Fernstudium und Beziehung
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Hallo,
mal ne Frage: Wie schaut es bei Euch aus mit der Beziehung zum Liebsten / zur Liebsten?
Meine Ehefrau lässt fragen, wie sich ein Fernstudium auf die Ehe eines Fernstudenten ausgewirkt hat. Die zeitliche Belastung ist ja doch enorm. Das ganze während des Studiums und nachher.
Viele Grüße
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tja was soll ich dazu sagen.
meine Ehe ging soeben in die Brüche. Die doppelte Belastung auf beiden Seiten war sicherlich mit ein Punkt, der dazu geführt hat, dass es gescheitert ist. Die Belastung darf also m.M. auf keinen Fall unterschätzt werden.
Gruß
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Bei mir gibts da keine Probleme. Mein Mann ist als Außendienstler viel unterwegs und arbeitet auch am WE, und ich arbeite und studiere. Das muss aber für beide Seiten so ok sein und muss auch irgendwann vorbei sein.
WiIng an der HFH seit 2007
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 Zitat von toxique21
tja was soll ich dazu sagen.
meine Ehe ging soeben in die Brüche.
Hallo,
ging Deine Ehe trotz oder wegen des Studiums kaputt?
Viele Grüße
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ich würde sagen, dass die doppelte Belastung (beide Job, beide Fernstudium, beide Ehrgeizig) mit ein Auslöser war. Ich würde sagen, es ging mit wegen des Fernstudiums kaputt. Die Belastung auf Dauer habe / hatten wir überschätzt...
Obwohl ich hier auch sagen musss, dass ich stark unterstützt worden bin...
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Tja das ist eine interessante Geschichte.
Viele gehen da vllt. etwas blauäugig ran, andererseits ist es vorher wirklich schwer vorstellbar wie genau ein Studium die Beziehung belasten kann.
Ich habe mit meiner Frau die Entscheidung gemeinsam getroffen - der Hauptaugenmerk liegt natürlich darin das ich etwas erreichen möchte das ich wirklich will. Andererseits sagt sie auch, das es eben eine Investition in die gemeinsame Zukunft ist, gerade einer eventuell notwendige Arbeitszeitreduzierung Ihrerseits (Krankheitsbedingt, wobei ich natürlich hoffe das es nie soweit kommt) könnte man natürlich mit mehr Perspektiven bei mir entgegentreten.
Somit ergibt sich bei uns ein gemeinsames Ziel - nicht desto trotz macht es das nicht zu einem Spaziergang, denn der Partner der nicht das Ziel direkt verfolgt "leidet" so oder so unter der Belastung.
Gerade wenn die Lernabende wirklich lang werden und ich nach Feierabend und Abendessen stundenlang im Arbeitszimmer verschwinde baut sich nach einiger Zeit doch ein Problempotential auf. Vor allem weil man eben schnell Gefahr läuft unter dem Druck viel zu sehr an das Studium zu denken und nicht mehr an den Partner. Somit fehlt der Austausch die Rückmeldung und es führt zu Stress.
Entgehen kann man dem eigentlich nur wenn man sich um eine gute Kommunikation bemüht - es ist einfach notwendig das beide Parteien die Wünsche und Bedürfnisse offen zu kommunizieren, da man durch den Druck der manchmal herrscht leider nicht immer die "Antennen" richtig ausfahren kann.
Das finde ich macht auch das größte Problem aus, wenn es zum Streß kommt ist es einfach überraschend wo die Probleme aus dem Nichts auftauchen.
Ein Patentrezept gibt es für mich nicht - mein Standardargument ggü. meiner Frau ist dann meist das ich eben keine anderen Hobbys habe die auch viel Zeit in Anspruch nehmen. Das ist natürlich keine Entschuldigung, natürlich ist es aber für "Aussenstehende" schwierig zu erkennen warum man keine Zeit hat, obwohl man sich in der gleichen Wohnung befindet, ist sicher einfacher wenn man zum lernen irgendwo anders hingeht.
Ich möchte aber hinterherschicken, das meine Frau darüber hinaus aber auch mein größter Motivator ist, sich mehr als ich über gute Noten freut und mich trotz der "Vernachlässigung" ist sie weiterhin davon überzeugt dass das Studium die richtige Entscheidung war. Das ist mir persönlich am wichtigsten, das nicht immer Friede Freude Eierkuchen in einer Fernstudenten-Beziehung herrschen kann muss man denke ich hinnehmen.
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