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mar97

Entscheidungshilfe (Wirtschaftsrecht)

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Hallo zusammen,

Ich wäre für eine kleine Entscheidungshilfe/Meinungen sehr dankbar. Erst mal zu mir: Ich bin 21 Jahre alt, habe nach dem Fachabitur (Wirtschaft & Verwaltung) eine Ausbildung zum Industriekaufmann abgeschlossen (verkürzt auf 2 Jahre). Danach habe ich mich entschlossen Vollzeit BWL an einer FH zu studieren. Das Vollzeit Studium hat mir gar nicht gefallen und habe das ganze nach dem 2. Semester beendet. Ich hatte das Gefühl, dass mir das alles zu lange dauert bis ich dann nach dem Bachelor in irgendeinem mittelmäßigen Job einsteigen kann. Zu meiner aktuellen Situation: Ich befinde mich seit Oktober in der Vertriebsausbildung der Allianz d.h. bis Januar 2020 zwei IHK Abschlüsse (Versicherungsfachmann & Finanzanlagenfachmann) bei vollem Gehalt. Der Wunsch ein Studium abzuschließen besteht aber immer noch, aber eben nicht Vollzeit. Ich habe mich jetzt schon ein bisschen eingelesen und bin im Bereich Wirtschaftsrecht hängen geblieben. Ich habe gelesen, dass es hier gute Jobaussichten im Versicherungs- und Finanzdienstleistungssektor gibt, da ich auch nicht für immer im Außendienst mit Provisionsanteil arbeiten möchte.

Ich hätte gerne noch mal die ein oder andere Meinung zu diesem Vorhaben und evtl. Vorschläge was noch möglich ist, da es ja so viele verschiedene Studiengänge gibt. Vielen Dank schon mal!

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Jobaussichten sind tendenziell eher schwierig, da kein richtiger "BWLer" und kein "richtiger" Jurist.

Das sagt google, diverse Foren etc.   Den Beruf kennen viele noch nicht.

Und Jura muss einem auch Spaß machen, sonst kommt nur Frust dabei rum.

Habe diesen Studiengang auch belegt bei der HFH und bin fast fertig - jedoch nur für mich, ohne darin arbeiten zu wollen. Der Preis mit 99€ im Monat ist sehr günstig...falsch machen kann man da nicht viel. Einige meiner Mitstudenten finden trotz mehr als 50 Bewerbungen keine Tätigkeit, mal sind diese zu gut ausgebildet, mal zu wenig, so die Aussagen der Firmen. Viele meiner Mitstudenten machen das Studium, um intern sich höher zu stufen, z.B. beim öffentlichen Dienst.

Im Bachelor ist je nach Hochschule kaum eine tiefe Spezialisierung möglich, deshalb machen viele noch den Master dazu. Dann kann es auch in die Schadensabteilung, Compliance oder andere Rechtsabteilungen wie Immobilien gehen.

Solche werden in Stellenanzeigen gesucht, in größeren Firmen derzeit.

 

Bearbeitet von der_alex

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Danke erst mal für Antworten.

Also ist das Studium wohl nichts halbes und nichts ganzes bzw. würde mich nicht wirklich weiterbringen?!

 

Am 22.1.2019 um 14:16 , jedi schrieb:

Du könntest dich an der Fernuni einschreiben. Damit hast du die Möglichkeit, die EJP (bekannt als Staatsexamen) an den Bachelor anzuschließen. Nach Ref und 2. StEx steht dir ein anderer Weg offen. Damit sind auch klassische Juristenberufe möglich.

 

https://www.fernuni-hagen.de/rewi/studium/ejp/index.shtml

 

Soweit ich das verstanden habe, besteht diese Option nur mit einer Hochschulreife (Abitur) und nicht mit einer Fachhochschulreife (Fachabitur).

Bearbeitet von Markus Jung
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Ich denke nicht, dass man sagen kann, dass das Studium nicht Halbes und nichts Ganzes ist. Es kommt immer darauf an, in welchem Kontext und mit welchem Ziel man ein Fach studiert.

 

Mit Ihrem Hintergrund und der bis zum Ende des Studiums erworbenen Berufserfahrung würde ich mich mal schlau machen, welche Qualifikationen im Unternehmen und bei anderen Versicherern in den Arbeitsfeldern vorhanden sind, die ggf. als Aufstiegspositionen in Frage kommen.

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Am 22.1.2019 um 17:25 , mar97 schrieb:

Soweit ich das verstanden habe, besteht diese Option nur mit einer Hochschulreife (Abitur) und nicht mit einer Fachhochschulreife (Fachabitur).

 

Den Bachelor kann man ohne Abitur machen. EJP geht anschließend noch.

 

https://www.fernuni-hagen.de/rewi/studium/bachelor/voraussetzungen.shtml

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gekürzt

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