, die in der Regel nicht abgefragt werden) gruppiert und in Themenbereiche einer Mindmap gepackt.   Aber mit so einer Mindmap ist es ja noch nicht getan. Auch habe ich mir  die Themen in Lernblöcke eingeteilt und einen Lernplan aufgestellt.      Ihr seht hier schon einen Auszug aus dem Semesternotizbuch, an dessen Rezension ich im Hintergrund  arbeite.  Da ich keine Projekte mehr außer Thesis und zwei Klausuren habe, habe ich die etwas zweckentfremdet. Ich nutze das ergänzend zur Lernzeitkontrolle, die sich ebenfalls dort befindet. Auch habe ich heute schon 3,5/13 Blöcken ausgearbeitet.   Was mich aktuell beruhigt, ist, dass ich beim Schreiben schon das Gefühl habe nicht wie befürchtet bei null anzufangen, sondern vieles noch da ist bzw. aktuell ohnehin durch die Thesisvorbereitung vorhanden ist. Ich versuche kurze knappe Antworten zu formulieren, die sich gut einprägen.   Das ist es im Moment von meiner Front. Ich muss mich im Moment etwas sortieren und anders strukturieren, da ich nebenbei noch  die letzten Fallaufgaben plane und heute ein bisschen mit Schreck festgestellt habe dass meine FA im WP gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Bildung mit dem Strukturdesign einer Web App ...   ...und Startdesign einer Webpage sowie dem Befassen mit wohl einer für die FA konzipierten App einer mir unbekannten Firma und einem umfassenden Medienkonzept sehr umfangreich, interessant und für einen chronischen Perfektionisten voller herausfordernder Zeitfallen ist.    

polli_on_the_go

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Unboxing XXL

Vorhin habe ich gemeinsam mit dem "Boss" meinen neuen Mitbewohner aufgebaut. Ging ganz fix. Denn der Schreibtisch kam schon fast zusammengebaut. Preis Leistungsverhältnis lässt sich nicht schlagen.  Große Arbeitsfäche, zwei Staufächer und eine große Schublade. Auch die Sitzhöhe ist super. Gut verarbeitet auf Metallbeinen für etwas unter 40 Euro inkl. Versand aus Dänemark, da kann man nichts sagen. Und ich habe auch erst mit der Aufbauanleitung geshen, dass er vom Dänischen Bettenlager ist, bestellt hatte ich bei einem Anbieter, der scheinbar Möbelrestposten verkauft, mir aber auch egal.   Dann hieß es Wohnungstetris betreiben. Wobei es weniger Tetris war, als dieses Spiel wo man verscheidengroße Autos hat und dann das kleine rote Auto durch die Lücke soll. Nach einer Stunde bin ich fast zufrieden. Perspektivisch muss jetzt noch irgendwann der abgewetzte Kratzbaum ausgetauscht werden und die Fensterbank doch noch bestückt werden. Ich hab einen Platz direkt am Fenster rausgesucht, Blick ins Grüne, aber vor allem nicht auf irgendeine Wand. Das wird mir auch helfen zwischendrin mal achtsame Pausen zu machen.  Und damit ich das auch tatsächlich tue, ist auch gleich mein Timer an seinen Platz gekommen.    Und bevor aufmerksame Bildbetrachter fragen, ja ich lerne Dari (Persisch wie in Afghanistan gesprochen). Im Moment ruht das aber ein wenig, wenngleich ich schon versuche ein gewisses Level zu halten, da ich es immer wieder in Gesprächen bei Glaubensaktivitäten anwenden kann und darf. Und ich freue mich schon auf die erste Unterhaltung mit meiner Nichte, die zweisprachig Dari und Deutsch aufwächst. Ist übrigens eine schöne Sprache, sehr musisch, auch wenn es einen Kehlkopflaut gibt den ich einfach von der korrekten Ausführung nicht gebacken bekomme, weil es ihn  im deutschen  Sprachgebrauch nicht gibt.   Und neben all dem, habe ich wohl den Fehler schlechthin heute gemacht. Ich dachte ich finde Ruhe in der Uni Bib. Dem war alles,  aber nicht so. Es gab im Wesentlichen 5 Problemkategorien: 1. Ausflug von Schulkindern zur Internetnutzung für ein Projekt  (6. Klasse) 2. Underage Erstsemester, die noch nicht wissen, dass die Bib in Ruhebereichen nicht für Social Talk gedacht ist 3. Abriss von Mauern zur Umstrukturierung (Presslufthammer) 4. Klausurphase bzw. Nachschreibtermine (hohes Volumen diskutierfreudiger Lerngruppen) 5. Defekte Belüftung im Lernraum (keine Fenster Hochsommertmeperaturen und Luft wie im Pumakäfig)   Ich war alles, aber mit Sicherheit nicht so produktiv wie ich zu Hause gewesen wäre. Aber angesichts der bezahlten Fahrtkosten habe ich mein Fernleihebuch direkt digitalisiert, ein wenig recherchiert und schon Teil 1 von SOZI Korrektur gelesen.   Im Moment plane ich auch meine letzten zwei Klausuren und parallel rattert der Kopf ein wenig am Exposé. Mal sehen, ich hoffe ich habe Kilometer 30 jetzt hinter  mir.

polli_on_the_go

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Und auf einmal bist du fertig

Fünf Jahre und 358 Tage nachdem ich meine Zugangsdaten zum Online Campus bekommen habe war es auf einmal so weit. Ein großes Lob an dieser Stelle sowohl an Frau Finke, die meine Personalmanagement Klausur weit unterhalb der regulären Korrektur eit bewertet hat und besonders Frau Liegmann, die mich nicht noch hat über das Wochenende zappeln lassen, sondern mir wie versprochen, obgleich ich die FA erst am Donnerstag Abend eingereicht habe, schon Freitag die Bewertung mitgeteilt hat. Und trotz dieses Tempos, war es eins der ausführlichsten Feedbacks, die ich erhalten habe.   Was ein schöner Abschluss war es, die allerletzte FA in Gesundheitsaufklärung-, beratung und -bildung mit und in neuen Medien mit einer 1.0 abzuschließen. Das war dann die Kirsche auf der Sahne.  Die letzten Tage habe ich ehrlich gesagt genutzt um den Schlaf der letzten Monate nachzuholen und das war bitter nötig. Im Moment mache ich die Dinge für die ich schon lange keine Zeit mehr hatte und es nicht tun wollte: mir selber etwas Gutes tun, Handarbeit und vor allem heißt es für mich    Nach dem Studium ist  پیش ار مطا لعه   Denn ich lerne gerade intensiv Persisch vornehmlich Farsi aber auch einige Wörter Dari. Auch bereite ich mich auf die neue Stelle vor. Und meine Mentees wären da ja auch noch, die sehr rücksichtsvoll die letzten Monate waren (wie ich heute weiß) und Fragen zurück gestellt haben, weil sie mir nicht eine Last während der Abschlussphase sein wollten. Ja so sind sie halt und ich schätze jeden einzelnen davon. Auch steht im Moment noch die Rezension des Buchs in Etappen zur Thesis und Lernmethoden an sowie die Planung eines Zwischenblogs zwischen Fernstudium und Fernstudium, dann aber an der Högskolan Kristianstad im Master Programme Integrative Health Science, denn leider ist bisweilen kein präventionsspezifischer Master an der APOLLON geplant. Die Option Gesundheitsökonomie geht mir persönlich da einfach nicht tief genug. Zudem wird es ein Fazit zum Studium geben. Dafür habe ich mir etwas einfallen lassen und brauche da noch etwas vorbereitung, weil meine Feedbackbögen und die Module dabei eine Hauptrolle spielen.   Bin ich traurig, dass es so einfach vorbei ist. Ja in der Tat. Das war lange ein großer Teil in meinem Leben und ich fühle ich an meiner Hochschule wohl und pflege sehr gerne den Kontakt nach Bremen. Ich hoffe, dass ein bisschen von dem auch nach dem Abschluss durch das Mentoring erhalten bleibt. Gefühlt hat das für mich schon lange nichts mehr mit einem isolierten Fernstudium zu tun. An dieser Stelle schon einmal ein kleines Danke an die vielen kleinen und großen fleißigen Ameisen im APOLLON Bau.   Änderung: Master und Masterstandort ergänzt, damit keine Missverständnisse auftauchen.  
 

Virtueller Trip: Präsenzprüfung in Bremen Teil 1-Die Anreise

Wie ist das eigentlich, wenn man bei der APOLLON Hochschule eine Klausur schreibt und aufgrund persönlicher Besonderheiten den regulären Klausurstandort nicht nutzen kann?   Wie ist das überhaupt wenn ich mal nach Bremen muss zur Präsenz?    Und was ist wenn ich Intoleranzen hab, gibt es da ein Hotel, das zu empfehlen ist?   Das sind tatsächlich ein paar Fragen, die ich vor meinem Studium hatte oder die sich im Verlauf meines Studiums ergeben haben. Die nächsten drei Blogbeiträge nehmen euch einmal virtuell mit. Ein erster Eindruck inklusive.   Meist liegen die Startuhrzeiten für Seminare und andere Veranstaltungen so, dass man relativ entspannt aus NRW am Tag selbst anreisen kann. Zumindest,  wenn es nicht mit dem Bus oder PKW über die A1 geht, die ich seit Beginn meines Studiums auf der Strecke nicht ohne Baustelle kenne. Ich bin auch nur einmal selber gefahren. Sonst bin ich mit dem Zug angereist, was aus dem Ruhrgebiet hervorragend klappt. Weil es in dieser Jahreszeit aber sehr teuer war, habe ich dieses Mal den Flixbus gewählt. Inklusive einer halben Stunde Mittagspause, war ich genau so schnell, wie mit dem Zug sonst über die günstigste Route (Dorsten-Coesfeld-Münster-Bremen) was wohl an dem "zuverlässigen" ÖPNV liegt. Also ging es heute früh los, erst mit dem Zug bis Essen und dann mit dem Bus bis Bremen. Einziger Abzug: Flixbus bietet kein Mediacenter mehr an und auch nur noch 150MB Internet. Dafür war der Bus mit 15 Fahrgästen ausgesprochen leer. Viel lernen ging nicht,  da ich nicht hinten sitzen kann und der Busfahrer den ganzen vorderen Teil beschallt hat. Aber ich habs versucht.   Da ich dieses Mal aber nicht zu einem Seminar, sondern einer Präsenzklausur fahre, bin ich anders als sonst am Tag vorher angereist. Relativ entspannt bin ich dann in Bremen angekommen. Der Bus hält direkt am Bahnhof, was praktisch ist. Also auf zum Hotel. Aber wie ist das eigentlich wenn das Essen glutenfrei sein muss und man obendrein ein gutes gesundes Frühstück möchte.    1. Anlaufstelle: der sehr gut sortierte Bioladen im Hauptbahnhof. Das ist noch nicht fürs Hotel wichtig, sondern die Seminare, denn die Verpflegung an der Hochschule berücksichtigt solche Besonderheiten nicht und obendrein bin ich auch nicht so der Fan von belegten Brötchen. Dafür ist die Teeauswahl gut und es gibt Obst (Blöd nur wenn Gluten nicht das einzige Problem ist und das ist es in meinem Fall nicht). Auch liegt der Bahnhof ohnehin auf meinem Weg zum Hotel.  Zwar hat die APOLLON einige Kooperationen mit Hotels und besonders preislich attraktiv ist das 7 Things in unmittelbarer nähe der Hochschule, aber leider habe ich da ziemliche Bauchweherfahrungen gemacht und auch abends ist man weit raus, wenn man nach dem Seminar noch was essen möchte. Was mir auch nicht gut gefällt ist das Frühstück, was mich sehr an das einiger günstiger Ketten erinnert. Man hatte zwar zugesagt das mit dem Gluten zu berücksichtigen, leider ist das aber schief gegangen. Das Brötchen war unschuldig, bis es auf das zuvor genutzte Backblech der anderen Brötchen und in einen zuvor genutzten Brotkorb kam.   Danach bin ich dann doch meinem Stammhotel treu geblieben. Das Hotel Residence in Bremen liegt fußläufig fünf Minuten hinter dem Bahnhof und hier passt das Paket. Es ist etwas urig hat aber, wie ich heute entdeckt habe doch das ein oder andere Sternchen. Kein Zimmer ist wie das andere, da es eine alte Villa ist. Ich habe bisher einige durch und jedes hat seinen eigenen Charme. Allerdings  ist es nicht barrierefrei. Und das Frühstück? Das ist was für morgen.   Aber Moment mal. Werden die Klausuren an der APOLLON nicht immer jeden 2. Samstag im Monat geschrieben. Ja das ist so. Liegen allerdings Besonderheiten vor, die es notwendig machen spezielle Hilfsmittel zu nutzen oder dass man aufgrund der Besonderheiten mehr Zeit braucht, kann es notwendig sein die Klausur in Bremen zu schreiben. Dem geht ein individuelles Antrags- und Bewilligungsverfahren voraus. Danach stimmt man den individuellen Klausurtermin mit der Hochschule ab. Deswegen schreibe ich ein paar Tage eher. Die Abstimmung war auch sehr unproblematisch, da der Kontakt zum Studienservice sehr zuverlässig funktioniert und die Zuständigkeiten sehr klar geregelt sind.   Gleich werde ich noch eine letzte Runde wiederholen. Heute Abend mache ich was, was mir gut tut und werde eine unserer Zusammenkünfte auf Englisch/Twi besuchen. Darauf freue ich mich, denn es hat schon was egal wo man ist irgendwo hinzukommen und sich wie zu Hause fühlen zu können.   Morgen folgt dann Teil 2 - Die Hochschule und Teil 3 - Die Präsenzklausur.

polli_on_the_go

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Organisiertes Chaos

So jetzt teste ich dich einfach noch mal,  ob das Handy scrollen mag. Die letzten 6 Prozent des Fernstudiums sind in Arbeit. In Sozi nehme ich gerade bis zum Urlaubsende (der Tutorin) eine erholsame wartende Haltung ein, während ich die Füße hochlege, Palmen, Strand irgendwo in der Ferne ein Segelboot  Oh muss wohl grade geträumt haben.   Nein, das Exposé und der Thesisprozess, hat meine volle Aufmerksamkeit bekommen. Eins von zwei Studienheften, die es, als ich mein Studium begonnen habe, noch nicht gab, habe ich erarbeitet. WIARH02 befasst sich ausschließlich mit Aufbau und Struktur wissenschaftlicher Qualifikationsarbeiten.   Auch wenn wir einiges an Checklisten haben, habe ich mir eigene erarbeitet aus dem Material. Noch sind die Überall am Seitenrand. Naja fast zumindest. Ich habe für die Thesis ohnehin ein manuell-digitales Schema.  Wichtige Zitate bewahre ich in einem Notizbuch auf und habe sie rausvgeschrieben und mit Bibtexkey versehen um es der Quelle schnell zusortieren zu können. Ich habe festgestellt, dass ich da konzentrierter arbeite als rein am PC und das Durchblättern nach Kategorien, direkt durch verschiedene Vollzitate, den Schreibprozess fördert und man auf einmal Neues entdeckt. Dort liegt auch schon die Exposé Checkliste. Und der geht es in den nächsten Tagen an den Kragen, denn meine Korrekturleserin erwartet das Ergebnis Sonntag oder Montag.  Im Nachhinein betrachtet war darüber hinaus das Liegenlassen und Abstandgewinnen ganz gut, denn so kann ich frisch wieder ans Thema rangehen und hänge, mit der doch sehr veränderten Forschungsfrage, nicht noch dem ersten Exposé nach, sondern werde es neu aufsetzen, aber gute Elemente übernehmen. So ist zumindest der Plan.   Gerade bin ich noch auf der Suche nach einer Begriffsdefinition, die aber scheinbar ein Phänomen des deutschen Sprachraums ist, denn auch wenn man eine Übersetzung von Studiengängen des Bereichs nimmt, läuft man mit psycho-social health promotion im engl. schon mal ins "leere" bzw. zumindest in die falsche Richtung.   Mal sehen was am Ende dabei rumkommt   

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Virtueller Trip: Präsenzprüfung in Bremen Teil 3 - Die Klausur

Da war ja noch der dritte Teil. Wenn du jetzt erst eingestiegen bist und dich gerade fragst, ob die APOLLON jetzt neuerdings Online-Klausuren anbietet - Nein, das tut sie nicht. Auch wenn mein Titel das vielleicht auf den ersten Blick vermuten lässt.   An der Uni angekommen, habe ich mich direkt beim Studienservice gemeldet. Zu dem Zeitpunkt, war in dem Raum, in dem ich die Klausur schreiben sollte aber noch ein Meeting. Also hatte ich Zeit mich im Pausenraum (da wo normal die bereits angesprochenen belegten Brötchen stehen) mental schon einmal auf die Tagesalternative zur Wellnessbehandlung einstimmen. Und während man da so steht und alles zusammensammelt, fällt einem auf, dass die APOLLON nicht die einzig bekannte Institution auf der Universitätsallee in Bremen ist. Was man da so leicht grün und gelb schimmern sieht und direkt beim Herausgehen aus dem Gebäude entdeckt, muss wohl ein Studienzentrum der IUBH sein (man möge mich korrigieren). Und als dann irgendwann Frau Schuster vom Studienservice mit dem Umschlag vor mir stand, muss ich sagen, war ich dann doch sehr nervös. Mir sind tausend und eine Frage durch den Kopf geschossen. Wird es die Klausur sein, durch die ich vor über vier Jahren durchgefallen bin? Was ist, wenn ich wieder die Fragen nicht deutlich verstehe?    Aber alles Fragen und denken nützte nichts. Auf ging es in den ersten Stock und in einen Teil der Uni, den ich noch nicht kannte. Und wie ich gerade in den Klausurraum gehen wollte, wie es der Zufall so will, kommt meine Dekanin aus einer Tür. Ich muss sagen, meist habe ich meine Zeit in Bremen schon genutzt auch durchaus einmal persönlichen Kontakt zum Studienservice oder Frau Prof. Scherenberg bzw. Frau Prof. Pundt zu pflegen. Aber dieses Mal wollte ich nur diese Klausur hinter mir haben und hatte auch schon eine "Verabredung" mit Frau Holdmann vom Studienservice. Da hatte ich gar nicht gefragt, ob Frau Prof. Scherenberg da sein würde. Tja und dann passierte es. Als Frau Schuster gerade die Formalia klären wollte kamen Frau Prof. Scherenberg und ein mir unbekannter Mitarbeiter der Hochschule,  in den Raum spaziert und lobte mich vor den anderen beiden. Eine wirklich seltsame Situation in dem Moment. Auf der einen Seite für seine Fähigkeiten gelobt zu werden und auf der anderen Seite hier zu sein für einen Zweitversuch. Und nun habe ich es auch noch einmal offiziell attestiert bekommen, ja, ich BIN eine Perfektionistin.   Aber dann ging es doch los. Die Klausuren sind immer in einem großen Umschlag. Darin dann die Aufgaben und Klausurbögen sowie Schmierzettel. Ich war so kribbelig, dass ich den offenen Umschlag versucht habe am falschen Ende auf zu machen. Zunächst habe ich mir einen Überblick verschafft. Teil I Empi habe ich erst mal nach hinten gestellt. Da war nichts Überraschendes dabei und bis auf die letzte Aufgabe auch alles klar formuliert. Statistik war jetzt auch eigentlich nicht mehr so eine Überraschung, ich wusste ja vom letzten Mal ungefähr, was auf mich zukommt. Nur dieses Mal waren ein paar kleine Fießlinge drin. Mit klassierten Daten rechnen ist an sich ja kein Problem, wäre ein Klasse nicht einfach 0 und hätte es zuvor nicht die große Verwirrung durch grundverschiedene Aussagen zweier Tutoren und eines Modulverantwortlichen gegeben. Leider passiert es manchmal, dass auch Statistik wohl nicht einheitlich ist. Was war passiert.   Der Problemkandidat heißt Klassenbreite. Ist die bei 500-599 Krankenhausbetten jetzt 99 oder 100? Das Studienheft und die Logik sagen 100, vorausgesetzt ich zähle das benutzbare Bett 500 mit. Eine Studierende, mit der ich gelernt habe, hatte dann aber die Frage warum, da keine Formel im Studienheft die Berechnung aus bereits vorgegebenen Klassen abdeckt. Sie fragte ihre Tutorin und ich wollte mich bei meiner vergewissern, dass ich richtig denke. Tja und das war der Anfang von Frust, der wenn ich jetzt Pech habe, mich Punkte kostet. Denn meine Tutorin verstand die Frage nicht EGAL, wie ich sie formulierte und die Tutorin der anderen Studierenden sagte es reicht quasi die Klassenobergrenze - Klassenuntergrenze zu rechen also 599-500=99 (was ja eindeutig nicht 100 ist und nicht so, wie im Studienheft). Ist es also ein Fehler im Heft, sagt doch auch ein berühmter Youtube Kanal und diverse Informationen anderer Hochschulen dasselbe, wie diese Tutorin? Mittlerweile hatte meine Tutorin, die die Frage immer noch nicht verstand den Modulverantwortlichen eingeschaltet. Vor der Klausur hatte er aber nur kurz antworten können und sich zunächst auf einen anderen Sachverhalt bezogen.   Noch mal erklärt, kam dann gestern, also am Tag nach der Klausur, dann endlich die Info, dass das, was ich die ganze Zeit als logisch ansah auch richtig gewesen wäre. Nämlich alle ZÄHLBAREN Werte. Da aber die einzig verlässliche Aussage vorher die, der anderen Tutorin war, weichen mit Ausnahme bei "0" wo die Klasse ja eindeutig eine Breite von 1 hat, alle meine Ergebnisse um 1 ab. Und das nervt. Es war unnötig. Entsprechend habe ich dem Modulverantwortlichen das noch einmal mitgeteilt und auch, dass es zumindest für mich unbefriedigend ist. Seine Mail konnte ich dann aber noch an die Kommilitonin, die heute regulär geschrieben hat weiterleiten, so dass sie wenigstens die korrekten Infos zur Berechnung hatte.   Naja, es wird wohl nicht klausurentscheidend sein. Aber ärgerlich ist es trotzdem.   Übrigens jetzt auch die Aufklärung, warum es den Klausurbeitrag erst heute gab. Da auch andere heute geschrieben haben, wollte ich nicht, dass in irgendeiner Weise der Eindruck entstehen könnte, dass ich Klausurinhalte an andere Schreibende weitergebe, da es in der Vergangenheit wohl schon so war, dass Schreiber und Nachschreiber die gleiche Klausur hatten. Ich hatte keine Lust deswegen am Ende noch durchzufallen, weil es als Täuschungsversuch gewertet werden kann. Am Ende  gab es, wie der Austausch mit meiner Lernpartnerin gezeigt hat eine andere Klausur. Und wir haben auch heute erst drüber gesprochen, wie wir die Klausur empfunden haben.   Nun aber zum Hauptakteur zurück. Ich hatte durch die genehmigte Sonderreglung eine  verlängerte Schreibzeit. Am Ende war ich erstaunt, dass ich tatsächlich nahezu die volle Zeit benötigt habe. Aber ich merke wirklich, dass ich Pausen brauche, um die Konzentration in Prüfungssituationen konstant zu halten. Wobei Pausen sind ja generell gut für die Leistungskurve. Am Ende noch eintüten und den Text auf dem Briefumschlag unterschreiben, zukleben und fertig. ABER bitte akribisch drauf achten, dass mit Ausnahme der Teilnahmebescheinigung, alles was aus dem Umschlag raus kam auch wieder in den Umschlag rein kommt, sonst gilt das als Täuschungsversuch.   Dann hatte ich auch endlich Zeit mich noch mit einer anderen Sache zu beschäftigten. Denn ganz störungsfrei war die Klausur nicht. Am Anfang kam Frau Prof. Scherenberg noch einmal rein und hatte mir einen Mutmacher für den Studiumsendspurt auf den Tisch gelegt. "Ich will den Hut". Ja, den möchte ich. Positiv fand ich gegenüber meinem früheren Klausurstandort in Köln, dass ich einen vernünftigen Tisch hatte. Mittlerweile, wird glaube ich in der Uni Köln geschrieben. Die FH Köln, war leicht grauenhaft durch diese blöden Hörsaaltische. Jetzt hatte ich einen großen Tisch und Raum für mich alleine. Ich hätte auch einmal herumlaufen können, hätte ich es gewollt und hatte an zwei Seiten große Fenster. Wenn du jetzt aber glaubst, dass es ruhiger war, als in einem Hörsaal mit über 100 Klausurschreibern. Das ist definitiv nicht so. In dem Bereich, in dem ich geschrieben habe sind die Büros der Dekane usw. Das ist wie bereits geschrieben, wie in einem Bienenstock und recht hellhörig.  So wusste ich quasi auch immer 30 Sekunden, bevor Frau Schuster in den Raum kam, dass sie gleich einen dieser unregelmäßigen Kontroll"besuche" macht oder um zu fragen, ob ich gerade einmal den Raum verlassen muss, einfach so, durfte ich das nämlich nicht (verständlicher Weise). Aber es blieb im Rahmen und hat dem Ganzen einen doch etwas die Spannung raus genommen.   Am Ende glaube ich sagen zu können, dass ich nicht noch einmal für einen Drittversuch in Empi antreten muss. Ich bin zufrieden und relativ ruhig. Anschließend habe ich mich noch fast eine Stunde mit Frau Holdmann unterhalten, über das Mentoring, ein paar Dinge, die ich noch für meine Thesis benötige und berufliche Perspektiven und dann kam die Frage "Und wie belohnen Sie sich jetzt". Ja, wie belohne ich mich. Ich bin dann einfach in die Tram gestiegen, am Bahnhof umgestiegen und dann an die Weser gefahren. Da ist dann (wie ich jetzt weiß) der Schlachtemarkt (so eine Mischung aus Mittelalter und Piraten Ding). Das fand ich interessant und da es kalt war auch nicht so voll. Anschließend noch was essen und dann pünktlich zur Haltestelle. Da habe ich dann auch noch das Bremer Wetter, im Original mitgenommen. Denn es goss aus Kübeln und wirklich unterstellen, kann man sich an der Flixbushaltestelle nicht. Und dann nahm die Katastrophe eigentlich auch ihren lauf. Mein Bus war zwar pünktlich. Aber das war es auch schon. Von Ankunft des Busses, bis der Zugestiegene Busfahrer und der vorherige sich ausgetauscht hatten und dann in der Lage waren auch bei Regen die Tickets vom Handy zu scannen standen wir 25 Minuten im kalten strömenden Regen. Der Bus war voll, also hatte ich den Luxussitz mit Blick auf das WC direkt hinter der Tür. Die Dichtung war defekt, also saßen wir im Hinteren Teil alle so dick eingewickelt wie nur irgendwie möglich, nass und kalt.  Auf der Strecke macht der auf der Hin- und Rückfahrt einen 30 Minütigen außerplanmäßigen Halt zum "Essen". Es goss immer noch. Der Bus fuhr bis ans Ende der Reststätte. Das "Restaurant" lag über 500 m hinter uns. Es war dunkel, es war bitter kalt, wir hatten eine Dame mit Rollator im Bus und dann wollten die beiden Busfahrer uns ernsthaft alle aus dem Bus werfen (mit bitten hatte das nichts mehr zu tun). Wir könnten zum Restaurant laufen oder hier vor dem Bus stehen und sollten in 25 Minuten wieder da sein. Ich muss sagen, da habe auch ich einmal meine Selbstbeherrschung verloren, denn ich war noch nass und kalt aus Bremen und so etwas habe ich beim Flixbus noch nicht erlebt. Ich habe erlebt mit offenen Türen im Kalten zu sitzen oder in einem Bus eingeschlossen, weil die Türen zu sein müssen.  Tja, was soll ich sagen. Der hintere Busteil hat gestreikt, wir haben einen Lösungsvorschlag gemacht und sind sitzen geblieben und die Dame mit dem Rollator hat, als sie aus dem Bus verfrachtet worden war auch ein paar Takte gesagt. Und weil die Busfahrer ja essen wollten und nicht diskutieren, haben sie nachgegeben. Am Ende durften wir im Bus bleiben, wurden eingeschlossen und hatten es endlich mal für 30 Minuten warm.    Tja immer wieder ein Abenteuer. Aber von all den Malen, die ich gefahren bin, ist es das erste schlechte Erlebnis.      

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Mit Zotero gegen Google Scholar Nutzungsbedingungen verstoßen

Nein,das ist kein Scherz. Ich bin ja dabei meine Literatur in Zotero einzupflegen. Dabei nutze ich die Standalone Variante und den Opera Plug-In, der direkt in die Standalone Variante einfügt. Nun ja, nun ist es so, dass sich über die Zeit ein gewisser Batzen an Literatur angesammelt hat und welcher Student freut sich dann nicht über die Option der Metadatensuche. Leider nutzt Zotero neben anderen Datenbanken Hauptsächlich google scholar und das ist ein Problem. Wenn man eine gewisse Anzahl an Daten abgefragt hat kriegt man die nette Benachrichtigung "Google Scholar Abfragelimit überschritten". Aber der gemeine Student ist ja schlau, also gehe ich für einige Daten auch mal direkt auf die Website. Selbst da bin ich blockiert, wegen übermäßigem Datenverkehr von meinem Computer ausgehend. Ich weiß nicht vor was sich google schützen will, wenn ich Dokumentendaten aus Scholar abfrage, aber Google Scholar ist für eine Anfrage ab 40 Dokumenten nicht ausgelegt. Jedes Mal muss ich jetzt wenn ich eine Suchabfrage mache erst 3 Captchas beantworten, um sicher zu stellen, dass ich kein Computer bin. Leider kann man sich damit jedoch nicht für Zotero wieder freischalten. Das wird man erst, wenn der Datentraffic aufhört. WIE LANGE das dauert, dazu gibt es keine Angaben. Das nervt mich gerade, abgesehen von den Dingen, die man trotzdem noch korrigieren muss, weil falsche Dokumente abgerufen wurden. Auch fehlen noch einige Angaben. Vorher macht es auch keinen Sinn den Zitationsstil anzupassen. Ich gebe zu gerade bin ich mal wieder kurz davor zum alten Ordnersystem zurück zukehren. Aber ich denke es braucht grade einfach Geduld und vielleicht den ein oder anderen guten Zuspruch.

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BA Präventions- und Gesundheitsmanagement - Hilfe, brauche ich denn da Mathe!?

Vor einiger Zeit hebe ich bereits einen Beitrag erstellt, in dem ich über die Veränderungen im Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement seit 01.04.2017 berichtete hatte (Bachelor PGM - man hat der sich verändert). Und ich habe gedacht, ich greife das noch einmal auf. Zumal, wenn man meinen ersten Beitrag zu den Inhalten meines Studiums liest oder auch die Statusleiste betrachtet, finden sich da Inhalte, die sich doch sehr verändert haben. Und vor allem oft bei Interessenten und Studierenden, mit denen ich in Kontakt komme, die unmittelbare Reaktion auslösen "Hilfe, brauche ich da Mathe!?"   Ich glaube würde man bei den PräGesu  Studierenden oder auch liebevoll Prävis genannt, nachfragen, was das Fach mit der größten Abneigung und Angst ist, das Fach, was am häufigsten geschoben wird und wo der meiste Distress entsteht, dann ist es nur der Gedanke an Wirtschaftsmathe, verbunden mit der Frage "brauche ich das überhaupt?"   Spoiler vorweg, ganz ohne Rechnen funktioniert ein gesundheitswissenschaftliches Studium mit Managementanteilen (auch wenn sie primär konzeptioneller Natur sind) leider nicht. ABER, falls das für Dich ein Knackpunkt ist, an dem Deine Überlegung gerade hängt, vielleicht die gute Nachricht, dass im Rahmen der Umstellung des Studiengangs Wirtschaftsmathe zu seinem eigenen Wohl und mit stresspräventiver Absicht, den Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement an der APOLLON verlassen hat.   Da ich seit Anfang an (ja ich meine wirklich Tag 1) im Studiengang dabei bin, bin ich natürlich noch in den Genuss gekommen.  Ich muss aber auch sagen, es ist nichts vor dem man zwingend Angst haben muss, egal, wie lange Mathe her ist (zumindest zu dem damaligen Zeitpunkt), aber es war mit Sicherheit auch nicht das einfachste Modul. Als ich mein Studium begonnen habe, war es noch inhaltlich sehr vernetzt mit dem Studiengang BA Gesundheitsökonomie. Wir hatten viele gleiche Module z.B. Wirtschaftsmathe, Internes/ Externes Rechnungswesen, Investition und Finanzierung und z.B. auch das Gruppenprojekt in Healthmarketing zusammen. Ergänzt wurde das dann aber durch fachspezifische Module, die mir in einigen Wochen das Profil einer Präventions- und Gesundheitsmanagerin geben werden.   Was hat sich seither geändert und warum? Wie sieht es da heute aus?   Frau Prof. Scherenberg (Dekanin unseres Studiengangs) ist immer sehr engagiert darin, ein fachlich positives Erlebnis im Studium zu schaffen. Ich bin mir sicher, dass es nicht nur für mich schön war zu sehen, dass viele Aspekte, die wir uns gewünscht haben (ohne, dass wir unbedingt mit der Hochschule darüber gesprochen haben) in der Umstrukturierung Raum gefunden haben. Sehr oft gab es (damals noch auf Facebook) lange Unterhaltungen darüber, dass wir uns noch mehr Profilbildung wünschen. Mehr Elemente zur Kompetenzaneignung und Wissensaneignung in unserem Hauptfachgebiet (Prävention und Gesundheitsförderung) und weniger Gesundheitsökonomieaspekte.   Nun gut magst du denken, Wirtschaftsmathe ist nun weg, aber was ist mit den anderen Dingen da oben, die sind mir nämlich genau so ein Graus! Schon wieder Zahlen und Rechnen, ich möchte nicht Buchen, sondern lernen, wie ich Programme und Maßnahmen konzipiere, was ich bei bestimmten Zielgruppen machen kann usw.   Fast alle obigen Module sind gewichen. Geblieben ist Investition und Finanzierung im Rahmen des Moduls Betriebliches Finanzwesen und Controlling. Neue Module, bzw. solche, die jetzt Pflichtmodule sind und dem Studiengang seinen ganz eigenen Präventions-Charakter geben sind: Gesundheitspsychologie und gesundheitsbezogenes Motivationsmanagement (Teilmodul - bei mir noch Wahlmodul Motivationsmanagement in Prävention und Gesundheitsförderung) Angewandte Forschungsmethoden (ersetzt empirische Sozialforschung und Statistik) Kooperations- und Netzwerkmanagement (Heute Pflichtmodul, war es ein Wahlmodul, was ich gerne gewählt hätte, als es aber damals soweit war, war das Modul noch nicht fertig) Präventionsmarketing (ersetzt Healthmarketing) Wahlpflichtfächer (2 von 6) Digitale Prävention mit und in Neuen Medien (Ersetzt Gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Bildung mit und in Neuen Medien) Sportmanagement (Neu) Ernährungsmanagement (Neu) Umwelt und Gesundheit (Neu) Psychische Gesundheit/ Mental Health (Neu) War schon da - "Gesundheitspädagogik"   Auch hat sich die Reihenfolge der Module geändert, bzw. ist optimiert worden. Es hat sich ein wirklich spannender Studiengang entwickelt. Ich mochte den alten auch und warum ich mich genau für den entschieden habe, das werde ich am Freitag (09.02.2018 um 17 Uhr) im Interview mit @Markus Jung berichten und anschließend noch hier verlinken. Das Interview wird auf der Startseite von Fernstudien-Infos übertragen.   Aber nun noch mal zur Anfangsfrage. BA Präventions- und Gesundheitsmanagement an der APOLLON - Hilfe brauche ich denn da Mathe!?    Wenn es sich auf das Modul Wirtschaftsmathe oder auch internes und externes Rechnungswesen bezieht ist die Antwort ganz klar NEIN.   Und in BWL? Deine Freundin hat das im Studium und die muss so viel Rechnen? Ja, in BWL tauchen die ersten Formeln auf und in den Einsende- und Fallaufgaben muss man auch mal Rechnen. ABER und das ist das Wichtige, es ist nicht der Hauptfokus und ist in eben dem begrenzten Rahmen, wie er für eine spätere Tätigkeit in dem Bereich auch relevant werden könnte und zum Verständnis späterer Module, wie BGM oder Präventionsmarketing wirklich notwendig. Auch wirst Du den Taschenrechner vermutlich mal in Angewandten Forschungsmethoden benötigen oder aber, wenn Du wie ich eine empirische Arbeit als Thesis oder Hausarbeit schreibt (was aber nicht muss). Aber es ist in einem so begrenzten Rahmen. Und  außerhalb von Wirtschaftsmathe, auch außerhalb von dem Prüfungsdruck irgendwie diese Klausur bestehen zu müssen. Ich traue mich Dir zu versprechen, dass egal, was Dein Hintergrund ist, oder ob Dir Mathe aufgrund von einer Besonderheit schwer fällt, dass der Anteil Rechnen, den Du wirklich brauchst , dann zu leben beginnt und greifbar wird, wenn du es auch anwenden darfst! Es mehr Praxis als Theorie ist.    Als Fazit, es ist also genau so viel Beziehungsarbeit mit dem Taschenrechner drin, wie vermutlich in den meisten Studiengängen dieser Richtung, aber nicht mehr mit einem eigenen Modul, das nur aus Rechnen besteht. Somit ist der Studiengang Präventions- und Gesundheitsmanagement an der APOLLON seit 01.04.2017 definitiv Mathefrei, könnte aber Spuren von Rechnen enthalten, an dem zwar der ein oder andere Punkt in der Bewertung hängen könnte, in der Regel aber nicht die Frage, ob man das Studium oder auch das Modul erfolgreich und gut bestehen kann.   Und wie komme ich nun zu diesem Studiengang?  Ganz einfach Hier (Das ist kein Affiliate Link, - Es sei denn du @Markus Jung möchtest das noch ändern, das wäre ok  ).    

polli_on_the_go

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Bachelor PGM - man hat der sich verändert

Ich habe gedacht ich mach mal einen kurzen Beitrag. Als ich gerade etwas rausgesucht habe, habe ich gesehen, dass sich mein Studiengang doch sehr verändert. Ich würde sagen zum Vorteil und wünschte ich würde ihn erst jetzt studieren, denn jetzt wird die Linie noch mehr erkennbar und die Abgrenzung zu den anderen Studiengängen. 
Die wesentlichen Änderungen einmal im Überblick:   Anstelle von : Grundlagen Recht 4 ECTS Spezielle Rechtsfragen 4 ECTS   Jetzt: Rechtliche Grundlagen 6 ECTS   Das Modul Verhaltenswissenschaften und Gesundheit gibt es so nicht mehr aus den Teilmodulen wurden die Module 
1) Anstelle von : Empirische Sozialforschung 5 ECTS Jetzt: Angewandte Forschungsmethoden 5 ECTS  (Klausur bleibt) 2) Anstelle von: Allgemeine Soziologie und Gesundheitssoziologie 3 ECTS Allgemeine Psychologie und Gesundheitspsychologie 4 ECTS   Jetzt: Angewandte Forschungsmethoden 5 ECTS  (Klausur bleibt) Gesundheitssoziologie und -psychologie und gesundheitsbezogenes Motivationsmanagement (8 ECTS)   ----> Bei mir war das Motivationsmanagement noch ein Wahlmodul, das ich belegt habe   Versorgungsmanagement und Evaluationsmethoden hat jetzt nicht mehr 8 sondern 9 ECTS   Betriebliches Gesundheitsmanagement hat jetzt nicht mehr 5, sonder 6 ECTS   Rechnungswesen (intern und extern) ist ersatzlos gestrichen (es hatte 9 ECTS)   Neu ist Kooperations- und Netzwerkmanagement mit 5 ECTS (war ein Wahlpflichtmodul bei meiner Einschreibung) Aus Healthmarketing mit 10 ECTS ist Präventionsmarketing mit 11 ECTS geworden und somit ist es auch fachspezifischer.   Die Wahlpflichtfächer sind fast gar nicht mehr, wie es mal war. Da fast alles jetzt fest integriert ist. Aus Gesundheitliche Aufklärung, Beratung und Bildung mit und in neuen Medien ist geworden Digitale Prävention mit und in neuen Medien   hinzugekommen sind an Wahloptionen: Sportmanagement Ernährungsmanagement Umwelt und Gesundheit Psychische Gesundheit und Mental Health   Auch bei der Thesis hat sich etwas geändert. Sie umfasst jetzt 12 Credits und man hat eine Woche mehr Bearbeitungszeit in VZ und 2 bei TZ.     Ich finde, dass es eine deutliche Aufwertung des Studiengangs gegeben hat. Ich bin eben noch der erste Durchlauf und auch ein der ersten, die damals gemeinsam zum Kick Off des Studiengangs begonnen haben. Natürlich denke ich bei drüber schauen, dass es schön gewesen wäre, wäre es bei mir schon so oder so gewesen. Aber anders herum habe ich auch von der damaligen Aufstellung profitiert. Es ist ja oft so, dass sich Studiengänge verändern.  Ich kann auch nicht genau sagen, seit wann es diese Änderungen gibt. Aber da ja auch zukünftig möglicherweise jemand mal über den Blog stolpert und ich mir immer noch vorgenommen habe etwas zu den jeweiligen Modulen zu schreiben, ist es vielleicht doch ein Hinweis, dass eben nicht mehr alle von mir belegten Module Teil des Studiengangs sind.  

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Gender zu Gendern ist so eine Sache für sich

Gendern, das mache ich doch eben so mit Links. Einfach einen Vermerk unter die Arbeit und Fertig. Bevor ich die Tage eine Antwort über ein mögliches Vorgehen bei uns an der Hochschule erhalten habe, habe ich selber auch schon etwas gestaunt und war erst einmal überrascht, wie viele Aspekte es da zu berücksichtigen gibt. Geschlechtssensible Formulierung nennt sich das und ist gar nicht so einfach. Einmal Ein Beispiel Studenten (männlich), Studentinnen (weiblich), Studierende (geschlechtslos, geschlechtsneutral, transgendergeeignet, geeignet bei intersexualität ABER eben und da wird es dann schon wieder "interessant" auch rein weiblich).   Bis ich mal geschaut habe, welche Geschlechtsvarianten es überhaupt gibt, war mein persönlicher Horinzont doch echt begrenzt. Positiv ist schon mal, dass die Hochschule nicht mehr nur in männlich und weiblich differenziert, sondern auch schon die Transgender-Form mit aufführt. Die restlichen Formen kamen, dann bei nachdenken, nachforschen und unterhalten mit den Studierenden selbst. In Deutschland führt das Gesetz geschlechtslose ja noch nicht auf, was aber ja nicht heißt, dass es sie nicht gibt. Wobei mir weltweit nur wenige ANERKANNTE Fälle bekannt sind. Z.B. eines in Australien lebenden Menschen, das sich keinem Geschlecht zugehörig fühlt (alleine das Schreiben ist schon komisch).   Also Gendern macht man mal eben mit links. Richtiges Gendern wohl nicht und da bin ich froh, dass ich nicht an einer Uni studiere, die Arbeiten nur noch dann annimmt, wenn auch im Fließtext vollständig korrekt gegendert worden ist. Ich habe tatsächlich einen ehemaligen Kollegen einer Arbeitsgemeinschaft, der an eben einer solchen Uni PH studiert hat.   Aber naja, das einfach als ein paar Gedanken und um zu vertuschen, dass ich die Kunst der effektiven Ablenkung von Dingen, die ich eigentlich tippen sollte, beherrsche

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Geschafft! - Naja, Nach der Thesis ist vor der Klausur

Heute war Abgabetermin. Heute Abend gibt es zwei Bilder und später wird auch ein vor verfasster Blogbeitrag online gehen, der einen Einblick in das Persönliche des Thesisprozesses gibt. Morgen oder Übermorgen werde ich dann mal ausführlich Berichten, warum mein Thesisprozess jeden guten Thriller verdrängen kann. Aber vielleicht erahnt es ja auch schon wer und ich möchte betonen, dass wieder einmal WORD das Problem war als es nur TeX und die PDF war, war noch alles in Ordnung, aber da ist dann ja immer noch das Plagiatecheckdokument.            
 

Der bewegendste Moment der Thesis

Manchmal liest man in Büchern und Arbeiten Widmungen. Der Hund, der einen begleitet hat, die Mutter oder die Gießkanne auf der Fensterbank. Und auch während der Literaturarbeit in der Thesis bin ich natürlich in der ein oder anderen Dissertation darüber gestolpert. Im Grunde empfinde ich es als unpassend, so eine Widmung in eine Forschungsarbeit zu schreiben und doch animiert mich genau das, diesen Beitrag zu verfassen. Paradox nicht?   Fragen, die einen während so eines Mamutprojekts gestellt werden gibt es viele. Was ist das Schwierigste? Kommst du gut voran? Was machst du gegen Schreibblockaden? Und, bist du schon fertig? Eine Frage, die ich mir selber gestellt habe ist "Was war der bewegendste Moment der Thesis, der Moment der eine Widmung verdient hätte?".   Oft wird das Fernstudium als isoliert, dezentral, einsam oder mit Einzelkämpfertum verbunden. Den wenigsten Studierenden begegnet man im realen Leben und wirkliche Freundschaften zu bilden außer dem platonischen Studiumsgeplänkel das geht nicht, oder? Nunja, ich denke ein Fernstudium kann so "sozial" werden, wie man selber bereit ist das Risiko dieser "Nutzbekanntschaften" einzugehen, denn manchmal wird es doch mehr als nur eine virtuelle flüchtige Lernbekanntschaft daraus.   Als ich für meinen PreTest Studierende gesucht habe, waren mir bestimmte Kriterien wichtig. Ich wollte die Studierenden abbilden. Dazu habe ich Personen gesucht, die in den verschiedenen Studiengängen waren, die ein oder mehrere Kinder hatten oder die die Barrierefreiheit des Fragebogens bei visueller Beeinträchtigung testen konnten. Doch dann kam alles anders und ich glaube, das war der Anfang des bewegendsten Moments meiner Thesis.   Als es nun daran ging die bereits "sicheren" Pretester über den voraussichtlichen Starttermin des Tests zu informieren, so dass ich noch einmal abklären konnte, dass alles passt, hat ein Tag mein Thesisthema realer werden lassen als jedes Dokument, was ich zuvor gelesen habe. Eine Frage in meinem Fragebogen war, ob Besonderheiten vorliegen die das Studium erschweren können. Eine der Antworten war "schlechte Nachricht selber erhalten (z.B. Diagnose einer schweren Erkrankung bei dir selbst)". Am selben Tag teilten mir gleich zwei Pretester mit, dass sie in den Tagen vor meiner E-Mail eine unschöne Diagnose erhalten haben. Und dann kam das, was mich berührt hat. Person eins, der eine zeitnahe OP bevorstand, hat den Kontakt zu einem Ersatz hergestellt, damit die Barrierfreiheit dennoch getestet werden kann. Und Person 2? Person zwei ist eine Kommilitonin aus meinem Studiengang, jemand mit dem ich oft rumalber und der mich in meinen chaotischten Phasen im letzten Jahr absolut geerdet hat. Was sagt sie? Schick mir das mal zu, dann habe ich im Krankenhaus nach der OP keine Langeweile.   Seit Dezember ist daraus der größte Motivator in meinem Thesisschreibprozess geworden. Neben dem gemeinsamen Hoffen und Bangen, der niederschmetternden Nachricht, dass es bösartig ist, hat sie tatsächlich kurz nach der OP mit Amputation den PreTest ausgefüllt, obwohl ich ihr gesagt habe, dass sie das nicht braucht. Gemeinsam haben wir dann darauf gewartet wie viele Lymphknoten befallen sind und zwischendurch den Satz "Alles wird gut" über den Haufen geworfen denn bei so einer Diagnose wird nicht alles gut oder wie vorher, gemeinsam geweint und gelacht und in all dem Ganzen eine gehörige Portion Galgenhumor gehabt. Und was macht die Socke, sie hat dann auch noch an der eigentlichen Befragung teilgenommen. Was mich so während der Thesis inspiriert und motiviert hat ist die Art und Weise, wie wir uns gegenseitig auch mal die Wahrheit ins Gesicht sagen konnten und dabei trotzdem am Ende immer ein gutes Wort für den anderen hatten. Als ich hier mit anderen Baustellen rumsaß, hatte sie trotzdem ein Ohr oder den Satz, der hilft weiter zu schreiben. Und mich hat es berührt, dass ein Mensch, den ich noch nie real getroffen habe, den ich nur über das Studium und Whatsapp kenne doch zu so einer wundervollen Freundin werden kann. Da wird das Studium auf einmal weniger virtuell und mehr real, wenn dir jemand ein Bild schickt von Haaren, die an krebskranke Kinder gespendet werden, bevor sie selber ausfallen werden während du über Herausforderungen des Fernstudiums schreibst oder eins innerhalb ersten Chemositzung während du über akademische Resilienz (Widerstandsfähigkeit schreibst) oder sie dir eine tolle FA Bewertung zeigt während du weißt, was die Umstände während der Erstellung waren.   Vermutlich ist es wirklich so, dass man genau solche Sachen oft im Fernstudium nicht bekommt. Ich weiß selber, wie schnell man vergessen ist unter den Studierenden, wenn man auf einmal nicht mehr so aktiv ist. Und zugleich hat gerade das letzte Jahr meines Studiums die tiefe Menschlichkeit des Fernstudiums gezeigt. Das hier ist sicher nicht der typische Fernstudienbeitrag und vielleicht auch für den ein oder anderen zu persönlich. Aber wenn ich meine Thesis einer Person widmen würde, dann wäre es diese Prävi Kommilitonin, die kurz vor der Freigabe meines Exposés begonnen hat einen Kampf zu kämpfen, bei dem es nicht um gute Leistungen geht, sondern einfach darum zu leben, zu lachen und zu hoffen und das Schreckgespenst, das über einem schwebt im Zaum zu halten. Und die doch immer wieder den Moment oder die Zeit gefunden hat mir einen kleinen Motivationsschubser oder wenn notwendig ein virtuelles Taschentuch zu geben.    
 

Haken dran und Forschungsfrage 2.1

Nachdem ich die letzten Tage beinahe einen Handydaumen vom stetigen Kontrollieren des OC auf die SOZI Note hatte (Wollte das Kapitel einfach abhaken) war ich heute zunächst höchst erfreut als ich oben auf der Startseite sah, dass ich eine neue Nachricht hatte. Erwartungsvoll runter gescrollt kam das Rumpelstilzchen raus, denn nein ich habe gerade keine Lust die Umfragen zu denen im Quartal abgeschlossenen Modulen  zu machen.   Aus lauter Frust habe ich mich mit dem Methodikteil meines Exposé befasst. Zunächst habe ich FORSH02 zur Fragebogen und Leitfragenkonstruktion gelesen. Man merkt dem Heft an, dass es für das Methodenlehre III GP der Psys ist, aber auch gut in meinem Fall nutzbar bzw. generell im Studium, weswegen es auch zu den frei zugänglichen gehört. Da die Resilienz ja in den Bereich der psychometrischen Messverfahren gehört habe ich so gute Ansätze für meine statistischen Verfahren gefunden.     Gestern habe ich bereits begonnen die Forschungsfrage zu straffen. Ich mache das mit einer Post-it Methode. Dabei habe ich alle relevanten Begriffe auf Post-its geschrieben durch Artikel, Fragewörter, Zielgruppe und zentrale Begriffe des Problems ergänzt. Da ich meine Frage straffen und besser Ziel und Fragestellung abstimmen musste, hieß es die alte Frage um unnütze Begriffe, falsche Schwerpunkte befreien und neu zu formulieren.   Hier ein kleiner Einblick (ja das nicht lesen können soll an dieser Stelle so)   Irgendwann in einer kurzen Gedankenpause habe ich dann noch einmal mehr aus gewohnter Routine den OC aufgerufen. Die Erwünschte oder eher gefürchtete Mail war da. Schnell geöffnet, das Feedback überflogen, grob überschlagen, rekapituliert, dass ich heute betont habe kein Luhmann, Talcott oder Tönnies, Marx und Weber mehr mit der Kneifzange anzufassen, all die aufgestaute Wut und Frustration über dieses Modul bei dem Aufwand und Credits nicht im Verhältnis stehen innerlich ausgelebt und dann musste ich doch glatt meine Kinnlade einfangen. Da steht doch glatt ne 1,3 drunter. Die Senioren sind in den Ruhestand geschickt und mein Schiebe-Frust-Modul und ich haben Frieden geschlossen.✔

polli_on_the_go

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Warten ist doof

Was soll ich sagen. Warten nervt. Ich leider unter akutem OC Daumen.    Was ist geschehen. Naja in einem Anflug von Wahnsinn habe ich am Sonntag Nachmittag die Popobacken zusammengekniffen und die letzten 7 Aufgaben von BGM runtergeschrieben und die Aufgabe dann nachts vor die Tür gesetzt, als sie anfing was von noch mal Korrekturlesen und Perfektionieren zu faseln. Wer mir schon so nachts kommt der kann ausziehen ;).   Dann ist man die los fängt das Hirn des gemeinen Fernstudenten an mit Sätzen wie "Also mit 5 Stunden bis morgens um acht hat der Tutor ja wohl genug Zeit zum korrigieren  gehabt." Das ruhig gestellt Abends eine Mail von der Tutorin und der Campus holt zu modernen  FA Foltermethoden aus. Denn was ist grauenhafter, als die Antwort auf eine Frage, die sich allein dadurch erledigt hat, als dass die Aufgabenlösung die Frage überflüssig gemacht hat (ging nur um maximale Seitenzahl Brutto Netto bei Grafiken). Und dann am Ende der Satz mit Folterpotenzial "Ihre Aufhabenlösung habe ich erhalten und werde Ihnen schnellst möglich ein Feedback geben".  Irgendwo scheint hier aber ein Definitionsproblem zu sein, was im Fernstudentenuniversum "schnellst möglich" heißt,  müsste doch das Feedback in der nächsten Werbepause doch wohl auf dem OC sein F5. Okay, vielleicht, es waren ja 12 Seiten, geben wir ihr bis zum Ende der Sendung F5. Hm Okay, bevor ich das Handy zur Nacht anstöpsel, sie wird mich doch wohl nicht bis morgen warten lassen, dann ist es ja nicht mehr schnellst möglich,  sondern morgen F5.    Wir reden wohl besser nicht über den regen Austausch, den F5 und ich seid Montag pflegen, aber eigentlich, wo wird grad dabei sind, wenn ich gleich abschicke, kann ich ja noch mal eben....F5

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Keine Musterklausur? So geht's trotzdem

So jetzt sind es noch 11 Tage bis zur Klausur und ich bekomme langsam Panik, denn mein Kopf hat den Siebmodus eingestellt. Empi und Statistik etwas, was mir nicht neu ist, was ich gerne mache. Das, warum ich auch keine Literaturarbeit, sondern eine empirische Arbeit als Thesis mache.    Da habe ich jetzt auch das, mit Kleinigkeiten überarbeitete, Exposé, Fragebogen und Anschreiben bei den Gutachtern eingereicht. Natürlich sind mir im Nachhinein noch Dinge aufgefallen, die verbessert werden müssen.  Vor allem, wenn man parallel Aspekte wie Forschungsprozess und Fragebogen, Regeln zur Antwortformulierung, Anzahl der Items usw. liest für eine Klausur und die Hefte auch noch von der Thesis Gutachterin mitgeschrieben wurden.   Naja, ich habe jetzt meine Methode zur Klausur noch was gestrafft.  Ich habe 13 Themenblöcke plus Statistik. Jeder Block hat jetzt 1-2 Frage und davon jede ihren Platz auf einer Karteikarte bekommen. Und da ich die Zeit habe, werde ich meine eigenen Musterklausuren "basteln". An der Apollon gibt es keine Musterklausuren (wobei eingschränkt je eine in Mathe und BWL glaube ich, die aber nicht annähernd das Niveau der Klausuren (in meinem Fall hatten) und keinen offiziellen Fragenkatalog. Global auf die Frage was man lernen soll heißt es "Schauen Sie welche Fragen in den Übungsaufgaben,  Selbstkontrolle, EAs und FAs gestellt werden und dann vom ersten Heft oben Links bis letzten Heft unten rechts" . Wie mache ich das jetzt also?   Die ganzen Karteikarten werfe ich in eine Schale. Daraus ziehe ich mir je 5 Empi Fragen und eine Übungsaufgabe Statistik. Danach sorge ich dafür, dass mich keiner außer die Katze stört und stelle mir den Timer auf Klausurzeit und versuche die Fragen zu beantworten. Fragen die fehlerlos sind bleiben aus dem Topf raus. Solche, die noch nicht klappen wieder rein. Dann sollte sich die Klausur eigentlich wie eine dieser Übungen (die ich mir selbst zusammengestellt habe) anfühlen, mit zufälligen Fragen, die ich in Zeit X beantworte. Ich versuche also meinen Kopf auf Routine zu programmieren. Und schon mein Klavierlehrer sagte, Üben braucht wenigstens 7 Wiederholungen um zu verstehen.  Ich habe ja nun 3,5 Jahre keine Klausur mehr geschrieben und die alte Klausurangst setzt ein. Ich hoffe so etwas entspannter zu werden. Und werde danach berichten. Vielleicht auch etwas detaillierter, wenn die Methode gut klappt (inkl. Entspannung)   Für den Tag davor gibt es auch noch eine eiserne Regel (die hatte ich schon in der Ausbildung): am Tag vorher wird außer Durchlesen nichts mehr gemacht und erst recht nach 15 Uhr. Das passt ganz gut, da ich am Tag vorher nach Bremen fahre und Nachmittags da bin. Einchecken und dann werde ich mal schauen, da ich mit Weihnachten selbst nichts zu tun habe, werde ich mal schauen was ich am Nachmittag mache. Abends werde ich das machen, was ich sonst jeden Donnerstag mache, ich werde in die Versammlung durch die Woche gehen dieses Mal nur in Bremen und auf Englisch/ Twi (Stammessprache in Ghana) da das der Saal ist, der meinem Hotel am nächsten ist. Donnerstag geht es dann um 11 in die Klausur und danach werde ich noch beim Studienservice vorbei gehen. Gehört irgendwie immer dazu, wenn man vor Ort ist. Auch hoffe ich noch vor Ort vielleicht eine Info zu erhalten, die ich für die statistischen Auswertungen brauche. Und Abends geht es nach Hause.    

polli_on_the_go

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Die Thesis 11.01. bis 05.04. - Der Ist Status

Um leichter über den Fortschritt der Schreibphase und vielleicht auch spezifischen Problemen berichten zu können (abgesehen von der Buchrezension). Habe ich gedacht, ich lasse euch an meinem Fortschritt über die nächsten 12 Wochen teilhaben. Leider kann ich hier keine Tabelle einfügen oder habe eine geheime versteckte Funktion übersehen, also muss ich etwas improvisieren. Der Fortschrittsbalken gibt Auskunft darüber wie viel Prozent der Arbeit ich schon geschafft habe.  ----------------------------------------------------------------------------------- oooooooooooo28% loadedoooooooooooooooooooo ----------------------------------------------------------------------------------- ------------ in Arbeit---------------------------------------------------------abgeschlossen  -----------------------------------------------------------------------------------  Woche - Entwicklungs- und Umfragephase, Methodisches Vorgehen (Teil), Recherchephase Pretest Verschriftlichung Kapitel 3.3  Verschriftlichung Übersetzungen und Fragebogen im Anhang Woche - Recherchephase und Umfragephase, Analyse-/ Auswertungsphase (Theoretischer Hintergrund) Literaturrecherche Befragungszeitraum Verschriftlichung Kapitel 2.1.1  Verschriftlichung Kapitel 2.1.2  Verschriftlichung Kapitel 2.1.3 Woche - Umfragephase, Analyse-/Auswertungsphase (Theoretischer Hintergrund, Methodisches Vorgehen) Befragungszeitraum Verschriftlichung Kapitel 2.2.1 Verschriftlichung Kapitel 2.2.2 Verschriftlichung Kapitel 2.2.3 Verschriftlichung Kapitel 2.3.1 Verschriftlichung Kapitel 2.3.2 Verschriftlichung Kapitel 2.3.3 Verschriftlichung Kapitel 2.3.4 Woche - Umfragephase, Analyse-/ Auswertungsphase (Methodisches Vorgehen)  Befragungszeitraum  Verschriftlichung Kapitel 2.4.1 Verschriftlichung Kapitel 2.4.2 Verschriftlichung Kapitel 2.4.3 Verschriftlichung Kapitel 3.1  Verschriftlichung Kapitel 3.2  Woche - Analyse-/ Auswertungsphase (Hauptteil)  Datenbereinigung Analyse in SPSS Verschriftlichung Kapitel 3.4 Verschriftlichung Kapitel 3.5 Woche - Analyse-/ Auswertungsphase (Hauptteil) Analyse der Daten Verschriftlichung Kapitel 4.1 Verschriftlichung Kapitel 4.2 Verschriftlichung Kapitel 4.3 Verschriftlichung Kapitel 4.4 Verschriftlichung Kapitel 4.5 Woche - Analyse-/ Auswertungsphase (Hauptteil/ Diskussion)  Verschriftlichung Kapitel 5.1.1 Verschriftlichung Kapitel 5.1.2 Verschriftlichung Kapitel 5.1.3 Verschriftlichung Kapitel 5.1.4 Woche - Analyse-/ Auswertungsphase (Hauptteil/ Diskussion) Verschriftlichung Kapitel 5.2 Verschriftlichung Kapitel 5.3 Woche - Reflexionsphase (Empfehlung und Schluss) Verschriftlichung Kapitel 6 Verschriftlichung Kapitel 1 Woche - Abschlussphase Überprüfung Korrektur Woche- Abschlussphase (Zeitpuffer) Woche- Abschlussphase Druck Kontrolle Versand

polli_on_the_go

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Und plötzlich wird es ernst...

Heute ist es passiert. Irgendwo zwischen vollständigem Zusammenbruch des öffentlichen Nahverkehrs bei 2cm Schnee (Anmerkung ich habe in Kanada gewohnt, da läuft auch bei 50cm noch alles nornal, fährt, läuft und fliegt) und einer Wellness-Behandlung beim Zahnarzt (oder so was ähnliches), war sie da. Ich hatte ehrlich mit allem heute gerechnet, aber die Exposé Freigabe hat mich dann doch überrascht und für nen Momeng schockfrosten lassen, bis ich realisiert habe, was das heißt. Wobei, hab ich das schon realisiert? Es ist ein wirklich seltsames Gefühl, wenn das Betreff auf einmal :Thesis Freigabe sagt und der Studienservice im CC steht.   Die Fragebogenentwicklung war sehr aufwendig und Teil von der Exposéphase. Zumindest bis zu dem Punkt wo er dann in den PreTest geht. Konkret habe ich seit April das Exposé erarbeitet. 3 x hat sich das Thema gewandelt und entwickelt. Es hat Tränen gegeben und auch den ein oder anderen Frust-Buch-Wurf, aber auch schon viele spannende Momente. Ich habe für mich selbst einen Weg gefunden, mir mein Thema so zu formen, dass ich das Gefühl habe nicht etwas zu machen was 100 Personen vor mir gemacht haben. Ich durfte bisher lernen, wie man ein psychometrisches Konstrukt übersetzt und anwendbar macht. Ich kenne jetzt mindestens 20 Wege, wie man Menschen beieinflussen kann und genau so viele, wie man das vermeidet um die Neutralität im Fragebogen zu wahren. (Eine wirkliche Herausforderung)   Ich entdecke wie spannend die deutsche Sprache wird, wenn man sich bewusst damit auseinander setzt, ob ein Begriff sprachlich eher negativ oder eher positiv besetzt ist. Und das, was ich vorher wusste hat sich noch einmal bestätigt. Es lohnt sich wirklich darauf zu verzichten, einfach Fragebögen im ad-hoc Verfahren zu entwickeln. Selbst wenn man auf Kataloge zurückgreift, gibt es noch genug zu tun.    Jetzt heißt es noch die letzten Feinheiten zu erledigen.  Zwei Fragen noch zu überarbeiten und das Exposé sowie den korrekten Anmeldebogen auszudrucken. Warum korrekt? Naja warum auch immer haben sich wohl die Zulassungsvorraussetzungen zur Thesis und die Prüfungsordnung am 01.07.2012 geändert auf min 2/3 der Credits in Regelstudienzeit (120) und die Paragraphenzuordnung. Da ich am 01.06.2012 angefangen habe, sind es bei mir noch 140 Credits. War nur leider auf meiner Studiengangsübersicht nicht verlinkt gewesen. Dann muss ich alles bis Montag Richtung Bremen mit der Schneckenpost los schicken.  Ist jetzt für PreTest und Befragung nicht der Traumbeginn. Auch wenn ich kein Weihnachten feier, respektiere ich, dass andere das tun.    Diese Woche heißt es auch noch die Fallaufgabe in Motivationsmanagement und Motivationspsychologie einzusenden. Sehr spannend, geht es um die Planung eines settingorientierten Präventionsansatzes für Ernährung und Bewegung im Kindergarten. Es ist eins meiner WPs und ich liebe es.     

polli_on_the_go

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Personalmanagenent - Was mich auch am Ende des Studiums ärgert

Nächsten Mittwoch ist mit Perso die letzte Klausur dran. Das Heft hat mir da den letzten Nerv geraubt. Ich bin es gewohnt in unseren Studienmaterialien auch die Primärliteratur heranzuziehen, wenn etwas nicht selbsterklärend ist. Voraussetzung dazu ist, dass diese dann auch an den entsprechenden Stellen angegeben ist.   Auf dieses Heft traf das aber nahezu ausnahmslos nicht zu. Zwar fand sich hier und da ein Beleg, aber wirklich geholfen hat es nicht und ist auch überhaupt nicht die Qualität, die ich gewöhnt bin. Manchmal hat das Exemplar auch eher an eine Vor-Druck-Version erinnert mit so witzigen Vermerken, wie ((Verweis)))) und nein das ist kein Witz.   Endgültig abgeschossen war aber der Vogel, als ich ein bestimmtes Verfahren,  was in einer Tabelle alles, aber nicht verständlich mit Bezug zum Text war, recherchiert habe und gleich der erste google Treffer mich auf google books in eine Primärquelle geführt hat. Und da kommt der Teil, der mich wütend macht. Die Primärquelle ist durch keinen der Heftautoren verfasst worden. Im Studienheft finden sich dann aber 1:1 Copy and paste Passagen (und wir reden hier nicht von ein paar Sätzen) sondern u.a. diese komplette Seite bzw. den Sachverhalt. Andeutungsweise befand sich zwar am Anfang des Kapitels ein Hinweis ABER...   Ich weiß nicht, ich glaube es ist die Erwartung, dass wenn von mir korrektes, plagiatsfreies wissenschaftliches Arbeiten erwartet wird und es mehr als eine Tutorin gibt, die empfindlich Punkte abzieht, wenn nicht ausnahmslos jede Aussage belegt ist, dass dies auch auf die Heftautoren zutrifft, die mir Inhalte vermitteln. Ich habe mich schon sehr lange nicht mehr über mangelhafte Qualität eines Heftes beschwert, aber hier wurde das Lernen auch schwer und vor allem, hört es ja nicht beim Lesen auf, denn nehme ich das Heft als Quelle in der FA, kann ich schon nicht mal mehr korrekt Zitieren.   Naja jetzt aber das Positive... Scheinbar ist auch der HS das mit dem Heft und Quellen aufgefallen. Denn auf meine Beschwerde/ Nachfrage habe ich heute eine Rückmeldung erhalten, aus der das hervorgeht und auch, dass Quellen nachgepflegt wurden. Auch habe ich dann noch die aktualisierte Auflage digital erhalten. Ich denke keiner ist fehlerfrei. Blöd ist es dennoch erst einmal.   Zugleich sehe ich es durchaus als qualitativ positiv, dass dann offen und unkompliziert eine Überarbeitung bereit gestellt wird. Wünschenswert wäre gewesen, wenn angesichts dieser nicht kleinen Mängel das aktuelle Heft im Infobereich des Moduls hinterlegt gewesen wäre oder wenigstens irgendwo ein Hinweis gewesen wäre, dass hätte es mir leichter gemacht und wurde z.B. auch im Empi Modul gemacht.   Naja jetzt werde ich weiter lernen und darüber nachdenken, warum ein Telefoninterview im Bewerbungsverfahren, wie die Psychoanalyse verstanden werden kann. Als nächstes steht dann Personalintegration an. Gestern habe ich AIDA, CUBE, BDA und Schlüter verinnerlicht. Arbeitsplatzberechnung ist noch nicht ganz meins und Bedarfsanalyse hat es auch in sich. Und mit Markt-, Kultur- und Organisationsdynamik fange ich gar nicjt erst an....


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