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matze87

Erfahrungen Masterfernstudiengang Pro Water TU Braunschweig

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Hallo,

 

hat schon jemand Erfahrungen sammeln können beim Masterfernstudiengang Pro Water an der Hochschule Braunschweig?

 

Ich würde folgendes gerne wissen:

- Wie viele Semester studiert man als Fernstudent üblicherweise, wenn man nebenher berufstätig ist?

- Ist das Studium eher praxis- oder theoriebezogen?

- Sind die Anforderungen an Mathematik sehr hoch (d.h. wird noch viel integriert/differenziert usw.)?

- Allgemeiner Schwierigkeitsgrad des Studiums und Qualität der Lernunterlagen?

 

Oder auch an alle anderen Leser:

- Gibt es vielleicht auch noch andere Masterfernstudiengänge, die sich auch mehr mit Wasser-/Abwasseraufbereitung beschäftigen. Bin da im Internet leider auf nur auf Studiengänge gestoßen, die mehr mit Wasserbau zu tun haben.

 

Vielen Dank schon mal für eure Antworten!

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Hallo,

 

der Studiengang wird an der TU Braunschweig angeboten, nicht an der HS Braunschweig, oder?

https://www.tu-braunschweig.de/prowater

 

Ich habe mir erlaubt, den Titel mal zu ändern.

 

Kommt für dich vielleicht auch sowas wie infernum an der FernUni Hagen in Frage? - Dort ist Wasser ja zumindest ein Teilbereich: http://www.umweltwissenschaften.de/index.php?id=55

 

Viele Grüße

Markus

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Die Frage ist schon älter, aber vielleicht interessiert sich ja noch jemand dafür.

 

Auch ich habe kein anderes Fernstudium gefunden, das sich mehr mit dem Thema Wasser beschäftigt, weder zur Verfahrenstechnik noch zur Gewässergüte.

- Das Fernstudium Angewandte Umweltwissenschaften der Uni Koblenz-Landau hat auch gewisse Module mit Gewässerschutz und Abwasserbehandlung. Zur Wasserökologie gibt es dort Zertifikatskurse.

- Das Fernstudium Infernum der Fernuni Hagen beinhaltet 1 Modul Wasser.

- Die Uni Rostock bietet noch Zertifikatskurse im Bereich Umweltschutz an. Von Wasser ist da nichts zu sehen.

 

ProWater/TU Braunschweig:

- Die Dauer ist mit 4 Semestern angegeben. Das bezieht sich aber auf ein Vollzeitstudium. Es gibt berufstätige Absolventen, die es in 5-6 Semestern geschafft haben. Es gibt aber auch Leute, die sich 10 und mehr Semester Zeit lassen.

- Je nach Vorbildung und v.a. beruflicher Tätigkeit, denke ich schon, daß man das dort gelernte praktisch anwenden kann. Das Studium beinhaltet ja auch eine gewisse Wahlmöglichkeit. In der Basisqualifikation (Block A+B) sind von 8 Modulen 6 zu wählen. Von den ergänzenden Themen sind außer dem Pflichtporgramm (Projektmanagement, Kommunikation/Moderation, Öffentlichkeitsarbeit) noch 4 von 10 Themen zu wählen. Am Ende wählt man noch entweder Block D (Gewässerbewirtschaftung) oder Block E (Abwasser-/ Abfallbehandlung) mit jeweils 3 Modulen.

- Mathe: Integral-/Differenzialrechnung ist mir bisher nicht untergekommen. Es gibt ein Ökonomie-Thema, bei dem man einiges rechnen muß. In Hydrochemie etwas chemisches Rechnen. Siedlungswasserwirtschaft und auch andere Themen beinhalten einige Berechnungen, bei denen madn halt die Formeln kennen sollte. In den schriftlichen Prüfungen sind aber i.d.R. alle Unterlagen erlaubt.

- Unterlagen: Sobald man das Thema angefordert hat bekommt man die INet-Freigabe für das jeweilige Skript. Die Qualität ist i.d.R. gut. Für die Prüfung muß eigentlich kaum Zusatzliteratur beschafft werden. 

- Flexibilität: Man belegt so viele Fächer wie man möchte. Ein Modul in den Blöcken A/B besteht aus 2 Fächern mit je 4 CP. Im gewählten Modul müssen (irgendwann) beide Fächer belegt werden. Die Reihenfolge der Belegung ist aber absolut frei. Die Semester- Gebühr (490€ ?) beinhaltet 12 CP. Werden nicht so viele Skripte angefordert, dann verfällt das Geld. Werden mehr Skripte angefordert, dann kommt am Ende des Semester noch eine Rechnung. Für Berufstätige sind 12 CP (also 3 Fächer pro Semester) realistisch. Mehr ist evtl. machbar, v.a. wenn man 3-CP-Fächer aus dem Block C dazunimmt (z.B. Praktika).

- Präsenzen: Es wird je eine Repetitoriums- und eine Prüfungswoche pro Semester angesetzt. Repetitorien sind nicht Pflicht, aber sinnvoll. Man meldet sich zu einem Rep oder einer Prüfung selber an und nimmt demnach auch nur dort teil. Ich habe schon das Gefühl, daß bei der Erstellung des Stundenplans versucht wird, daß man für z.B. 3 Repetitorien nicht von Mo bis Fr dableiben muß. Bei jedem Präsenztermin gibt es auch ein Praktikum, bei dem man aber nur teilnimmt, wenn man dieses Praktikum zu diesem Termin belegt hat.

- Prüfungen: können schriftlich oder mündlich sein. Bei schriftlichen Prüfungen sind i.d.R. alle Unterlagen erlaubt. Offizieller Termin ist in der Prüfungswoche. Man kann aber auch versuchen, mit dem jeweiligen Betreuer einen Sondertermin unter dem Jahr abzusprechen. Bis zum Repetitorium muß die Einsendeaufgabe, die es zu jedem Fach gibt, abgegeben sein. 

- Schwierigkeitsgrad: Es ist klar, daß einem nichts hinterhergeworfen wird. Man muß schon lernen. Ich denke, daß die hier im Forum oft genannten 15-20 Stunden pro Woche realistisch sind. Die Module sind ziemlich vielfältig. Da wird niemand dabei sein, der auf allen Gebieten spezifische Berufserfahrung mitbringt. Machbar ist das Studium auf alle Fälle.

 

Viele Grüße

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Nachtrag zum letzten Punkt:

Der Zeitbedarf richtet sich natürlich nach den belegten Themen. Bei wenig Zeit könnte man auch nur 1 Fach pro Semester belegen. Nachteil: Der Rest des Semesterbetrags verfällt und damit wird das Studium insgesamt teurer und das Studium verlängert sich natürlich.

Wenn man die Möglichkeit hat, unter dem Jahr gelegentlich nach Braunschweig zu fahren und Prüfungen abzulegen, dann entzerren sich die Prüfungen und man kann evtl. mehr pro Semester belegen. Je mehr Prüfungen, desto höher natürlich der Zeitbedarf. Das bestimmt man selber über die Anforderung der Skripte, die man zu jedem beliebigen Zeitpunkt (kein fixer Termin) in beliebiger Anzahl abschickt.

 

Viele Grüße

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Hallo more,

 

vielen Dank für die super Antwort! Spiele immer noch mit dem Gedanken dort zu studieren. Deine Informationen sind für meine Abwägung super hilfreich!

 

In welchem Semester bist du jetzt?

 

Welche Themenbereiche interessieren dich denn am meisten und wurden deine Erwartung bezüglich des Unterrichtsstoffes in den entsprechenden Modulen erfüllt?

 

Übrigens: Ich war auch in Köthen und habe Verfahrenstechnik Fern studiert. Deinen früheren Kommentaren nach zu urteilen warst du da ja auch ;-)

 

Gruß

 

matze87

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Hallo Matze,

mit Verfahrenstechnik dürftest Du kein Problem mit der Zulassung haben.

Das Studium läuft ohne starre Regeln. Es gibt keinen "Klasse". Jeder studiert wie er das für richtig hält, in eigener Reihenfolge und in eigener Geschwindigkeit. Man trifft sich in der Rep- und in der Prüfungswoche im Aufenthaltsraum und geht dann in die von ihm gewählte Veranstaltung (1 Rep = 1 Stunde). Es geht da ziemlich familiär zu. Pro Fach in Rep/Prüfung sind da 1-4 Leute.

Mich interessiert die Richtung Gewässerschutz. Allzu viele Möglichkeiten gibt es im Fernstudium nicht. Für mich ist das Studium voll i.O. Die Themen sind auf jeden Fall interessant. Am Schluß zählt v.a. der Masterabschluss.

 

Viele Grüße

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