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Gescheitert?


Martina52

Empfohlene Beiträge

Zuallerserst einmal möchte ich mich ganz herzlich bedanken - für die vielen netten Worte und auch Tipps....

Ich habe mir alles ausdrucken lassen - werde es mir in Ruhe durchlesen und dann sicher noch an alle von euch ein paar Fragen haben.

Und auch die an mich gestellten Fragen beantworten.

Vielen Dank

Herzlichst

Martina

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Ich weiss garnicht, ob ich das hier überhaupt schreiben darf - aber ich versuche, der Sache auf den Grund zu gehen.

Ich bin froh, dass du dieses Thema hier eröffnet hast. Ich bin nur durch Zufall darauf gestoßen, aber er hat mich zum Nachdenken gebracht. Derzeit stehe ich zwischen zwei Studiengängen an der FernUni. Einem, der mich extrem interessiert, dem anderen, der gut an meine derzeitige berufliche Position anknüpfen würde, mich aber leider nicht besonders reizt. Mit Hilfe deiner eigenen Überlegungen bin ich heute zu der Entscheidung gelangt, dass ich meinen Wunschstudiengang wählen werde.

Du zeigst mir gerade, dass meine diffuse Angst, die Motivation könne mir bei einer reinen Vernunftentscheidung abhanden kommen, nicht unbegründet ist und ich denke, Motivation und Interesse sind bei einem Fernstudium/Fernlehrgang noch viel wichtiger als in gewöhnlichen Ausbildungssituationen.

Auch wenn mein Beitrag dich nicht so viel weiterbringen wird, wollte ich loswerden, dass du mir sehr geholfen hast. Ein großes Dankeschön dafür!

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Hallo Martina,

als "gescheitert" würde ich es nicht sehen - selbst wenn du nicht weiter machen solltest. Du bist trotzdem um

eine Erfahrung reicher und Du hast vieles gelernt.

Ich selbst hatte mir das mit dem Fernabitur auch schon überlegt. Da ich auch nicht mehr zu den "JÜNGSTEN" zähle

habe ich mir aber von vornherein gedacht, dass mache ich nie fertig da irgendwann der Punkt kommt und ich mich frage für was???

Wem will ich was beweisen und was fange ich mit dem "Reifezeugnis" an? An der Uni studieren werde ich sicherlich

nicht mehr.

Ich denke man braucht für das Fern-Abitur schon ein ganz konkretes ZIEL und man muss diese ZIEL um jeden Preis erreichen

wollen. (z.B. Jura/Medizin etc.) Diese Motivation muss vorhanden sein - sonst kommt man einfach an den Punkt wo es irgendwie

nicht mehr weitergeht.

Mein Rat ist folgender:

Nimmer Dir erst mal eine Auszeit und mache Dir die berühmte Liste der PROS und CONTRAS

Frage Dich was Du im Leben noch machen willst ?

Willst Du etwas lernen aus Spaß, weil es die Gehirnzellen anregt und Du es als Hobby betreiben kannst oder

möchtest Du überhaupt noch auf einen Abschluss hin lernen?

Frage Dich wie viel Zeit du wirklich hast und wie viel davon Du mit lernen verbringen willst.

Natürlich sieht es in der Krisenzeit immer so aus dass man sich denkt ich möchte "den einfacheren Weg gehen" aber

willst Du das in 3 Monaten auch noch oder bereust Du es dann?

Könnte eine Auszeit helfen die Dinge aufzuarbeiten die Dir jetzt extrem schwer fallen/liegen geblieben sind etc.?

Wenn Du weiter machst, brauchst Du ein Abitur mit 1,0 oder wäre durchkommen schon super?

Welche Motive waren es die dich zur Anmeldung zum Abitur motiviert haben und wo sind die jetzt auf einmal hin?

Kannst Du Dir wesentlich mehr Zeit lassen um zum Ziel zu kommen, dann dauert es halt statt 4 Jahre 6 Jahre etc.?

(Es gibt Blogs im Internet die ja zeigen, dass einige wesentlich länger gebraucht haben als am Anfang geplant...)

Also, mach eine Pause und gehe deine Entscheidung nochmals bewusst durch - und wenn Du dich für einen Abbruch

entschließt dann ganz und gar und nicht halbherzig. Wenn man immer wieder denkt "ach hätte ich doch".. ist das

auch nichts. Bevor Du dich jetzt schon auf ein neues Studium bei Laudius stürzt, überlege Dir den Abbruch nochmals

und überlegen dann was/wie/wie viel Du wirklich lernen willst.

Nur Du kannst entscheiden ob Dir der Zeitaufwand zu hoch ist (wird ja wahrscheinlich eher noch mehr), ob Du es wirklich

machen willst (oder ob da doch Zweifel sind es überhaupt zu schaffen), ob Dich das Fernabitur mittlerweile mehr belastet

als es dir noch Spaß bringt etc.

Wenn Du dich wirklich dagegen entscheidest sehe es nicht als "SCHEITERN" sondern als "ERFAHRUNG" zu der Du sagen

kannst, ich habe es probiert aber für mich war es einfach nicht das richtig.

Gruss

HarryPotter

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Hallo

noch einmal möchte ich mich für die vielen Antworten bedanken - ich habe mir alles durchgelesen und es war doch sehr aufschlussreich für mich....

Ines: Ich bewundere deine Schwiemu - und ich beneide sie. Einen Weg so konsequent zu gehen - sein Ziel nicht aus den Augen verlieren - ich denke, da habe ich ziemliche Schwachstellen....

Das mit den Hörbüchern habe ich auch gemacht - ist wirklich ein guter tipp.

Nein, ich muss in Mathe nicht gut sein - aber es ist ein Hauptfach - und ich befürchte, damit auf die Nase zu fallen....

Momentan fühle ich mich eher wie 94 denn 54 - liegt wohl an meinem momentanen Durchhänger.

Hast du denn dein abi bei der ILS bestanden? Wenn ich nachfragen darf ?

Kerstin: Kann es sein, das ich dich aus dem ILS Chat kenne? bin mir nicht mehr sicher - war ja auch eine weile nicht mehr dort.

Mit Routine ist das so eine Sache - besonders, wenn die Umgebung nicht so recht mitmachen will. Vokabeln für englisch und Latein habe ich jeden Tag gelernt - konsequent - habe da mit Phase 6 gearbeitet - fand/finde ich gut. Ebenso Mathe - jeden Tag - mal kürzer mal länger. Die anderen Fächer habe ich als ,,Bonbon" - je nach gusto - eingefügt - das hat anfangs auch gut geklappt.

eine Vorstellung von dem, was ich nach dem abi hätte machen wollen, hatte ich eher nicht - wollte ich eigentlich auch nicht - dachte ,,Etappenziele" seien besser - wollte mich nicht unter Druck setzen.

Hurtig:

Den Tipp mit Telekolleg werde ich verfolgen - vielen Dank dafür. Übrigens trifft ,,alibihaftes Lernen" auf das zu, was ich die letzten Wochen gemacht habe. Auch habe ich anfangs den Stoff gelesen, Stichpunkte gemacht, wenn nötig, vertieft durch Zusatzlektüre und Internet - dann ausgearbeitet, meine Einsendeaufgabe vorgeschrieben - am PC überarbeitet und versendet.

Da ich eine absolute Frühaufsteherin bin (schon immer) habe ich meine gesamte Hausarbeit auf diese Morgenstunden verlegt - und trotzdem kam immer irgendwas ,,dazwischen"

Ein gut strukturierter tagesablauf gibt mir eigentlich auch Halt - bloß hält sich nicht jeder daran....

Lernhilfentk:

Der Spruch: ,,Schule= auswendig lernen" - ja - das stimmt.....kann ich bestätigen...das meiste ist einfach : pauken, pauken, pauken

Die Lernsoftware von telekolleg werde ich mir sicher ansehen - danke für den Tipp.

Markus:

Ich ahtte sehr lange überlegt, so etwas hier zu posten - aber ich wollte u.a. auch mal schreiben, das ein Abi per Fernkurs alles andere als ein ,,Spaziergang" ist.

Voran gekommen bin ich eigentlich ganz gut - auch meine Noten waren nicht übel, wenn ich das mal so sagen darf. Und trotzdem: irgendwohin ist meine Motivation verschwunden - und ich bin einfach mal völlig entmutigt aufgewacht.....

Bei Laudius habe ich mich bereits gemeldet - und die Unterlagen allgemein angefordert. Habe sie mir in Ruhe durchgelesen und fand einiges spannend. Vor allem die Lehrgangsdauer und die Preise fand ich sehr ansprechend.

Interesse habe ich u.a. an Theologie, Philosophie, Biologie, Naturkunde, kreatives Schreiben

Und genau so habe ich gedacht: Habe bei der ILS die Fächer Latein, Englisch, Deutsch, Mathe, Religion, Biologie, Erdkunde und Sozialkunde gewählt - habe gedacht, alles auf einmal - gut! eben bis auf Mathe....

Als gescheitert sehe ich mich deshalb an, weil ich es nicht mehr fertig gebracht habe, alles unter einen Hut zu bekommen. Und ich bin nicht einmal berufstätig! Zu guter Letzt bin ich eigentlich an ,,Das siebte Kreuz" verzweifelt - musste da was lesen, was ich furchtbar überflüssig fand.....(persönliche Meinung) - ansonsten hatte ich in Literatur ganz gute Noten - immer Einser und Zweier....

Lawyer:

Ja - die Erkenntnis scheine ich jetzt zu haben - und sie ist wirklich bitter - und ich hinterfrage jeden Tag meine damalige Entscheidung nach dem Warum und Wieso....und es kommen da Dinge zutage, die ich garnicht habe wissen wollen, beispielsweise scheine ich mich über solche Dinge wie gute Noten zu definieren - mit einer Drei war ich bereits völlig unzufrieden....

Scham empfinde ich auch - vor mir selber - und ich bin auch wütend auf mich!

Meine Eltern wollten mich damals nicht auf das Gym lassen - trotz Stempel und Empfehlung - ein ,,Arbeiterkind" gehört da nicht hin....basta

Und dann kam die Ausbildung - der Job und dann Familie und wieder Job...und so gingen die Jahre ins Land - und jetzt: ich hätte das Geld, die Zeit und vor allen Dingen die Freude am Lernen - und jetzt packe ich es nicht????? Klar schäme ich mich dafür....und wie

Eine Neuorientierung hat noch nicht wirklich stattgefunden - ich will ja nicht schon wieder blauäugig loslegen und wieder auf der Nase landen... wie der Buddhist sagt: ,, erst mal leerwerden - dann neu füllen..."

Übrigens habe ich mich auch immer wie eine Schneekönigin über jedes Paket von der ILS gefreut - richtig gefreut.

Harry Potter:

Ja, der Punkt ,,für was eigentlich" kommt unweigerlich, selbst dann, wenn man sich, wie ich das gemacht habe, von vornherein genau diese Frage nicht stellen will....

Ich habe gedacht, kleine Schritte - ohne ein bestimmtes Ziel - ohne Druck - das wäre es

Diese Pro und Kontra Listen - immer wieder und wieder - bringen mich nicht wirklich weiter...

Ich lerne mit spaß - interessiere mich für vieles (vieleicht zuviel?) und hasse Stillstand - und nein, einfach mache ich es mir eigentlich nicht - im Gegenteil, denke oft, ich bin mein ,,oberster Richter"

Und ja - oft habe ich mich gefragt: bist du mit dem ganzen Herzen dabei????? Ist es wirklich DAS, was du wolltest?

Wie auch immer - eure Beiträge haben mir sehr geholfen - sie haben mir neue Denkanstösse vermittelt - neue Ansatzpunkte - und vieleicht auch bald ein Ergebnis.

Vielen Dank dafür!

Herzlichst

Martina

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Emmma:

Fast hätte ich deinen Beitrag übersehen - sorry....

Ja - Motivation ist -glaube ich - das Wichtigste - und der innige Wunsch....vieleicht war mein Wunsch (-Traum) doch nicht so groß, wie ich dachte? alles dinge, die mir zur Zeit durch den Kopf gehen.....

Achja - und noch allgemein: ich habe aufgrund der langen Kündigungsfristen bei der ILS gekündigt - habe aber die Option, jederzeit mit genau dem Zeitpunkt wieder anzufangen, an dem ich gerade stehe.

Ich werde jetzt überlegen, ob ich eigenständig die Hefte noch durcharbeite - zumindest die, die ich ohne Benotung bearbeiten kann - also die, die nicht aufeinander aufbauen - und die Heft, die aufeinander aufbauen, einfach wiederholen, wiederholen, wiederholen - bis ich mich sicher fühle....aber wie geschrieben - das ist erst mal eine Überlegung - vieleicht entscheide ich mich doch, meinen Traum endgültig zu begraben und nur noch auf meine Interessen zu achten. Beispiel: Laudius

Herzlichst

Martina

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Ja - Motivation ist -glaube ich - das Wichtigste - und der innige Wunsch....vieleicht war mein Wunsch (-Traum) doch nicht so groß, wie ich dachte? alles dinge, die mir zur Zeit durch den Kopf gehen.....

Vielleicht dachtest du auch nur, es sei dein Wnschtraum, es ging aber die ganze Zeit mehr darum, dir oder anderen etwas zu beweisen. Mir ging es mit meinem ersten Studium jedenfalls ähnlich. Da habe ich auch schon im ersten Praktikum gemerkt, dass ich irgendwie vollkommen falsch bin, hab dann aber noch eine ganze Weile - auch mit recht großem Erfolg - durchgehalten. Bis dann irgendwann kurz vor dem Examen nichts mehr ging und ich kein einziges Buch mehr anfassen wollte.

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... meinen Traum endgültig zu begraben und nur noch auf meine Interessen zu achten.

In diesem Satz drückst du aus, dass dein Traum vom Abitur eigentlich nichts mit deinen wirklichen Interessen zu tun hat.

Es ist in meinen Augen deshalb sehr nachvollziehbar, dass du die Motivation verloren hast.

Entweder interessiert einen das, was man lernt, an sich: das ist der Idealfall (hinsichtlich der Motivation).

Oder man lernt etwas, um damit ein bestimmtes Ziel zu verfolgen.

Beides ist bei dir nicht der Fall, was ich dem entnehme, was du geschrieben hast. Woher soll die Motivation also kommen.

Das hat meiner Meinung nach mit Scheitern nichts zu tun. Ich glaube, du stellst im Moment einfach in Frage, ob das, was mal dein Traum war,

eigentlich wirklich noch dein Traum ist.

Ich habe in meinem Leben auch schon einige neue Dinge gelernt, die mich interessiert haben oder von denen ich dachte, das könnte zu mir passen. Man muß sich einfach ausprobieren. Auch um herauszufinden, dass etwas vielleicht doch noch nicht das ist, was man wirklich wollte oder was man doch nicht mehr will. Wer es gar nicht erst ausprobiert, kann auch nicht "scheitern". Aber er schließt damit auch aus, sich etwas schönes Neues anzueignen und sich weiterzuentwickeln. Es ist keine Schande, die Weichen neu zu stellen.

Wie viele junge Leute beginnen ein Studium und brechen dann ab, weil sie merken, dass es eigentlich doch nicht das ist, was sie wollen.

Und frag vor allem nicht deinen Verstand, ob das Abitur wirklich noch dein Traum ist, sondern das kann dir nur dein Gefühl beantworten.

Wenn du allerdings doch ein konkretes Ziel mit dem Abitur verfolgst (also zu studieren), dann solltest du vielleicht das Ziel erst mal genauer für dich definieren. Vielleicht ist es ja wirklich so, dass du dir mit dem Abitur etwas beweisen möchtest (dass du es trotz deiner familiären Ausgangssituation schaffst). Dann mußt du dir überlegen, ob dir das die ganze Mühe wert ist.

Ich persönlich brauche mindestens Interesse, wenn ich etwas freiwillig lerne. Wenn man das noch mit einem Ziel verbinden kann, ist es natürlich optimal. Aber ohne wirkliches Interesse ist es schon sehr mühsam etwas eine längere Zeit hindurch freiwillig zu lernen.

Erst wenn du weißt, was das Abitur im Endeffekt für dich bedeutet, kannst du eine gut überlegte Entscheidung treffen und dafür sorgen, dass die Motivation auch wieder kommen kann.

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Hallo,

uiui, warum fandest du 'das siebte Kreuz' überflüssig? Also, ich musste es ja auch vor einer Weile lesen. Zuerst dachte ich auch: Oh neee, nicht auch noch das....und überhaupt....und hatte überlegt ob es nicht ohne gehen könnte, die EA zu bearbeiten, aber das wollte ich dann doch nicht riskieren. Naja, also bin ich dann durch das Buch durch..und fand es dann gar nicht mehr schlimm sondern sogar gut und werde demnächst sogar zu einer Lesung von Anna Seghers (über)..hingehen! Die Ea ging so halb...also bin froh dass ich durch bin. Ein Spass war es nicht, aber egal, hauptsache ich bin da durch.

Mein Problem ist auch Mathe. Eigentlich mag ich Algebra und Co...aber der Unterschied zwischen Realschule und Gymi ist schon krass, allein schon die Aufbereitung. Ich übe mich noch am akzeptieren. Ich will nun in Mathe auch nicht gut sein, hauptsache bestehen. Ich brauche das Abi, aber es muss nicht gut sein. Habe ja schon mit einem STudium begonnen, und DAS ist meine Motivation fürs Abi, für das ich eigentlich keine große Lust habe. Da es aber mau damit aussieht dass ich schnell die noch fehlende Berufstätigkeit ansammele, und Abendgymi auch nicht geht, steige ich halt da durch. Freue mich über Spanisch....und naja, arbeite vor mich hin, nebenher bereite ich mich gerade für eine Uni-Klausur vor, sodass leider das Abi etwas leidet...aber danach kann ich ja wieder mehr durchstarten. Die nächsten Literaturen sind Antigone usw....eigentlich blöd, aber andererseits finde ich es inzwischen gut, nun auch mal so etwas zu lesen. Ist ja immerhin Kultur...So etwas wie 'Hauptmann von Köpenick' 'Die Physiker' haben wir zwar auch auf der Realschule gelesen, aber kein Faust, kein wasweißich....und freiwillig lese ich sowas nicht, daher ist es eigetnlich gut, es jetzt zwangsweise zu müssen.

Wofür brauchst du das Abi? Wenn es nicht unbedingt nötig ist, dann würde ich eben akzeptieren dass das Abi nicht geht (nicht umsonst gibt es schließlich das Dreigliedrige Schulsymstem....wären alle Köpfe gleich, dann gäbe es nur 1 Schule)...und dafür machst du eben das, was dir mehr liegt, und dieses Laudius klingt doch gut! Du bist auch ohne Abi viel wert, falls du an so etwas zweifeln solltest...

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Guten Morgen

Elke und Fernabi - vielen Dank für eure antworten.

Momentan bin ich tatsächlich noch recht kopflastig - und ich merke deutlich, das ich noch nicht recht hinter meinen Vorhaben/entscheidungen stehe - aber die Zeit muss ich mir jetzt wohl geben..bevor ich mich wieder verzettele.

Elke hat recht - wie einige andere von euch auch bereits angesprochen hatten: vieleicht sollte ich zuallererst einmal darüber Klarheit schaffen, WARUM ich das Abi anstrebe - vieleicht kommt dabei heraus, das ich ,,nach den Sternen gegriffen habe" - und schlichtweg tatsächlich ,,überfordert" bin?

Ja - Fernabi - Mathe.....

Als ich bei der ILS angefangen habe und feststellen musste, das die mathehefte immer noch so unübersichtlich, durcheinander und teilweise sehr schwierig sind, habe ich mir eine junge Studentin als Nachhilfelehrerin ausgesucht - sie war wirklich gut - aber selbst sie ist über die Hefte verzweifelt - musste viel nachlesen und immer wieder umsetzen - sie hat mir zuliebe zu Hause immer nochmal nachgeschaut - um es mir dann wirklich richtig erklären zu können - und oft hat sie mir gesagt, das es einfacher auszudrücken gewesen wäre - das würde einen auf Dauer ja völlig wuschig machen....womit sie absolut Recht hatte....

Ihr habe ich es zu verdanken, das ich nicht unter eine Drei gerutscht bin - und einiges tatsächlich kapiert hatte - bloß: was mache ich, wenn´s richtig schwierig wird???? Das war ja erst die Sekundarstufe!!!!

Da ich - beispielsweise - Mengenlehre während meiner Schulzeit garnicht hatte (war noch unbekannt) - musste ich es mir alleine beibringen - habe ich auch geschafft....

Nachilfe benötigte ich ab den ,,Relationen und Funktionen" - und das ist ja eigentlich noch ,,einfach"

Was ich auch festgestellt hatte, war, das ich mühelos in den sog . ,,Laberfächern" die Worte in meinem Kopf zusammen bekam - aber nicht aufs Papier bringen konnte - oft fand ich für ein Referat erst nach einiger Zeit eine Einleitung! Ist das eigentlich auch nur eine Sache der Übung?

Habe mir dann ein kleines Diktiergerät bei Ebay ersteigert - und jeden Gedanken zu den einzelnen Themen erst einmal aufgesprochen - das ging dann ganz gut.

Ich hatte mir also eigentlich meine eigenen ,,Lernstrategien" zurechtgebaut - wenn auch vieleicht nicht so akribisch.

Wie schon geschrieben - ich bin immer noch auf der Suche nach dem Grund....aber ich gebe da nicht auf - will Klarheit.

Herzlichst

Martina

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Da ich - beispielsweise - Mengenlehre während meiner Schulzeit garnicht hatte (war noch unbekannt) - musste ich es mir alleine beibringen - habe ich auch geschafft....
Ich gehöre ja zu älteren Semester in diesem Forum und in meiner Schulzeit war Mengenlehre total angesagt. Wir hatten so rote und blaue Platikchips mit denen wir Schnitt- und Vereingungsmengen bilden durften. Wenn die 52 in deinem Benutzernamen für dein Alter oder sogar das Geburtsjahr steht, dann ist deine Schulzeit wirklich lange her und Mengenlehre war vielleicht nicht auf dem Lehrplan. Aber unbekannt war sie sicher nicht, denn es gibt sie schon seit 1895.
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