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Markus Jung

Zertifikatsstudiengänge in MINT-Fächern an den AKAD Hochschulen

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Markus Jung

AKAD hat zusätzlich zu den Bereichen Wirtschaft, Informatik und Sprachen nun auch in technischen Fächern kürzere Fortbildungen auf Hochschulniveau im Programm: Neu ab 2013 sind die Zertifikatsstudiengänge in Maschinenbau, Mechatronik, Wirtschaftsingenieurwesen und Elektrotechnik.

Ein Zertifikatsstudium bietet sich sowohl für Quereinsteiger als auch für erfahrene Praktiker aus der jeweiligen Branche an, die sich in einem Themengebiet spezialisieren oder Grundkenntnisse auf Hochschulniveau erwerben möchten, ohne ein mehrjähriges Fernstudium zu absolvieren. Auch wer zunächst einmal in die Methode Fernstudium „hineinschnuppern“ und so klären will, ob sie zum eigenen Lernverhalten passt, ist mit einem Zertifikatsstudium gut bedient. „Es eignet sich auch für alle, die schon einen akademischen Abschluss haben und nur noch Kenntnisse in einem bestimmten Bereich nachholen möchten“, sagt Professor Dr. Roland Schwesig von der AKAD Hochschule Pinneberg, der den Zertifikatsstudiengang E-Commerce maßgeblich mit entwickelt hat. „Mit Fachkenntnissen über die Gestaltung von Web-Business-Lösungen sind unsere Absolventen gefragte Spezialisten“, erklärt er. Dabei vermittelt der Fachstudiengang nicht nur das technische Know-How um beispielsweise einen Web-Shop aufzubauen, sondern auch das Hintergrundwissen, um die Wirtschaftlichkeit von Projekten beurteilen zu können.

Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung der AKAD.


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Flipstar

Hallo Markus,

wie anerkannt sind denn (diese) Hochschulzertifikate in der Wirtschaft / Industrie?

Ich kenne viele Meinungen, die natürlich sehr unterschiedlich sind. Die Hochschulen selber preisen die Zertifikatsstudiengänge sehr hoch an, den letztendlichen Nutzen für die Studierenden habe ich bisher als eher negativ bewertet bekommen.

Danke.

Flipstar

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DerAhnungslose

Generell finde ich es ja nicht schlecht, dass die Institute solche Zertifikatsfächer anbieten. Allerdings fände ich die Variante der HFH oder WBH more sexy, wo ich für das Zertifikat eine Prüfung ablegen und entsprechend Credits sammeln kann.

Die AKAD rechnet die MINT-Zertifikate zwar intern an, extern schaut man aber lang aus der Wäsche und hat dann wirklich eine berufliche Fortbildung, welche qualitativ nur schwer einzuordnen ist. Und das versteh' ich auch nicht, da ja die AKAD, als Anbieter techn. Studiengänge, keine Probleme hätte, Prüfungen und entsprechend Hochschulzertifikate anzubieten, die mit ECTS vergütet werden.

Da studier' ich lieber 'nen Vollstudiengang - da hab' ich wenigstens was, was ich auch weiter verwenden könnte. Und das Thema reinschnuppern... nach dem 1. Semester kann ich ja auch einen Vollstudiengang kündigen und hab' somit dieselben Nachteile, aber viel mehr Vorteile, wenn ich gleich nen Bachelor angehe.

Und bei einer Studiendauer von 15 Monaten, was ja doch 2,5 Semester oder ein Drittel eines Studiums bedeutet und einem Monatssatz von ca. 260€.... wüsste ich spontan nicht, wo ich da Vorteile sehen sollte. Aber da die AKAD ein "alter Hase" am Markt ist, werden sie schon wissen, was sie tun.

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Flipstar

Danke für die Antwort.

Ich hatte verstanden, dass die Zertifikatsstudiengänge bei der AKAD mit Prüfungen abschliessen und die angegebenen 60-62 Credit Points die Qualität unterstreichen?

Im Vgl zur HfH ist das Zertifikatsstdium bei der AKAD viel tiefgehender (Digitaltechnik, Messtechnik), daher auch so teuer. Das war mein bisheriges Verständnis.

Ich arbeite in einem elektrotechnischen Arbeitsumfeld und wollte fundiertes Wissen mir aneignen, das sah ich bei der AKAD mehr gegeben.

Wichtig ist aber auch, dass die externe Welt (Industrie/ Wirtschaft) damit was anfangen kann - das scheint in deiner Beschreibung eben bei der AKAD NICHT der Fall zu sein. Bist du dir da sicher und sprichst aus Erfahrung?

(Nach dem Zertifikat wollte ich noch den Bachelor (Kompaktstudium für BWLer) in Wirtschaftsingenierwesen an der AKAD machen....war und bin mir nicht sicher, ob ich das gleich beginne, da ich mit Mathe und Physik Inhalte lange nix zu tun hatte. Diese Kenntnissr würden in dem Zertifikat aufgefrischt.)

Flipstar

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DerAhnungslose
Danke für die Antwort.

Ich hatte verstanden, dass die Zertifikatsstudiengänge bei der AKAD mit Prüfungen abschliessen und die angegebenen 60-62 Credit Points die Qualität unterstreichen?

Ist das so? Ich hatte von Credits bisher nix gelesen. Aber wenn man da 60 Credits bekommt, dann ist das natürlich schon was. Da muss ich unten Geschriebenes mal gleich zurücknehmen. Ich hatte nur gelesen, dass es intern angerechnet wird - und das ist ja wenig hilfreich. Wo hast Du die Angabe der Credits gefunden?

Im Vgl zur HfH ist das Zertifikatsstdium bei der AKAD viel tiefgehender (Digitaltechnik, Messtechnik), daher auch so teuer. Das war mein bisheriges Verständnis.

s.o. Wenn ich natürlich Credits sammeln kann, dann ist auch der Preis gerechtfertigt. Es macht ja dann wenig Sinn weniger zu verlangen, als für den Vollstudiengang.

Ich arbeite in einem elektrotechnischen Arbeitsumfeld und wollte fundiertes Wissen mir aneignen, das sah ich bei der AKAD mehr gegeben.

Ich glaube generell nicht, dass Arbeitgeber was mit Zertifikats-Studiengängen anfangen können, da sie sich erst mal einlesen müssen, was da alles Inhalt ist. Generell signalisiert es aber Fortbildungswillen - und ich glaub', die Inhalte sprechen für sich. Somit wird es sicher fundiertes Wissen sein, da ich generell die Qualität der AKAD nicht in Frage stelle.

Wichtig ist aber auch, dass die externe Welt (Industrie/ Wirtschaft) damit was anfangen kann - das scheint in deiner Beschreibung eben bei der AKAD NICHT der Fall zu sein. Bist du dir da sicher und sprichst aus Erfahrung?

Wie oben gesagt, kann die Wirtschaft mit diesen Zertifikaten sicher nix anfangen und ich weiß nicht, wie Personaler da ticken, wenn es um die Recherche bei so exotischen Scheinen geht. Ich hatte mal ein Zertifikat in Software-Entwicklung "erworben" (bedeutet hier nicht erkauft...) und mein Personaler sagte damals, dass es ja ganz schick sei, er aber weder Informationen über Qualität und Inhalte hat.

(Nach dem Zertifikat wollte ich noch den Bachelor (Kompaktstudium für BWLer) in Wirtschaftsingenierwesen an der AKAD machen....war und bin mir nicht sicher, ob ich das gleich beginne, da ich mit Mathe und Physik Inhalte lange nix zu tun hatte. Diese Kenntnissr würden in dem Zertifikat aufgefrischt.)

Naja, das ist Geschmacksache, aber ich würde, wäre ich an Deiner Stelle, gleich das Kompaktstudium machen. Denn ob Du da feststellst oder im Zertifikat, dass die Kenntnisse nicht ausreichen oder gut passen, macht keinen Unterschied. Und ich bin mir nicht sicher, ob Dir die AKAD den vollen Umfang des Zertifikates auf das Kompaktstudium anrechnet. Das würde ich vorher recherchieren. Oft findet man so Klauseln in der StuPo wie "... können max. 50% der zu erreichenden Credits angerechnet werden..." Wenn das in dem Fall auch so ist, würdest Du 1/2 - 1 Jahr an Zeit versemmeln.

Flipstar

Gruß,

DA

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Flipstar

Ich hatte das im Studienprogramm gelesen. Dort steht auch, dass die Zertifikate auf die Bachelorstudiengänge zu 100% angerechnet werden, wobei dort die jeweiligen Module gemeint sind, die auch im Bachelorstudium auftauchen.

Aber auf der normalen Seite steht da nix von den CPs:

https://www.akad.de/studiengaenge/details/fernstudium/studiengang/zertifikatsstudium-mint-elektrotechnik/

Bei dem Zertifikat in E-Technik, könnte ich demnach auch Elektrotechnik 1+2 und Lineare Algebra für den Bachelor anrechnen lassen.

Im Zertifikat werden die Mathe und Physik Kenntnisse ja auch aufgefrischt, sodass ich auf einem deutlich höheren Level als jetzt in das Bachelorstudium einsteigen würde. Mir ist aber auch bewusst, dass ich - da nur 3 Module von einem einjährigen Zertifikatsstudium (BWL und Englisch wird bei mir angerechnet) angerechnet werden können - ein Jahr auch versemmel und dabei einen vierstelligen Euro Betrag für investiere.

Ich habe am Donnerstag in meiner Firma ein Gespräch mit einem Personaler...mal sehen was die sagen. Die Personaler haben meistens kaum Informationen über Hochschulzertifikate und lehnen diese meistens ab bzw. legen diese negativ aus. Auch Fernhochschule (Ausnahme: FernUni Hagen) werden pessimistisch betrachtet. Das war meine bisherige Erfahrung. Aber dieses Zertifikatsstudium bei der AKAD scheint wirklich gut zu sein, denke ich.

Hast du ähnliches (Zertifikatsstudium, Fernstudium generell) schon mal gemacht?

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DerAhnungslose
Ich hatte das im Studienprogramm gelesen. Dort steht auch, dass die Zertifikate auf die Bachelorstudiengänge zu 100% angerechnet werden, wobei dort die jeweiligen Module gemeint sind, die auch im Bachelorstudium auftauchen.

Aber auf der normalen Seite steht da nix von den CPs:

https://www.akad.de/studiengaenge/details/fernstudium/studiengang/zertifikatsstudium-mint-elektrotechnik/

Die Frage ist ja dann hier lediglich, ob es auch extern anrechenbare Credits sind - ich ziele da eher auf Prüfungsmodalitäten ab.

Bei dem Zertifikat in E-Technik, könnte ich demnach auch Elektrotechnik 1+2 und Lineare Algebra für den Bachelor anrechnen lassen.

Im Zertifikat werden die Mathe und Physik Kenntnisse ja auch aufgefrischt, sodass ich auf einem deutlich höheren Level als jetzt in das Bachelorstudium einsteigen würde. Mir ist aber auch bewusst, dass ich - da nur 3 Module von einem einjährigen Zertifikatsstudium (BWL und Englisch wird bei mir angerechnet) angerechnet werden können - ein Jahr auch versemmel und dabei einen vierstelligen Euro Betrag für investiere.

Na dann... aber ich versteh's immer noch nicht ganz, was es Dir letztendlich bringen soll. Wenn Du natürlich Zeit und Geld aufwenden willst - why not?! Ich persönlich würde dann eher einen Prep-Kurs belegen und gleich ins Studium einsteigen. Denn so hab' ich nach 24 Monaten 'nen Abschluß und nicht nach 15 Monaten ein Zertifikat.

Ich habe am Donnerstag in meiner Firma ein Gespräch mit einem Personaler...mal sehen was die sagen. Die Personaler haben meistens kaum Informationen über Hochschulzertifikate und lehnen diese meistens ab bzw. legen diese negativ aus. Auch Fernhochschule (Ausnahme: FernUni Hagen) werden pessimistisch betrachtet. Das war meine bisherige Erfahrung. Aber dieses Zertifikatsstudium bei der AKAD scheint wirklich gut zu sein, denke ich.

Ich glaube, das lässt sich nicht pauschalisieren. Das hängt davon ab, wie aufgeschlossen die Firma zu unterschiedlichen Bildungswegen ist. Aber in vielen Personalerköpfen ist glaub noch verankert, dass man sich Hochschulabschlüsse an Privathochschulen "kaufen" kann. Und wenn ein Personaler einen Uni-Absolventen haben möchte, hat er natürlich Recht...

Hast du ähnliches (Zertifikatsstudium, Fernstudium generell) schon mal gemacht?

Hab' ich, und bei meinen Bewerbungen war den Arbeitgebern der Inhalt erstmal egal. Wichtig war zu sehen, dass ich weiterbildungswillig bin. Und wenn das Ganze dann auch noch brauchbar im job ist - umso besser.

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wasserfall
Im Vgl zur HfH ist das Zertifikatsstdium bei der AKAD viel tiefgehender (Digitaltechnik, Messtechnik), daher auch so teuer. Das war mein bisheriges Verständnis.
Die HFH bietet keine reinen Ingenieursstudiengänge an - und dann auch eher in Richtung Maschinenbau. Als E-Techniker findet man bei der AKAD die passenderen Inhalte. Beim Preis sind jedoch zwei Faktoren zu beachten, erstens ist die HFH gemeinnützig und deswegen preiswerter als die AKAD. Außerdem beinhaltet das AKAD Zertifikatsstudium mehrere Module über einen längeren Zeitraum. Bei der HFH stellt man sich selber die passenden Module zusammen. Aus diesem Äpfel-Birnen-Vergleich würde ich keinen Qualitätsrückschluss ziehen.

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WillWasWerden

Als "Stand-alone" Qualifizierung sind diese Zertifikate leider völlig wertlos, auch wenn man z.B. am Online Kurs einer renommierten Universität teilnahm wie Harvard o.ä. . Hier in Deutschland gilt Ausbildung und / oder abgeschlossenes Studium im Sinne von Bachelor oder Master.


Carpe diem

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firefly

Also als BWLer, der z.B. im technischen Vertrieb arbeitet (so wie ich) ist es durchaus von Vorteil, wenn ich noch eine technische Qualifikation habe. Das muss nicht zwingend ein ganzes Studium sein....wenn man z.B. die Fähigkeit haben soll um technische Produkte zu verstehen und zu erklären.

Allerdings kann man bei der Akad z.B. auch den M.Eng machen in 2 Jahren.....

Ich sehe in dem Angebot eher die Möglichkeit, dass das Unternehmen ihre MA technisch qualifizieren (z.B. Geisteswissenschaftler arbeitet bei einem Maschinenbauer) möchte und für diese eine solche Weiterbildung überschaubarer und ausreichend ist gegenüber einem ganzen Studium

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