Ich finanziere mein Studium einmal über mein Einkommen, wobei ich hier einfach mal möglichst wertungsfrei anmerken möchte, das dies keineswegs sehr hoch ist - ich wohne in einer traditionellen Niedriglohnregion und arbeite in einer Niedriglohn-Branche - demnach liegt mein Gehalt deutlich unter dem Durchschnitt (in dem Fall für Industriekaufleute - da mich niemand für meinen Fachwirt bezahlt

).
Das merke ich nicht an um auf die Tränendrüse zu drücken, sondern vor allem um zu zeigen das man auch mit normalen oder etwas geringeren Gehältern ein Fernstudium finanzieren kann.
Punkt 1 in meiner Finanzierung ist der direkte Einbezug der Steuererleichterung - durch den Freibetrag in Höhe der Studiengebühren erhalten ich somit gleich 30% der Studiengebühren mehr ausbezahlt.
Die restlichen 160 EUR finanziere ich durch sparen - zudem habe ich in der Zeit des Studiums meine Sparraten (die flexibel sind) heruntergefahren.
Ein Check der regelmässigen Ausgaben (Versicherung, Internet, Telefon, Stromanbieter, usw) hat auch nochmals 20 EUR jeden Monat gebracht.
Schlußendlich stehe ich aktuell sogar besser da als vor dem Studium - da ich weniger Zeit habe Dinge zu konsumieren. Man geht weniger Essen, weniger ins Kino, weniger Shoppen - somit hatte ich nach nur 6 Monaten Studium beinahe wieder so viel Geld zur Verfügung wie vorher.
Die sonstigen Kosten (Fahrtkosten, Bahn, Bücher, Material) finanziere ich demnach ganz normal über mein verfügbares Einkommen.
Eine Fördermöglichkeit wäre schön gewesen. Meinen Fachwirt konnte ich mit Meister-Bafög finanzieren, das Studium leider nicht. Als die passenden Stipendienprogramm aufgelegt wurden, war es für mich schon zu spät.
Ich hätte gerne teilgenommen und fände hier im Forum eine regelmäßige Info zu den verfügbaren Programmen nicht verkehrt. Einige hier im Forum haben die Förderung ja bereits erhalten.
Den Arbeitgeber einzubinden war für mich keine Wahl - da für mich am Ende des Studiums zu 98% ein Wechsel ansteht.