Springe zum Inhalt
Minaluna

BWL-/Marketingweiterbildung für Germanisten: Was macht Sinn?

Empfohlene Beiträge

Hallo liebe Leute,

ich weiß nicht ob ich hier richtig bitte, wenn nicht bitte einfach verschieben :)

Es gibt ja zahlreiche Foren und Diskussionen zum Thema, ich benötige allerdings ein paar Meinungen speziell zu meinem Fall, daher meine Anfrage.

Ich habe ein italienisches B.A.-Studium in Sprachwissenschaften (bin halt geborene Italienerin) und ein deutsches M.A.-Studium in Linguistik bzw. Germanistik. Ich habe insgesamt fast zwei Jahre Vertriebserfahrung, bin seit einunhalb Jahren in einer internationalen Werbeagentur als Advertising Manager beschäftigt und möchte nun beruflich ein Stückchen weiterkommen. Da ich kein BWL studiert habe und irgendwie das Gefühl habe, dass mir bei vielen Vorstellungsgesprächen aus diesem Grund abgesagt wird, interessiere ich mich nun für eine Weiterbildung in Betriebswirtschaftslehre oder Marketing.

Ich möchte allerdings nicht ganz von vorne wieder anfangen, denn im Endeffekt habe ich bereits 5 Jahre Studium hinter mir und ein Bachelorstudium jetzt mit 26 Jahren nochmals anzufangen würde aus meiner Sicht eine Abwertung meines Mastertitels als Sprachwissenschaftlerin etwas abwerten. Seht ihr das auch so?

Deswegen weiß ich nicht, welche Art Weiterbildung oder Studium zu mir passen würde. Ich möchte gerne in der Marketing-Schiene bleiben und gerne für diesen Bereich ein Zertifikat/Zeugnis erwerben.

Ich habe schon etliche berufsbegleitende Fernstudiengänge und Fernkurse im Internet gefunden, möchte aber eine Weiterbildung machen, die erstens nicht meine ganze Ersparnisse kostet und zweitens bei meinem späteren Jobwechsel auch anerkannt wird.

Ich habe konkret folgende Kurse ins Auge gefasst:

- Intensivkurs BWL bei der Fernuni-Hagen

- Internationales Marketing bei der AKAD

- Marketingmanagement bei der AKAD

- Geprüfte Fachkauffrau für Marketing (IHK)

Daher meine Fragen:

- Sind die AKAD-Zeugnisse und -Zertifikate für Leute wie mich, die bereits ein Studium in einem anderen Fach absolviert haben, überhaupt sinnvoll? - Stellen sie in Fällen wie meinem überhaupt eine "Weiterbildung" dar, oder kann ich mir das Zeugnis sparen, da ich als Germanistin trotzdem bessere Chancen hätte als mit AKAD-Zeugnis?

- Ich werde mit lauter Diplom-Kaufleuten konkurrieren müssen. Rein deswegen sind solche Zertifikate nicht so qualitativ wie ein abgeschloßenes BWL-Studium. Meint ihr aber, es könnte in Fällen wie meinem evtl. doch anders sein, da ich eigentlich im Endeffekt den "Plus" einer anderen Ausbildung hätte neben dem Zertifikat?

- Wie qualitativ ist dieser Intensivkurs bei der Fernuni-Hagen (langfristig gesehen) und wie wird dieser bei den Arbeitgebern überhaupt erkannt?

Ich will ja nicht mein Studium komplett hinschmeißen. Hat jemand evtl. bereits ähnliche Erfahrungen sammeln können?

Über jede Meinung würde ich mich besonders freuen. Schon mal herzlichen Dank dafür!

Grüße

Minaluna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Anzeige: (wird für registrierte Benutzer ausgeblendet)

Hallo nochmals,

vielen Dank für eure schnelle Antwort! Das MBA hatte ich ursprünglich auch in Betracht gezogen, dann bin ich allerdings zu der Schlussfolgerung gekommen, dass es mir (muss ich ganz offen zugeben) viel zu teuer ist. Es ist alles im Endeffekt auch eine Frage der Kosten und bei meinem jetzigen Gehalt wäre solch eine Fortbildung für mein Budget einfach nicht angemessen (nicht dass ich nicht in meine Zukunft invesitieren möchte, ganz im Gegenteil... nur teuer ist teuer).

Aus diesem Grund schien mir der Intensivkurs in BWL von der Fernuni-Hagen evtl. ein guter Kompromiss zu sein. Hat jemand von euch vielleicht Erfahrungen damit sammeln können, ob dieser qualitativ genug ist und wie er bei den Arbeitgebern auf der freien Wirtschaft ankommt?

Des Weiteren muss die Weiterbildung auch mit dem Job gut kombinierbar sein - ich arbeite ja schließlich 9 Stunden am Tag... :/

Noch einmal ganz herzlichen Dank für eure Meinungen!

VG Minaluna

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Minaluna

Hier eventuell noch ein Vorschlag.

Ob die Kosten für Dich passen, weißt natürlich nur Du.

Ich finde den Studiengang "Ökonomie & Management (M.A.) " der TU Kaiserslautern bezüglich BWL- Wissen und Machbarkeit neben einem Job echt gut.

Ökonomie & Management (M.A.)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Ich würde bei einer wirtschaftswissenschaftlichen Zusatzqualifikation an Ihrer Stelle, Minaluna, darauf achten, dass sie auf gleichem Niveau stattfindet wie Ihre bisherige Qualifikation.

Sprich auf Masterniveau?

Hier noch ein Link für Zertifikate bei oncampus.de (Bachelor- Niveau)

Certificate in Business Administration

mit Betriebswirtschaftslehre I, Betriebswirtschaftslehre II, Controlling I, Rechnungswesen I, Rechnungswesen II

Certificate in Marketing Management

mit Betriebswirtschaftslehre I, Marketing I, Marketing II, Projektmanagement

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Nicht zwingend auf Masterniveau. Überhaupt ist die Frage, wie viel man beim nicht-konsekutiven Master von den notwendigen Basiskenntnissen mitbekommt, die schlichtweg bei den meisten Jobausschreibungen vorausgesetzt werden.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn es definitiv kein Master sein soll, dann wäre das ein Fall, wo ich eine Zertifikatsweiterbildung auf Hochschulniveau empfehlen würde.

Eventuell zuerst auf Bachelorniveau (wegen der Grundlagen im Marketing). Bei Bedarf und je nach der verfügbaren finanziellen Mitteln könnte

man dann später immer noch ein Zertifikat auf Masterniveau draufsatteln.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo und herzlichen Dank noch einmal!

@ KanzlerCoaching: Würde ich damit nicht direkt meine aktuelle Qualifikation abwerten? Ich habe ja einen Bachelor- und einen Mastertitel. Für die meisten Masterstudiengänge würden mich die meisten Hochschulen oder Fernuniversitäten nicht einmal zulassen, da ich ja etwas anderes studiert habe und höchstens 30 ECTS-Points aus meinem Bachelor aus wirtschaftswissenschaftlichen Fächern erworben habe. Ich möchte sehr ungerne meine neue Ausbildung komplett von vorne (sprich, vom Bachelor) anfangen. Ich kann es mir aus zeitlichen Gründen tatsächlich nicht leisten, da ich vollezeit arbeite. Was halten Sie eigentlich von den vielen Zusatzkursen mit Zertifikat, die von vielen Fernhochschulen angeboten werden? Haben solche Zertifikate bei Bewerbungen überhaupt Aussagekraft oder kann man es sich direkt schenken?

Ich danke nochmals im Voraus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an

Du musst ein Benutzerkonto haben um einen Kommentar hinterlassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Kostenlos ein neues Benutzerkonto erstellen.

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden



×

Wichtige Information

Diese Website verwendet Cookies. Weitere Informationen: Datenschutzerklärung