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Finanzierung des lebenslangen Lernens

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Was ich in Deutschland schade finde ist, dass immer alle über lebenslanges Lernen reden, aber man dann alleine gelassen wird, wenn man wirklich

neben der Arbeit Weiterbildungen und Studium erledigt.

Wenn die Kosten nicht der Betrieb übernimmt, dann kann man es gerade mal als Werbungskosten absetzen und so um die 30 % der Kosten

zurückbekommen.

Wieso ist es nicht möglich, dass die normalen staatlichen FH´s auch ein Studium neben dem Beruf bieten können, und man dann

auch wie ein normaler Student, wenn dann überhaupt die Studiengebühren entrichten muss.

Unsere FH in unserer Stadt bietet gerade einen Studiengang neben dem Beruf, aber wieso kostet dieser dann auch 10000-14000 Euro, wenn

er an einer staatlichen FH abgelegt wird ?

Das ist ein Thema das ich nicht verstehe.

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Was ich in Deutschland schade finde ist, dass immer alle über lebenslanges Lernen reden, aber man dann alleine gelassen wird, wenn man wirklich neben der Arbeit Weiterbildungen und Studium erledigt.

Das habe ich immer gesagt. Alle reden vom lebenslangen lernen, doch Firmen kommen da nicht entgegen. Früher reichte es aus einmal etwas zu lernen. Sowas reichte bis zur Rente. Inzwischen ist alles komplexer geworden. Daher ist lernen sinnvoll.

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Unsere FH in unserer Stadt bietet gerade einen Studiengang neben dem Beruf, aber wieso kostet dieser dann auch 10000-14000 Euro, wenn

er an einer staatlichen FH abgelegt wird ?

Ich frage mich bei meinem berufsbegleitenden Master an einer staatlichen Universität auch jedes Semester wieder, wofür genau ich die 3.800€ halbjährlich hinblätter. Dafür, dass man 4 Wochenenden pro Semester Mittagessen bekommt? Wow... als Caterer muss man wahnsinnig viel verdienen! :blink::lol:

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Studiengänge kosten Geld - auch an staatlichen Hochschulen. Die Frage ist nur, ob der Steuerzahler (oder anonymer "der Staat") diese finanziert oder der einzelne Studierende.

Während es allgemein für grundständigen Studiengänge an staatlichen Hochschulen aktuell in den meisten Bundesländern keine Studiengebühren gibt, sieht dies bei weiterbildenden Masterstudiengängen anders aus. Argument ist hier gerade bei den berufsbegleitenden Angeboten unter anderem, dass die Studierenden über ein Einkommen verfügen.

Außerdem bieten manche staatlichen Hochschulen auch Studiengänge über privatwirtschaftliche Kooperationspartner an, so dass diese dann auch im Bachelor-Bereich kostenpflichtig sind (zum Beispiel die WINGS als Partner der Hochschule Wismar).

Zu den Hintergründen hat die taz einen ganz guten Artikel:

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=bl&dig=2013%2F09%2F04%2Fa0135&cHash=55c988db854ac0d0717e890a0c93ae4c

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Hallo Markus,

was ich direkt sagen wollte ist, dass ja Deutschland jammert, dass es gerade im Ingenieurbereich zahlreiche Stellen in Zukunft fehlen.

Wieso ist es dann für ein Land wie Deutschland nicht möglich, dass man Menschen, die sich später neben dem Beruf noch für ein Studium entscheiden, besser

finanziell unter die Arme greift.

Wieso bekommt jemand direkt nach dem Abitur ein Studium fast kostenlos, ein anderer neben dem Beruf soll dafür aber 14000 Euro bei einem privaten Anbieter zahlen, weil es an den staatlichen FH´s entweder gar keinen Studiengang neben dem Beruf gibt, oder dieser dann trotzdem soviel kostet, wie bei privaten Anbietern.

Ich finde es teilweise halt unverschämt sich einfach hinzustellen und zu sagen : " Ihr arbeitet und verdient Geld, somit könnt ihr euch die Weiterbildungen auch

selber zahlen".

Immerhin verdient man ja Geld, weil man im übertragenen Sinne Deutschland eine wirtschaftliche Leistung zur Vergügung stellt, und am Monatsende auch noch

fast 50% an Steuern angibt.

Genauso wie die Ausrede, dass das Erststudium vom Steuerzahler getragen wird, weil die Ausbildung ja auch kostenlos ist.

Die Ausbildung ist aber nicht kostenlos, erstmal zahlt die Ausbildung ja der Betrieb und nicht der Steuerzahler, und in den betrieblichen Phasen,

bei richtiger Einbindung bringt der Auszubildende ja auch Geld.

Gruß

Andreas

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Aber was ist mit den Lebenserhaltungskosten im Präsenzstudium? Wenn ich die mit den Studiengebühren addiere, komme ich auf eine größere Summe als jetzt im Fernstudium.

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Das stimmt. Wobei es auch noch Möglichkeiten wie Bafög und Stipendien gibt. Zumindest Stipendien durchaus auch für weiterbildende Studiengänge. Wobei diese natürlich immer nur einem kleinen Teil der Studierenden zu Gute kommen. Das SBB-Stipendium haben hier aus dem Forum schon einige bekommen.

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Aber was ist mit den Lebenserhaltungskosten im Präsenzstudium? Wenn ich die mit den Studiengebühren addiere, komme ich auf eine größere Summe als jetzt im Fernstudium.

Also ich habe auch Lebenserhaltungskosten im Fernstudium...

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Also ich habe auch Lebenserhaltungskosten im Fernstudium...

Das schon, aber man hat zwei Möglichkeiten:

1. Präsenzstudium: weniger Kosten für das Studium an sich, aber den Lebensunterhalt muss man sich verdienen. Das ist nicht einfach, je nach Studiengang gibt es wenig bis viele Anwesenheitspflichten. Außerdem sind die Vorlesungen festgelegt, der Job muss sich also an das Studium anpassen

2. Fernstudium: höhere Kosten für das Studium, aber dafür passt sich das Studium dem Beruf an.

Meine Rechnung war:

Ich müsste meinen Beruf aufgeben um studieren zu können und müsste entsprechende Aushilfsjobs annehmen um mein Leben neben dem Studium zu finanzieren. Da ist das Einkommen im Schnitt deutlich geringer. Wenn man das nun gegen die höheren Studiengebühren rechnet, ist, für mich, das Fernstudium immer noch günstiger.

@Markus

es gibt auch noch Studienkredite, falls man z.B. kein Bafög/Stipendium bekommt. Aber das ergibt dann auch einen entsprechenden Schuldenberg.

Da muss man abwägen, was für jeden einzelnen rentabler ist: Präsenzstudium oder Fernstudium. Es gibt keine Altersgrenzen für ein Präsenzstudium, man hat jederzeit die Wahl.

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