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Online-Studium Psychologie mit 52 und gesundheitlichen Beeinträchtigungen?


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@KanzlerCoaching

 

Also, ich habe die Voraussetzungen für ein Studium. Bin auch gut in Englisch. Habe auch mal Französisch und Latein gelernt. Schreibmaschine habe ich damals auf der Schule „gelernt“. Schreibe sehr flüssig. Ich habe schon ein Buch geschrieben, aber nicht veröffentlicht. Mathe geht so. Ich habe mir schon Statistik online angeschaut und es schreckt mich ERSTMAL nicht. 

Ja, ich habe schon Psychologiebücher gelesen. Ich weiß z.B. wer Wilhelm Wundt ist und was Klassische Konditionierung nach Pawlow ist oder Lernen am Modell nach Bandura.

 

Ich will ja mal im Ansatz wissen, worum es geht. 

 

Nur, ob ich das Wissen jemals anwenden kann, das weiß ich nicht. 

 

Bin eher verunsichert, ob ich das Studium wuppe, weil ich nichts darüber weiß, wie es so abläuft.

 

Was muss ich in welcher Zeit lernen, um einigermaßen in der Zeit zu bleiben oder wie viel Zeit braucht es für das Schreiben einer Arbeit...

 

Ob mein Englisch für die wiss. Lektüren reicht? Ich hoffe. Früher konnte ich neben der Schule wirklich nahezu jeden englischen Song auswendig mitsingen und auch übersetzen. Soweit es nicht nur Fachenglisch ist, sollte es doch klappen...

 

@ TomSon

 

Vielen lieben Dank! Du hilfst mir sehr weiter! 

 

LG

 

Ciara52

 

 

 

 

Bearbeitet von Ciara52
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Schon erstaunlich, wie man ein Thema strecken kann...   Eigentlich hast du es doch schon mehrfach selber auf den Punkt gebracht:   Viel deutlicher kann man es doch gar nicht form

Ist es Unsinn, sich für mehrere tausend Euro Kamera-Equipment zu kaufen, weil man am Fotographieren Spaß hat? Oder ein Klavier, um mit Mitte 40 erstmals Klavierunterricht zu nehmen? Oder ein Pferd, da

Nein, das ist nicht verwerflich. Aber Sie produzieren sich damit Stress.   Ich denke, Sie haben für sich noch nicht wirklich klar, warum Sie studieren wollen. Sie schreiben, Sie haben schon

@Ciara52

 

Einige Hochschulen bieten auch einzeln buchbare Module an. Man könnte sich ein Modul herauspicken und es in der vorgegebenen Zeit probieren, durchzuarbeiten und am Ende die entsprechende Prüfung machen. Wenn man damit gut klar kommt, dann kann man sich sicherer mit dem Studium sein. Idealerweise nimmt man sich ein Modul von einer Hochschule, die man favorisiert, damit man es sich auf jeden Fall auf das Studium anrechnen lassen kann.

 

Auf jeden Fall würde ich bei den Hochschulen gut recherchieren. Bei welcher Hochschule sagen dir die Inhalte am meisten zu? Welche Prüfungsform ist für dich angenehmer? Mit Klausuren bekommt man einen ziemlich guten Überblick über die Thematik. Die Masse an Stoff über Wochen hinweg zu lernen und im Kopf zu behalten kann aber stressig werden, genauso auch die 2-3 Stunden Klausur, in der die Inhalte automatisiert herunter gerasselt werden müssen, sofern es offene Fragen sind. Bei Multiple Choice Klausuren läuft vieles über Wiedererkennen. Dafür wird in Multiple Choice Klausuren meiner Erfahrung nach viel mehr Detailwissen abgefragt als in offenen Antwortformaten. Hausarbeiten bieten dagegen den Vorteil, dass man in der mehrwöchigen Bearbeitungszeit wirklich über das Thema nachdenken kann. Nach stressigen Tagen kann man an genau der Stelle weiter schreiben, wo man vorher aufgehört hat. Man kann andere Leute um Rückmeldung bitten, ob der Schreibstil flüssig und verständlich ist. Dafür "spezialisiert" man sich aber auf ein Themengebiet innerhalb eines Moduls. Ich glaube, die Prüfungsform kann ganz viel ausmachen, wie stressig man so ein Studium empfindet. Ansonsten sind bisher schon ganz viele tolle Sachen gesagt worden. 

 

In das wissenschaftliche Schreiben wächst man hinein. Woher soll man es auch schon können, wenn man vorher noch nicht studiert hat? Wenn du in einem Studiengang mit vielen Hausarbeiten bist, wirst du  an die dritte Hausarbeit sicherlich viel entspannter herangehen als an die erste. Wichtig ist am Anfang, dass man schlüssige Texte mit einem roten Faden schreiben kann, sich nicht ständig verhaspelt und beim eigenen Durchlesen Fehlerstellen oder komische Argumentationen erkennt. Und je weiter du im Studium voran kommst, desto besser kannst du auch deine eigene Meinung einbringen. Wer im ersten oder zweiten Semester die erste Hausarbeit schreibt, von dem wird nicht verlangt, dass es eine wissenschaftlich einwandfreie Arbeit mit zahlreichen eigenen kritischen Gedanken zum Thema geschrieben wird. Und durch die Rückmeldung der Dozenten lernt man auch. Zudem kann man eine gewisse Seitenzahl bereits während des Schreibprozesses einreichen und man erhält schon eine kurze Rückmeldung.

 

Ich grüble auch schonmal des Öfteren etwas zu viel. Aber wenn du so lange Geld für ein Studium gespart hast, dann probiere es einfach aus :) Du wirst niemals wissen, ob das Studium etwas für dich ist oder nicht, wenn du so lange nachdenkst, bis du voller Sorgen bist, und es am Ende nicht ausprobierst. Ich würde da auch gar nicht allzu viel bei anderen nachfragen, wie viele eigene Thesen oder Meinungen in schriftlichen Arbeiten verlangt werden, oder wie man ein Essay oder einen Aufsatz schreibt, oder wie Argumentationsketten aussehen, oder oder oder. Im schlimmsten Fall hast du so viele Dinge in deinem Kopf, von denen du der Meinung bist, dass du das erstmal lernen/wissen musst, bevor du ein Studium beginnst, dass es dich komplett lähmt. 

 

Nichtsdestotrotz braucht man aber auch eine gewisse Frustrationstoleranz. Es wird im Studium mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit schwierige  und langweilige Momente geben. Oder der Alltag ist zeitweise so stressig, dass sich die Motivation für das Studium mal auf einem Nullpunkt befindet, oder dass man manchmal den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht. Aber damit umgehen zu lernen, gehört auch zur eigenen Entwicklung dazu. 

Bearbeitet von psycCGN
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vor 6 Minuten, Ciara52 schrieb:

 

 

Bin eher verunsichert, ob ich das Studium wuppe, weil ich nichts darüber weiß, wie es so abläuft.

 

Wie Markus schon schrieb: es gibt ja eine Probezeit (zwei Wochen, meistens einen Monat), in dem man das Studium ausprobieren kann

 

Ein bisschen ist es auch wie Auto fahren: man lernt es am besten, wenn man es einfach macht. 😉

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Vielen herzlichen Dank! 

 

Ich hätte nicht gedacht, dass mir dieses Forum so gut weiter hilft! Klasse.

 

@psycCGN

 

Dein Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf. Danke.

 

Hätte aber noch eine Frage: Wie laufen grob gesagt Online-Tests bzw. Online-Klausuren ab? 

 

LG

 

Ciara52

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vor 1 Minute, Ciara52 schrieb:

Wie laufen grob gesagt Online-Tests bzw. Online-Klausuren ab?

 

Bei mir ist es so, dass ich mich beim WebCampus einlogge, die Klausur herunterlade, innerhalb der vorgegebenen Zeit die Fragen offline beantworte und anschließend mein Dokument beim WebCampus hochlade, bevor die Zeit abgelaufen ist.

 

Bis zum Ende des Jahres gibt es bei mir an der Hochschule noch OpenBook-Klausuren. Also es gibt keine Überwachung. Wir dürfen in unsere Unterlagen schauen. Dafür sind die Fragen aber so gestellt, dass mehr Transfer und Anwendung des Gelerntes gefordert wird. Bei Präsenzklausuren wäre der Anteil an Reproduktion höher. 

Damit wir die technischen Dinge in Ruhe erledigen können, haben wir statt 2 nun 3 Stunden Zeit. Allerdings schreiben die meisten von uns die 3 Stunden durch ^^ Aber es kommt auch immer auf das Modul an. Für Qualitative Forschungsmethoden habe ich bis zur letzten Minute getippt und am Ende 10 Seiten abgegeben, während ich bei Entwicklungspsychologie 5 oder 6 Seiten getippt habe und auch schon 30-45 Minuten früher fertig war. 

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  • Admin
vor 19 Minuten, Ciara52 schrieb:

Wie laufen grob gesagt Online-Tests bzw. Online-Klausuren ab?

 

Teilweise läuft es so, wie von @psycCGN beschrieben. Andere Hochschulen arbeiten mit Proctoring-Unternehmen zusammen, welche eine Überwachung durchführen. Meistens läuft das dann so ab, dass du von dem Proctor durch den Prozess geführt wirst, zum Beispiel deinen Personalausweis in die Kamera zu halten und deinen Raum zu filmen und auch während du dann online am PC die Prüfung schreibst, wirst du überwacht und mögliche Auffälligkeiten werden gemeldet. Manchmal findet diese Überwachung auch schon automatisiert statt oder es gibt nur eine Aufzeichnung, die dann später geprüft wird.

 

Konkreter lässt sich dazu was sagen, wenn du bestimmte Anbieter in der Auswahl hast. 

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Hast du dir denn schon ein paar Fernhochschulen angeschaut, die für dich in Fragen kämen? Dann könnte man dir besser helfen, da es von Hochschule zu Hochschule teils große Unterschiede gibt.

 

Am entspanntesten von der Zeiteinteilung wäre wohl die IUBH, da kannst du das Studium entweder in 36, 48 oder 72 Monaten absolvieren und dir mit einer längeren Laufzeit auch etwas den Druck rausnehmen, weil es nicht so viel Stoff auf einen Schlag ist. Bei der IUBH ist auch alles online, das war dir ja auch wichtig.

Was allerdings in allen Psychologiestudiengängen auf dich zukommt, ist das Praktikum. Aber auch das kann man in Teilzeit absolvieren.

 

Wenn du mit dem Psychologiestudium auch beruflich etwas anfangen willst, kommst du um den Master nicht herum. Das solltest du auch bedenken. Zumal du dann auch schon Ende 50 und vermutlich näher an der Rente als am Arbeitsleben bist (nicht böse gemeint).

Bei einem Studium rein aus Interesse spielt das natürlich weniger eine Rolle.

 

Aber egal, wie es kommt, erfülle dir auf jeden Fall deinen Traum! :001_wub:

Ich bin ja selbst gesundheitlich angeschlagen und realisiere erst jetzt so langsam, wie wichtig es ist, sich seine Träume zu verwirklichen, wenn man die Möglichkeit dazu hat.

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vor 8 Stunden, Ciara52 schrieb:

 

Was muss ich in welcher Zeit lernen, um einigermaßen in der Zeit zu bleiben oder wie viel Zeit braucht es für das Schreiben einer Arbeit...

 

Hallo!

Das mit dem Fernstudium ist natürlich ein zweischneidiges Schwert. Einerseits ist man komplett frei in seiner Zeiteinteilung, d.h. man kann selbst aussuchen, welche Module man wann belegen möchte, wann man eine Klausur schreiben möchte und wie man sein Lernen allgemein gestaltet und in seinen Alltag einbringt.

Andererseits, und jetzt wird's unangenehm für all diejenigen, die es mit Selbstdisziplin nicht so am Hut haben (und da gehöre ich selbst dazu 😅), gibt es ja so gesehen keine Deadlines, was wiederum bedeutet, dass man sehr leicht dazu verleitet werden kann einfach mal zu prokrastinieren. Aber das kenne ich auch schon von meinem Präsenzstudium, da haben mich die Seminare und Vorlesungen auch nicht daran gehindert die Uni schleifen zu lassen. 😂

Kurz gesagt - du musst selbst wissen, ob du es dir zutraust, dich an deinen selbst gestalteten Lernplan zu halten und es durchzuziehen. Egal wie du dich entscheidest, mMn kann ein Studium nie umsonst sein, denn man nimmt immer etwas mit und bildet sich weiter!

 

P.S.: Zum Thema wissenschaftliche Arbeiten/Hausarbeiten schreiben gibt es viele Videos mit Tips auf YouTube, ich würde mich da mal umschauen. Dann kannst du dir einen groben Überblick verschaffen darüber, wie eine wiss. Arbeit verfasst wird. Es kann auch sicher nicht schaden mal im Netz nach frei zugänglichen Arbeiten zu suchen, dann hast du zumindest schon mal ein Beispiel.

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vor 4 Stunden, Wüstenblume schrieb:

Ich würde gerne mich an das Thema mit andocken :). Gibt es eigentlich die Möglichkeit in die Studienhefte zb von  fernuni hagen hinein zu schnuppern? 


Für Studienhefte von der Fernuni Hagen (und auch aller anderen Fernhochschulen)  kannst du mal in einem Studienzentrum in deiner Nähe nachfragen, ob die Hefte da haben zum Reinschauen. 

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