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Fernstudienakademie

Wie wichtig sind Noten?

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Hallo

Ich bin ja gerade dabei, einen neuen Fernlehrgang für angehende SachbuchautorInnen zu schreiben; den Schreibprozess rund um diesen Fernkurs beblogge ich, wie manche wissen, ja hier.

Nun meine Frage: Wir überlegen nun, ob wir diesen speziellen Kurs in zwei Varianten anbieten sollen.

Variante 1: Ganz herkömmlich mit Zensuren in bei jeder Kursbetreuung und mit einem benoteten Abschlusszertifikat.

Variante 2: Ohne Noten, aber mit dem selben Betreuungsaufwand in der Kursbetreuung.

Bei Variante 2 handelt es sich also nicht um eine "Billigversion" von Variante 1; hier fallen nur die Noten weg, ansonsten ist die Betreuung genau so umfangreich und sorgfältig.

Warum nun diese zwei Varianten? Wir haben das Gefühl, dass sich so mancher angehende Sachbuchautor durch Notenvergabe eher abgeschreckt fühlen würde. Wer will schon bescheinigt bekommen, dass er ein Sachbuchautor mit der nicht sooo dollen Note 3- ist? ;) Auch brauchen Sachbuchautoren ja meist gar kein Zertifikat; ihnen geht es ja in erster Linie darum, ihr eigenes Buchprojekt tatsächlich auf den Weg zu bringen und nicht darum, eine gute Note einzufahren.

Meine Frage nun: Was haltet Ihr von einem solchen Zwei-Varianten-Modell bei diesem speziellen Kurs? (Bei unseren anderen Kursen würden wir natürlich beim herkömmlichen Benotungsmodell bleiben....)

Vielen Dank für Eure Meinungen und viele Grüße!

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Ich glaube eher, dass es umgekehrt funktionieren würde!

"Wie, jetzt habe ich ne 1 im Kurs und finde trotzdem keinen Verlag?"

Ich würde, glaube ich, den Kurs nur ohne Noten anbieten.

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Der Denkansatz ist interessant und richtig, da die Motivation sicher eine andere ist, als bei anderen Kursen. Statt Noten sollte man dann aber andere Meilensteine setzen, um die Motivation zu erhalten bzw. den Fortschritt/Kenntnisstand zu dokumentieren und den Kurs ohne Noten anbieten

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@Dimebag

Das mit den Meilensteinen haben wir im Prinzip auch so vor: Jeder Lehrbrief umfasst eine Phase des gesamten Schreibprozesses, so dass man am Ende der acht Lehrbriefe ein eigenes Sachbuch in den Händen hält - wenn alles geklappt hat... ;)

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ich denke, es kommt darauf an, welches Ziel man mit dem Kurs verfolgt:

- wenn jemand das Ganze als Hobbie betrachtet und es einfach aus Spass an der Sache macht, sind die Noten wahrscheinlich nebensächlich

- wenn jemand damit allerdings irgendein berufliches oder kommerzielles Ziel anstrebt, wären die Noten schon entscheidet

daher finde ich diese Strategie - den Kurs mit und ohne Noten anzubieten - schon ganz sinnvoll, da so verschiedene Zielgruppen angesprochen werden können

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@Dadi

In (relativ wenigen) Fällen kann ich mir auch vorstellen, dass ein benotetes Zertifikat vielleicht ganz spannend wäre, wenn man z.B. als Ghostwriter oder vom Kunden bezahlter Biograph arbeiten möchte. Dann kann es sich u.U. schon lohnen, wenn man einem Kunden solch ein Zeugnis vorlegen kann.

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Wer soll da durch eine gute Note beeindruckt sein? Wenn jemand ghostwriten möchte, dann will der Auftraggeber vermutlich eher Textproben sehen als Noten eines Fernkurses.

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Also ich glaube, ich würde keine zwei Varianten anbieten, sondern entweder nur mit oder nur ohne Noten. Wenn sich sonst jemand für die Variante ohne Noten entscheidet, wirkt das ein bisschen wie zu feige, sich der Herausforderung zu stellen.

Vielleicht reichen bei so einem Lehrgang ja tatsächlich die qualifizierten Rückmeldungen aus. Würden die Teilnehmer denn dann trotzdem eine Abschlussbescheinigung erhalten?

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@Sabine: Bei den Kundenbiografien kann das aber schon ganz anders aussehen... ;)

@Markus: Eine Abschlussbescheinigung à la "Frau XY an dem Fernlehrgang Z teilgenommen" wird natürlich gerne erstellt.

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Mal im Ernst: Was willst Du denn da benoten? Es geht ja, so wie ich Deine Blogbeiträge verstanden habe, nicht um einen Lehrstoff, bei dem man die Fragen dazu richtig oder falsch beantworten kann. Es geht ja darum, ein Konzept für ein Buch zu erstellen. Da ist doch dann letztendlich das Kriterium "erfolgreich" oder "nicht erfolgreich" - was ja nicht von "richtig" oder "falsch" abhängen muss.

Wir kennen doch (ohne dass ich hier Namen nenne) durchaus Beispiele von Sachliteratur, bei denen wir uns an den Kopf greifen, die sich aber trotzdem wie geschnitten Brot verkaufen.

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