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Martina52

Gescheitert?

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Guten Morgen

Vor ca. 2 Jahren habe ich mich entschlossen, einen erneuten anlauf zu nehmen - Abitur Lehrgang bei der ILS - habe den 1. einstieg gewählt - meine Schulzeit ist ja doch einige Zeit her.

Und wieder einmal bin ich - glaube ich - gescheitert.

Ich habe lange überlegt, hier zu schreiben - will ja niemanden entmutigen.

Woran mein Scheitern letztendlich liegt - ich kann es noch nicht einmal genau sagen.

1.) Die Zeitvorgaben - 15 Stunden pro Woche - die reichen auf keinen Fall aus - es sei denn, man ist eine Art ,,Überflieger" - was ich von mir nicht behaupten kann

2. ) allein die Zusatzlektüre für das Fach Literatur beansprucht jede Menge Zeit.

3.) Mathe! Damit kam ich nun überhaupt nicht zurecht - trotz Nachhilfestunden fand ich den Zugang zu diesem Fach kaum - nur mit wirklich mühevoller Kleinarbeit und ständigem Wiederholen - täglich

Ich bin ziemlich niedergeschlagen - ich lerne gerne - und ich will auch lernen - mir fehlt der strukturierte Tagesablauf.

Ich weiss garnicht, ob ich das hier überhaupt schreiben darf - aber ich versuche, der Sache auf den Grund zu gehen.

Lerne ich falsch? Nehme ich es zu ernst?

Ich hatte vor, das Abi nur für mich zu machen - was danach kommt - das wollte ich einfach abwarten.

Sind meine Ziele zu hoch gesteckt? Sicher - ich war mit Abstand die Älteste in der Gruppe, mittlerweile denke ich, ich bin ,,zu alt"

Vieleicht sollte ich mich auf die für mich interessanten Dinge konzentrieren? Habe mich jetzt bei Laudius umgetan - und einige Kurse würden mich schon begeistern.

Wie geht ihr eigentlich an die Sache ran? Mit einem großen Ziel oder aufgeteilt in Etappen?

Herzlichst

Martina

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Guten Morgen Martina,

gescheitert ist man erst, wenn man sich selbst für gescheitert erklärt und das Fragezeichen in der Betreffszeile zeigt mir, dass Du so weit (noch) nicht bist. Motivationslöcher hat jeder und gerade beim Fernstudium ist das hart. Denn man kann sich nicht einfach einer Gruppe Studenten anschließen, denn man sitzt ja in seinem stillen Kämmerlein.

Ich hatte selbst bei ILS den Abiturlehrgang belegt gehabt und ja, die Zeitvorgaben von 15 Stunden sind utopisch. (Ein Schelm der Böses dabei denkt.) Bei der Literatur war ich hergegangen und habe mir - sofern es möglich war - Hörbücher besorgt und mir dann vorlesen lassen, während ich bügelte, spülte, putzte etc. Dadurch hatte ich bereits einen groben Überblick und habe dann nochmals einzelne Stellen nachgelesen.

Tja, Mathe ist Übungssache - insbesondere fürs Abitur. Musst Du denn in Mathematik gut sein? Was willst Du denn nachher mit dem Abitur machen? Das Abitur ist eigentlich immer ein Zwischenziel es nutzt Dir nur etwas, wenn Du nachher studieren willst - und studieren kannst Du auch sehr vieles ohne Abitur.

Heißt es nicht immer man ist so alt, wie man sich fühlt? Meine Schwiegermutter hat mit 68 Jahren einen Master in Gesundheitswissenschaften abgelegt und arbeitet nun an Ihrer Promotion - inzwischen ist sie 70 Jahre. Sie hat ihr Leben lang hart gearbeitet und sich in der Rente dann den Wunsch eines Studiums erfüllt. Ich glaube man ist nie zu alt um nochmals zu lernen.

Vielleicht kann man mit ILS reden, so dass Du eine Pause einlegen kannst. Dann könntest Du in dieser Zeit einen Kurs bei einem anderen Anbieter auswählen und schauen, ob Dir das mehr liegt. Und dannach kannst Du Dich dann entscheiden, ob Du bei ILS weiter für das Abitur büffeln willst.

Ich hoffe, dass ich Dir ein paar Denkanstöße geben konnt.

LG, Ines

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Hallo Martina,

ich bastel auch schon eine ganze Weile an meinem Abi aber ich möchte diesen Traum nicht aufgeben weil ich weiß was ich später damit anfangen möchte. Das Abitur gerade als Fernkurs ist kein Zuckerschlecken und es kostet viel Kraft sich immer wieder selbst neu zu motivieren.

Mir hat z. B. sehr geholfen, eine feste Routine zu finden. Feste Zeiten und ein Plan. So lerne ich in meiner ersten Stunde (wie in der Schule ;-)) meine 2. Fremdsprache. Ich mache Vokabeln und wenn dann noch Zeit ist eine kleine Einheit Grammatik. Diese Häppchen helfen mir dran zu bleiben. Danach kommt dann ein anderes Fach.

Ganz wichtig finde ich auch, dass man weiß, was man später mit dem Abitur machen möchte. Das ist für mich meine Motivation. Wenn ich mal wieder in ein Loch falle mache ich 1-2 Tage bewusst Pause und mach mir in der Zeit klar, was ich möchte. Danach gehts wieder aufwärts. Aber tröste dich, mit den 15 Std./Woche komme ich auch nicht hin und ich kenn auch keinen der das hin bekommt. Also von unserer kleinen Truppe schafft das keine.

Mach dir klar was du mit dem Abi tun möchtest, brauchst du es unbedingt? Wenn dich andere Kurse mehr interessieren und diese dich weiter bringen dann würde ich lieber entsprechenden Kurs machen. Ohne den Spaß am lernen und ohne Ziel ist es wirklich sehr, sehr schwer mit dem Abitur auf diesem Weg. Ich würds vielleicht auch so machen wie Ines geschrieben hat. Setz dich mit der ILS in Verbindung. Ich weiß von anderen, dass diese eine Pause gewährt bekommen haben.

Und zu Mathe kann ich auch nur sagen. Mein Ziel in diesem Fach ist eigentlich auch nur "bestehen". Manchmal hilft es auch schon ein bisschen an seiner Einstellung zu einem Fach zu "schrauben". Wenn ich schon ein Heft in die Hand nehme und denke "Oh nein, nicht schon wieder Mathe, ich kann und will das nicht und überhaupt..." dann finde ich auch nie Zugang zu diesem Heft. Ich habs mir daher angewöhnt auch an Mathe mit interesse ran zu gehen. Das sind natürlich alles keine Patentrezepte. Ich hab auch lange gebraucht um den für mich besten Weg zu finden. Das war nicht immer einfach und oft auch frustrierend, aber meine Mädels aus der Gruppe sind auch immer da und bauen einen auf. Vielleicht suchst du dir auch ein paar Gleichgesinnte.

Lass den Kopf nicht hängen, ich bin sicher du wirst einen Weg für dich finden.

LG

Kerstin

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Hallo Zusammen,

ich habe auch vor vielen Jahren mein Fachabi im Fernlehrgang über Telekolleg II gemacht. An die Stundenzahl (vorgegeben/gebraucht) kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber es musste schon viel gelernt werden.

Aktuell mache ich ein Fernstudium an der HFH zum Wirtschaftsingenieur. Meine Schulzeit liegt ca. 25 Jahre zurück. Auch ich musste erst wieder ein System finden, wie ich lerne und was mir etwas bringt. Meiner Meinung nach gibt es alibihaftes Lernen (man setzt sich hin und macht was, aber eigentlich hätte man es sich sparen können). Und es gibt effektives Lernen. Beispiel: Einige Kommilitonen erzählen, dass sie bereits den ganzen Samstag Nachmittag damit verbracht haben, sich die Stichwortverzeichnisse abzuschreiben, damit sie unterwegs schon mal die Definitionen lernen können. Da gibt's andere Methoden: kopieren, scannen, aufkleben auf Karteikarten - alles effektiver als abschreiben. Diesen Nachmittag hätte man also effektiver zubringen können. Das ist MEINE Meinung. Jeder muss seinen Weg finden. Ein anderer sagt z. B., dass ihm das Abschreiben sehr viel bringt, da er danach den Stoff bereits gut gelernt hat.

Meine Vorgehensweise ist so:

Stoff lesen und grobe Schwerpunkte markieren

Nach dem Durchlesen des kompletten Stoffes für ein Fach und nach Literatur- und Internetrecherchen eine Zusammenfassung schreiben.

Zwei Wochen vor der Prüfung nur noch die Zusammenfassungen lernen - aber diese eben sehr gut und ziemlich lückenlos.

Bei Lernfächern hilft es nur: üben, üben, üben. Die Mathe, Technische Mechanik, Messtechnik usw. habe ich tatsächlich jeweils einen prallvollen DIN A4-Leitzordner (dick) nur geübt.

Wo ich auf jeden Fall zustimmen muss, ist, dass die vorgegebenen Stunden auf keinen Fall ausreichen. Auch bei der HFH gehen sie von 15 Wochenstunden aus. Ich bin jetzt im 8 Semester und habe in jedem Semester ca. 35 Wochenstunden gebraucht. Und ich glaube - ich bin nicht blöd. Wichtig ist hierbei, dass man sich von Anfang an klar ist, wo man welche Zeit einsparen kann. Hierzu haben wir bei der Eröffnungsveranstaltung der HFH auch wertvolle Tipps bekommen. Persönlich habe ich z. B. fast alle Sportstunden gekillt (was man nicht machen sollte, aber ich habe eben äußerst viel Sport gemacht), der Fernseher läuft nur noch 1 x/Woche. Es wird nur noch 1 x die Woche eingekauft. Meine Kleidung wähle ich danach aus, dass ich mit nur 1 Trommel Wäsche in der Woche auskomme (also nicht hell und dunkel), in der Mittagspause wird konsequent gelesen (das sind auch schon 5 Stunden). Und genau so mache ich mir am Anfang des Semesters einen Plan, wann welches Heft gelesen, zusammengeschrieben und gelernt sein muss, wann welche Hausarbeit wie weit erledigt sein muss. Ansonsten verzettle ich mich und ich bin immer zu spät dran.

Ich habe mit dieser Vorgehensweise seit 8 Semestern sehr gute Erfahrungen gemacht. Jeder muss seinen Weg finden - aber ich denke, am Wichtigsten ist es, ein System zu haben, an dem man sich auch selber festhalten kann. Das beruhigt.

Also viel Erfolg weiterhin - Du schaffst das schon.

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Meiner Meinung nach gibt es alibihaftes Lernen (man setzt sich hin und macht was, aber eigentlich hätte man es sich sparen können). Und es gibt effektives Lernen. Beispiel: Einige Kommilitonen erzählen, dass sie bereits den ganzen Samstag Nachmittag damit verbracht haben, sich die Stichwortverzeichnisse abzuschreiben, damit sie unterwegs schon mal die Definitionen lernen können. Da gibt's andere Methoden: kopieren, scannen, aufkleben auf Karteikarten - alles effektiver als abschreiben. Diesen Nachmittag hätte man also effektiver zubringen können. Das ist MEINE Meinung.

Da spricht der Telekollegiat:thumbup: Schön dass es hier noch jemanden gibt!

Ich hatte noch folgende Ideen beim Lesen: Neben dem Hörbuch gibt es auch Anbieter im Internet, die Zusammenfassungen von Büchern anbieten- zum Teil auf 8 Seiten. Vielleicht hilft auch das ein bisschen weiter.

Mathe: Es gibt gute Lernsoftware, ich empfehle gerne die vom Telekolleg. Ich habe damals den Stoff für die erste Zwischenprüfung dank Lernsoftware innerhalb von 2-3 Stunden kapiert - im Anschluss beinhaltete das Lernen nur noch Üben! Aber das war tatsächlich sehr oft auf dem Lernplan!

Dann noch ein Tipp eines Lehrers von mir aus der Schulzeit- den Tipp hasse ich wie die Pest, aber es ist was dran: "Sie müssen es nicht verstehen, Sie müssen es nur auswendig lernen!" . So aus heutiger Sicht würde ich - natürlich stark überspitzt- sagen:

Schule - Auswendig lernen , Studium- verstehen.

Zusammenfassungen sind wirklich die halbe Miete. Die bekommst Du zum Teil auch im Internet. Meine kannst Du hier bekommen, sind zwar für die Fachhochschulreife, aber vielleicht bringt es Dir was: www.lernhilfentelekolleg.oyla2.de

Auch die Zusammenfassungen anderer Leute bringen was: Leg Dir die Zusammenfassung neben den richtigen Stoff, mach Dir Notizen zu den Zusammenfassungen. Auch wenn es Fehler drin hat, bringt Dir die Zusammenfassung trotzdem was: Du kannst Dir wahrscheinlich sogar besser merken, wie die richtige Version heißt, weil Du Dich länger damit befassen musstest.

Mir hat auch ab und an ne Pause gut getan. Lernen hab ich oft auf Zeit gemacht, also den Wecker auf eine Stunde eingestellt, dann gelernt. Dann aber auch konsequent ne Pause eingelegt. Der Kopf braucht das, um zu verstehen, ohne hat man auch oft einfach ein Brett vor dem Kopf.

VG

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Mir hat auch ab und an ne Pause gut getan. Lernen hab ich oft auf Zeit gemacht, also den Wecker auf eine Stunde eingestellt, dann gelernt. Dann aber auch konsequent ne Pause eingelegt. Der Kopf braucht das, um zu verstehen, ohne hat man auch oft einfach ein Brett vor dem Kopf.

VG

Das mit den Pausen bewusst einplanen hilft mir auch. Ich stell mir den Wecker vom Handy auf 50 Min. und mach dann aber auch konsequent 10 Minuten Pause. Das hilft wirklich.

Wo ich Lernhilfentk nicht ganz zustimme sind die fremden Zusammenfassungen. Ich fertige mir meine selbst an, hat für mich einen größeren Lerneffekt, aber auch hier gilt "Es gibt kein Patentrezept". Als Ergänzung zu dem Stoff im Heft finde ich das nicht unbedingt schlecht, aber ich schreib mir trotzdem meine eigenen Sachen auf.

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Hallo Martina,

Ich habe lange überlegt, hier zu schreiben - will ja niemanden entmutigen.

Ich weiss garnicht, ob ich das hier überhaupt schreiben darf - aber ich versuche, der Sache auf den Grund zu gehen.

Es ist sehr gut, dass Du hier darüber schreibst. Das macht deutlich, dass das Abi per Fernkurs alles andere als einfach ist.

Ich habe mir Deine bisherigen Blog- und Forenbeiträge nochmal angeschaut. Wenn ich alles richtig gelesen habe, bist Du nun 54 und hast zwei Anläufe für das Fernabi genommen. Du lernst gerne, hast aber den Eindruck, dass der Aufwand sehr hoch bzw. zu hoch ist und Du nicht voran kommst. Richtig?

Sehr interessant fand ich diese Aussage von Dir:

Vieleicht sollte ich mich auf die für mich interessanten Dinge konzentrieren? Habe mich jetzt bei Laudius umgetan - und einige Kurse würden mich schon begeistern.

Also interessiert Dich der Stoff des Fernabis zum Teil gar nicht so sehr. Du sagst ja auch, dass Du es nur für Dich machst? Also kein Ziel wie ein Studium oder ähnliches damit verfolgst? Und dass Dich andere Kurse, zum Beispiel bei Laudius, mehr interessieren, ja sogar begeistern?

Wenn das so ist, würde ich an Deiner Stelle bzw. in Deiner Situation das machen, worauf ich Lust hätte, statt mich weiter mit dem Fernabi rumzuquälen. Dann aber auch, ohne dass als Scheitern zu sehen, sondern eher als Umorientierung hin zu dem, was Dich wirklich interessiert bzw. Dir wichtig ist.

Welche Kurse bei Laudius interessieren Dich denn?

Viele Grüße

Markus

Bearbeitet von Markus Jung
Rechtschreibung

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Wo ich Lernhilfentk nicht ganz zustimme sind die fremden Zusammenfassungen. Ich fertige mir meine selbst an, hat für mich einen größeren Lerneffekt, aber auch hier gilt "Es gibt kein Patentrezept". Als Ergänzung zu dem Stoff im Heft finde ich das nicht unbedingt schlecht, aber ich schreib mir trotzdem meine eigenen Sachen auf.

Stimmt, ich hab meine ja auch zum größten Teil selber gemacht, ist aber absolut ne Zeitfrage. ;) Mir klang der Eintrag nach Notfall, deswegen.

Aber auch ohne Notfall kann es manchmal sinnvoll sein: Meine Schwester hat das im Psychologiestudium fast ausschließlich mit einem Mix aus eigenen und fremden Zusammenfassungen (letztere waren von anderen Teilnehmern der Lerngruppe) gemacht, weil der Stoff nicht zu bewältigen ist, wenn man das alleine macht. So wie ich das sehe, gibt es ja auch im Internet Zusammenfassungen für die Fernuni Hagen z.B.

Warum also nicht schon beim Abi darauf zurückgreifen, wenn die Zeit knapp ist? Manchmal versteht man so auch den Sinn besser. Trotzdem, besser ist natürlich das Selbermachen.

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Ich bin schon einmal gescheitert. Vor einigen Jahren bei der ILS. Es hat mich einige Zeit gekostet, ganz aufrichtig zu mir selber zu sein und einzugestehen: Es geht nicht mehr! Das war eine unglaublich bittere Erkenntnis für mich. Aber sie hat mich auch frei gemacht. Und nach der Scham (vor mir selber) kam dann die Neuordnung der eigenen Gedanken.

Mit der Zeit hat sich herausgestellt, dass ich hätte gar nicht erfolgreich sein können. Weil ich aus falschen Gründen "lernte". Psychologisch will ich jetzt gar nicht weiter nachbohren. Meiner Meinung nach bringt es am allermeisten zu erkennen, WAS die WAHREN GRÜNDE sind, wieso man unbedingt das Abitur haben will. Ich zum Beispiel könnte auch ohne Abitur sofort mit einem Studium beginnen. Bestünde ich eine gewisse Anzahl von Semestern, wäre ich automatisch regulär immatrikuliert. Das war ein Schock für mich. Und warum? Weil ich keinen blassen Schimmer hatte, was ich überhaupt studieren wollte.

Heute bin ich schlauer. Und klüger geworden - was mich selbst betrifft, vor allem!

Ein Weg steht klar vor mir, der meine Karriere betrifft und mich in wichtigen Schritten an ein für mich gutes Ziel bringt. Ich habe mich entschlossen, noch einmal den Weg zum Fernabitur zu beschreiten. Diesmal bei der SGD. Aber das spielt ja keine entscheidende Rolle. Wichtig ist, dass ich eine vollkommen andere Lerneinstellung habe. Ich freue mich geradezu, mich abends an den Küchentisch zu setzen, um zu lernen. Zwischen 21 und 23 Uhr sauge ich geradezu den Stoff auf. Ich weiß, dass ich da nichts Wichtiges verpasse. TV schauen kann ich auch noch den Rest meines Lebens. Aber mal ehrlich: Wer will das schon :-)

Drum prüfe, wer sich ewig bindet! Das ist mir oft durch den Kopf gegangen.

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Oh mir fällt nochmal was ein: Ich bin auch beim ersten Mal Telekolleg gescheitert:blushing: Woran lag es: Falsche Organisation beim Lernen, zu wenig auf neue Lernmethoden gesetzt ( PC, Birkenbihl), und das Umfeld war ungünstig (Schichtdienst war zumindest damals eine Belastung für mich, da unregelmäßige Lernzeiten). Außerdem hatte ich zuviel auf einmal gemacht. Beim nächsten Anlauf habe ich das Telekolleg in der langsamen Variante (3 statt 1,5 Jahre) gemacht, da war es super!

Mittlerweile studiere ich, da profitiere ich nur vom TK: Es wird erstmal geschaut, was ist tatsächlich die Prüfungsanforderung, und was kann ich getrost zur Seite legen. Achte ich genug auf meine Freizeit? Kann ich was vorbereiten, um mich zu entlasten? usw.

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