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Allgemeine Frage zum Aufwand beim Fernstudium von privater und staatlicher Hochschule


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Ich habe an der Fernuniversität Hagen WiWi studiert. Nebenberuflich hat es mich in der Teilzeitvariante 4,5 Jahre "gekostet". 2 Module pro Semester (jedes Modul ist 10 ECTS wert und wird mit jeweils einer Klausur angeschlossen). Pro Semester gibt es nur einen 2stündigen Klausurtermin für jedes Modul und da muss man das geballte Wissen parat haben. Bei Nichtbestehen muss man also 6 Monate auf den nächsten Termin warten (ist mir Gott sei Dank nie passiert). Es müssen 16 Module abgeschlossen werden, die ich allesamt als sehr knackig empfand. 10 Pflichtmodule und 6 Wahlpflichtmodule Daneben gibt es noch ein Pflichtseminar und dann eben die Bachelorarbeit. Insgesamt also 180 ECTS 

 

Die Skripte sind teilweise sehr kryptisch und sehr wissenschaftlich gehalten, sodass ich mich immer wieder durchkämpfen musste. Einfach wird es einem nicht gemacht ;) Aber mir genügend Biss ist alles möglich

 

Es gab genau zwei Punkte, die mich an der Uni hielten:

 

1. Kaum Gebühren, da staatlich,

2. Anerkennung bei meinem Arbeitgeber, da es sich eben nicht um eine private FH handelt (Automobilindustrie)

 

 

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Bei dem, was ich hier so lese und was ich hier und da mal von Bekannten höre, würde ich mir diesbezüglich keine Sorgen machen :)

Es spielt sicher auch eine Rolle, dass man in Hagen nur einen Klausurtermin pro Semester hat. Wenn man den nicht wahrnehmen kann, kann man erst ein Jahr später das Modul beenden. (Das können aber Stud

Ich beziehe mich ebenfalls auf Psychologie und würde das Studium an der FUH insgesamt als "theoretischer" bezeichnen. Den wissenschaftlichen Anspruch an mich als Studenten empfinde ich dagegen nun in

vor 26 Minuten hat Merce geschrieben:

2. Anerkennung bei meinem Arbeitgeber, da es sich eben nicht um eine private FH handelt (Automobilindustrie)

 

 


Angenommen dein Arbeitgeber sucht eine Fachkraft im MINT-Bereich (beschränken wir uns mal auf Gebiete wie Informatik und vor Allem E-Technik weil gefragt). 

Kandidat A: Hat eine Ausbildung gemacht und daraufhin ein Fernstudium gemacht und ~40Credit Points anerkannt bekommen. Währenddessen in seiner Branche gearbeitet.

Kandidat B: Ist nach dem Abi auf eine Technische Uni und sucht jetzt nen Job. 

Wer kriegt den Job?

Und bevor du kommst mit "das kann man nicht vergleichen" - kann man doch. Genau das ist so ziemlich das Klientel hier - leute die die Flexibilität brauchen. 

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Hae? Die Frage hier war Fernstudium an privater FH oder Fernuni Hagen. Was hat das jetzt mit Deiner Gegenueberstellung zu tun? Und ich glaube nicht, dass man die Frage eindeutig beantworten kann, Denn z. B. in der Automobilindustrie duerfte der Absolvent von RWTH, TU Darmstadt usw. noch immer gesucht sein, praktische Erfahrung hin oder her. Bei anderen Arbeitgebern mag es anders aussehen. Eine Pauschalantwort scheint mir da nicht moeglich. Und im Falle von Merce ging es um die Frage "Wiwi in Hagen oder an der privaten FH", was hat das jetzt mit Deinem Vergleich zu tun?

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Am 24.4.2021 um 07:16 hat 01-andreas geschrieben:

Hallo,

 

ja bei meinem Beispiel mit 2 Std Lernzeit pro Tag geht es um eine Studentin, die bei der HFH Psychologie studiert. Als sie sagte, dass sie Abitur hat, habe ich mich schon gewundert, warum sie eher die teure Variante (HFH, private FH) nimmt. Ist ja schon ein Unterschied, ob man für eine private FH 12000€ zahlt oder insgesamt 2040€ für FernUni Hagen.

 

Die Flexibilität mit den Klausuren und Modulen finde ich bei den privaten Anbieter natürlich auch klasse.

Ich persönlich schwanke zurzeit noch zwischen Oncampus und SRH Fernhochschule mit Medieninformatik. Finde ich bei beiden interessant, Pluspunkt sehe ich bei SRH noch wegen der Flexibilität, dafür ist der Preis höher. Ich habe noch immer ein bisschen "Angst", dass die privaten Abschlüssen einen nicht so weit bringen, wenn man sich beruflich umorientiert und auf eine neue Stelle bewirbt. Zum Glück habe ich aber noch etwas Zeit.

Wenn du dein Studium bei Oncampus machst ist das doch auch Staatlich oder ?

Ist dann nur noch der Unterschied zwischen FH und UNI im vergleich mit der FU Hagen. 

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vor 11 Minuten hat vamstrike geschrieben:

Ist dann nur noch der Unterschied zwischen FH und UNI im vergleich mit der FU Hagen. 

Und der Vergleich ist oft auch ein "kommt drauf an". Ich erlebe (BA [private] HS und Master staatliche ausländische Uni) schon Unzerschiede. Aber es sind zwei verschiedene Länder und unterschiedliche Qualifikationsgrade. Ich fände es schon schwierig nur zwei FHs oder nur zwei Unis miteinander zu vergleichen. 

 

Ich habe z.B. während ich studiert habe gegen Ende einer Freundin geholfen, die an einer staatlichen Uni war. An wissenschaftlicher Herangehensweise usw. war ich ein ganz anderes Niveau gewohnt und bei uns wäre sie mit ihrer BA sicher nicht mit einer 1.0 rausgekommen. Und auch andere Sachen waren vom Niveau, wie ich es gewohnt war deutlich anders.

 

Was man hier im Forum aber auch schon gut sehen kann ist, dass WBH nicht wie AKAD ist, IU nicht wie HFH, SRH nicht wie PFH und die Euro-FH nicht wie die APOLLON, obwohl letztere Schwesterhochschulen sind. Verschiedene Konzepte, verschiedene Herangehensweisen.

 

Oder auch zwei Unis, ich habe nie an der FUH studiert aber bin jetzt im Fernstudium im Master an einer schwedischen Uni. Da kaut mir keiner was vor. Es gibt keine Studienhefte oder Begleithefte. Da gibt es die Kursliteratur und grobe Arbeitsaufträge, die thematisch gefüllt werden müssen. Ich bin selber dafür verantwortlich das zu tun. Und mir sagt kein blaues Ausrufezeichen oder eine umrandete Box, was jetzt wichtig ist. Das macht aber das Erststudium an der privaten FH nicht schlechter, sondern allenfalls methodisch anders.

 

Es mag die geben, die auf Prüfung lernen. Hat ein Studiengang viele Module mit wenig Credits und zeitnahen Prüfungsoption kann man flexibler studieren und eben auch manchmal schneller (wobei ich das Wort flexibler angemessener finde), als bei größeren. Ich habe jetzt meist 7,5 hp (halbes Semester) oder 15 hp (ganzes Semester) Module. Ich habe festgelegte Prüfungstermine, die nicht flexibel sind. Ich kann nichts beschleunigen und mehr Module buchen, sondern muss mich an die Zeitvariante (meinen Master gibt es nur in TZ, mehr würde ich aber auch nicht schaffen) und den Semesterbetrieb halten. Durch eine Pause bin ich ungrade wieder in den Studiengang eingestiegen, somit habe ich aktuell z.B. (wenn ich nicht noch was splitten kann) im Herbstsemester 22 ein Pausensemester und habe am Ende ein Semster länger studiert.

 

Das macht aber das Unistudium nicht anspruchsvoller, sondern einfach weniger flexibel.

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vor 47 Minuten hat vamstrike geschrieben:

Wenn du dein Studium bei Oncampus machst ist das doch auch Staatlich oder ?

Ist dann nur noch der Unterschied zwischen FH und UNI im vergleich mit der FU Hagen. 

 

Ja das stimmt. Anfangs habe ich aber das Beispiel einer Fernstudentin herangezogen und mich gewundert, dass sie trotz Abi eher bei einer teuren privaten Fernfachhochschule (nämlich HFH) Psychologie studiert und nicht z.B. bei der FernUni Hagen, wo sie auch Psychologie anbieten und das für wenig Geld. Und als sie dann von 2 Std Lernzeit pro Tag gesprochen hat, wusste ich nicht, ob man an einer privaten Fernhochschule mit weniger Lernaufwand auskommt, obwohl man trotzdem pro Semester 30 CP bekommt. Ab und zu habe ich im Netz gelesen, dass Arbeitgeber bei privaten Abschlüssen skeptisch sind und eher Leute von staatlichen Hochschulen bevorzugen. Kann ich aber selbst nicht beurteilen, habe sowas noch nie in meinem Kreis gehört oder selbst erlebt. Das könnte nur jemand anders sagen, der es selbst erlebt hat.

 

Für mich persönlich geht es aber um was anderes, nämlich um Medieninformatik und da schwanke ich aktuell noch zwischen Oncampus mit TH Lübeck, was staatlich und günstig ist, und der privaten FH SRH, die teurer ist aber mehr Flexibilität hat. FernUni Hagen ist auch staatlich und günstig, fällt für mich aber leider etwas weg. Einfach weil ich paar mal nach Hagen runterfahren müsste, bräuchte da ca. 5 Std pro Fahrt und dann können Klausuren "nur" alle 6 Monate einmal geschrieben werden. 

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vor 5 Minuten hat 01-andreas geschrieben:

dass sie trotz Abi eher bei einer teuren privaten Fernfachhochschule (nämlich HFH) Psychologie studiert und nicht z.B. bei der FernUni Hagen, wo sie auch Psychologie anbieten und das für wenig Geld.

 

In Psychologie ist da aber auch zu beachten, dass die Fernuni Hagen manche Schwerpunkte gar nicht angeboten hat, die aber zumindest bisher nicht unwichtig waren, um danach bestimmte berufliche Möglichkeiten zu haben. Das hat sich jetzt dann auch wieder geändert, sollte bei diesem Beispiel aber berücksichtigt werden. Da hat es durchaus Sinn gehabt, sich eine private Fernhochschule zu suchen, die den Schwerpunkt anbietet, wenn ein Präsenzstudium nicht möglich war.

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vor 1 Stunde hat 01-andreas geschrieben:

 Ab und zu habe ich im Netz gelesen, dass Arbeitgeber bei privaten Abschlüssen skeptisch sind und eher Leute von staatlichen Hochschulen bevorzugen.

Ab und zu deshalb weil es pauschal nicht stimmt. Manche Branchen ja, andere nicht. .

 

 

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vor 13 Minuten hat polli_on_the_go geschrieben:

Ab und zu deshalb weil es pauschal nicht stimmt. Manche Branchen ja, andere nicht. .

 

 

Also würdest du auch eher sagen, dass es "egal" ist ob man privat oder staatlich studiert hat und dass man mit beiden Abschlüssen beruflich weiterkommt?

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vor einer Stunde hat 01-andreas geschrieben:

Also würdest du auch eher sagen, dass es "egal" ist ob man privat oder staatlich studiert hat und dass man mit beiden Abschlüssen beruflich weiterkommt?


Wie gesagt, das kommt natürlich drauf an, was du studieren willst und wer dein Arbeitgeber ist. 

Ums konkret zu machen: Bei MInfo gehe ich mal davon aus, dass es recht egal ist, solange dein Abschluss staatlich anerkannt ist. Da kommts auf die Kombination von Arbeitserfahrung, Fertigkeiten, Portfolio und Abschluss an.

 

Übrigens: Google erwartet von seinen Bewerbern keinen Abschluss in Informatik (CompSci) - man kann sich da auch ohne bewerben - dementsprechend muss man dann aber auch ein ziemlicher Big Brain sein.

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