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epyon

Bewertung/Verbesserung/Interpretation Arbeitszeugnis

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Hallo Ihr Lieben,

könnt Ihr mir sagen, wie das nachfolgende Arbeitszeugnis zu interpretieren ist.

Laut meinem Chef handelt es sich um ein sehr gute bewertetes Standardzeugnis.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr mich aufklären und Verbesserungsvorschläge bringen könntet.

Frau ..., geboren am ... in ..., war vom 29. Juli 2009 bis 28. September 2012 in der Abteilung "Medical Solutions" im Industry Sector am Standort ... als Technical Writer tätig.

Frau ...befasste sich mit folgenden Themen:

■Erstellen komplexer Anwenderdokumentationen

■Konzipieren und Strukturieren der Dokumentationen

■Entwicklungsbegleitendes Schreiben von Inhalten für Gebrauchsanweisungen, Onlinehilfen und Multimedia-Applikationen

■Erstellen von Onlinehilfen

■Durchführen von Reviews und Korrekturzyklen

■Mitarbeit beim Sprachmanagement und Zusammenarbeit mit Übersetzungsdienstleistern

■Publizieren und Layouten der Dokumentationen

Frau ... besitzt eine rasche Auffassungsgabe, zeigte großes Interesse an den Aufgabeninhalten und arbeitete sich in die jeweiligen Themen zügig und engagiert ein.

Die ihr anvertrauten Aufgaben führte sie sehr zuverlässig, sorgfältig, selbstständig und stets zu unserer größten Zufriedenheit aus.

Wir haben Frau ... als zuvorkommende und kooperative Mitarbeiterin kennengelenrt, die sich problemlos in das Team einfügte.

Ihr Verhalten gegenüber Führungskräften und Mitarbeitern war stets vorbildlich.

Wir danken Frau ... für ihren Einsatz und wünschen ihr alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

..., 28. September 2012

Bearbeitet von epyon

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Ich bin jetzt eher kein Experte für Arbeitszeugnisse, aber Vokabeln wie "sehr" und "stets" und vor allem die Abschlußklausel sind Bestandteil von qualifizierten Arbeitszeugnissen mit der Note "sehr gut". Für mich klingt das nach 'nem 1er-Zeugnis :)

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Was mich ein wenig irritiert sind folgende Punkte:

1. Das Austrittsdatum, da es nicht auf den letzten Tag des Monats fällt.

2. Die Tätigkeitsbeschreibung in Form einer stichpunktartigen Aufzählung.

3. Es wird kein Austrittsgrund angegeben

4. Ist die Teamfähigkeit nur mit gut bewertet, da vor dem "problemlos" kein "absolut" o.ä. steht?

Alles ohne Superlativ ist ja gleichmal nur noch Note 2-3 in der heutigen Zeit...

5. Sollte man anstatt "Technical Writer" lieber "Technische Redakteurin" schreiben?

Würde in diesem Fall das "Technische" groß oder klein geschrieben werden?

Bearbeitet von epyon

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Wie ein Zeugnis zu bewerten ist, das kann man nur dann sagen, wenn wirklich das GESAMTE Zeugnis bekannt ist - also einschließlich der Aufgabenbeschreibung und der Funktion im Unternehmen. Denn es ist klar, dass 3 Jahre als Leiter einer Abteilung anders aussehen müssen im Zeugnis als 3 Jahre als Hilfskraft.

Von daher würde ich bei Unsichterheiten immer ein paar Euronen für einen Zeugnischeck ausgeben.

Im konkreten Fall lässt sich auf alle Fälle sagen, dass das Zeugnis für den Zeitraum der Tätigkeit im Unternehmen sehr kurz geraten ist und von daher eher unvollständig zu sein scheint!

Sabine Kanzler

S

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Das Zeugnis ist nicht vollständig. Der volle Kontext müsste vorhanden sein um eine Bewertung abgeben zu können.

Vielleicht mal von einem Profi das gesamte Zeugnis prüfen lassen, es gibt schon ein paar Auffälligkeiten.

Ciao

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Danke für Eure Hilfe :)

Eine knackige Frage ist noch aufgetaucht.

Gehört der akademische Grad nicht mit ins Zeugnis vor den Namen?

Wie verhält sich dies, wenn der Studienabschluss berufsbegleitend erlangt wurde, man also nicht von Beginn des Arbeitsverhältnisses an den entsprechenden Titel schon hatte und sich zudem der Fachbereich, in dem man tätig ist vom Fachbereich, in dem man studiert hat, unterscheidet?

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Gehört der akademische Grad nicht mit ins Zeugnis vor den Namen?

Ist ja kein Titel - also meiner Meinung nach nicht. Der Grad geht doch dann eh aus deinem Lebenslauf hervor.

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Ist ja kein Titel - also meiner Meinung nach nicht. Der Grad geht doch dann eh aus deinem Lebenslauf hervor.

In Österreich kommt das mit rein, ansonsten nicht.

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