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Über diesen Blog

Nebenberufliches Studium zum Informatik-Betriebswirt (VWA) März 2008 - Februar 2011 Aufbau zum Bachelor of Arts in zwei Semestern möglich, z.B. an der FH Essen oder einem Standort der BA Hessen Inhalte (120 Credit Points): Infor

Einträge in diesem Blog

 

Sonstiges bzgl. des Studiums

Mindestens ein Professor weiß inzwischen, dass es diesen Blog gibt. Was er gelesen hat, weiß ich nicht, aber er meinte scherzhaft in der Vorlesung, er müsse nun wohl aufpassen, was er sagt. Naja, so schlimm war ich ja gar nicht mit dem Protokollieren... Am letzten Tag in der letzten Viertelstunde gab er sich viel Mühe mit einer Weihnachts-Überraschung, setzte sich eine Nikolaus-Mütze auf, warf mehrere Packungen mit 200 „Merci“ in die Runde, dunkelte den Saal ab, nötigte uns zu singen (sogar die Noten hatte er im Laptop, damit keiner mit der Ausrede kommen konnte, den Text nicht zu können) und las ein Marketing-Märchen vor. Es sollte ja schließlich noch etwas mit dem Stoff der Klausur zu tun haben. Inzwischen bin ich ja wieder eifriger Nutzer der Stadtbibliothek, die 18 EUR Nutzungsgebühr pro Jahr soll sich ja lohnen :-) Die Uni-Bibliothek in Trier steht uns VWA-Studenten zwar auch zur Verfügung und ist sogar bis 24 Uhr und am Wochenende geöffnet, aber ich leihe mir die Bücher lieber in Saarbrücken. Unser Prof. - bzw. mehrere seiner Bücher – war(en) dort auch anzutreffen. Also gleich mal eines der etwas dünneren ausgeliehen, die zum Stoff passen und in der Literaturliste standen... :-) Auch die anderen Professoren, vor allem der zweite BWL- und der Wirtschaftsinformatik-Prof. aus Köln haben schon sehr viel veröffentlicht. Letzterer wird auch im Lexikon der Wirtschaftsinformatik von P. Mertens et al zitiert. Die Stadtbücherei hat offenbar die Zeichen der Zeit erkannt, man kann nicht nur von zu Hause aus im Katalog stöbern und reservieren, sondern man bekommt sogar eine Erinnerungs-E-Mail ein paar Tage vor der Fälligkeit der Bücher. Nicht schlecht. - Merkt man, dass ich ein Fan des Internet-Zeitalters bin? :-) Vor einiger Zeit hatte ich auch im allbekannten „Wöhe“ gestöbert. Es hat sich einiges getan seit meinem ersten Studium (BWL Uni Saarbrücken ab 1994). Natürlich wurde das Internet und die PCs, die heute an fast jedem Arbeitsplatz stehen sowie die vielen Änderungen hierdurch damals noch nicht erwähnt. Bei Themen wie Buchhaltung und Steuern haben sich selbstverständlich auch sehr viele Neuerungen ergeben. - Insgesamt fällt mir auf, dass mehr Stoff zu lernen ist, aber auch mehr Grafiken abgebildet sind (Pisa?) Es hat sich auch gezeigt, dass Lernen nur anhand der Folien schwerer ist, zumindest die Vorlesungen sollte man besuchen oder besser noch ein Begleitbuch lesen. Ich bevorzuge das Lesen zur Vorbereitung auf die Vorlesungen, was aber teilweise unter die Rubrik Vorsätze (kontinuierlicher Lernen) fällt. Auch andere ehemalige Studenten berichten wie meine Bekannten von 15 – 20 Stunden Lernaufwand pro Woche. Was habe ich mir da nur angetan... Womit ich aber jetzt auch wieder endlich anfangen sollte, anstatt hier im Forum „rumzuhängen“... :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Präsenzen im Dezember – BWL + Programmieren

BWL: An der VWA selbst fanden nach dem Block Marketing Management Ende Dezember zwei Repetitorien zu den drei BWL-Klausuren statt (zwei Veranstaltungen wurden von dem gleichen Professor gehalten). Einführung und Strategisches Management betreffen auch das erste Semester, in dem keine Klausuren zu den Themen geschrieben wurde. An diesen Terminen wurden auch beispielhafte Klausur-Fragen bearbeitet und die Minuten zur Bearbeitung angegeben, da bleibt nicht mehr viel Zeit zum Überlegen, wenn man die Fragen nicht direkt beantworten kann. Aber angeblich müsste man nichts auswendig lernen, die Professoren „wollen nur sehen, dass (wir) es verstanden haben“. Die Klausuren bestehen jeweils zum Teil aus Multiple Choice, zum Teil aus „normalen“ und Rechenaufgaben. Wir werden zu Beginn des Termins, der nach den Erfahrungen mit dem Wintereinbruch und fernbleibenden Studenten im November um eine halbe Stunde verschoben wurde, alle drei Klausuren bekommen, deren Bearbeitungszeit wir dann selbst einteilen können. Programmieren: In einer Programmier-Vorlesung wurden wir zu Rindvieh-Züchtern umgeschult, d.h. es wurde ein Stammbaum basierend aus Adam und Eva per Zufallsgenerator erstellt und später aus Millionen Ochsen und Kühen z.B. berechnet, wer die meisten Nachkommen über alle Generationen hinweg hat. Eine der schwersten Aufgaben für den Professor war hier, die Kuh zu benennen, die hier gewinnt. Vorschläge wie von der Leyen wollte er nicht so recht annehmen. :-) Des Weiteren führte das dazu, dass ich von zwei Kommilitonen am Samstag mit „Hi, noch ein Rindvieh“ begrüßt wurde. Es hat aber auch für Gesprächsstoff gesorgt, weil viele den Stoff nicht komplett verstanden hatten, in diesem Semester folgen nur noch wenige Vorlesungen ohne Übungen. Der Professor meinte auch diesbezüglich, er könne uns nur die Spitze des Eisbergs zeigen, zu Hause üben müssen wir selbständig, sonst bestehe man die Klausur nicht. Er empfiehlt neben der Bearbeitung von „Java von Kopf bis Fuß“ (das mir persönlich auch gut gefallen hat) das bekannte „Buch Google“, was mir als Internet-Fan ja auch nicht fern liegt. Lerngruppe? Einige Studenten hatten sich im Forum für eine Lerngruppe Samstags Mittags nach der Vorlesung interessiert. Hierfür wollten wir uns nach der zweiten Vorlesung Marketing Management (nach Freitag Abend und Samstag Morgen) vor dem Hörsaal treffen. Das hatte schon mal geklappt, nur wussten wir nicht so recht, womit wir anfangen sollten und beschlossen, uns erst einmal den Stoff anzusehen, um dann offene Fragen zu klären und gemeinsam zu lernen. Beim zweiten Treff war es dann schon Ende Dezember und wir trennten uns einvernehmlich. Im Forum wurde aber wieder stark nachgefragt, jedoch wird das für die Samstags-Interessenten, von denen manche wie ich eine weitere Anfahrt haben (Kusel) nicht so interessant sein, obwohl BWL-Stoff nicht schaden könnte vor der berühmten Klausur in einer Woche...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Neue Prüfungsordnung – Bachelor / Keine Ruhe während der „Ferien“

Auch während der vorlesungsfreien Zeit „zwischen den Jahren“ sind die Trierer VWAler sehr beschäftigt, was sich in den relativ vielen Beiträgen im Forum der VWA zeigt. Am 10. Januar werden drei Klausuren geschrieben – Einführung in BWL, Marketing Management und Strategisches Management. Bei den bisherigen Studiengängen musste man eine geringere Anzahl von Scheinen haben, um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden, mit der Umstellung zum Bachelor müssen jedoch alle Klausuren geschrieben und bestanden werden. Laut VWA-Geschäftsführung liegt die Prüfungsordnung noch immer beim Kultusministerium in Mainz, aber es wurde noch nichts entschieden. Meines Wissens nach Lesen im Internet in Foren wie diesem hier muss für eine Akkreditierung immer ein kompletter Studiengang durchlaufen werden, in diesem Fall wären das also wir. Einige Kommilitonen scheinen vor den Klausuren schon eine panikartige Stimmung zu verspüren, denn es ist auch u.a. noch nicht klar, ob man wie bei manchen Bachelor-Studiengängen an Fachhochschulen oder Universitäten nicht bestandene Klausuren zwischen 25% und 50% mit einer anderen befriedigend geschriebenen Klausur ausgleichen kann. Ich frage einfach mal bei XING im VWA-Forum, wie das bei anderen Standorten mit Bachelor läuft, in Mannheim z.B. kann man sich ja auch gleich bei Beginn zu einem achtsemestrigen Bachelor oder zu einem sechssemestrigen Betriebswirt (VWA) anmelden... Nun bekommen wir unsere Klausuren auch nicht mehr zurück, wie das früher der Fall war, können sie aber nach Terminabklärung einsehen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Durchfallquote bei Privatrecht bei den Informatikern bei 42,5% lag, bei den Betriebswirten aber auch bei über 20%, wobei ich aber keinen Zusammenhang zwischen Hauptfach und Bestehen der Recht-Klausur sehe oder konstruieren will. Ein weiterer Klausurtermin lag an einem Samstag Ende November, als der Wintereinbruch uns mit Schnee beglückte, so dass viele nicht zur Klausur erschienen. Außerdem vermute ich, dass bei dem Termin im Januar auch nicht alle Studenten alle drei Prüfungen bestehen, so dass es sicher Viele gibt, die nicht nur eine, sondern zwei Arbeiten nachschreiben müssen. Der Wetterbericht für kommenden Samstag prophezeit wieder nichts Gutes für Autofahrer... Ich werde wohl Freitag schon anreisen und in Trier übernachten. Der Termin für die Nachschreibe-Klausuren soll im dritten Semester unter der Woche liegen, da die Wochenenden alle verplant sind. (Auch vorlesungsfreie Zeit gibt es nur sechs Wochen im Sommer – abhängig von den Schulferien in Rheinland-Pfalz - und jetzt um Weihnachten und Neujahr).

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Sechs Wochen VWA ohne Blog / Marketing Management

Dann muss ich wohl auch mal wieder einen Blog-Beitrag schreiben, sonst glaubt man noch, ich hätte das Studium an den Nagel gehängt. ;-) Was gab es in der Zwischenzeit... Die Wirtschaftsinformatik-Vorlesungen und Klausur sind erledigt. Zu den Vorlesungen Marketing Management gibt es gleich drei Unterlagen – das Skript mit den Folien, ein Glossar „Leistungsprozesse – Marketing-Management und Strategie“ und „Arbeitspapiere zur Marketingtheorie“. Die empfohlene weiterführende Literatur hat es in sich, über 1000 Seiten pro Werk. Aber auch die ersetzen manchmal nicht die Vorlesungen mit noch mehr Hinweisen in Form von Tafelbildern, -berechnungen und Erklärungen, weiteren Folien sowie Sprüchen wie (sinngemäß zur Barbie-Produktpolitik): „... Basis-Modell x EUR... dann hat sie aber noch nichts anzuziehen...Evening-Gala-Barbie y EUR... Modell x y EUR... Ich würde dann an Stelle der Firma Mattel die Scheidungs-Barbie anbieten für 380 EUR. Die hat dann das Haus, das Auto....“ Da hat man nochmal ganz andere Eselsbrücken. :-) Die BWL-Klausur Anfang Januar kann dann heiter werden, dreiteilig über die Vorlesungen „Einführung in die BWL“, „Strategisches Management“ und „Marketing Management“. Uns schwirrt schon der Kopf von Begriffen wie KKV, Homo Oeconomicus, SOR-Modell, Einstellungsmessung von Fishbein und Tromsdorff im Vergleich, High- und Low-Involvement, Preis-Absatz-Funktion, Cournot-Punkt, Grenzerlöse, Grenzkosten, Skimming- und Penetrationsstrategie, Kaufverhaltensmodelle Blackwell / Miniard / Engel, Howard / Sheth usw. usf....

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Vorlesungsverzeichnis 3. Semester (Sommersemester 2009)

Der Plan für das dritte Semester liegt auch seit ein paar Tagen online vor: BWL - Human Resources Management - Investition und Finanzierung - Rechnungswesen und Controlling + Klausur 4,5 Zeitstunden mit allen drei Teilgebieten VWL - Grundlagen III + Klausur Informatik - Programmieren III + Klausur

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wirtschaftsinformatik - Inhalte

Unser Wirtschaftsinformatik-Professor der Uni Köln ist schnell. Heute steht schon ein 330seitiges Skript im Download-Bereich, so dass man schauen kann, was uns in den nächsten Wochen unter dem weitschweifigen Begriff Wirtschaftsinformatik erwartet. Habe ich heute eigentlich schon mal erwähnt, dass ich das Internet für eine geniale Erfindung halte? ;-) - Wenn ich auch an früher an der Uni denke, da hingen irgendwann nach den Klausuren an der Wand ein Dutzend DIN-A4-Blätter, auf denen man seine Immatrikulations-Nummer und die dazugehörige Note suchen musste, heute hat man alles auf Mausklick, je nachdem, wie technikaffin und schnell der Prof. ist.) Inhalte: - Einleitung - Betriebliche Anwendungssysteme (BAS) und Betriebliche Informationssysteme (BIS) - Prozess der BAS/BIS-Entwicklung - Wirksamkeit und Wirtschaftlichkeit von BAS/BIS - IDV und DAE in der Fachabteilung - Client-Server-Systeme - Datenschutz und Datensicherung - Informationsmanagement

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

2x Programmieren ohne Buffer Overflow meines Studenten-Gehirns

(Mit Dank an den Kommilitonen, der einen ähnlichen Spruch mit Buffer Overflow in der Übung sagte. :-)) Nach längerer Zeit fanden die ersten zwei Programmieren-Veranstaltungen des zweiten Semesters statt, Freitags Abends zwei Doppelstunden Vorlesung, hier anfänglich hauptsächlich Wiederholung mit einigen kleinen gemeinsam erarbeiteten Programmen, sowie Samstags 2,5 Doppelstunden Übungen am eigenen Notebook. Der neue Dozent, ein wissenschaftlicher Mitarbeiter unseres Professors an der Universität Trier, hat es mit seinen vielen Erklärungen geschafft, dass ich nun teilweise endlich verstanden habe, was ich im ersten Semester schon hätte wissen müssen. Auch hat er die Übungen und seine Lösungen (viele Wege führen ja nach Rom) ausführlich und anschaulich für ein Zweitsemester erklärt, was auch Anderen positiv auffiel. Diese waren auch so gestaltet, dass der Großteil der Studenten die normale Aufgabenstellung bearbeiteten, während die Fortgeschrittenen aufbauende Teilaufgaben zur gleichen Thematik programmieren konnten. In den nächsten Wochen folgen 15 Doppelstunden "Wirtschaftsinformatik" mit direkt anschließender Klausur, mit nur einem Freitag Programmieren dazwischen. In diesem Semester sind sowieso wieder nur elf Doppelstunden Programmieren inkl. Probeklausur geplant, mal schauen, wie tief in den Stoff wir damit einsteigen müssen... BWL mit Klausur und VWL sind in den 38 Präsenzveranstaltungen in diesem Semester auch noch inbegriffen, nachdem wir Privatrecht mit der Klausur am letzten Samstag für dieses Jahr beendeten. Aber da im Lehrplan ca. zur Hälfte Wirtschafts(informatik) in den 950 Präsenzstunden steht, ist absehbar, dass wir in den kommenden Semestern immer weniger Wirtschaft und Recht haben werden...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

[Info für VWA-Trier-Studenten] Semesterparty

Hallo liebe VWA'ler, sollte sich jemand von den VWA-Studenten hierher verirren, die gestern nicht anwesend waren, und es noch nicht wissen: Der Hörervertreter E.B. hat kurzfristig eine Semesterparty zum gegenseitigen Kennenlernen bei einem Chinesen in Trier (Name vergessen) am Samstag, 04. Oktober 2008 bekanntgegeben, da dies auf absehbare Zeit das einzige freie Wochenende ist. Wer teilnimmt, möchte bitte eine Mail an ihn senden. (Mail-Adresse kann man entweder bei mir anfordern oder im Vorlesungsverzeichnis schauen, er steht vorne unter „Hörervertretung“, was recht nahe liegt.) Von meiner Anwesenheit (und Protokollierung für den Blog) seid Ihr höchstwahrscheinlich entlastet. :-) Viel Spaß und schönen Gruß Susanne

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Klausurrelevante Themen und Fälle

In den letzten vier Vorlesungen haben wir u.a. einige Fälle, die so auch in der Klausur vorkommen könnten, bearbeitet. Wen es interessiert, was an einer VWA in der ersten Klausur vorkommen kann, hier eine Aufstellung: Rechtsgeschäftslehre, Vertragsschluss, Irrtum, Anfechtung, Minderjährigenrecht, Stellvertretung, Zustimmung, Überblick Kaufrecht, Übereignung beweglicher Sachen, Trennungs- und Abstraktionsprinzip, Prokura HGB Ich habe zur Vorbereitung versucht, Fälle zu bearbeiten und habe gemerkt, dass zwar die Richtung stimmt, ich aber teilweise zu schnell gedacht habe. Die §§ 932 und 935 zum nicht möglichen gutgläubigen Erwerb eines Diebesgutes habe ich gefunden, aber den § 929 (Einigung und Übergabe) übersprungen. Da muss ich wohl noch etwas nacharbeiten, aber ich schaue der Klausur gelassener entgegen als der Programmierung-Klausur, zumal ich durch jahrelanges meist stilles Lesen der Usenet-Gruppe de.soc.recht.misc schon einiges wusste...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Erkenntnisse ;-)

1. Sonstiges, die Vorlesung und Uni betreffend 2. Erkenntnisse aus dem BGB 1. Sonstiges, die Vorlesung betreffend a) Unser Prof. ist Fußball-, insbesondere Gladbach-Fan: - (Zur Bewertung der Klausur) Tja, bei 200 Klausuren und dem hohen Stapel... da kommt es auch darauf an, ob Gladbach gewonnen hat... - Sie kommen schon noch dran, so provozierend, wie Sie mit Ihrem Bayern-Trikot da sitzen. - (Zu Bayern-Fan) Ist das nicht langweilig? Nie zittern müssen? Kaum 100 Meter hinter dem langen Gebäude auf der anderen Seite meines Stamm-Parkplatzes befinden sich mindestens zwei Bistros, eine Fahrschule (?), eine Krankenkasse, die ASTA und noch mehr. c) Der Parkplatz „Ost“ ist viel näher am Hörsaal als der bekannte Parkplatz „West“. d) Ich weiß nun dank zweier Mitstudentinnen nicht nur, wo man also türkische Pizza und Döner essen kann während der Pause, sondern auch, wie Melonen-TicTacs schmecken, gerne in Kombination mit Joghurette. e) Der Milchkaffee in der Cafèteria schmeckt gut und ist sehr heiß (meine Zunge hat es noch stundenlang gespürt). f) Mein BGB sieht inzwischen auch so aus wie das derjenigen, über die ich mich am Anfang lustig gemacht habe (Post-its und Markierungen). g) Lidl hat offenbar ein Notebook mit Vista verkauft mit einem Virenscanner, der nicht unter Vista läuft und dieses zum Absturz bringt, und ein Bekannter eines Mitstudenten hat es gekauft. 2. Erkenntnisse aus dem BGB (nicht klausurrelevant) - Kinder müssen Eltern im Haushalt helfen Hier lesen ja auch Leute, die Kinder haben (dieser § scheint unserem Prof. sehr zugesagt zu haben): § 1619: „Das Kind ist, (...), verpflichtet, (...) den Eltern in ihrem Hauswesen und Geschäft Dienste zu leisten.“ Nach Herumblättern im BGB befürchte ich, dass schon seltsame Klagen vor Gericht gelandet sein müssen, damit bestimmte §§ im Gesetz aufgenommen wurden: § 1314 (2) Eine Ehe kann ferner aufgehoben werden, wenn ... 1. ein Ehegatte sich bei der Eheschließung im Zustand der Bewusstlosigkeit oder vorübergehender Störung der Geistestätigkeit befand; (Al Bundy?) (...) 4. ein Ehegatte zur Eingehung der Ehe widerrechtlich durch Drohung bestimmt worden ist; (Meine Güte...) 5. beide Ehegatten sich bei der Eheschließung darüber einig waren, dass sie keine Verpflichtung gemäß § 1353 Abs. 1 begründen wollen. (1353: ...wird auf Lebenzeit geschlosssen...) Richtig pervers wird es dann bei §§, die sich um das liebe Geld drehen, da merkt man mal wieder, wie verrückt die Welt ist.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Erste Vorlesungen im zweiten Semester - Recht

Die ersten beiden Vorlesungen nach der sechswöchigen vorlesungsfreien Zeit beinhalteten Privatrecht - BGB. Hier werden wir nach acht Veranstaltungen im August und September direkt Anfang Oktober die erste Klausur in diesem Semester schreiben. Nach einem Stau in der 100 km langen Anfahrt kam ich zu spät, aber noch rechtzeitig genug, um von der VWA-Mitarbeiterin noch einen Stempel in der Hörerkarte für die Anwesenheit zu bekommen. Nach Aushändigung des Programmierung-Scheins und der Klausur (an manchen VWAen bekommt man diese zurück) sowie einem kurzen Gespräch schleiche ich mich dann in den Hörsaal, vorbei an weiteren Zuspätkommern, und habe sogar das Glück, dass neben drei bekannten BWL-Studis direkt am Rand in einer der mittleren Reihen noch ein Platz frei ist. (Mit der Zeit haben sich im ersten Semester gewisse Grüppchenbildungen ergeben, bei 200 Studenten in den Wirtschafts- und Recht-Vorlesungen kennt man ja nicht jeden Einzelnen, obwohl wir ca. 30 Informatiker es da etwas einfacher haben). Der Professor erzählt gerade von einem realen Fall aus seinem Leben, macht aber auch noch eine Wiederholung für die ca. 20 Neuanfänger, die jetzt ins zweite Semester einsteigen, da es in Trier immer nur einen Studiengang und nicht mehrere Semester parallel gibt. Zehn Minuten nach meinem Körper kommt auch allmählich mein Hirn wieder in der Uni und bei Recht an, nachdem ich mich in der freien Zeit nur etwas mit Java beschäftigt habe, während der Professor wieder quer durch die §§ des BGB springt. Als Außenstehender kann man es sich vielleicht schwer vorstellen, aber man kann sich tatsächlich ohne Probleme fünf Stunden und mehr mit Stellvertretung, einem kurzen Rückblick ins Minderjährigenrecht und zu Kaufverträgen, einem Ausflug in das das BGB ergänzende HGB (Prokura), Anfechtung und Rücktritt beschäftigen. Gut für die meisten Studenten war sicher, dass das Semester ausgerechnet mit Recht anfing, da diese Vorlesungen recht unterhaltsam gestaltet sind und der trockene Stoff gut rübergebracht wird. So bleibt auch mehr hängen als nur durch das Lesen von Büchern oder Skripten: "Und ist der Nachwuchs noch so klein, so kann er doch schon Bote sein - Das ist das Witz-Niveau im ersten Semester Jura" sowie diverse Beispielfälle und Witzchen heitern den durch §§ geplagten Studenten doch zwischendurch etwas auf.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Nach dem Urlaub ist vor der Vorlesung

Beim Zelten selbst habe ich nichts weiter gelernt oder gelesen, aber in der Bücherei habe ich neben Harry Potter 7 (zur Abwechslung nach langer Zeit kein Sachbuch) noch ein Buch über „Einführung in die Softwareentwicklung – Vom Programmieren zur erfolgreichen Software-Projektarbeit“ mitgenommen. Hat sich dann aber doch nicht als so interessant herausgestellt, so dass ich es nur überflogen habe. Hängengeblieben sind also nur oberflächliche Dinge, die sich aber später oft noch als nützlich erweisen können. Zum Java-Übungsprogramme schreiben habe ich nach den letzten Wochen zur Zeit nicht so große Lust, aber die nächste Vorlesung folgt auch erst im Oktober, die Klausur im Januar. So kann ich etwas entspannter lesen, und dabei trotzdem etwas für die Zukunft mitnehmen, im weiteren Verlauf des Studiums werden wir diese Themen noch brauchen können. Dieses wird schließlich mit zwei Projektarbeiten und der Abschlussprüfung abschließen (im Falle der Bachelor-Umstellung mit Credit Points für ein zweisemestriges Bachelor-Studium mit der „Diplom-Arbeit“, was auch immer das genau bedeuten mag für das letzte Semester). Etwas milder stimmt mich inzwischen ebenfalls der Notenspiegel der VWA, dort liege ich mit der gerade noch so befriedigenden Klausur im Durchschnitt. Auch wenn das später natürlich keinen mehr interessiert, aber beruhigend ist es doch, dass die Anderen genauso „blöd“ sind wie man selbst. :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Hinter den Kulissen des Blogs

Die Blogs hier genießen offenbar mehr Aufmerksamkeit, als Mancher denkt. O.k., ich gestehe, ich habe den Link auf meinen Websites und in meiner Signatur in manchen Foren und Newsgroups. :-) Ein Geschäftsführer einer Firma hier im Haus im Gewerbegebiet hat mich angesprochen, weil er meinen Blog gesehen und es gut fand, dass ich jetzt auch Informatik studiere. Im darauffolgenden Gespräch über Studium, Programmieren, Java, C und Objektorientierung hat er erzählt, dass sie ein Programm, das in C geschrieben wurde, auf Java portieren wollen. Hätte er mir das ein Jahr später erzählt, hätte ich glatt gefragt, ob sie eine Halbtags-Praktikantin suchen, die Java-Praxis schnuppern will, meine Tätigkeiten von Mittags könnte ich auf Abends verlegen oder Nachtschichten machen. Aber im Moment schwimme ich leider noch zu sehr an der Oberfläche des Java-Sees. :-( Ein weiterer alter Usenet-Bekannter, mit dem ich lange nicht mehr geschrieben habe, hat mich über XING angeschrieben, mir Erfolg gewünscht und Hilfe für BWL angeboten, falls ich sie brauchen sollte. Aber ich glaube, Wirtschaft und Recht werden nicht das Problem sein. Auch Programmieren fällt mir mit der Zeit leichter, so dass ich dem Rest des Studiums gelassener entgegen sehe. Auch haben sich inzwischen fünf Leute (hier, per Mail und bei fachinformatiker.de) gemeldet, die sich für eine Weiterbildung interessieren. Zwei haben sich für die VWA entschieden, zwei habe ich wohl zum Bachelor umgestimmt, da ich immer noch die Meinung vertrete, dass wer schon jetzt weiß, dass er Karriere oder Bachelor bzw. sogar Master machen will, doch besser gleich zu einer FH oder Uni gehen sollte... Tja, so hat meine wohl teilweise exhibitionistische Ader bzgl. meines Studiums auch was Gutes, außer dass ich meine Gedanken später lesen, hier Motivation zum Dranbleiben holen und meine VWA-Erfahrungen mitteilen kann (es gab ja verhältnismäßig wenig zum Thema VWA im Netz) und mich hier mit neuen netten Leuten austauschen kann... Wer weiß, wo die Reise im Dorf Internet noch so hinführt... ;-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Schock in der Morgenstunde

Meine Güte, hat die VWA mich erschreckt. Knapp drei Wochen nach der Programmieren-Klausur standen die Ergebnisse im Internet, in der Rubrik „Scheine“ des jeweiligen Studenten. Ich dachte zuerst, die Punktzahl sei die erreichte Punktzahl in der Klausur (von 100 möglichen Punkten), bis ich merkte, dass das die Note auf der bekannten Skala von 1-15 ist. Mir fällt ein Stein in Größe des Himalayas vom Herzen. :-) Eine Glanztat war die Note auch nicht, aber das war auch nicht zu erwarten nach dem Krampf im ersten Semester. - Was soll's, für's Erste reicht mir, überhaupt bestanden zu haben, in Anbetracht der Tatsache, dass ich mich am Anfang schwer getan habe und in der Probeklausur noch durchgefallen wäre. Finetuning in Form von besseren Noten folgt in den späteren Semestern (hoffe ich doch sehr). Jetzt kann ich erst einmal beruhigt in Urlaub fahren im August, nachdem ich vorher weiter ein bißchen rumprogrammieren und in Büchern zu diesem umfangreichen Thema schmökern werde.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Vorlesungsfreie Zeit / Java

Sechs Wochenenden ohne Vorlesungen... wenn da nicht die innere Stimme wäre und der Ehrgeiz, in Java weiter zu kommen... Also wieder die Bücherei besucht und mehrere Bücher zu den Themen Java, Wirtschaftsinformatik (Allgemein) und Recht (BGB und Allgemein) mitgenommen. Das Buch „Java von Kopf bis Fuß“ ist übrigens meiner Meinung nach für Java-Einsteiger (die wenigstens schon mal von Schleifen gehört haben) sehr zu empfehlen, die Übungen und Beispiele sind nicht trocken, und man kann eigene Programme schreiben: (BWLer bitte kurz weglesen. Danke. :-)) Vom Marketing-Phras-O-Mat, der automatisch Phrasen zusammenstellt über ein Dot-Com-Versenken-Spiel (Schiffe versenken) bis hin zu einer Beatbox. Ich bin im Moment wenigstens soweit, dass ich das Buch einmal komplett überflogen habe, um die Grundkenntnisse zu erweitern und mich näher in die Objektorientierung einzuarbeiten. Endlich ist es auch in meinem Hirn angekommen, was die ganzen Getter, Setter, Methoden, Konstruktoren machen und wofür sie gut sind. Jetzt kann ich mich allmählich mal an die Beispiele wagen, bisher habe ich mehr Code abgetippt, „gespickt“ und im Code ausprobiert als selber geschrieben. Aber allmählich beginnt es Spaß zu machen, man kann nicht nur einfache Berechnungen wie Primzahlen berechnen etc. in Java schreiben, sondern mit GUIs (z.B. Swing) und Benutzereingaben arbeiten, man kann einfache Spielchen schreiben wie Zahlen raten oder anfangen, seine Tonträger-Sammlung einzugeben usw. Von „richtigen“ großen Programmen will ich mal gar nicht reden, aber mein Ziel ist es, wenigstens das vorzubereiten, was wir wohl in den wenigen Stunden im zweiten Semester machen werden, so dass die Vorlesungen und Übungen nur noch Wiederholungen und Schweizer-Käse-Löcher-Stopfen sein werden, damit es nicht so schwierig wie im ersten Semester wird, bei dem ich passenderweise Wochen vor der Klausur auch noch viel zu arbeiten hatte. Mal schauen, ob mir das gelingt. Manchmal habe ich das Gefühl, ich brauche beim Programmieren zwei Stunden, um etwas zu verstehen, was andere in zehn Minuten machen. Aber so schnell gebe ich nicht auf, wäre ja noch schöner...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Du weißt, dass Du im Fern-Studentenleben angekommen bist und Entspannung nötig hast,

- wenn Du auf der Arbeit bei Gesprächen über die Fußball-EM an einen Kommentar des Jura-Professors bzgl. der Qualität des Kommentators während des Stromausfalls („Ist Ihnen aufgefallen, der konnte nicht mal einen Spielzug ordentlich kommentieren?“) und entstehende Schadensersatzansprüche der Werbetreibenden denken musst, - wenn Du Linux-Jünger bist und Deine Rechner schon monatelang keine Pannen in Form von neuen Linux-Distros, zerhauenen Partitionstabellen oder sonstigen Bastelei-Unfällen erlebt haben, - wenn Du anfängst, Deine verbrachten Minuten und die verbrauchten Bleistiftminen akribisch aufzuschreiben und die Grafiken hier veröffentlichst (sorry, Chillie :-)), - wenn Du von mathematischen Gleichungen, Algorithmen oder unzureichend ausgefüllten Hörerkarten und nicht erfüllter Anwesenheitspflicht träumst, - wenn Du beim Tratsch über Fernseh-Reporter fragen musst „Kerner – wer ist Kerner?“, - wenn Du auf die Frage, was Du Samstags Abends machst, mit „Java – was sonst?“ antwortest, während Du Dir früher höchstens Gedanken über den nächstmöglichen Parkplatz und Getränkepreise der Discothek gemacht hast, - wenn Dir der Haushalt, die Ablage, das Putzen auf einmal ganz wichtig erscheint, - wenn der Boden Meister-Propper-mäßig glänzt, obwohl es ein Steinboden ist, - wenn Du beim Gespräch über den Urlaub der Kollegen fragen musst, was das Fremdwort „Urlaub“ überhaupt bedeutet, - wenn Du salopp gesagt hast: „Der Traum meiner feuchten Nächte war früher Redakteurin beim Metal Hammer zu sein, später bei der c't, heute sind drei bestandene Programmiersprachen-Klausuren * piep – zensiert *. Aber auch: - Wenn Du auf einmal Dinge verstehst, die Dir früher fernlagen, - wenn Du inzwischen zu dem Streber geworden bist, der Du früher nicht sein wolltest, - wenn Du immer noch nicht über einen lockeren Spruch eines Professors lachen kannst, der da lautet: „Keine Zeit zum Lernen? Das nächste Spiel verlieren die Deutschen, dann hat sich das erledigt.“

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Endspurt erstes Semester / Recht / Java

An den letzten beiden Wochenenden standen vier Vorlesungen Recht (BGB, Einführung, Schuldrecht, Kaufverträge etc.) an. Das geht ja jeden an, Kaufverträge haben alle schon geschlossen, sicher auch mal defekte Ware reklamieren müssen, und Ebay & Co. (betreffend Fernabsatz) kennt sicher auch fast jeder aus seinem täglichen Leben außerhalb der VWA. Der Professor hält die Vorlesung recht locker, springt dabei durch die Paragraphen, erläutert Beispielfälle und beantwortet Fragen. Hier scheinen sich mehr Studenten aktiv zu beteiligen als in anderen Vorlesungen. Viele haben sich mit Post-Its zum Markieren von Seiten bewaffnet, manche scheinen schon das halbe BGB-Taschenbuch vollgeschrieben zu haben. Ob die in einem Jahr noch etwas wiederfinden? :-) In Java puzzle ich immer noch fröhlich an 25 Punkten herum und hoffe, dass sich irgendwann ein großes ganzes Verständnismodell entwickelt. :-( Zwischenzeitlich war ich in der Stadtbücherei Saarbrücken, habe Java-Literatur gewälzt und auch drei Bücher mitgenommen. Die sind zwar leicht lesbar, aber die Übungen, ebenso wie die im Netz, sind irgendwie nicht auf dem Niveau, das wir brauchen. Alle enthalten Bestandteile, die wir noch nicht kennen. Auch diverse Java-Foren im Internet und Usenet existieren, da bin ich aber schon froh, wenn ich alle Fragen verstehe, von Lösung ist weit und breit bei mir keine Spur... Aber man lernt jeden Tag dazu... Nach der Klausur am 05. Juli folgen noch zwei Vorlesungen Recht und dann sechs Wochen Pause, die genutzt werden wollen, da das zweite Semester dann direkt in das dritte Semester übergeht, d.h. das ist die einzige längere vorlesungsfreie Zeit außer Ende Dezember und drei weiteren freien Wochenenden. Im Sommersemester hatten wir ja ungeachtet der vielen Feiertage trotzdem Vorlesungen. Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, in den Ferien die BWL-, VWL- und Recht-Bücher zu lesen. Mal schauen, wie sich das ergibt. Auch in Java gilt schließlich "Nach der Klausur ist vor der Klausur", und ich muss drei Programmiersprachen-Klausuren bestehen, um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Glücklicherweise fallen mir die anderen Fächer nicht so schwer wie Programmieren...

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Wieder ein Wochenende Java

Freitag Abend stand wieder Theorie an, d.h. Theorie-Folien und Vorführung von kleineren (zusammen erarbeiteten) Programmen durch den Prof, während die „Workshop-ähnlichen“ Vorlesungen am eigenen Notebook stattfinden. Für Samstag war eine Probeklausur angesetzt. Der Kurs entschied sich nach Nachfrage, statt alles normal zu bearbeiten und hinterher zu besprechen, Aufgabe für Aufgabe erst innerhalb der vorgegebenen Zeit zu bearbeiten, um die Lösung dann gemeinsam zu besprechen. Ein Kommilitone meinte, um die Übungen vom letzten Freitag zu machen, müssten wir das komplette Buch „Java ist eine Insel“ können. Diesbezüglich muss ich wohl „nachsitzen“. Hier erweist sich das Internet wieder einmal als Fluch und Segen zugleich - man lässt sich ablenken, nicht nur durch private Foren, sondern auch z.B. durch interessante themenbezogene Beiträge wie ein Skript „Konzepte höherer Programmiersprachen“ der Uni Tübingen, was zwar interessant ist, aber mich im Moment nicht weiterbringt. Trotzdem kann ich mir kaum vorstellen, wie mühsam das früher war, Java (aber auch BWL und VWL) ohne Wikipedia, Suchmaschinen, E-Books und Workshops sowie frei zugänglichen Skripten oder Übungsklausuren von Hochschulen zu lernen. - Hoffentlich liest das keiner, der auf Internet- und PC-Sucht sensibilisiert ist. :-) Aber ich habe zu Hause noch nicht mal einen Desktop-PC oder Schreibtisch, nur hier im eigenen Büro kann ich meinem exzessiven PC-Gebrauch nachgehen, keine Sorge. :-) Vielleicht sollte man es mal mit Hörkassetten versuchen, diese gibt es inzwischen auch für den Bildungsbereich, nicht nur Harry Potter & Co. Einfach abends anhören, hilft bestimmt in manchen Fächern eher als die Bücher, nur Informatik ist eben praktischer, zumindest an der VWA (Gott sei Dank). Oder das Notebook (aua) unter das Kissen legen... ? :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Vorlesungsverzeichnis Wintersemester 2008 / 2009

Seit heute liegt das neue Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2008 / 2009 im Downloadbereich der VWA-Seite. Mal schauen... BWL: - Marketing Management einschl. Repetitorium - Repetitorium Strategic Management - Grundzüge BWL II VWL - Grundlagen II Privatrecht - Grundlagen II Informatik - Informatik II - Einführung in die Wirtschaftsinformatik Klausuren: - Führungs- und Leistungsprozesse - Strategic Management - Marketing Management - Privatrecht - Informatik 2 - Wirtschaftsinformatik 1 Die Klausuren scheinen gut verteilt zu sein (11.10., 22.11., 10.01., 14.02.) und werden, da die Prüfungsordnung immer noch überarbeitet wird, unter „Examensbedingungen“ geschrieben (vermutlich im Hinblick auf die geplante Umstellung auf den Bachelor, worüber ich mich hier auch schon zweimal geäußert hatte). Übungsscheine, die für die Zulassung zur Prüfung nötig sind, können wir auch ab dem zweiten Semester erwerben, allerdings blicke ich da noch nicht so ganz durch... Aber das kommt noch... :-)

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Informatik / Lust und Frust mit Java

Das mit der Lust wird wohl noch etwas warten müssen, bis sich meine Leidenschaft für Java voll entfacht... ;-) An diesem und nächsten Wochenende stehen jeweils zwei Vorlesungen Informatik an - diesen Freitag Theorie (objektorientiertes Programmieren, Methoden, Klassen...) Samstag Übungen, nächste Woche Freitag Theorie und Samstag eine Probeklausur. Diese soll laut Aussage des Mitarbeiters des Professors nicht so schwer werden, wie wir denken und ca. zur Hälfte aus Theorie bestehen. - Klar, für ihn ist ja auch alles leicht, was wir gerade machen. Was Freitags noch ganz logisch klingt, erscheint Samstags am eigenen Notebook schwer, vor allem, da hier auf einmal Dinge notwendig erscheinen, die vorher noch nicht besprochen wurden. Das Problem hatte ich nicht nur ich, die letzten Übungen wollten der Kurs zusammen machen, aber ich (und andere) hatten dann doch Probleme, dem Tempo des eifrig in Eclipse tippenden und erklärenden Vortragenden zu folgen. Die Lösungen sind inzwischen zeitnah eingetroffen, von einem Mit-Studenten, der sie auf einen USB-Stick bekommen und uns allen gemailt hat. Na, dann fröhliches Lernen bis zum nächsten Freitag... Es soll ja Leute geben, die Programmieren, wenn man es erst einmal verstanden hat, als Sucht bezeichnen. Aber vorher steht wohl bei jedem Lernenden eine große Portion Fleiß, Freude, Leid und Rückschläge, wenn man ehemaligen Studenten und Fachinformatik-Azubis glaubt... Alle Achtung Jedem, der vorher nicht programmieren konnte und das per Fernstudium alleine lernt!!! Und das Gelernte aus dieser Woche für das allgemeine Leben: „Wenn ein Professor sagt, etwas dauere eine halbe Stunde, plane ruhig mindestens eine Stunde ein.“ So ging es in diesem Semester nicht nur in Informatik und einer Online-Umfrage eines Marketing-Professors für seinen Lehrstuhl, sondern auch anderen Professoren, die mit ihren geplanten Folien nicht fertig wurden.

Susanne Dieter

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Nur so

Oh wei, jetzt verfolgt mich das Thema VWA bis in den Schlaf. Ich habe tatsächlich geträumt, auf meiner Hörerkarte wären die Stempel, die man vor der Vorlesung für die Anwesenheit bekommt, unbrauchbar. Lauter falsche Daten und die 2/3 Anwesenheitspflicht nicht erfüllt. Was will mir mein Unterbewusstsein damit sagen? Schlechtes Gewissen? ... Hm, nö, eigentlich nicht, ich habe bisher nur zwei Fehltage und mit dem Stoff beschäftige ich mich auch ab und zu - vermutlich nicht so viel, wie nötig, aber die BWL- / VWL- / Recht-Klausuren folgen auch erst Ende des nächsten Semesters. Also noch nicht erforderlich, mit dem ISH (Inneren Schweinehund) Gassi gehen zu müssen, wie Eckart von Hirschhausen in "Die Leber wächst mit ihren Aufgaben" schreibt. Der fand seinen normalen erlernten Beruf offenbar auch so spannend, dass er angefangen hat, zu schreiben und zum Kabarettisten "umgeschult" hat... Außerdem sind das Bügeln der Unterwäsche, die Ablage und das Fernsehprogramm wie Teletubbies oder Frauentausch noch nicht interessanter als das zu Lernende. Die Studenten scheinen sich in zwei Gruppen zu gliedern: Die einen versuchen der Vorlesung konzentriert zu folgen, um zu Hause weniger nacharbeiten und lernen zu müssen (wie ich heute), die anderen versüßen sich den warmen Sommertag im Hörsaal mit Gequatsche oder gehen sogar nach der ersten Pause, was ich teilweise auch verstehen kann; in der Oberstufe, als wir mit 18 Jahren Entschuldigungen selbst unterschreiben durften, haben wir auch oft das Café oder anderen Unterricht dem eigenen Stoff vorgezogen. Mein Informatik-Rätsel hat sich auch gelöst. Ein Kommilitone hat sich die Aufgabe angeschaut und gemerkt, dass ich eine Endlosschleife gebaut habe. Ich hätte einfach nur länger warten müssen, dann hätte das Programm Eclipse mir das auch gesagt, ich war nur zu ungeduldig. Naja, aus Fehlern kann man in diesem Fall tatsächlich lernen...

Susanne Dieter

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Strategisches Management

In der Uni folgten in der Zwischenzeit fünf Vorlesungen Strategisches Management à drei (Freitag) oder vier Stunden (Samstag) fast „en bloc“ ohne andere Fächer dazwischen. Hier lernen wir u.a. mit realen Beispielen, z.B. Produktlebenszyklen von Coca Cola, Nivea, Palm, Intel, Premiere, McDonalds oder Harley Davidson, Unternehmensstrategien von Daimler, Fallstudien von Henkel oder der Bekleidungskette Zara. Letzteres sollte mich als Frau eigentlich interessieren... Sollte... In den von dem Professor bereitgestellten Kopien befinden sich nach über 200 Folien noch Auszüge aus Büchern zu den Themen Strategisches Management, Unternehmensführung, Human Ressource Management sowie eine Fallstudie über die Firma Apple, das finde ich viel interessanter... Nun wissen wir auch, dass unser Professor viel auf internationalen Konferenzen etc. zugegen ist, denn "Das war meine erste internationale Konferenz, sie fand in Münster statt". Den meisten Studis scheint der Kopf zu rauchen dank Begriffen wie Ansoff, GAP-Analyse, SWOT-Analyse, Impact-Analyse, SCP-Paradigma oder Abell, obwohl der Prof. meint, er habe nur einen kleinen Teil erwähnt. Für die Prüfung müssten wir nicht alle Vor- und Nachteile und Begriffe auswendig lernen, sondern „nur verstehen“. Tja - aber wie soll man das denn (evtl. mit Beispielen) erklären, wenn man nicht vorher die Begriffe lernt? Der „Popcorn-Report“ - 16 wesentliche Trends - kam auch zur Sprache, z.B. "Gesund und lange leben", "Suche nach Nervenkitzel", "Genießen? - Jetzt erst Recht!" - Aber „Atmosfear – Angst vor der Atmosphäre“ - was zur Hölle ist das denn? Angst, vor die Tür zu gehen? Was man nicht alles in einer BWL-Vorlesung lernt... Ach nee, Google meint, das sei die Angst der Verbraucher bzgl. der Umweltzerstörung. Außerdem bezieht sich das Buch auf den amerikanischen Markt, wie so vieles, was wir lernen - kein Wunder, dass wir Deutschen den Amis jeden Scheiß nachmachen... Auch ein paar Themen, die in Grundlagen BWL schon angerissen wurden, waren dabei, worauf der betreffende Professor uns damals schon hinwies (sinngemäß): „Das werden Sie später in VWL und SM noch brauchen. Also tun Sie nicht so, als hätten Sie es nie gehört. Oder wenn Sie so tun, vergessen Sie es trotzdem nicht.“ Insgesamt werden die Themen aber alle nur angeschnitten, und es wird wenig in die Tiefe gegangen, ich komme mir fast vor wie beim Vokabeln lernen.

Susanne Dieter

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Informatik / Java

Nachdem ich mich zwischen den Vorlesungen in allen Himmelsrichtungen durch Anfängerliteratur gekämpft habe (Begriffserklärungen, Grundlagen des Programmierens, diverse Java-Bücher), um herauszufinden, dass es mich bzgl. der jetzigen Übungen wenig weiterbringt, beschäftige ich mich doch wieder mit dem Programmieren an sich. Einige Bücher bringen ja auch Übungen mit... In Eclipse sind inzwischen einige Progrämmchen versammelt, dummerweise ist vieles davon mit copy & paste eingefügt oder abgeschrieben, damit ich weiß, wie es geht und auch darin „spielen“ kann und ausprobieren kann, was geht und was nicht. Selber schreiben funktioniert auch besser als zu Beginn, aber warum will mein Rechner den Vergleich dreier Autoleasing-Angebote mit count++ und einer while-Schleife nicht ausführen? Grummel... Irgendwo da hängt es aber, wenn ich das auskommentiere, gibt der Rechner Ergebnisse aus... Dieses praktische „Rumspielen“ kann man ganz gut abends auf dem Sofa oder Bett mit dem Notebook auf dem Schoß machen, nur richtig konzentriert lernen ist das auch nicht... :-) Unser Professor hat einen eigenen Blog, und dort im Verzeichnis VWA findet sich eine alte Übungsklausur von 2007, offenbar für das damalige 5. Semester. Sieht auf den ersten Blick gar nicht soooo wild aus. Wahrscheinlich stelle ich mir das Ganze aber auch einfacher vor, als es ist, obwohl dort Begriffe auftauchen, von denen ich mir im Moment nicht 100%ig sicher bin, was sie genau bedeuten... Fragen zu Blogs (Datenbanken, SQL) oder Datenbanken mit den Themen Post, Briefe oder Musik finde ich doch schon mal interessanter als Ratensparen, Zinseszins, Wurzel- oder Quadratrechnen. :.-) Nächster Versuch mit: „Denken Sie sich eine Zahl zwischen 1 und 100 aus. Wie viele Versuche benötige ich, um die richtige herauszufinden?“ Dummerweise hänge ich wieder ohne die Lösungen aus dem Unterricht, alleine diese Sache in Java zu schreiben, bereitet doch noch (Anfangs-)Schwierigkeiten... Und vor Mathe im Allgemeinen graust es mir immer noch etwas... Morgen steht aber wieder erst einmal Strategisches Management an....

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

VWA-Wochenende / Informatik und Strategisches Management / Bachelor

Mal wieder standen zwei Vorlesungen an, Informatik und Strategisches Management. War ich vorher froh, nach einem „Block“ VWL mal wieder etwas anderes zu hören, war ich hinterher um die Erkenntnis reicher, dass VWL doch interessanter als Strategisches Management zu sein scheint. Der Professor hat ein Skript mit über 300 Folien und Buchauszügen erstellt und diktiert gerne einmal während des relativ trockenen Stoffes, was wir aufschreiben sollen. (Hoffentlich liest er das hier nicht :-)). Der Professor an sich wirkt jung, kompetent, gut vorbereitet und steht in fast allen seiner Literaturempfehlungen auch selbst als Autor dabei. Fleißiger Schreiber also, was Google und Wikipedia mir bestätigen. Aber wir Informatiker haben sowie mit 228 + 168 Stunden und 2 Projekten mehr (Wirtschafts-)Informatik als BWL (260), VWL (92) und Recht (130). Informatik / Java hat uns wieder mal zum Haare raufen gebracht, aber Gespräche mit anderen Studenten zeigen mir, dass ich nicht die Einzige bin, der es so geht. Wie beruhigend. Zu Hause muss ich wohl mehr tun und sehe auch an den Lösungen eines Kommilitonen, dass wir teilweise verschiedene Rechenergebnisse haben, aargh.... Wenigstens hat der Prof. angekündigt, zukünftig nicht nur die Folien, sondern auch die Lösungen als *.zip-File zum Importieren in Eclipse zum Download anzubieten. Der Umstieg auf den Bachelor ist auch noch nicht 100% geklärt, die Entscheidung soll aber bis Ende des Semesters fallen. Dann sehen wir auch, was sich für uns ändert außer, dass wir dann mehr Klausuren am jeweiligen Semesterende schreiben müssen. Bisher sah es nach der Prüfungsordnung so aus, dass am Ende eine dicke Prüfung mit allen vorangegangenen Fächern geschrieben wird, zu der man zugelassen wird, wenn man x Klausuren aus den Bereichen BWL, VWL, Recht und Informatik bestanden hat. Mal sehen, was der Spaß dann kostet, bei anderen VWAs muss man seine Prüfung mit gut oder sehr gut und evtl. einen Eingangstest bestehen sowie einige Euronen löhnen. Die Credit Points können auch nur an bestimmten FHs für den Bachelor vollständig genutzt werden, da jede Hochschule das selbst entscheiden kann. Ansonsten wären evtl. noch die Avans Hochschule in Breda, Holland oder der MBA an verschiedenen Unis im angrenzenden Ausland möglich. Das VWA-Wirtschaftsdiplom ist in den USA dem Bachelor gleichgestellt und berechtigt dort zu einem Master-Studium, was manche auch genutzt haben, um als Nicht-US-Ansässiger das Diplom umschreiben zu lassen. Aber eigentlich wollte ich sowieso nicht in Richtung Bachelor, schon gar nicht in Wirtschaft.

Susanne Dieter

Susanne Dieter

 

Meister-Bafög abgelehnt

Eigentlich keine große Überraschung, da die Fundstellen im Netz alle ähnlich klangen, jedoch die VWA Dresden mit Meister-Bafög für den Immobilienwirt (VWA) wirbt. (Den Grund habe ich unten beschrieben, falls es jemanden interessiert.) Meine Anfrage beim zuständigen Amt für Ausbildungsförderung wurde im Februar beantwortet, das könne man nicht so einfach sagen, ich solle einfach mal einen Antrag stellen. Schade dennoch. Das wären zwar „nur“ die 850,-- EUR Semestergebühren ohne Lehrbücher und ohne Fahrtkosten ins 100 km entfernte Trier gewesen, hätte sich aber doch bemerkbar gemacht auf dem Konto. Nun denn, bei dem Wetter lasse ich mir nicht die Stimmung verderben. Heute Abend geht es wieder zu Informatik – Java-Programmierung. Komischerweise das Fach, das mich am meisten interessiert, das mir aber gleichzeitig am meisten Kopfzerbrechen macht. Das hatte ich bisher noch nie. Hoffentlich macht hier Übung den Meister. Aber klagen gilt nicht, immerhin wollte ich dieses Studium unbedingt machen, um meine IT-Kenntnisse zu vertiefen bzw. um die zahlreichen Löcher zu stopfen. Programmieren wollte ich auch lernen, jetzt muss ich da durch. Trotzdem freue ich mich nach den letzten faulen Tagen mit den vielen Feiertagen auf die Semesterferien und das jährliche Zelten an einem Stausee... ;-) -------------------------------------------- Die Ablehnung wurde begründet: „... nur förderungsfähig,wenn sie in einer fachlichen Richtung gezielt auf öffentlich-rechtliche Prüfungen zu Abschlüssen (....) des Berufsbildungsgesetzes, (...) der Handwerksordnung, auf gleichwertige Abschlüsse nach bundes- und landesrechtlichen Regelungen, (...) oder auf Fortbildungen auf der Grundlage staatlich genehmigter Prüfungsordnungen an anerkannten Ergänzungsschulen vorbereiten. Der Diplomabschluss zum Wirtschaftsinformatik-Betriebswirt (VWA) ist ein Zertifikat eines privaten Bildungsträgers, welches die Voraussetzungen des § 2 (1) Nr. 2 AFBG nicht erfüllt.“

Susanne Dieter

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