JudithBK

Mehrere Fernstudiengänge - unseriös?

12 Beiträge in diesem Thema

Hallo :-)

Ich weiß, daß ich ein "Luxusproblem" habe - aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Idee.

Und zwar mache ich mein Fernstudium hauptsächlich aus Spaß an der Freude. Im Großen und Ganzen ist es ein teures Hobby.

Mein momentanes Fernstudium neigt sich zu Ende, und das nächste ist schon geplant. Und wenn ich ehrlich sein soll: Das übernächste auch :D

Natürlich kann ich studieren, wie und was ich lustig bin. Da ich das in Teilzeit neben dem Beruf mache, muß davon niemand was erfahren - und ich bin nicht verpflichtet, so etwas auf dem Lebenslauf zu erwähnen.

Frage ist nun aber: Könnte ich so etwas noch auf einen Lebenslauf packen, ohne daß es "fishy", also "nicht ganz koscher" wirkt? Wirkt es unseriös, wenn man ein Studium ans nächste packt? Ich hatte schon überlegt, ob ich zwischendurch den Bildungsanbieter wechseln soll, damit es weniger nach "Diploma Mill" aussieht, aber ich bin mit meinem momentanen Anbieter (OpenUniversity) letztlich sehr zufrieden.

Ideen?

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Hallo Judith,

in meinen Augen ist es für einen Arbeitgeber mehr als positiv, wenn jemand sich privat weiterbildet und diese Weiterbildungen auch beendet. Zudem zeigt dies, dass man sich engagieren kann. In UK wird dies von Mitarbeitern schon mehr oder weniger erwartet und da zahlt auch oftmals der Arbeitgeber die Studiengebühren der OU. Wenn Du Dich also in UK bewerben solltest, dann solltest Du dies darin erwähnen.

Also ich habe mein Fernstudium bisher immer im Lebenslauf erwähnt und bin damit bisher gut gefahren. Auch möchte ich einen Arbeitgeber finden, der dies zumindest respektiert. Mir persönlich ist meine akademische Weiterbildung sehr wichtig.

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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Ich denke, das hängt dann vermutlich auch stark davon ab, wo du dich bewirbst und ob deine Studiengänge alle reinpassen und für den Arbeitgeber von Vorteil sind.

Ich denke, dass ich daher nur die relevanten Studiengänge auf der Bewerbung angeben würde und evtl. noch irgendwo erwähnen würde, dass ich mich ständig weiterbilde, auch in anderen Fachgebieten, um über den eigenen Tellerrand zu schauen. Letztlich muss man ja auch bedenken, dass beim Arbeitgeber möglicherweise der Eindruck entstehen könnte, du verbrauchst deine Energien zu sehr für die Fort- und Weiterbildung als für die Arbeit - auch wenn das gar nicht stimmen muss und deine Arbeit gar nicht darunter leidet. Wie du sagst, das Studium ist ja hauptsächlich für dein eigenes Vergnügen und deine Freizeitgestaltung kann dir dein Arbeitgeber wirklich nicht vorschreiben.

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Ich hatte schon überlegt, ob ich zwischendurch den Bildungsanbieter wechseln soll, damit es weniger nach "Diploma Mill" aussieht

Also speziell bei der Open University gehe ich davon aus, dass diese bekannt genug ist, so dass es nicht nach "Diploma Mill" aussieht. Wenn Du sonst zufrieden bist, würde ich jedenfalls nicht nur aus diesem Grund den Anbieter wechseln.

Viele Grüße

Markus


Fernstudium-Infos.de Markus Jung e. K., Impressum

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zwischendurch den Bildungsanbieter wechseln soll, damit es weniger nach "Diploma Mill" aussieht, aber ich bin mit meinem momentanen Anbieter (OpenUniversity) letztlich sehr zufrieden.

Hallo,

mein nächstes Fernstudium ist auch schon geplant. Mein erstes Fernstudium (eigentlich eher Kurs zum Handelsfachwirt) liegt bereits hinter mir.

Sobald mein jetziges Fernstudium (Wirtschaftsinformatik) fertig ist, fliegt Handelsfachwirt aus dem Lebenslauf.

Sobland mein nächstes Fernstudium fertig ist, taucht mein jetziges nur noch als Randnotiz auf.

Viele Grüße

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Ich persönlich bin natürlich neugierig geworden um welche Studiengänge es sich handelt. Wird da von BWL zu Argarwissenschaften gesprungen oder könnte man da evtl. einen Überbegriff für finden... (Sorry, kenne das Angebot der OU überhaupt nicht, somit keine Ahnung wie vielseitig die sind...)

Der springende Punkt ist der Erfolg. Hast du die Studiengänge erfolgreich abgeschlossen würde ich sie erwähnen. Das wirkt in meiner Welt auch nicht unseriös. "Mir macht Lernen Spaß" ist dein Motto. Schlimmer ist es denke ich, wenn du 3 mal den Studiengang wechselst und dann immer noch keinen Abschluss hast.

Die Idee von TomSon finde ich gut. Meißt hat man im Lebenslauf ja eine Kategorie Bildung/Qualifikation. Da würde ich den Studiengang (ggfs. die Studiengänge) die für den Arbeitgeber interessant sind erwähnen.

Unter besondere Fähigkeiten oder so, könnte man dann noch erwähnen dass du dich in den anderen Bereichen weiterbildest.

Wenn ich das richtig verstanden habe, reden wir aber im Moment nur von einem abgeschlossenen Studium (in Kürze). Bis du also 3 grundauf verschiedene Studiengänge vorweisen kannst, wird also noch viel Zeit vergehen ;)

Einen Handelsfachwirt würde ich nicht durch ein Studium im Lebenslauf ersetzen. Mein Arbeitgeber soll ruhig sehen wie viel Zeit ich in Bildung investiert habe und dass ich "ein fleissiges, wissensdurstiges Kerlchen" war/bin.


Bachelor of Arts

(abgeschlossenes Fernstudium bei der HFH - Studienzentrum Hannover - Studiengang BWL)

Disziplin ist am Anfang schwer. Dann macht sie alles leichter.

(Edita Gruberova)

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(Sorry, kenne das Angebot der OU überhaupt nicht, somit keine Ahnung wie vielseitig die sind...)

Reichhaltig :) ... von A wie Accounting and Finance über C wie Criminology und M wie Music bis hin zu W wie Working with Young People. ;)

Einen Handelsfachwirt würde ich nicht durch ein Studium im Lebenslauf ersetzen. Mein Arbeitgeber soll ruhig sehen wie viel Zeit ich in Bildung investiert habe und dass ich "ein fleissiges, wissensdurstiges Kerlchen" war/bin.

Ich glaube darüber kann man sich streiten. Vielleicht weiß einer der Personaler hier im Forum Rat?

Viele Grüße

Inés


"Birthdays are good for you. Statistics show that the people who have the most live the longest."

 

 

Larry Lorenzoni

 

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@HannoverKathrin:

Mein erstes Studium war eine klassische Geisteswissenschaftler-Kombie auf Magister (abgeschlossen).

Dazu kommt dann ein Promotionsstudium (voraussichtlich bald abgeschlossen).

Und ein Masterstudium Online and Distance education an der OU (spätestens Herbst nächsten Jahres fertig, eventuell schon im Frühling).

Ich würde danach gerne einen MA in Soziologie und einen BA in Computing and statistics machen (Entweder nacheinander oder parallel, aber beides ganz strikt nur als Hobby, das immer hinter Arbeit/Forschung anstehen muß.). Beides ist aber definitiv noch "Zukunftsmusik", da z.B. die Finanzierung noch nicht steht. Im Zweifelsfall würde der BA über den MA gewinnen.

In ca 3 Jahren würde ich mich gerne an einer Habil versuchen (im Promotionsfach, aber per Präsenz"studium"). Bis dahin möchte ich in einem Postdoc verstärkt Forschungserfahrung sammeln/publizieren (beides noch nicht gesichert, aber letzteres zumindest in Arbeit).

Die Fächer ergänzen sich relativ gut - sind schon unterschiedliche Disziplinen, die sich aber gegenseitig befruchten. Statistik z.B. kann man überall brauchen und Didaktikkenntnisse sind an einer Uni immer von Vorteil (und auch außerhalb des akademischen Umfelds gibt es für sowas einen Markt). Das WISSEN wird mir garantiert nützen, die ABSCHLÜSSE nicht unbedingt.

Momentan also: MA (harmlos)

Und bis 2010: MA, MA, Dr. (harmlos)

Theoretisch einmal (ca. 2020): MA, MA, MA, Dr, BA, Habil (das wird dann langsam lächerlich)

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@judithBK

Das sind ja alles zielgerichtete Weiterbildungen die sehr wohl miteinander verzahnen und natürlich mit deinen persönlichen Zukunftsvisionen zusammenpassen.

Allerdings würde ich darauf achten, dass bei Bewerbungsgesprächen nicht der Eindruck entsteht (in der Bewerbungen muss man ja private Sachen nicht unbedingt angeben), dass Lernen und Arbeit der einzige Lebensinhalt sind.

Gruß und viel Erfolg

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@JudithBK:

Ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen - aber meine persönliche Meinung dazu ist:

Nach einer Promotion in Geisteswissenschaften noch einen zweiten M.A. auf einem anderen Gebiet abzuschließen, den man schon zuvor begonnen hatte, ist okay. Aber danach weitere M.A.-Abschlüsse, ohne konkrete berufliche Veränderung, sind glaube ich nicht nötig und können einen falschen Eindruck erwecken.

Von einem Pomovierten/einer Promovierten wird erwartet, daß er/sie sich selbständig (also ohne Anleitung) in ein artverwandtes Themengebiet einarbeitet. Dazu gibt es genug Fachliteratur.

Ein weiterer Master in einer Naturwissenschaft oder Mathematik (M.Sc.) ist natürlich etwas anderes, da er auf ganz anderen Grundlagen aufbaut. Das dürfte dann karrieremäßig wesentlich mehr bringen, wenn eine Professur angestrebt wird.

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