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Neuer Master Digital Health


MartinGS
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Durch den Online-Newsletter der APOLLON-Hochschule bin ich auf den neuen Studiengang Digital Health (M.A.) aufmerksam gemacht worden, der seit kurzem auch auf der Website der Hochschule gelistet wird. 

Die Ähnlichkeit zum (nahezu gleichnamigen) Studiengang Digital Health Management ist unverkennbar, auch hier ist Herr Prof. Hoffmann der Studiengangsleiter. Gegenüber dem Master Digital Health Management mit 120 ECTS-Punkten handelt es sich hier um ein deutlich schlankeres Angebot mit 60 ECTS-Punkten - dementsprechend werden hier als Eingangsvoraussetzung mindestens 240 ECTS-Punkte und zusätzliche Berufserfahrung verlangt.

 

@Markus Jung: Vielleicht könntest Du diesen Studiengang ebenfalls in das Nikolaus-Interview am 06.12. mit Prof. Hoffmann in den Arbeitsvorrat mit aufnehmen? Sicherlich ist der Studiengang ein spannendes Add-On für all jene, die digitale Gesundheitsversorgung von morgen mitgestalten wollen.

 

P.S. Ich erwarte natürlich standes- und anlassgerecht eine Weihnachtsmütze zu dem Interview 😁

Bearbeitet von MartinGS
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Es gibt wahnsinnig interessante Bereiche in denen digital Health eingesetzt werden kann. Hier nur explizit ein paar genannt:

- Telemedizin

- virtuelle Sprechstunde

- elektronische Patientenakte

- Therapie-Apps (Psychologie)

Aber ich frage mich gerade (habe die Beschreibung mal kurz überflogen), wie soll digital Health in der Pflege umgesetzt werden. Ich arbeite direkt an der Schnittstelle Rettungsdienst-Krankenhaus-Station. Bin schon froh, dass die Rettungsdienstprotokolle per Mail kommen und sowohl wir in der Notaufnahme als auch die Stationen die gleiche Software nutzen. Aber gerade in der Pflege wird m. M. n. die Umsetzung eine riesige Herausforderung

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polli_on_the_go

In der Pflege (Pflegeüberleitung, Case und Caremanagement) hat meiner Meinung nach digital health schon länger einen wachsenden Stellenwert. Es ist nur nicht so sichtbar oder medienpräsent. Als ich am Fraunhofer gearbeitet habe (13-15), war ich im Bereich Hospital Engeneering eingesetzt als Werkstudentin, da hat vieles noch in den Kinderschuhen gesteckt und doch hat man da schon schon einiges gesehen. 

 

In der außerklinischen (pädiatrischen) Intensivpflege wäre z.B. auch so ein relevanter Schnittstellenbereich. Kommunikation könnte deutlich optimiert werden, aber man sieht ja schon bei der ePK dass es nicht klappt, so kann nur in der Theorie aktuell der Medikamentenplan darauf hinterlegt werden oder auch Behandlungsverfügungen und Notfallkontaktr, die Telemetrieinfrastruktur ist aber noch nicht so weit. Naja wir werden sehen, denn ich glaube, dass die Pflege durch ihren intersektoralen Schnittstellencharakter ein großes Potenzial bietet in der Entwicklung von digital health Lösungen.

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Sehr spannende Anmerkung von euch, @Kruemmelchenund @polli_on_the_go - und tatsächlich kann ich den Punkt auch aus der Literatur heraus bestätigen, dass die Arbeit an der Schnittstelle zwischen der Pflege und Digitalisierung/ IT gegenüber der medizinischen Informatik noch sehr viele Lücken in der Theorie und Praxis hat. Alleine eine kurzer Blick bei Google Scholar zeigt, dass bei "Nursing Informatics" eine fast schon esotherische Menge von gerade mal 30.000 Suchergebnissen raus kommt (bei "health informatics" sind es zum Vergleich 1,26 Millionen) - und dann auch nahezu ausschließlich von US-amerikanischen (oder mit US-amerikanischen Institutionen assoziierte) Quellen.

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vor 7 Stunden schrieb MartinGS:

Sehr spannende Anmerkung von euch, @Kruemmelchenund @polli_on_the_go - und tatsächlich kann ich den Punkt auch aus der Literatur heraus bestätigen, dass die Arbeit an der Schnittstelle zwischen der Pflege und Digitalisierung/ IT gegenüber der medizinischen Informatik noch sehr viele Lücken in der Theorie und Praxis hat. Alleine eine kurzer Blick bei Google Scholar zeigt, dass bei "Nursing Informatics" eine fast schon esotherische Menge von gerade mal 30.000 Suchergebnissen raus kommt (bei "health informatics" sind es zum Vergleich 1,26 Millionen) - und dann auch nahezu ausschließlich von US-amerikanischen (oder mit US-amerikanischen Institutionen assoziierte) Quellen.

ich würde mir so sehr wünschen, dass gerade an dieser Schnittstelle mehr Forschung betrieben und evtl auch endlich mal was in die Tat umgesetzt wird.

Schon alleine heute - Info aus der Praxis - Patient nicht ansprechbar, noch nie bei uns in der Klinik gewesen, keine Informationen über Vorerkrankungen und Medikamente, Hausarztpraxis hat geschlossen. Das kostet extremst viel Zeit und verschlechtert somit oftmals das Outcome des Patienten

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Die Hochschule Kempten ist zum bayerischen Forschungszentrum für das Thema Digitalisierung in der Pflege.

https://www.hs-kempten.de/forschung/forschungsinstitute/bzpd-bayerisches-forschungszentrum-pflege-digital

Vor Jahren hatte ich gelesen,

dass hierzu auch ein Studiengang angefacht war, auf die Schnelle habe ich aber nichts mehr dazu gefunden.

 

Nur auf diesen Kurs an der UMIT: 

https://www.umit-tirol.at/page.cfm?vpath=studien/academy/gesundheitsinformatik/informationsmanagement-und-ehealth-in-der-pflege

 

… und dabei bin ich auf diesen Master gestoßen: https://www.master-ehealth.uni-jena.de.

 

Ich hatte meine Masterarbeit zum Thema Einführung elektronisches Pflegedokussystem geschrieben undmuss sagen, dass ich nicht direkt erschlagen war von theoretischer Literatur dazu.

 

 

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polli_on_the_go
vor 9 Stunden schrieb Kruemmelchen:

ich würde mir so sehr wünschen, dass gerade an dieser Schnittstelle mehr Forschung betrieben und evtl auch endlich mal was in die Tat umgesetzt wird.

Was ich vom Campus weiß, ed gründet sich gerade ein Forschungskollogquium aus Studierenden und Lehrenden der Apollon. Kickoff ist der 07.11. der Flyer liest sich schon mal super und Wink mit dem Zaunpfahl an @Markus Jung dein Interviewpartner weiß garantiert mehr dazu 😉

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vor 25 Minuten schrieb schwedi:

Ich hatte meine Masterarbeit zum Thema Einführung elektronisches Pflegedokussystem geschrieben undmuss sagen, dass ich nicht direkt erschlagen war von theoretischer Literatur dazu.

Es geht ja nicht nur um die Digitalisierung der immer umfangreicher werdenden Dokumentation. Aber selbst da hakt es ja immer noch 😞

In meinen Augen wäre die Digitalisierung, in der Pflege, auch sinnvoll in kritischen Situationen bspw schnellstmögliche Kontaktaufnahme inkl. Übermittlung aller Daten an Facharzt, Einleitung Interventionen, etc

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Danke an @MartinGS und @polli_on_the_go für die Anregungen für das Interview. Werde ich gerne bei der Planung berücksichtigen. Und was die Nikolausmütze angeht: bei mir „Nein“, aber vielleicht ja Prof. Hoffmann? 😉

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