Markus Jung

Laudius bietet Geld-zurück-Garantie an

9 Beiträge in diesem Thema

Die Studienwelt Laudius hat zum neuen Jahr auch eine neue Homepage bekommen, die auf mich durchaus aufgeräumter und professioneller wirkt.

Was mir sofort ins Auge gestochen ist, ist die große Werbung oben rechts mit dem Slogan "GELD-zurück-GARANTIE! Bei Nichtbestehen." Es gibt auch eine eigene Unterseite auf der Homepage mit weiteren Infos zu dieser "Garantie":

http://laudius.de/index.php/geld-zurueck-garantie.html

Vereinfacht gesagt würde diese dann greifen, wenn man zweimal die "Offenes-Buch-Prüfung" zu Hause nicht bestanden hat. Außerdem müssen vorab alle Einsendeaufgaben mit mindestens "ausreichend" bestanden sein.

Was haltet ihr von dieser "Garantie"?


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Die Studienwelt Laudius hat zum neuen Jahr auch eine neue Homepage bekommen, die auf mich durchaus aufgeräumter und professioneller wirkt.

Das finde ich auch.

Was ich von der Garantie halte?

So wie ich es verstanden habe, muß man an allen Einsendeaufgaben teilnehmen und die Einsendeaufgaben im Durchschnitt mit mindestens einer 4 bestanden haben.

Für mich gibt es demnach zwei Fälle:

1.) Jemand bringt schon während des Kurses schlechte Leistung oder sendet nicht alles ein oder bricht vorzeitig ab --- keine Erstattung der Gebühr (Voraussetzungen nicht erfüllt)

2.) Jemand arbeitet den Kurs durch, sendet alles ein und erreicht überall mindestens eine 4:

Die Chance, die Prüfung mindestens im 2. Anlauf zu schaffen, steht sehr gut. Das Restrisiko ist abgedeckt durch

eventuelle Kulanz bei der Prüfungsbewertung (scheint sich ja um institutseigene Kurse zu handeln, ohne staatliche Prüfung).

Insofern denke ich, dass der Fall der Rückerstattung nicht eintreten wird. Meine Einschätzung dazu.

Aber egal ob Rückerstattung oder nicht, ich finde das Lehrgangs-Angebot interessant, vor allem auch, dass es hier einige Lehrgänge gibt, die ich bisher an Deutschen Fernlehrinstituten noch nirgendwo sonst gesehen habe:

Haareschneiden

Musik nach Noten lernen

Kalligraphie

Kriminologie

Kunstgeschichte

etc.

Weiterhin ist mir positiv aufgefallen:

- Die Gebühren finde ich nicht teuer

- Lange kostenlose Betreuungszeiten, teils bis zu 4 Jahre

Ich denke, ich werde dieses Institut mal im Auge behalten (im positiven Sinne) und mir mal den Prospekt kommen lassen.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Hallo

Ich finde, dass das ein ganz interessantes Angebot ist. So manche Teilnehmer haben ja schon ordentlich Muffe, dass sie die Prüfung nicht schaffen und sie dann das Geld aus dem Fenster geschmissen haben.

Ich muss bloß sagen, dass bei "uns" so ein Fall noch nie eingetreten ist. Es gibt zwar (wie bei allen Anbietern) Teilnehmer, die einen Kurs abbrechen, aber es gab noch nie jemanden, der die (Abschluss-) Prüfungen nicht geschafft hätte.

Von daher glaube ich, dass auch Laudius (fast) nie in die Lage kommt, die Lehrgangsgebühren zurückzahlen zu müssen. Aber so ein Versprechen, dass man im "Fall der Fälle" halt doch wieder an sein Geld kommt, kann für manchen schon ganz entlastend sein.

Viele Grüße


Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Wenn ein Teilnehmer unseriös ist, dann könnte er sich also ganz einfach die Lehrgangsgebühren zurückholen, oder?

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Hallo

Dann hat er aber auch kein Zertifikat... ;) Und er müsste schon ne ganze Menge Vorarbeit leisten, wenn er die Lehrbriefe bis zur Prüfung mit einer vier bestehen will. Denn ohne diese Vorleistungen gibts auch kein Geld zurück...

Fürs reine "Nixtun" scheint die Geld-Zurück-Garantie ja gerade nicht zu gelten, wenn ich das richtig verstanden habe...

Mit "unseriösen" Teilnehmern kann man es halt immer zu tun bekommen - dafür braucht es nicht mal unbedingt diese Sonderofferte von Laudius. ;)

Viele Grüße

bearbeitet von Fernstudienakademie

Anne Oppermann / Fernstudienakademie

 

 

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Sehe ich wie Anne.

Wenn man schon so viel Mühe in das Lernen steckt, möchte man ja schließlich einen Nachweis darüber haben. Aber rein theoretisch wäre das möglich.


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

Mit leerem Kopf nickt es sich leichter

Zarko Petan

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Ich denke, Laudius hat hier schon sehr vorsichtig formuliert:

Zudem haben Sie zweimal die Offenes-Buch-Prüfung zu Hause bearbeitet, jedoch beide Male nachweislich nicht bestanden.

Das bedeutet für mich, dass man zweimal nachweislich (wie auch immer dieser Nachweis erbracht werden soll) nicht in der Lage war, trotz zu Hilfe nahme aller Studienunterlagen die Prüfungsaufgaben zumindest ausreichend zu bearbeiten. Wie Anne schon gesagt hat, dürfte dies nur dann zu "schaffen" sein, wenn es jemand darauf anlegt.

Und nun spekuliere ich mal. Wenn ich in der Situation von Laudius wäre und dieses Angebot machen würde, würde ich das mal auf mich zu kommen lassen. Solange es die Ausnahme bleibt, dass sich jemand auf diesem Wege an den Kursgebühren vorbei schummeln will, könnte man die Kosten vermutlich unter Werbeausgaben für den Slogan abschreiben und die Gebühren zurückerstatten. Sollte es häufiger vorkommen, wird man vermutlich intensiver die rechtlichen Möglichkeiten nutzen, um hier einen Betrug zu prüfen, und/oder das Angebot einstellen.

Als Werbeaussage ist es auf jeden Fall etwas, was man bisher bei anderen Anbietern so nicht findet (eine verlängerte Probezeit hat ja zum Beispiel mittlerweile fast jeder) und von daher finde ich es ganz interessant. Ich glaube allerdings nicht, dass es solche Zusagen (bei anderen Anbietern) auch bei Vorbereitungskursen auf externe Prüfungen (IHK, Abi etc.) oder gar akademische Fernstudiengänge geben wird...


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Es gibt nichts geschenkt! Erstmal muss der Teilnehmer den kompletten Kurs bezahlen. Wenn derjenige, der bezahlt, alle Einsendearbeiten mit „ausreichend“ abschließt (was bedeutet, dass alle Einsendearbeiten erledigt, somit zumindest auch die Lehrhefte gelesen wurden) und darüber hinaus zweimal die „schriftliche Heimprüfung“ vergeigt, dann erst gibt es das Geld zurück.

Die „schriftliche Heimprüfung“ ist eine Ansammlung an Fragen aus dem gesamten Kurs, die zu beantworten bzw. zu erledigen sind.

Wenn man einmal durch diese Prüfung (Offenes Buch Prüfung) durchfällt, kann das noch angehen, aber ein zweites Mal wird schon schwierig, wie will man denn auf „ausreichend“ bei den Einsendeaufgaben gekommen sein?

„Offenes Buch Prüfung“ heißt für mich, dass diese Prüfung mit Einblick in die Lehrhefte erledigt werden kann, da auch zu Hause, das bedeutet wiederum, dass durchfallen fast ausgeschlossen ist. Man beachte auch den Zeitfaktor.

Resümee: Eine gute Werbemaßnahme, denn „Geld-zurück“ klingt immer gut.


Viele Grüsse

Zippy

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Ich habe den Katalog/Prospekt von Laudius angefordert und heute ist er angekommen. Bei der Anforderung mußte man mit angeben, welcher Kurs einen interessieren würde. Ich habe mal "Kriminologie" gewählt, da ich das Thema schon immer interessant fand.

Der Studienführer ist sehr übersichtlich aufgebaut und mit einem Inhaltsverzeichnis auf dem Innendeckel. Einige Begleitzettel lagen darin (Studiengebühren, Vertragsleistungen und Anmeldeformular auf einem; eine kleine Broschüre "Finanzierungstipps" sowie ein Anschreiben mit der aufgedruckten "Geld-zurück-Garantie"-Werbung.

Insgesamt macht der Studienführer einen positiven Eindruck.

Die kostenlose Leseprobe "Kriminologie" war auch dabei. Zuerst hatte ich den Eindruck, dass die Schrift vielleicht etwas klein wäre oder etwas eng gesetzt; beim Lesen merkte ich jedoch, dass dies eher der optische Eindruck war und der Text gut lesbar ist (also Schriftgröße, Zeilenlänge und Zeilenabstand / Durchschuß gut aufeinander abgestimmt sind, so dass das Auge gut den Anschluß an die nächste Zeile findet).

Die Leseprobe ist gut strukturiert und ebenfalls sehr übersichtlich aufgebaut und die Papierqualität in meinen Augen ausreichend.

Sehr gut gefällt mir auch der Schreibstil, der sehr verständlich ist. Wenn der Einzigel Makel die losen Blätter sein sollten, dann könnte ich dies auch in Kauf nehmen, auch wenn es vielleicht nicht ganz optimal ist.

Wo ich aber eher Bedenken habe, ist der Umfang der Leseprobe. Möglicherweise ist dies auch nur ein Auszug aus dem 1. Lehrbrief, denn der Umfang betrug lediglich 7 Blätter (vorne und hinten bedruckt), deckt jedoch laut Inhaltsverzeichnis den kompletten Lehrbrief Nr. 1 ab.

Laut Inhaltsverzeichnis beinhaltet der 1. Lehrbrief:

"Der Kriminalitätsbegriff"

Einleitung

Der Kriminalitätsbegriff

Selbstlernaufgaben

Zusammenfassung

Hausaufgabe

Lösungen zu den Selbstlernaufgaben

Anhang

All dies war in der Leseprobe enthalten.

Sollte dies keine Zusammenfassung sein und der Umfang der weiteren Lehrbriefe ähnlich mager sein,

kommt mir auf den ersten Blick der Preis als zu hoch vor (6 Monate 89,90).

Mein persönlicher Eindruck ist deshalb, dass das Thema sehr oberflächlich behandelt wird, man also einen Einstieg in dieses Thema bekommt, für den es genügen würde, ein gebundenes Buch aus der Summe der Themen zu erstellen. Dieses würde dann bestimmt einen sehr gelungenen Einstieg in dieses Thema bieten, aber für einen wesentlich niedrigeren Preis. Für einen Lehrgang mit Zertifikat ist das meinem Empfinden nach inhaltlich viel zu wenig.

Wie gesagt, das gilt für den Fall, dass alle Lehrbriefe ähnlich dünn ausfallen (es wäre wirklich ein Lehrbrief - mit Betonung auf "Brief"). Aber wirklich gut und interessant geschrieben.

Es wäre schön, wenn von Laudius jemand hierzu etwas schreiben könnte - vielleicht sind die anderen Lehrbriefe ja wirklich umfangreicher?


Studentin AKAD International Business Communication (BA)

 

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Zarko Petan

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