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Ida_Pfeiffer

Hochsensibel durchs Fernstudium - Was nun?

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Am 7.9.2017 um 18:09 , psychodelix schrieb:

Am liebsten sitze ich in der Klausur recht weit vorne und außen. Hinten zu sitzen und alle Leute zu sehen, macht mich kirre.

 

Bei mir ist es genau andersherum.. ich sitze gerne weit hinten und habe den Überblick :)

Bearbeitet von Markus Jung
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Also manche Geräusche nerven mich auch richtig.

Was mich beim Lernen teilweise richtig gestört hat war dann sogar der Lüfter des PCs.

Wenn es wirklich eng zur nächsten Klausur wurde usw.  Habe ich dann Ohrstöpsel benutzt.

 

Sonstiger Lärm wie Fahrzeuge, Rasenmäher etc. stören mich jetzt nicht.

 

Was mich richtig aggressiv macht sind Essensgeräusche. Wie seit ein paar Monaten hat ein Arbeitskollege

seinen Spaß an Kaugummis entdeckt. Oder er nimmt sie, weil zur Zeit mehr in der Arbeit zu tun ist und er ist nervös.

Keine Ahnung. Auf jeden Fall  schmatzt er teilweise und macht bei jeder Kaubewegung den Mund auch noch auf.

 

Da werde ich  aggressiv ;-) und habe dann teilweise auch den Raum ein wenig verlassen. Gesagt habe ich bis jetzt noch nichts. Weiß ehrlich gesagt auch nicht, wie man in so einer Situation umgeht, weil wir uns auch gut verstehen.

In letzter Zeit habe ich auch ein Alibi, weil sich das Büro vergrößert hat und ich dann Ohrstöpsel benutze und sage das ich mich dann besser konzentrieren kann.  Immer hat er ja zum Glück keinen.

 

Die Probleme auf störende Geräusche nennt man meiner Meinung nach aber nicht nur hochsensibel,  sondern

es soll ja da schon Studien geben, welche es als Misophonie bezeichnen.

 

 

 

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Zitat
Am 4.7.2017 um 17:19 , Ida_Pfeiffer schrieb:

 

 

DAS trifft es sehr gut als "Schlagzeile"!

 

Bei mir sind es visuelle und auditive Eindrücke, die ich NICHT ausblenden kann und die mich sehr stören. Am liebsten hätte ich mindestens 3 Kilometer weit keinen Nachbarn um mich herum.

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vor 1 Stunde, andreas1983 schrieb:

 Misophonie bezeichnen.

Wow, davon habe ich noch nie gehört - danke! Tütenrascheln (Bäckertüten), Apfelessen, Karottenbeißen auf engstem Raum, wo man nicht weg kann, macht mich wahnsinnig. Dein kaugummikauender Kollege würde mir auch auf den Nerv gehen.

 

@psychodelix Das kann ich so nachvollziehen! Am liebsten wäre mir, völlig alleine zu leben, fern von Rasenmähergeräusche, heulenden Motorrädern, Stöckelschuhen, Treppenlaufen Geknarze...sehr schlimm empfinde ich Sprechgeräusche durch hellhörige Wände der Mietwohnung. Meine Nachbarn kenne ich alle und sie sind lieb, aber ich bekomme Zustände, wenn ich Männerstimmen, dauerhaftes Räuspern (:52_fearful:) und Frauensprechschwälle + Gekiekse höre - am schlimmsten nach 22 Uhr bis 3 Uhr nachts. Ohne Ohropax, würde ich wach liegen. Bei der letzten Doppelklausur-Phase hatte mein Nachbar einen Freund bei sich, zur Karaoke. Zwei Basstimmen heulten 80er Jahre Songs... ich wollte nur den Lernstoff noch dringendst verinnerlichen. Ohne Ohropax, wüsste ich nicht, wie ich Konzentration bekommen könnte. (Bib. ist weit aus aus meiner Komfortzone um da noch nachts hinzugehen)

Leider passieren tiefe Töne die "normalen" Ohrenstöpsel: ausgelassen feiernde Männerstimmen dringen durch und auch polternde Geräusch, wie nachts um 2 Uhr beschwipste Geburtstagsrunde beim Twister.

 

...Das als Anekdoten zum Ablenken für Dich, denn ich habe das grad mit Deinem Kater gelesen :57_cry:  Das tut mir so leid. Ich hoffe, Du findest etwas Zerstreuung.

Alles Gute für die weiteren Klausuren!

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vor 22 Stunden, Polypropylen schrieb:

Wow, davon habe ich noch nie gehört - danke! Tütenrascheln (Bäckertüten), Apfelessen, Karottenbeißen auf engstem Raum, wo man nicht weg kann, macht mich wahnsinnig. Dein kaugummikauender Kollege würde mir auch auf den Nerv gehen.

 

Ja :-)  Ich hatte davon vorher auch noch nie was gehört. Bin auch auf Artikel gekommen als ich mal geschaut habe, ob da nur ich unnormal bin. Aber anscheinend leiden ja da viele drunter.

 

Also am schlimmsten ist es wirklich bei Kaugummi schmatzen,  und besonders dann in der Arbeit, wenn man im Grunde nicht weg kann und sich auch noch konzentrieren muss.

 

 

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vor einer Stunde, andreas1983 schrieb:

Also am schlimmsten ist es wirklich bei Kaugummi schmatzen,  und besonders dann in der Arbeit, wenn man im Grunde nicht weg kann und sich auch noch konzentrieren muss.

 

 

 

Nun ist ja nicht jede Empfindlichkeit auf bestimmte Geräusche gleich auf Hochsensibilität zurückzuführen. Ich kann mich an eine Zeit erinnern, in der ich immer montags in der Früh mit dem ICE nach Stuttgart fuhr mit reserviertem Platz. Um sieben Uhr morgens stehe ich nicht so gerne im Zug.

 

Und jeden Montag befand ich mich im gleichen Waggon wie ein Chinese, der über die gesamte Strecke laut schlürfend seinen Tee trank. Da sei bei Chinesen gerne mal so, sagte man mir. Ich habe mir überlegt, entweder selber aus dem Zug zu springen, wahlweise ihn in der Toilette einzuschließen. Ich habe beides NICHT getan.

 

Es ist ja letztendlich auch egal, warum man bestimmte Dinge kaum ertragen kann. Die Welt ist voll von Menschen, die auf unsere Befindlichkeiten nur sehr eingeschränkt Rücksicht nehmen. Wir (gar nicht sensibel, sensibel oder auch hochsensibel) müssen lernen, damit umzugehen.

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Am 7.9.2017 um 18:54 , andreas1983 schrieb:

Was mich beim Lernen teilweise richtig gestört hat war dann sogar der Lüfter des PCs.

 

Der hat mich bei meinem alten PC auch gestört. Jetzt habe ich einen lautlosen von Silentmaxx (schon seit einigen Jahren) und genieße diesen Luxus immer wieder ganz bewusst.

 

Was ich ansonsten nervig finde, aber ich glaube dafür muss man nicht hochsensibel ein, ist der häufige Einsatz von Laubgebläsen  und anderen lauten motorbetriebenen Geräten vor und hinter dem Haus. Wobei es da auch immer drauf an kommt, ob ich mich eh auf etwas sehr konzentrieren muss (dann stört es mich sehr) oder wie von selbst total in etwas vertieft bin im Flow (dann macht es mir wenig aus).

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