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traveler44

Master of Business Administration (MBA) in General Management an der DIPLOMA

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Hallo in die Runde,

 

da ich zum MBA bei der DIPLOMA nichts finden konnte, erstelle ich mal ein neues Thema :)

 

Ich bin etwas verwundert darüber, dass man über diesen DIPLOMA-Studiengang keine Erfahrungsberichte, Diskussionen etc. findet, da er theoretisch die Möglichkeit bietet für berufserfahrene ohne Bachelor einen Masterabschluss zu erreichen. Insbesondere für Interessenten aus meiner Region, in welcher das Landeshochschulgesetz diese Möglichkeit nicht bietet und somit ein Online-Studium an der DIPLOMA eine super Alternative darstellt.

Da stellt sich direkt die erste Frage: Hat jemand bereits Erfahrungen mit der Eignungsprüfung machen können? Können die 10 besten Teilnehmer das Studium beginnen oder gibt es eine bestimmte Mindestpunktzahl die erreicht werden muss?

 

2. Des Weiteren wurde ja schon über die verschiedenen Akkreditierungen an der DIPLOMA gesprochen. Erstaunlicherweise ist der MBA nicht von der FIBAA (eher wirtschaftlich) sondern von der AHPGS (eher Soziales) akkreditiert. Warum ist das so? Gibt es auf dem Arbeitsmarkt Vor- oder Nachteile für bestimmte Akkreditierungen?

 

3. Außerdem habe ich mir die Studieninhalte einmal angesehen und war über diese etwas verwundert, da es sich oft um "Grundzüge" und "Grundlagen" handelt. Da ich schon einige wirtschaftliche Weiterbildungen bei der IHK absolviert habe, würde ich meine Grundlagenkenntnisse als gut einschätzen und von einem Master-Studiengang Vertiefungen erwarten. Ist der MBA dafür nicht gedacht?

 

Fragen über Fragen ;) Ich hoffe es gibt hier User welche ihre Erfahrungen teilen möchten. Vorab dafür herzlichen Dank.

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Von einem MBA, der nicht von guten Unis aus den USA stammt, würde ich abraten, denn das, was hier und in der restlichen Welt als MBA angeboten wird, ist dem US-MBA in keinster Weise ebenbürtig und dient eher den wirtschaftlichen Interessen der Hochschulen. 

Bearbeitet von Draconis_Blackthorne

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Zitat

Während der MBA-Abschluss früher gerade wegen seiner Karriereförderlichkeit ganz überwiegend hoch angesehen war, mehrt sich in den letzten Jahren die Kritik. So hält etwa Thomas Sattelberger, ehemaliger Personalvorstand der Deutschen Telekom, MBA-Programme für „Vehikel des Finanzkapitalismus“.[27] Vor allem die US-amerikanischen Business Schools, welche auch die europäischen Business Schools geprägt hätten, seien das ideologische Transport-Vehikel des Finanzkapitalismus. Sie seien einseitig ausgerichtet auf die ökonomische Theorie effizienter, sich selbst steuernder Märkte. Dieser Irrglauben, gemischt mit Habgier, habe zu den Exzessen mit Schrotthypotheken, zu der Modellierung toxischer Produkte, aber auch zu Maßlosigkeit in der Vergütungspolitik geführt.

Quelle https://de.m.wikipedia.org/wiki/Master_of_Business_Administration

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Allgemein würde ich kritisch überlegen, ob ein Master/MBA ohne vorangegangenen Bachelor wirklich sinnvoll ist. Wenn du schon IHK-Weiterbildungen hast, würde dir davon ja möglicherweise sogar was auf das Studium angerechnet, so dass du es verkürzen könntest.

 

1. Erfahrungen mit der Eingangsprüfung habe ich keine bzw. sind mir auch keine bekannt.

 

2. Ja, finde ich auch ungewöhnlich. Du könntest ja mal bei der DIPLOMA nachfragen, was die Gründe dafür sind. Auf dem Arbeitsmarkt wird es keinen großen Unterschied machen. Pluspunkte bringen da nur die für einen MBA wichtigen internationalen Akkreditierungsagenturen (AACSB, EQUIS, AMBA)

3. Der MBA richtet sich ja auch an Personen, die noch keine vertieften BWL-Kenntnisse haben, sondern sich Management-Kenntnisse aneignen wollen.

 

Was hast du denn überhaupt für einen Hintergrund und was möchtest du mit dem MBA erreichen? Von dem, was ich bisher von dir gelesen habe bin ich noch nicht sicher, ob ein MBA wirklich für dich das Passende ist - aber ich weiß ja auch noch so gut wie nichts über deine Situation.

 

 


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K.

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Über mich: markus-jung.de

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Hallo,

 

vielen Dank für eure Antworten.

 

Dass der MBA kontrovers diskutiert wird, konnte ich auch schon einigen Zeitungsartikeln entnehmen. Grundsätzlich würde ich jedoch nicht die Hochschulen für ihr Angebot kritisieren, da diese sich an geltende Gesetze halten, was im Falle der DIPLOMA das HHG ist, sowie an theoretisch einheitlichen Akkreditierungen. Wenn dann müsste man da ansetzen.

Zumal ich die beiden Einträge von Dranconis_Blackthorne ohnehin nicht ganz verstehe (sie widersprechen sich), im ersten geht es darum, dass ein deutscher MBA qualitativ nicht ebenbürtig dem amerikanischen ist und im zweiten geht es darum dass der amerikanische schlecht und die Ursache für die Finanzkrise 2008 ist. Da ist es doch ganz gut, dass der deutsche MBA anders ist als der amerikanische ;) 

 

Dass ein Master ohne Bachelor politisch gewollt ist (mit entsprechenden vergleichbaren Vorqualifikationen), geht z.B. aus dem § 16 Abs. 2 HHG hervor:

Zitat

 

"(2) 1Zu weiterbildenden Masterstudiengängen können auch Bewerberinnen und Bewerber zugelassen

werden, die eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und über eine mehrjährige Berufserfahrung

verfügen; Berufsausbildung und -erfahrung müssen einen fachlichen Bezug zum angestrebten Studium

aufweisen. 2Die Bewerberinnen und Bewerber müssen im Rahmen einer Eignungsprüfung einen

Kenntnisstand nachweisen, der dem eines für den angestrebten Studiengang einschlägigen ersten

Hochschulabschlusses entspricht. § 54 bleibt unberührt."

 

 

In einer Kultusministerkonferenz wurde dieses Vorgehen auch entsprechend befürwortet:

Zitat

"...Dahinter stehen Vorgaben der Kultusministerkonferenz (KMK) aus dem Jahr 2010. In denen heißt es: "Die Inhalte des weiterbildenden Masterstudiengangs sollen die beruflichen Erfahrungen berücksichtigen und an diese anknüpfen." Dabei ist das Master-Studium so stark vom Erfahrungswissen geprägt, dass die berufliche Aus- und Weiterbildung so viel wie ein Bachelor gelten kann. Beide Varianten des Masters, die eher theorielastige für traditionelle Studenten und die neue, speziell für die Zielgruppe Praktiker, sind für die KMK gleichwertig."

(Zeit-Online, 18.01.2012)

 

Da der MBA praktisch orientiert sein soll, ist dieser Abschluss die logische Konsequenz aus dem politischen Willen und geltenden Recht, sodass ich das Angebot der DIPLOMA nachvollziehbar und gut finde.

 

Und in meinem persönlichen Falle auch der logische nächste Schritt nach Fachwirt und Betriebswirt. Denn jetzt einen Bachelorabschluss anzustreben, wäre ein Schritt zurück, da nach Deutschen Qualifizierungsrahmen (DQR) bereits der Fachwirt (IHK) dem Niveau 6 gleich dem Bachelor eingeordnet ist. Wenn man beachtet dass auch ein Fachwirtabschluss an bestimmte Bedingungen geknüpft ist, ist die Gleichstellung mit dem Bachelor absolut berechtigt.

 

Es gibt zwar Anbieter welche dies auch für MA und MSc (also nicht nur MBA) so sehen (und das LHG das zulässt), jedoch sind diese wie geschrieben nicht in meiner Region und bieten kein Online-Studium an. Somit ist ein MBA für mich eigentlich die einzige Möglichkeit, auch wenn er inhaltlich wohl nicht wirklich optimal ist.

 

Neben diesen Gründen möchte ich einen Master machen, da jede gute Stellenanzeige ein abgeschlossenes Hochschulstudium fordert. Und auch wenn der DQR versucht einen Fach- und Betriebswirt (IHK) in die akademische Schiene einzuordnen, sind es eben keine abgeschlossenen Hochschulabschlüsse. Und natürlich möchte ich, wenn ich Zeit und Geld investiere, einen weiteren Mehrwert in Form eines Wissenszuwachs bekommen.

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Hallo traveler44,

 

deine Begründung für den MBA als nächsten Schritt klingt durchaus nachvollziehbar. Unter Akademikern wird ein Master ohne ersten Hochschulabschluss wohl noch einige Zeit als kritisch bewertet werden und dafür gibt es gute Gründe. Aber es gibt auch Gründe, die für eine stärkere Durchlässigkeit sprechen. Vielleicht relativiert sich das irgendwann, wenn sich dieser Werdegang mehr etabliert hat.

 

Zu der Eignungsprüfung kann ich dir keine Auskunft geben. Bei deinen Vorkenntnissen ist es aber wohl eher unwahrscheinlich, dass du daran scheitern wirst. Die Euro-FH z.B. hat ja ein richtiges Einstiegsprogramm zur Vorbereitung auf das richtige Studium entwickelt. Andere widerum verlangen das Bestehen von vorher zu belegenden Kursen oder die Anfertigung einer Hausarbeit. Am besten ist es, wenn du gleich beim Fachbereichsleiter und Leiter des Prüfungsamtes Prof. Dr. Völkening nachfragst.

 

Zu Punkt 3 hat Markus ja bereits ausgeführt, dass der MBA eben eher für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler gedacht ist. Das Curriculum scheint mir angemessen und sinnvoll zu sein.

 

Die Frage nach der Wahl der Akkreditierungsagentur habe ich mir vor Beginn meines Studiums auch gestellt, da der LL.B. Wirtschaftsrecht ebenfalls von der AHPGS bewertet wurde. Nach einiger Recherche bin ich zu folgendem Schluss gekommen:

Es wird hier wahrscheinlich aus praktischen Gründen so gehandhabt worden seien. Die Akkreditierung eines Studiengangs kostet die Hochschulen viele tausend Euro. Wenn man mehrere Programme gleichzeitig bewerten lässt (als Paket sozusagen), bringt das einfach eine Ersparnis. Die Diploma bot früher Studiengänge in Ergo- und Physiotherapie, heute Medizinalfachberufe, dazu Frühpädagogik usw. an. Bei gleichzeitiger Einführung eines Studienganges anderer Fachrichtung, macht es aus Kostengründen Sinn, diesen dann auch von der gleichen Agentur akkreditieren zu lassen. Der Bericht dazu ist online abrufbar. Darin ist zu lesen, dass in der Kommission für den MBA der Hochschulbereich mit Wirtschaftswissenschaftlern besetzt war. Die Kompetenz ist hier demnach genauso gegeben.

Über diese Fragen habe ich mich damals mit einigen Freunden, die an verschiedenen Unis und FHs studieren oder studierten unterhalten und es hat kein einziger meine Überlegungen verstanden. Viele wussten nicht mal, dass so eine Akkreditierung nötig ist. Daraus habe ich für mich geschlossen, dass das Thema vielleicht viel unwichtiger ist als wir hier oftmals denken. Wenn noch nicht mal andere Studenten so tief in der Materie stecken, dann werden es viele Personaler wahrscheinlich auch nicht. Vor allem sollte man bedenken, dass die Agenturen lediglich Mindeststandards prüfen!!

 

 


Bankfachwirt (IHK), Bankbetriebswirt (Frankfurt School), LL.B. Wirtschaftsrecht (DIPLOMA Hochschule)

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vor 44 Minuten, MichaelSd sagte:

Über diese Fragen habe ich mich damals mit einigen Freunden, die an verschiedenen Unis und FHs studieren oder studierten unterhalten und es hat kein einziger meine Überlegungen verstanden. Viele wussten nicht mal, dass so eine Akkreditierung nötig ist. Daraus habe ich für mich geschlossen, dass das Thema vielleicht viel unwichtiger ist als wir hier oftmals denken. Wenn noch nicht mal andere Studenten so tief in der Materie stecken, dann werden es viele Personaler wahrscheinlich auch nicht. Vor allem sollte man bedenken, dass die Agenturen lediglich Mindeststandards prüfen!

 

Deine Überlegungen kann ich zwar nachvollziehen, halte aber Dein Ergebnis für falsch. Das Thema Akkreditierung ist doch deshalb nicht unwichtig, nur weil Studenten nicht wissen, dass sie nötig ist. Es sagt eher sehr erschreckendes über die Qualität der Studenten aus!  

 

Versetz Dich mal in die Lage eines Personalers: Da kommt eine MBA-Absolvent von einer Hochschule, die er nicht kennt. Dies ist bei staatlichen Universitäten nahezu ausgeschlossen, bei privaten (Fern-)Anbietern aber eher die Regel. Nun weiß dieser Personaler ziemlich sicher, dass nicht nur die Hochschule staatlich anerkannt sein muss, sondern auch der Studiengang. Zudem müssen Akkreditierungsagenturen bestimmte Mindesstandarts überprüfen.  Jetzt hat der DIPLOMA-MBA kein Siegel der großen Drei (Stichwort: MBA Triple Crown) - glaubst Du ernsthaft, dass sich ein Personaler jetzt noch die Mühe macht, die Prüfungsberichte der Kommission anzusehen? Aus der Praxis kann ich Dir sagen: Das wird nicht gemacht, da es viele gute Bewerbungen gibt, die diesbezüglich keine Fragen aufwerfen. 

 

Wenn man schon viel Geld für ein Studium bezahlt, dann sollte man auch darauf achten, dass es angesehen ist. Und bei einem MBA-Studium, das nicht an den weltbekannten Elite-Unis stattfindet, ist dies eben die Triple-Crown, ob es einem gefällt oder nicht. Diploma spielt aus dieser Sicht bei den MBAs irgendwo in der dritten oder vierten Liga.

 

In den Gesundheitsstudiengängen sieht das natürlich anders aus.


Abgeschlossene Fernstudien: Dipl. Kaufmann, Dipl. Volkswirt (FernUni Hagen), Master of Laws (Universität Saarland)

Aktuelle Projekte: M.Sc. Wiwi an der FernUni (110 von 120 ECTS), Dipl. Wirtschaftsinformatik als Fernstudium an der FH Zwickau (42 von 90 ECTS)

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Hallo, vielen Dank für eure Antworten.

 

Am ‎12‎.‎02‎.‎2016 at 15:51 , MichaelSd sagte:

Zu der Eignungsprüfung kann ich dir keine Auskunft geben. Bei deinen Vorkenntnissen ist es aber wohl eher unwahrscheinlich, dass du daran scheitern wirst. Die Euro-FH z.B. hat ja ein richtiges Einstiegsprogramm zur Vorbereitung auf das richtige Studium entwickelt. Andere widerum verlangen das Bestehen von vorher zu belegenden Kursen oder die Anfertigung einer Hausarbeit. Am besten ist es, wenn du gleich beim Fachbereichsleiter und Leiter des Prüfungsamtes Prof. Dr. Völkening nachfragst.

 

Zu Punkt 3 hat Markus ja bereits ausgeführt, dass der MBA eben eher für Nicht-Wirtschaftswissenschaftler gedacht ist. Das Curriculum scheint mir angemessen und sinnvoll zu sein.

 

Ich konnte breites erfahren, dass die Eignungsprüfung bei der DIPLOMA aus 4 Teilen besteht und den "Kompetenzen eines Bachelor-Studienganges im Fachbereich Wirtschaft" entsprechen sollen:

1. Teil: Klausur Mathematik, wissenschaftliches Arbeiten, BWL

2. Teil: Mündliche Prüfung Unternehmensführung, Marketing, Recht

3. Teil Hausarbeit mit Kolloquium

4. Teil Fachgespräch

 

Das scheint also schon ein umfangreicheres Programm zu sein und wenn ich ehrlich bin stellen sich hier bereits die nächsten Fragen. Denn wieso wird geprüft ob man die Qualifikationen eines Bachelors im wirtschaftlichen Bereich aufweisen kann (mit einer Klausur u.a. zum Thema BWL), wenn im ersten Semester "Grundzüge der BWL" gelehrt werden? Da würde der Eignungstest dem widersprechen, dass der MBA auch für Nicht-Wirtschaftler sein soll.

 

Am ‎12‎.‎02‎.‎2016 at 16:56 , CrixECK sagte:

Versetz Dich mal in die Lage eines Personalers: Da kommt eine MBA-Absolvent von einer Hochschule, die er nicht kennt. Dies ist bei staatlichen Universitäten nahezu ausgeschlossen, bei privaten (Fern-)Anbietern aber eher die Regel. Nun weiß dieser Personaler ziemlich sicher, dass nicht nur die Hochschule staatlich anerkannt sein muss, sondern auch der Studiengang. Zudem müssen Akkreditierungsagenturen bestimmte Mindesstandarts überprüfen.  Jetzt hat der DIPLOMA-MBA kein Siegel der großen Drei (Stichwort: MBA Triple Crown) - glaubst Du ernsthaft, dass sich ein Personaler jetzt noch die Mühe macht, die Prüfungsberichte der Kommission anzusehen? Aus der Praxis kann ich Dir sagen: Das wird nicht gemacht, da es viele gute Bewerbungen gibt, die diesbezüglich keine Fragen aufwerfen. 

 

Ich denke das sind wirklich zwei Klassen für sich und kaum zu vergleichen. Ein Absolvent einer Triple Crown-Business School hat mindestens 50T€ in seinen Abschluss investiert und hat wahrscheinlich das ein oder andere Auslandssemester aufzuweisen. Ein DIPLOMA-Absolvent hat "nur" 8T€ investiert und zu Hause im Wohnzimmer studiert. Schon die Wahrscheinlichkeit dass sich beide auf die gleiche Stelle bewerben halte ich für gering. Und die DIPLOMA macht ja auch kein Geheimnis daraus, dass der MBA bei denen nicht für den künftigen CEO eines Weltkonzerns ist, sondern eher für die mittlere Managementebene.

 

Die Frage welche ich mir stelle geht eher in die Richtung:

Soll ich an einer Fernhochschule einen Bachelor machen z.B. in Wirtschaftswissenschaften oder eben einen MBA? Was ist anerkannter? Einen anderen Masterabschluss kann ich leider nicht anstreben mit meinen IHK-Abschlüssen und eine Elite-Uni oder Vollzeitstudium kommt nicht in Frage.

 

Vor einigen Jahren wäre es noch ganz einfach gewesen, nach dem Betriebswirt hätte ich einfach 2-3 Jahre mein Diplom gemacht. Ich finde die IHK-Abschlüsse haben seit dem Bologna-Prozess ihren Wert komplett verloren obwohl man nach wie vor viel lernt. Sie spielen einfach in den Bildungsebenen keine Rolle mehr und der viel zu allgemein gefasste DQR wird von Hochschulen und Unternehmen nicht beachtet oder anerkannt.

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Zitat

Soll ich an einer Fernhochschule einen Bachelor machen z.B. in Wirtschaftswissenschaften oder eben einen MBA? Was ist anerkannter?

 

Ich denke den MBA schätzt du in seiner Wertigkeit schon gut ein - ich habe halt eher Bedenken, wenn du nur diesen hast, ohne einen vorausgehenden Bachelor. Außer vielleicht, du bist bereits in einer Führungsposition tätig. Ist das denn der Fall? - Ansonsten würde ich erst zu einem Bachelor raten, und einen Master kannst du dann ja immer noch anschließen(nach einem Wiwi-Bachelor wäre dann allerdings die Frage, ob da ein MBA wirklich passend wäre). Sicherlich gibt es dazu aber auch andere  Meinungen.


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Hallo traveller44, 

 

hast du diesen Test gemacht? Oder dich für ein anderes Master oder MBA Studium ohne Erststudium entschieden? Bei mir stellt sich die gleiche Problematik (Fachwirt + Betriebswirt IHK) - aus Baden Württemberg. Mich würde hier die machbarkeit des Testes interessieren? Vorbereitung erforderlich (Betriebswirt ist 6 Jahre her)? Vorbereitungskurs? Übungstest? Werden die 4 Teile gleich bewertet? Wieviele Punkte müssen erreicht werden? Wo findet der Test statt? Preis?

 

Falls du oder jemand anderes mir hier helfen kannst wäre Klasse

 

Alternativ spiele ich noch mir der Tu Kaiserslautern (M.A.) und der Hochschule Koblenz - auch hier ist der Zugang mit Eingangsprüfung möglich. (Rheinland Pfalz) - Wäre sogar preislich günstiger. Schwierige Entscheidung :-(

 

Gruß

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