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Online-Studium Psychologie mit 52 und gesundheitlichen Beeinträchtigungen?


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Ich sehe es ähnlich.

 

Also @Ciara52, du hast dich an der Fernuni angemeldet und gemerkt, dass es dort nichts für dich ist. Das ist auch völlig ok so. Du könntest nun theoretisch ein anderes online Studium ausprobieren, in dem du flexibel studieren kannst. Bei der IUBH könntest du das Studienmodell wählen, in dem du den Bachelor in 6 Jahren machen kannst. Mit kostenloser Verlängerung wären es 7 Jahre. Das würde zeitlich weniger Stress für dich bedeuten. Oder du würdest kleiner anfangen und, wie Markus schrieb, mit Kursen aus dem psychologischen Bereich statt eines Hochschulstudiums starten, um zu sehen, wie du damit zurecht kommst. 

Auch was TomSon schreibt, finde ich gut. Weiterbildung ist erstmal eine gute Sache, ja. Einzelne Weiterbildungsangebote machen mehr Sinn und manche eben weniger. Meiner Meinung nach macht es Sinn, ein Studium zu beginnen, wenn man von den Inhalten gefesselt ist oder wenn man damit bestimmte Ziele verfolgt oder wenn beides zutrifft. Ein Studium um des Studiums Willen kann aber zu einer großen Belastung werden.

 

Wenn ich mich recht erinnere, dann hast du irgendwo geschrieben, dass du mittlerweile Zweifel daran hast, ob Psychologie wirklich DAS Thema für dich ist? Magst du das etwas genauer erläutern?

 

 

Bearbeitet von psycCGN
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Schon erstaunlich, wie man ein Thema strecken kann...   Eigentlich hast du es doch schon mehrfach selber auf den Punkt gebracht:   Viel deutlicher kann man es doch gar nicht form

Ist es Unsinn, sich für mehrere tausend Euro Kamera-Equipment zu kaufen, weil man am Fotographieren Spaß hat? Oder ein Klavier, um mit Mitte 40 erstmals Klavierunterricht zu nehmen? Oder ein Pferd, da

Nein, das ist nicht verwerflich. Aber Sie produzieren sich damit Stress.   Ich denke, Sie haben für sich noch nicht wirklich klar, warum Sie studieren wollen. Sie schreiben, Sie haben schon

Erstmal vielen Dank für die vielen Meinungen. Das ist sehr hilfreich. 😀

 

Ja. Stimmt, ich bin am überlegen, ob Psychologie noch das richtige Studienfach ist. Mal abgesehen von Statistik.... Ich habe schon vor Monaten in Vorbereitung einige Fach-Bücher gelesen und habe dabei festgestellt, dass ich manche wiss. Ansichten und Meinungen nicht so vertrete. Klar, ich bin Laie, aber trotzdem habe ich meine Einstellungen und Meinungen bzgl. Menschen, Verhalten usw. 

 

Gaaanz früher wollte ich mal Philosophie studieren, weil ich mich ungemein gerne in Themen und Thesen vertiefe und stundenlange Diskussionen über interessante Themen mag.

 

Und als Teenie war Jura mein Traum.

 

Bin aus privaten Gründen beim Kaufmännischen gelandet. Habe u.a. den kfm. Ausbilder gemacht und von Krankenkasse bis Statistiken für Behörden und Exporte bis Buchhaltung sehr viel gelernt und gemacht.

 

Leider arbeite ich seit sehr vielen Jahren nicht mehr und bin natürlich nicht mehr auf dem heutigen, modernen Stand.

 

Ich dachte ursprünglich an BWL, aber die Fachrichtungen sind so gar nicht meins. 

 

Mein Augenmerk fiel schon vor einem Jahr auf Wirtschaftsrecht. Aber das verdränge ich, weil ich mich für zu dumm dafür halte. Sprachen sind mein Ding. Also z.B. Legal English lernen schreckt mich nicht ab. Aber die Gesetze lernen usw.

BWL und Co. wären auch mein Ding. 

 

Mit Psychologie habe ich mich jetzt schon länger beschäftigt. Zeitschriften gelesen, Bücher gewälzt und mich auch schon mit Statistik beschäftigt. Aber DAS Studium ist es nicht. Das sagt mir so mein Bauchgefühl. Klar, es ist interessant, aber für das ständige "Problemwälzen" fühle ich mich irgendwie schon zu alt. 

 

Letztendlich frage ich mich ständig, ob ein Studium für mich Sinn macht. Vom Lernen her bestimmt. Ich bekomme Flügel, wenn ich keinen Druck oder Stress habe. DAS ist mein Problem. Und klar, ich bin schon lange aus Schule und Co. raus. Man baut da mit der Zeit ab und muss sich erst wieder einfinden. Deshalb ist der Vorschlag mit einem Zertifikat o.ä. ganz gut.

 

Hätte ich in jüngeren Jahren ein Studium gemacht, dann hätte ich es auch nicht mehr sehr lange anwenden können. 

 

Wünsche Euch einen schönen Abend.

 

LG

 

Ciara52

 

 

 

Bearbeitet von Gast
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vor 22 Minuten, Ciara52 schrieb:

Gaaanz früher wollte ich mal Philosophie studieren, weil ich mich ungemein gerne in Themen und Thesen vertiefe und stundenlange Diskussionen über interessante Themen mag.

 

Schau mal hier:

https://www.fernuni-hagen.de/ksw/studium/akademiestudium/modulstudium.shtml

 

Es gibt hier zwei Module im Rahmen eine Schnupperstudiums: "Einführung in die theoretische Philosophie" und "Einführung in die praktische Philosophie".

 

Oder vielleicht hier:

https://www.laudius.de/kurs/philosophie

 

Aber mal ganz abseits von irgendwelchen Instituten oder Hochschulen... reicht es nicht auch aus, wenn du dir Bücher zu interessanten Themen kaufst? So, wie du es die letzte Zeit auch für Psychologie gemacht hast? Vielleicht findet sich in deiner Region eine Art "Diskussionsforum" beispielsweise für Philosophie. Oder eventuell gibt es auch einen Kurs an einer VHS, wo man mit anderen Leuten angeregt diskutieren kann?

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Danke für die Links, aber Philosophie ist lange durch. Das mache ich bestimmt nicht mehr.

 

Wirtschaftsrecht wäre interessant, aber ich weiß nicht, ob ich das wuppe. Stelle mir das recht schwer vor.

 

Na ja. Wenn einer  unbedingt eine Weltumseglung machen möchte, gibt er sich mit Videos oder Bildbänden nicht zufrieden. 

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Ok, dann wäre gut gewesen, es direkt zu schreiben, was dich im Moment begeistert, bzw. es entsprechend zu kennzeichnen 🙈

 

Du bist jetzt meines Empfindens in relativ kurzer Zeit von Psychologie auf Wirtschaftsrecht gekommen. Beides sind ziemlich verschiedene Bereiche. Ich frage mich, was dein Ziel ist?

 

vor 2 Stunden, Ciara52 schrieb:

Wenn einer  unbedingt eine Weltumseglung machen möchte, gibt er sich mit Videos oder Bildbänden nicht zufrieden. 

 

Es kommt darauf an, wie man an die Sache herangeht. Wenn man für ein Thema brennt und man sich reinhängt, muss man kein Studium absolvieren, um fachlich fit zu sein. So ein Studium hilft natürlich auf der einen Seite, da man zu einem gewissen Grad für sich verpflichtet ist, die Literatur zu lesen, Hausarbeiten und Klausuren zu schreiben etc. Das geht ziemlich oft mit einem gewissen Stresspegel einher. Wenn ich mir mein Studium bisher anschaue, muss ich sagen, dass ich nicht unbedingt Hochschulstudium brauchen würde um das zu lernen, was ich bisher gelernt habe. Aber so ein Studium gibt dir am Ende einen offiziellen Nachweis, den du anderen Leuten zeigen kannst. Aber wenn du beruflich mit dem Abschluss nicht durchstarten möchtest/kannst, fällt das weg. Im Endeffekt kommt es meiner Meinung nach auf die eigene Motivation an, ob man ohne ein Studium ein hohes Niveau erreichen kann. Fachliteratur gäbe es genüge zu kaufen. 

 

Ich haue jetzt mal etwas heraus, was ich gerne wieder zurücknehme, wenn du anderer Meinung bist. Ich habe das Gefühl, du hebst das Studium auf eine ultimative Stufe und dass es eher um ein Studium als solches geht, um sich etwas zu beweisen? Und du tingelst gerade etwas herum, welches Studienfach es sein könnte, damit du endlich ein Studium anfangen kannst?

Bearbeitet von psycCGN
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vor 18 Stunden, psycCGN schrieb:

Ich haue jetzt mal etwas heraus, was ich gerne wieder zurücknehme, wenn du anderer Meinung bist. Ich habe das Gefühl, du hebst das Studium auf eine ultimative Stufe und dass es eher um ein Studium als solches geht, um sich etwas zu beweisen?

Genau. Ist das verwerflich? 

Gleichzeitig lerne ich schon immer gerne und schlage damit zwei Fliegen mit einer Klappe.

Natürlich habe ich auch meine Favoriten. Ich studiere doch nicht etwas, das mich nicht interessiert.

Trotzdem hinterfrage ich natürlich auch.

Bearbeitet von Gast
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Ich stimme meinen beiden Vorrednern gänzlich zu. Und eigentlich hast du genau diese beiden Punkte auch schon vom ersten Post an kommuniziert.

 

Wir können dir ja nichts vorschreiben und das wollen wir auch nicht machen. Aber denke bitte einmal über den Stress eines Studiums nach, insbesondere wenn du ein Studium um des studieren Willens machen möchtest, ohne dir völlig klar zu sein, für welchen inhaltlichen Bereich dein Herz wirklich schlägt. Das bedeutet nicht, dass ich dir unterstelle etwas zu studieren, was dich nicht interessiert. 

Und wie gesagt, Fachbücher gibt es wirklich in Massen zu kaufen. Curricula, an denen man sich für ein Selbststudium orientieren kann, kann man sich kostenlos von den Hochschulen geben lassen. Teilweise findet man darin auch benötigte Literatur. Manchmal kommt man übers Internet sogar an Hausarbeitsthemen. Sagen wir mal, du würdest 20 Bücher zu je 50€ lesen, dann kämst du auf 1000€. Den Betrag bezahlst du übers Fernstudium in 3-5 Monaten, je nach Anbieter. In dieser "kurzen" Zeitspanne habe zumindest ich noch lange keine 20 Bücher gelesen. Also hier würde ich definitiv auch den Kostenfaktor in die Überlegungen einbeziehen. Man kann sich auch im Selbststudium etwas beweisen, dazulernen und die grauen Zellen anstrengen. Und ganz nebenbei kann man sich auch schöne Sachen zum Leben leisten und diese dann auch genießen :) Bei mir steht neben Vollzeitjob, mich um meinen Hund kümmern und Studium auch einiges an Verzicht an, was nicht heißt, dass ich mir gar nichts mehr gönne. Aber es gibt auch Momente, in denen das Studium in der Prioritätenliste zeitweilig den obersten Platz einnimmt und dies auf Kosten anderer Dinge geht, die ich in dem Moment auch schonmal lieber tun würde und wo ich mich durchbeißen muss, mich fast schon mit meinem inneren Schweinehund im Schlamm wühle ^^ Im Selbststudium wärst du befreiter von so etwas. Hier ist aber auch die Einsicht notwendig, dass es nicht auf das Papier ankommt, auf dem "Bachelor" steht. Denn du hast ja selbst gesagt, dass ein Arbeiten in dem Bereich für dich nicht mehr in Frage kommt. 

Bearbeitet von psycCGN
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