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FSV2207

Kein passender Lerntyp für BWL?

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Hallo,

 

ich habe mich für ein BWL Online Studium  (Bachelor of Arts) entschieden. Mir fällt das schwer, eine richtige Lernmethode zu finden.

 

Mir bringt das nichts, dem Dozenten in den Online Vorlesungen zu zuhören. Genau so wenig, wenn ich mir dazu Notizen mache. Ich muss mit dem Stoff „etwas anfangen können“, sprich mir Sachen erarbeiten und das erlernte anwenden. 

 

Bei meiner Abschlussprüfung zur Ausbildung war das schon so. Ich habe 3 Monate vorher angefangen zu lernen. Die ersten 1,5 Monate habe ich mir alles durchgelesen und zusammengefasst. Viel ist da nicht hängen geblieben. Als ich die letzten 1,5 Monate alte Abschlussprüfungen machte, lief es und ich behielt die Sachen ganz easy. 

 

Was würdet ihr mir hinsichtlich des Studiums empfehlen? Danke

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vor 3 Minuten, FSV2207 schrieb:

Was würdet ihr mir hinsichtlich des Studiums empfehlen? Danke

 

Was mir spontan als erstes eingefallen ist, das klingt nicht nett und das mögen Sie vermutlich nicht hören:

 

Studium ist IMMER in erster Linie Theorie. Vielleicht sollten Sie den Gedanken an ein Studium einfach aufgeben, wenn Sie schon in der Vorbereitung zur Abschlussprüfungen in der Ausbildung Probleme mit dem Lernen aus Büchern hatten. Vielleicht wäre situationsbezogenes Lernen in thematisch eingegrenzten Kursen der bessere Weg für Sie?

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Kein passender Lerntyp für BWL?

 

Um mal den, wie ich finde etwas unpassend gewählten Thread-Titel aufzugreifen - wie sähe denn aus deiner Sicht, der passende Lerntyp für BWL aus?

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Geschrieben (bearbeitet)

Hallo,

 

auf den ersten Blick ist es tatsächlich so, dass ein Studium offenbar weniger zu dem passt, was du gerne machst. Es besteht leider vorrangig aus Vorlesungen, Übungen, Lesen, Tutorien, Schreiben, Lesen, Evaluieren und Prüfungen. Noch dazu kommt, dass das ganze im Selbststudium nochmal eine ganze Ecke härter ist, weil dazu eine hohe Eigenmotivation notwendig ist. :( 

Wenn du das Studium aber durchziehen möchtest, kannst du ja das Folgende mal versuchen:
 

  • Wenn du es Praktischer brauchst: Wäre es möglich, dich in ein Umfeld zu begeben, wo du das Gelernte gut nutzen kannst? Praktika oder Nebenjob innerhalb der Branche, die du schon anstrebst? Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das die Motivation nochmal unheimlich pusht. 
  • Deine Sichtweise zum Thema theoretisches Arbeiten verändern: Statt zu sagen, dass es dir nicht liegt, könntest du ja versuchen, das Thema als Herausforderung zu sehen. Deine Einstellung ist immer auch das Produkt deiner Lernerfahrung. Es gibt sicher Lernstoff, der macht keinen Spaß - und dann macht man sich auch nicht gerne Notizen, guckt nicht gerne die Vorlesungen. Aber gilt das wirklich für jeden Stoff und jedes Fach?
  • Sich weniger unter Druck setzen. Ich glaube nicht, dass es passende Lerntypen für BWL überhaupt gibt. 
  • Besorg dir ein bisschen Lektüre zum Thema Lernen. Sowas wie z.B. Bestnote: Lernerfolg verdoppeln, Erfolgreich lernen von E.Hofmann usw. Einfach mal Amazon stöbern. 
  • Unbedingt mit Mitstudenten austauschen. 
  • Immer das Ziel vor Augen halten - du hast ja einen Grund, weswegen du das Studium brauchst. Das mal als Motivation :) 
     

Ziemlich gut finde ich jedenfalls, dass du genau definieren kannst, wo deine Schwächen liegen. Das ist ja oft der erste Schritt.

LG 

Bearbeitet von Vica

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Was sich für mich gut gestaltet und spannend ist ist die SQR3 Methode diese habe ich auch mal auf meinem Blog beschrieben (meine ich).

 

Aber in der Kurzfassung (diese Methode ist natürlich komplexer) ich sehe die Module bzw. Studienhefte als Interviewpartner, wie in einem Vorstellungsgespräch und überlege mir Fragen, die der Bewerber (das Modul) mir beantworten soll. Ich notiere vorher, was ich wissen will. Dazu verschaffe ich mir erst einen Überblick z.B. durch das Modulhandbuch und die Inhaltsverzeichnisse (ähnlich wie die Bewerbungsmappe, die man in der Habd hält und wo man vielleicht nur Anschreiben und Lebenslauf überfliegt). Danach bereite ich mich vor und und notiere erste Fragen, dann geht es los. 

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Parallel zum Fernstudium eine Selbstständigkeit? BWL praktisch angewandt... 

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Hallo FSV2207,

 

an welcher Hochschule machst du denn dein Studium? - Wird dort wirklich so viel Wissen nur über Online-Vorlesungen vermittelt? Oder gibt es auch andere Medien, wie zum Beispiel schriftliche Unterlagen?

 

Was hast du denn für eine Ausbildung gemacht und was machst du aktuell beruflich?

 

Und warum hast du dich gerade für ein BWL-Studium entschieden? - Welche Ziele verfolgst du damit?

 

Ich frage mich im Moment noch, ob dir die Lernerei als solche wirklich so schwer fällt. Oder ob es eher eine Frage der Motivation ist bzw. damit, den Nutzen der Inhalte zu erkennen.

 

Im Studium ist es ja oft so, dass erstmal die sehr trockenen Grundlagen gelernt werden, bevor dann die eher interessanten Themen mit mehr Praxis-Bezug kommen.

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Geschrieben (bearbeitet)

Erstmal Danke an alle für eure Antworten.

 

Ich studiere BWL im Online-Studium an der Hochschule Wismar. Es gibt hauptsächlich Online-Vorlesungen mit entsprechenden Scripts, sowie Übungsaufgaben zu jedem Thema. Des weiteren hat man Zugriff auf eine Online-Bibliothek für E-Books.

 

Ich habe eine Ausbildung zum Industriekaufmann gemacht und bin in dem Betrieb nun in der Verwaltung tätig.

 

Ich habe mich für ein BWL Studium entschieden, da es von der Fachrichtung am naheliegendsten ist. Ich verfolge das Ziel, mit dem Studium bessere Berufsaussichten zu haben, also irgendwann auch mal Führungsstellen besetzen zu können und nicht bis zur Rente als Sachbearbeiter tätig sein mit 2.2 brutto im Monat.

 

An der Motivation scheitert es definitiv nicht, ich will das Studium ja auch wirklich durchziehen. Zum einen wird es die Lernerei sein, zum ist es der Nutzen der Inhalte. In Wirtschaftsrecht geht es nur darum, Gesetzestexte und Paragraphen auswendig zu können. Oder wirtschaftswissenschaftliche Disziplinen hatte ich in der letzten Vorlesung. Das sind so Sachen, die für mich vollkommen fernab der Realität sind. Wenn unser CEO rechtliche Fragen hat, ruft er den Anwalt an und klärt mit ihm die Sache ab. Da erinnert er sich nicht an irgend welche Gesetzestexte, welche er in seinem Studium auswendig lernen musste und längst wieder vergessen hat. Verstehst du was ich meine?

 

 

Bearbeitet von Markus Jung
Vollzitat gelöscht

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Ohne jetzt die Hochschule in Wismar näher zu kennen. Aber es würde mich wundern, wenn von den Studierenden verlangt wird, dass diese ganze Gesetzestexte auswendig können müssen. Letztendlich geht es doch darum, Inhalte und Sachverhalte zu verstehen und anwenden zu können, zu wissen, wie diese grob zu benenne und wo diese zu finden sind.

Dein CEO wird sich auch nicht mit einzelnen Themen der FB, KLR oder dem Controlling auseinandersetzten, sondern hierzu seine Mitarbeiter konsultieren bzw. entsprechend benötigte Informationen abfragen. Dennoch ist es notwendig die Zusammenhänge zu verstehen und zu wissen, welche Informationen zur Verfügung stehen bzw. von Interesse oder großem Wert sind.

 

Evtl. solltest du dich nochmal mit den Strukturen eines Studiums auseinandersetzen und dich ggf. mal mit Kommilitonen zusammensetzen und herausfinden, wie diese vorgehen und welche Ziele diese verfolgen. Im Moment macht es den Eindruck, als würdest du mit Kanonen auf Spatzen schießen.  

 

Ein Studium ist nicht einfach und stellt für viele eine enorme Herausforderung dar. Aber ich wage mal zu behaupten, dass sich viele auch selber das Leben schwer machen, weil ihnen das passende Konzept in der Vorgehensweise fehlt.

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