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Ouppss meine Dozentin steht im Verdacht im großen Stil Plagiate zu fabrizieren...


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vor 44 Minuten hat profreinhardt geschrieben:

Ich kenne die Details nicht - aber mir ist so etwas auch schon passiert - wie geht das? Studis schreiben von mir ab, stellen das ins Netz - ohne Quellenangabe - und der Plagiatfinder meldet dann bei einem neuen Artikel von mir eine Plagiatquote von > 50 Prozent.

 

Na ja, abschreiben ist abschreiben, ganz gleich, ob man jetzt einen Text aus einem Vorlesungsskript eines Profs, aus Wikipedia oder aus einem quellenlosen Netzartikel übernimmt.

 

Wer Studienbriefe schreibt, sollte keine dieser Möglichkeiten wählen.

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vor 6 Minuten hat KanzlerCoaching geschrieben:

Wer Studienbriefe schreibt, sollte keine dieser Möglichkeiten wählen.

Ich würde das gerne pauschal mal auf alle ausweiten, die in irgendeiner Form wissenschaftlich arbeiten.

 

Bin aber sehr gespannt, was sich hier noch ergibt. Ob es sich zum Guten auflöst (z.B. weil es ein Fehlalarm war, oder die "gefundenen Quellen" auch direkt oder indirekt von der Tutorin stammen), oder ob es in der Tat ein Plagiatsfall ist.

 

Gerade bei wissenschaftlichen Mitarbeitern wirft das ganz schnell ein ungutes Licht auf die sonstige Arbeit der Autorin und auch auf die Hochschule.

 

Gibt es hier Präzedenzfälle, wie mit sowas umgegangen wird?

 

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vor 32 Minuten hat KanzlerCoaching geschrieben:

 

Na ja, abschreiben ist abschreiben, ganz gleich, ob man jetzt einen Text aus einem Vorlesungsskript eines Profs, aus Wikipedia oder aus einem quellenlosen Netzartikel übernimmt.

 

Wer Studienbriefe schreibt, sollte keine dieser Möglichkeiten wählen.

 

Ich glaube, ich konnte meinen Punkt nicht klar machen: Ich war der Plagiat-König, weil ich meine früheren Texte verarbeitet habe, der Plagiarism Finder aber Textausschnitte von mir gezählt hat, die andere Leute von mir übernommen haben :-) 

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vor 20 Minuten hat profreinhardt geschrieben:

 

Ich glaube, ich konnte meinen Punkt nicht klar machen: Ich war der Plagiat-König, weil ich meine früheren Texte verarbeitet habe, der Plagiarism Finder aber Textausschnitte von mir gezählt hat, die andere Leute von mir übernommen haben :-) 

Ok, Sie haben also von sich selber abgeschrieben!

 

😄

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vor 2 Minuten hat KanzlerCoaching geschrieben:

Ok, Sie haben also von sich selber abgeschrieben!

 

😄

Dazu hätte ich mal eine, wahrscheinlich eher theoretische Frage... angenommen man haut ein paar Gedanken auf die eigene Webseite. Aufbauend auf diesen Gedanken schreibt man dann eine wissenschaftliche Arbeit.

Jetzt ist die Webseite an sich eigentlich nicht zitierwürdig, andererseits sollte man hier ggf. schon ein Eigenzitat anzeigen... was macht man in so einem Fall? Jo, ok, ist wahrscheinlich komplett hypothetisch, aber die Frage stelle ich mir schon.

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@profreinhardtDer Hinweis darauf, dass automatisierte Plagiatsfindeverfahren auch Artefakte hervorbringen ist richtig und gut. Diese Verfahren können, wenn überhaupt, nur Hinweise für eine nähere Prüfung liefern. In dem von mir beobachteten Fall stütze ich mich aber auf eine händische Prüfung. Hier ist ziemlich deutlich wer von wem abgeschrieben hat.

 

@DerLenny Was als Plagiat gilt und was nicht ist nicht wirklich festgeschrieben, sondern auch Teil einer (wissenschaftlichen und medialen) Diskussion. Wenn du deine Autorenschaft mit Datum für die Website nachweisen kannst, ist das wahrscheinlich in der Praxis eher unproblematisch. Wenn's irgendwie passt, wäre es wahrscheinlich trotzdem gut auf deine Website zu verweisen. Bringt ja dann vielleicht sogar dort Besucher:innen.

 

 

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vor 44 Minuten hat DerLenny geschrieben:

Jetzt ist die Webseite an sich eigentlich nicht zitierwürdig, andererseits sollte man hier ggf. schon ein Eigenzitat anzeigen... was macht man in so einem Fall? Jo, ok, ist wahrscheinlich komplett hypothetisch, aber die Frage stelle ich mir schon.

 

Ich habe mich erst letzte Woche in einer Hausarbeit wieder selbst zitiert (mit Verweis auf einen Artikel auf meiner privaten Website). Ich denke, es kommt sehr auf Kontext und Inhalt an, Websites sind nicht per se nicht zitierfähig. Zumal es Themengebiete gibt, in denen sich primäre Quellen fast ausschließlich online finden lassen, weil sie einfach in der wissenschaftlichen Literatur (noch) nicht ausreichend vorkommen.

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vor 4 Minuten hat developer geschrieben:

Websites sind nicht per se nicht zitierfähig

Sie sind immer zitierfähig, allerdings nur in wenigen Fällen zitierwürdig. Daher ja die Frage, wie man damit umgeht.

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vor 3 Minuten hat DerLenny geschrieben:

Sie sind immer zitierfähig, allerdings nur in wenigen Fällen zitierwürdig. Daher ja die Frage, wie man damit umgeht.

 

Wenn du deinen Text nicht für zitierwürdig hältst, zitiere ihn nicht. Wo besteht da die Unsicherheit?

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Das von dir festgestellte wissenschaftliche Fehlverhalten geht natürlich überhaupt nicht. An deiner Stelle würde ich mich auch an die Hochschule wenden (mit substantiierten Vorwürfen, ggf. mit Links zu den Ergebnissen von VroniPlag) und um eine Überprüfung bitten. Der Dozentin sollte Gelegenheit gegeben werden, sich zum Vorwurf zu äußern - auch, um ggf. Missverständnisse aus dem Weg zu räumen.

 

Sollten sich die Vorwürfe bestätigen, muss die Hochschule auf jeden Fall Konsequenzen ziehen. Du als Studentin musst dir aber in der Regel keine Sorgen machen. Denn auch, wenn die Dozentin in wissenschaftlichen Artikeln dreist kopiert, beeinflusst das ja nicht unbedingt die Bewertung deiner Arbeit. 

 

Die Außenwirkung hinsichtlich des Qualitätsaspektes kann ich aber natürlich schon nachvollziehen und verstehe da auch deine Sorgen.

 

 

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