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Freak8000

Hilfe ich bin planlos (Mathe)

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Hallo Zusammen

 

vieleicht können Ihr mir mit euren Erfahrungen helfen um den richtigen Einstieg ins Fernstudium zu bekommen.

 

Ich studiere seit dem 1.08.2017.

Ich habe wie viele mit dem Fach Mathematik begonnen. Zur Zeit fühle ich mich total Hilflos.:blink:

Zu Begin war alles noch Ok. Thema gelesen, Beispiele gerechnet, Übungsaufgaben bearbeitet und währenddessen wichtiges Notiert. Dann ab zum nächsten Thema.

Wenn ich zur Zeit zurück blicke kommt es mir vor als hätte ich in den fast 3 Monaten nichts gemacht. 

 

Leider habe ich so gut wie nichts behalten und meine Unterlagen sind auch nichts richtiges.

Es fällt mir schwer aus den Büchern das Richtige bzw Wichtigste herauszufiltern.

Seit dem Thema ,,Funktionen'' fällt es mir auch immer schwerer die Texte zu verstehen bzw nachzuvollziehen.

Ich habe als Zusatz Hilfe auch YouTube Videos mir angesehen und auch mir diverse Bücher besorgt um den Inhalt besser zu verstehen. Zu meinem Bedauern hatte dies aber auch nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Ohne Struktur hilft das alles nichts.   

 

Kurz zu mir, ich bin 35 Jahre und habe von 2010-2014 meinen Machinenbautechniker in der Abendschule (Fr.& Sa.) mit 1,8 abgeschlossen.

Da ich schon Vorkenntnisse im Bereich Lernen nebenberuflich habe, depremiert es mich um so mehr, dass das Lernen mit den Studienheften nicht so funktioniert.

 

Dazu steigt mein eigener Druck immer mehr, da ich ja normalerweise für das 1 Semester noch BWL und Naturwissenschaftliche Grundlagen lernen müsste um in dem Zeitplan zu bleiben. ( Wie soll man das alles schaffen:confused:)

Leider habe ich mit Mathe schon sehr viel Zeit verbracht und die dann noch nicht einmal sinnvoll ( schlechter Lernerfolg)

 

Ich merke das ich nicht die richtige Organisation bzw die Herangehensweise habe für das Erarbeiten des Stoffes aus den Heften.

Ich würde mich sehr freuen wenn Ihr mir Tipps, Infos, Bilderbeispiele, Onlineseiten usw. geben könntet um aus meiner derzeitigen Planlosigkeit herauszukommen. 

 

Viele Grüße

Freak

 

 

 

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Die "für sich" richtigen Lerntechniken entwickelt man erst mit der Zeit, und es braucht z.T. viel Geduld und Übung. Ferner solltest du ein Fernstudium nicht mit einer Weiterbildung in Präsenzform vergleichen. Dort wird dir das Lernmaterial aufbereitet und du bearbeitest dieses dann in der Regel nach. Beim Fernstudium zeichnest du dich für alles eigenverantwortlich, mal abgesehen von den Unterlagen, die dir gereicht werden. 

 

In den Foren gibt es eine Rubrik mit dem Titel Lernen (Technik, Methoden) lies dich dort mal ein wenig ein, evtl. findest du dort für dich passende Lerntechniken und Anregungen.

 

Als letzten Punkt solltest du dir überlegen, ob Mathematik für den Start das richtige Fach ist, oder ob es nicht ein Versuch wert wäre, mit einem anderen Thema zu starten. Im übrigen bieten die verschiedenen Anbieter z.T. auch Einführungen an, die sich mit dem Thema Studium und Lerntechniken beschäftigen. Ein vertiefender Blick kann sich auch hier lohnen.   


Staatlich anerkannter Erzieher | Sozialmanagement (berufsbegleitendes Seminar) | Staatlich geprüfter Betriebswirt (AWS | BSW) | Fachwirt Facility Management (GEFMA) 

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vor 1 Stunde, SirAdrianFish schrieb:

Die "für sich" richtigen Lerntechniken entwickelt man erst mit der Zeit, und es braucht z.T. viel Geduld und Übung.  

Stimme ich zu. 

YouTube und Zusatzlektüre hast du ja schon entdeckt. Nur nicht zu viele unterschiedliche Bücher auf einmal besorgen. Aber eigentlich sind die Hefte der wbh zu Mathe sehr gut. Im Study online gibt's auch Videos dazu. 

Mir persönlich hat auch blockweises Lernen geholfen zb. Eine Woche Mathe dann nat.wissensch. Grundlagen, wieder Mathe usw.

Aber wie gesagt ohne Gewähr. 

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Hattest du eine (längere) Pause beim Lernen? Ich denke es ist auch wichtig sich kontinuierlich mit dem Stoff zu beschäftigen. Das hatte ich am Anfang meines Studiums, als ich Module Monate vor der Prüfung gelernt und zusammengefasst hatte. Später als ich dann ans wiederholen wollte, war es dann nach dem Motto: Was habe ich denn hier aufgeschrieben.

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Gerade in Mathe ist ein erhöhter Zeitaufwand im Vergleich zu anderen Modulen für viel normal. Und es zahlt sich aus, hier sorgfältig vor zu gehen.

 

Die Idee, auch Zusatzmaterialien einzusetzen, finde ich gut. Was hast du denn da bisher genutzt?

 

Hier haben wir einiges für Mathe zusammen getragen:

 


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

YouTube - Facebook - Twitter - Instagram

Über mich: markus-jung.de

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@SirAdrianFish werde mich mal in die Rubrik einlesen.

@Thomislav danke für den Tipp, werde das mit dem Blockweise mal testen.

@modernkev ja hatte seit 2014 Lernpause. Was ich aber hier jetzt schon gelernt hab ist das ich hier anders lernen muss wie bei meinem Techniker.

@Markus Jung Danke für den Link. Meine Zusatzmaterialien beziehen sich auf

  1. Mathematik für die Fachschule von Guido Walz
  2. Brückenkurs Mathematik für Studieneinsteiger aller Disziplinen
  3. Mathematik für Ingenieure von Lothar Papula
  4. Übungsaufgaben zur Mathematik für Ingenieure

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Welche/s Them/a/en genau hast Du zur Zeit?

 

Ich habe das Gefühl, dass dieser "Knoten" evtl. von einer Person geplatz werden muss, die Dein Problem bzw. "Knoten" kennt!

Manchmal finde ich es angenhemer wenn man etwas statt in 5 Schritten in 25 erklärt bekommt.

 

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Hast du dir vielleicht schon mal Gedanken zu deinen Lernzeiten und deiner Aufnahmekapazität zu diesen Zeiten gemacht? Ich habe mich am Anfang des Bachelors auch sehr schwer getan mit Mathe. Vielleicht findest du ja in meinen Erfahrungen noch Anregungen für dich:

  • Zeit lassen: ich habe Mathe auf zwei Semester verteilt
  • Wiederholen, wiederholen, wiederholen: damit meine ich, immer wieder im Stoff zurückzugehen, wenn ich gemerkt habe, das irgendein Basic-Wissen (p,q-Formel! Grundrechenarten mit Exponenten...) Probleme macht
  • Spickzettel / Fact Sheets / Formelsammlungen erstellen (wie immer man das nennen möchte): ich habe pro Thema eine Seite gehabt, auf der die relevanten Formel stand, sowie typische Beispiele von einfachen & tricky Anwendungen der Formel (mit der Zeit habe ich dann immer weniger auf die Zettel zurückgreifen müssen, aber solange ich sie gebraucht habe, haben sie den Frust "nichts zu können" reduziert)
  • Neuer Stoff nur bei hoher Aufnahmefähigkeit erlernen: neue Themen habe ich mir nur an freien Tagen erarbeitet (ausgeschlafen, kein Zeitdruck ...)
  • Jeden Tag mindestens eine halbe Stunde Mathe üben: das konnte ich nicht wirklich einhalten (nicht mal annähernd), aber durch den Vorsatz habe ich sicherlich öfters geübt als ohne (und wenn es nur simple Ableitungen waren... Übung macht den Meister)
  • Einstiegshürden verringern: Damit ich nicht immer Lernsachen hin & wegräumen muss, hatte ich mir auf einem separaten kleinen Tisch eine Mathe-Ablage gemacht. So dass ich mit wenigen Handgriffen das Übungsbuch auf der aktuellen Seite, meine "Spickzettel" und Papier zum Üben zur Hand hatte.
  • Für Erfolgserlebnisse sorgen: ich habe nebenbei Module bearbeitet, die das Gehirn anders beanspruchen (BWL, Recht; Einführung in die Informationswissenschaft ... Damit konnte ich dann gut die Lernzeiten belegen, in denen mein Hirn nicht zu Mathe fähig war (z.B. Fahrt mit den Öffis zur Arbeit: Karteikarten mit BWL-Definitionen auswendiglernen ...)

Ich wünsche dir viel Erfolg!

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Hey,

 

also ich kann es verstehen, dass einem das Thema Mathe zum Abgewöhnen ist, aber ich finde, da sollte man sich nicht so unter Druck setzen und sich wirklich die Zeit nehmen, die man braucht. Mehr ist hier wirklich auch mehr :) Ich eier auch schon verhältnismäßig lange an Statistik herum (habe zwischendurch auch die Uni gewechselt und musste es hier gleich nochmal belegen). Trotz vieler externer Hilfen (Seminare der Uni, Lerngruppen, WA-Lerngruppe, Bücher, YouTube usw.) hat es wirklich viel Zeit und graue Haare gekostet, bis der Stoff einigermaßen saß. Insgesamt sicher ein 3/4 Jahr. 
Besonders hilfreich fand ich dann die Facebook-Gruppen, in der man gezielt Fragen stellen konnte und andere dir auf die Sprünge helfen. Außerdem noch die Dummy-Bücherreihe. Gut finde ich auch, was Amazon zum Thema "Lerntechniken" hat. Manchmal ist der Wurm auch drin, weil man für ein Fach die falsche Lerntechnik anwendet und viel zu hohe Erwartungen an sich hat. Ich würde es auch mehr als interessante Herausforderung betrachten :) Mach's dir an deinem Matheplätzchen bequem, stell dir einen anständigen Kaffee/Kakao/Tee nebendran, arbeite mit Farben, die du magst. Ansonsten finde ich die Tipps von @Lumi toll. 

LG 


Wieso? Wieso nicht? Wieso nicht ich? Wieso nicht jetzt?

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