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BWL Studium noch sinnvoll? Oder muss es heute in Richtung Digital Business gehen?


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Guten Tag,

 

meine Entscheidung steht fest - ich werde ab 2021 ein Fernstudium an der IUBH beginnen.

Leider bin ich mir noch nicht ganz sicher, welcher Studiengang der sinnvollste für mich ist.

 

Mein bisheriger Werdegang:

Fachabi (Wirtschaft)

Groß- und Außenhandelskaufmann

Wirtschaftsfachwirt (IHK) + Ausbilderschein

-> Seit dem Vollzeit im Vertrieb tätig (B2B - Distribution)

 

Der Job ist okay - jedoch nicht meine berufliche Erfüllung.

Meine Ziele/Interessen sind wie folgt:

 

-Unternehmensführung-/Beratung

-Organisation und Planung jeglicher Art

-Vor- und Nachbereitung von Meetings

-Alles rund ums Thema Rechnungswesen, Bilanzen und Co.

-Topziel: die eigene Selbstständigkeit

 

Mögliche Jobs: Controller, Assistenz der GF in größeren Unternehmen/ Assistenz vom Vorstand, ggf. irgendwas im Bereich Unternehmensberatung (da bin ich mir aber leider unsicher)

 

Welches Studium seht ihr als sinnvoll an aufgrund meiner Ziele / Interessen?

Erstmal mit einem normalen BWL-Studium starten? Oder ist sowas mittlerweile nicht mehr so gefragt?

Habe gesehen, dass es bei der IUBH auch den Bachelor Digital Business gibt, welcher mehr in den Bereich IT geht (IOT etc.)

 

Lasst mir doch gerne mal eure Erfahrungen/Meinungen da :-)

Gerne auch, welche Jobs hier passen könnten.

 

Sollte es mit dem Bachelor gut laufen, schließe ich einen Master nicht aus. 

 

Vielen Dank!

Bearbeitet von Markus Jung
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Wenn ein Ziel der Selbständigkeit ist, irgendein Angebot zum Thema "Unternehmensführung" zu machen, dann müssen Sie ja zum Thema profunde Kenntnisse haben. Gleiches gilt für Rechnungswesen. Mit einem BWL-Studium erwerben Sie zu diesen Themen grundlegende Kenntnisse.

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Servus Joachim,

 

ich bin an der selben Stelle wie Du, nur habe ich mich noch nicht final entschieden. Ich "eiere" schon länger rum, aber langsam lichtet sich der Nebel.

Ich bin 39, mein Background ist eine Gymnasium bis zur 10. Klasse, Ausbildung IT Systemkaufmann, Arbeit und Aufstieg im elterlichen Betrieb. Nebenbei habe ich 2006 auch eine Firma gegründet, die immer noch ganz gut nebenher läuft. Den Fehler damals die Ausbildung ohne Studium zu verlassen, bereue ich heute. 
ich war damals voller Tatendrang.

Trotzdem erfüllt mich das alles nicht so 100% und ich würde gerne noch etwas anderes machen bzw. wieder mehr in die industrielle Digitalisierung gehen. Ich habe bei uns im Betrieb 5 Jahre als CTO gearbeitet sowie seit 5 Jahren als Co-Geschäftsführer. Ich sehe die Branche, in der ich momentan tätig bin, als für mich weniger interessant. Die Gründe sind sehr vielschichtig, dessen Rahmen hier zu erklären hier alles sprengen würde. 


Ein Studium wäre für mich noch ein Zusatz, den ich gerne bei meiner Weiterentwicklung in der Tasche haben wollen würde, ohne doofe Fragen beantworten zu müssen. Den wissenschaftlichen Background als Unterlage zu haben finde ich als sehr vorteilhaft.

Ich habe mir die Modulhandbücher der einzelnen Studiengänge durchgelesen und es funkelte in meinen Augen.  Mach das auch - ich glaube so kannst du mal gut abschätzen, was du spannend fändest und was nicht.

Für mich ist der Studiengang Digital Business wie gemacht, da es meinen starken Interessenbereich der Digitalisierung mit allen anderen kaufmännischen Handwerkszeugen verbindet.

Leider gibt es hier im Forum nicht viele, die das studieren, was ich schade finde.


Grüße

Markus
 

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vor 15 Minuten hat mac81 geschrieben:

Servus Joachim,

 

ich bin an der selben Stelle wie Du, nur habe ich mich noch nicht final entschieden. Ich "eiere" schon länger rum, aber langsam lichtet sich der Nebel.

Ich bin 39, mein Background ist eine Gymnasium bis zur 10. Klasse, Ausbildung IT Systemkaufmann, Arbeit und Aufstieg im elterlichen Betrieb. Nebenbei habe ich 2006 auch eine Firma gegründet, die immer noch ganz gut nebenher läuft. Den Fehler damals die Ausbildung ohne Studium zu verlassen, bereue ich heute. 
ich war damals voller Tatendrang.

Trotzdem erfüllt mich das alles nicht so 100% und ich würde gerne noch etwas anderes machen bzw. wieder mehr in die industrielle Digitalisierung gehen. Ich habe bei uns im Betrieb 5 Jahre als CTO gearbeitet sowie seit 5 Jahren als Co-Geschäftsführer. Ich sehe die Branche, in der ich momentan tätig bin, als für mich weniger interessant. Die Gründe sind sehr vielschichtig, dessen Rahmen hier zu erklären hier alles sprengen würde. 


Ein Studium wäre für mich noch ein Zusatz, den ich gerne bei meiner Weiterentwicklung in der Tasche haben wollen würde, ohne doofe Fragen beantworten zu müssen. Den wissenschaftlichen Background als Unterlage zu haben finde ich als sehr vorteilhaft.

Ich habe mir die Modulhandbücher der einzelnen Studiengänge durchgelesen und es funkelte in meinen Augen.  Mach das auch - ich glaube so kannst du mal gut abschätzen, was du spannend fändest und was nicht.

Für mich ist der Studiengang Digital Business wie gemacht, da es meinen starken Interessenbereich der Digitalisierung mit allen anderen kaufmännischen Handwerkszeugen verbindet.

Leider gibt es hier im Forum nicht viele, die das studieren, was ich schade finde.


Grüße

Markus
 

Danke für deine ausführliche Rückmeldung.

Die angesprochenen Bereiche im Studiengang "Digital Business" interessieren mich, jedoch fesseln sie mich nicht, so wie dich. Mir geht es da ehr um die Perspektiven, welche man mit dem jeweiligen Studiengang hat.

Für dich hört sich das aber optimal an und passt ja auch zu deiner Vorgeschichte (IT).

 

Gruß

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Ich vermute mal, dass man ohne stärkeren Bezug zur IT in Digital Business glaub ich nichts gutes machen würde. Fachfremd dort einzusteigen ohne Passion dafür - kann ich mir irgendwie nicht so gut  vorstellen das dann zu machen. 

Da würde ich lieber etwas generalistisches Studieren und dann auch nicht irgendwann eingepfercht in irgendwas zu sein, zu was man keinen besonderen Bezug hat.

Justmy2cents..

Ich fand die Modulhandbücher sehr aufschlussreich.

Grüße

Markus

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vor 4 Stunden hat Joachim77 geschrieben:

Erstmal mit einem normalen BWL-Studium starten? Oder ist sowas mittlerweile nicht mehr so gefragt?

 

BWL ist halt ein Allrounder-Fach, mit dem du dir Grundlagen aneignest, die du in vielen Bereichen einsetzten bzw. darauf aufbauen kannst. Diese Studienrichtung bietet sich an, wenn man noch nicht einschätzen kann, in welche Richtung es einmal beruflich gehen soll. Allerdings werden die meisten Studiengänge mit Spezialisierungen angeboten, d.h. je nach Anbieter findest du auch Studiengänge mit den Schwerpunkten Rechnungswesen, Controlling o.ä.

 

vor 4 Stunden hat Joachim77 geschrieben:

Meine Ziele/Interessen sind wie folgt:

 

-Unternehmensführung-/Beratung

-Organisation und Planung jeglicher Art

-Vor- und Nachbereitung von Meetings

-Alles rund ums Thema Rechnungswesen, Bilanzen und Co.

-Topziel: die eigene Selbstständigkeit

 

Das sagt so ziemlich alles und nichts...😉

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