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Lucyy

Betriebswirt gleichgestellt mit Bachelor bzw. Master?

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hallo,

ahbe was interessantes gefunden.

http://de.nachrichten.yahoo.com/z%C3%A4her-streit-%C3%BCber-rangliste-f%C3%BCr-berufsabschl%C3%BCsse-beigelegt-133148039.html

Mit der Einführung des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) kommt es zu einer offiziellen Gleichstellung des Abschlusses „staatlich geprüfter Betriebswirt“ und Bachelor.

Zudem habe ich im IHK-Prospekt folgendes gelesen:

Fachwirt (IHK) - Bachelorniveau

Betriebswirt (IHK) - Masterniveau

Wss haltet ihr davon? Wie anerkannt es das in der Wirtschaft?

Ich kenne nur das derBetriebswirt anerkannt wird beim bachelorstudium, jedoch man noch mind. 2 Jahre studieren muss um den akad. Grad Bachelor zu bekommen das der Betriebswirt (IHK) nur eine Weiterbildung ist.

Wie sehen das die Personalleiter und die Geschäftsführer?

Danke

ps.

Der Betriebswirt IHK wird sogar mit dem Master gleichgestellt, also in der 7. Die Fachwirt, Techniker, Meister und der SGB sind nach dem DQR tatsächlich jetzt mit dem Bachelor gleichgestellt!

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Dazu gibt es bereits eine Diskussion. Bitte benutze die Suchfunktion.

Personalleiter und Geschäftsführer sind übrigens nicht wirklich wichtig. In den meisten Fällen entscheidet die Fachabteilung!

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Wie Chillie schon korrekt anmerkte: Die Diskussion ist nicht wirklich neu...

Nur kurz:

Der DQR ist unbedingt in einem internationalem Kontext zu sehen und bedeuted aber noch lange keine Auswirkungen auf innerdeutsche "Gleichstellungen" und schon gar nicht praktisch.

IHK: Sie wirbt schon einige Zeit mit dem Bachelor/Master prof. Auch wenn es sich (leider) so anhört, so hat es null mit akademischer Gleichstellung zu tun sondern ist nicht mehr als ein Werbegag und Verdummung von Leuten.

Wie sehe ich es als Personalverantwortlicher? Mir geht die IHK-Sicht und der DQR am Gesäßmuskel vorbei. Für mich hat es null Bedeutung ob im DQR nun der SGB einem Bachelor gleich gestellt ist oder ein geprüfter IHK-Betriebswirt Master prof nennen möchte. Erfüllt jemand den Job, den ich zu vergeben habe wird er eingestellt, wie es die Stelle verlangt. Punkt.

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Gar nicht. Das Betriebswirte, nicht nur IHK, auch SGB oder VWA, hoch angesehen sind und bei verschiedenen Hochschulen zur Verkürzung des Bachelorstudiums führen ist ebenfalls nicht neu und beweißt eigentlich sehr praktisch, dass Betriebswirt und Bachelor ja NICHT gleichgestellt sind. Sonst müsste der Betriebswirt nicht noch drei, vier Semester studieren...oder?

Etwas anders sieht es aus mit den vorhandenen Möglichkeiten für einen Betriebswirt in Masterprogramme einzusteigen. Hier wird eine fachliche Gleichstellung zum Bachelor zumindest angenommen. Auch das ist nicht neu sondern man kann bspw. über die VWA mit einem sehr guten VWA-Betriebswirt, Berufserfahrung etc. in einige E-MBA Programme einsteigen, wobei sich nur eines in D befindet. Einige Hochschule in D, die früher auch dafür offen standen - u.a. Mannheim und die Viadrina - haben davon mittlerweile Abstand genommen.

Hier kommt aber ganz besonders der internationale Kontext zu tragen, den ich oben bereits nannte. Die deutsche Aus- und Weiterbildung im nichtakademischen Bereicht gilt weltweit als führend und viele Bachelor internationaler Hochschulen, die tendentiell ein gutes Stück anwendungsorientierter gelehrt werden als an deutschen HS erreichen fachlich ungefähr das Niveau eines der führenden Betriebswirte. Von daher ist hier die Zulassung in diese Programme auch weniger ein Problem, gerade bei einem extrem anwendungsorientierten (E-)MBA. Zudem muss man bedenken, dass ausländische HS-System weit durchlässiger sind als das Deutsche. Klauseln im E-MBA die die Zulassung von Nicht-Akademikern ermöglichen sind alles andere als selten und auch bei MBA-Programmen findet man sie immer wieder. Aber auch "normale" Master sind durchaus im Ausland dafür offener, wenn jemand ausreichen praktische Erfahrung mitbringt. Übrigens gibt es solche Programme auch in D, nur haben sie sich nicht durchgesetzt.

Nächster wichtiger Punkt: Die Hochschulen, im Inland sowieso aber auch im Aulsand, die Betriebswirte direkt zum Master zulassen, sind im Verhältnis zur Anzahl aller HS vernachlässigbar. Ich kenne nur vielleicht eine oder zwei handvoll von Programmen die aktiv beworben werden oder bei denen ich es weiß, dass es geht. Die meisten HS akzeptieren den Betriebswirt nicht.

...und vielleicht das beruhigenste Beispiel, warum solche Einzelprogramme nicht zur systematischen Gleichstellung führen: Besonders die BaWü-Unis, unter ihnen auch Mannheim, Tübingen, Stuttgart usw., haben früher sogar den diplomierten Betriebswirten der Berufsakademien (v. a. denen aus BaWü, den heutigen DHBW) den Direkteinstieg in die Promotion geebnet - bei entsprechender Eignung. Das noch bevor es eine faktische Gleichstellung mit dem FH-Abschluß gab und lange bevor der Abschluß der BaWü-Berufsakademien durch die DHBW in den akademischen Stand gehoben wurden.

Von daher würde ich da ganz beruhigt mich zurücklehnen. Von Gleichstellung kann hier immer noch nicht die Rede sein.

Bearbeitet von aquila

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